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Finya

Ich brauche mal wieder eure Meinungen.
Mir geht es zur Zeit gar nicht gut.
Ich fange mal kurz von vorn an. Ich war im Frühjahr in der Reha und hatte mir eine realistische Einschätzung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit erhofft. Ich hatte mir dabei auch eine, zumindest annäherungsweise, identische Einschätzung die zu meiner Selbsteinschätzung passt, erhofft. Pustekuchen, nix wars. Der Arzt war völlig restistent ggü. allem was ich gesagt habe. Als ich sagte, dass ich mich durch jahrelange Ängste (20 Jahre)nicht mehr fähig fühle im Moment zu arbeiten, hat er gelacht. Ich habe bei diesem BDI Test 39 Punkte. Und im Rehabericht steht, dass der Wert als klinisch relevant gilt. Was bedeutet denn "klinisch relevant" überhaupt? Ich musste dann jetzt erstmal googlen und der Wert sagt schon aus, dass es wohl eine schwere Depression ist. Aber warum mache ich so einen Test, wenn der Arzt mich dann als vollschichtig und vollzeit Arbeitsfähig entlässt und das auch noch im Beruf der Erzieherin. Weiter steht im Bericht, dass mich sozialer Kontext (v.a. viele Menschen) und Zeitdruck stark überfordern. Jetzt will die Arge mich natürlich in diesem Beruf wieder vermitteln, klar Fachkräftemangel (dazu muss ich sagen, meine Ausbildung ist nicht einmal abgeschlossen, ich hatte die Kraft nicht mehr).....ohne mich gesehen zu haben, stimmt der medizinische Dienst der Arge dem Rehabericht zu. Ich fühle mich komplett ausgeliefert. Für mich passt die Tatsache einer schweren Depression gar nicht zu der Aussage ich könnte vollschichtig und vollzeit im Beruf der Erzieherin arbeiten, obwohl mich angeblich viele Menschen und Zeitdruck überfordern. Dazu kommen dann ja auch noch die Angststörung, inklusive Zwängen und Panikattacken.



Was für mich gerade auch ganz schlimm ist, ist dass ich Symptome habe die ich nicht einordnen kann. Ja, ich bin gerade sehr niedergeschlagen, dass spüre ich extrem. Aber ich habe auch sehr starke Müdigkeit, bleiern, ich kann mich nicht konzentrieren, der Kopf drückt, Schwindel, teils auch Muskel/Gliederschmerzen. Weiß jemand ob das Symptome der Depression sind? Ich habe auch Krankheitsängste und ich kann kaum glauben, dass man sich durch die Depression so krank fühlen kann -das widerum löst Panik aus - ich könnte ja was schlimmes haben - darauf folgt Erschöpfung - Depression wird noch schlimmer. Kennt jemand so einen Kreislauf? Ist das normal? Oder ist es doch was Körperliches?

11.09.2018 11:06 • 11.09.2018 #1


13 Antworten ↓


la2la2

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Zitat von Finya:
Ich war im Frühjahr in der Reha und hatte mir eine realistische Einschätzung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit erhofft.

Was war denn dein persönliches Ziel?
- Frührente wegen Arbeitsunfähigkeit
- Auf "echte" Heilung gehofft (nicht nur aufm Papier)
- Ruhe vom Jobcenter, wenn du einen Reha Bericht über eingeschränkte Arbeitsfähigkeit vorlegst
- wirklich eine objektive Einschätzung deiner Arbeitsfähigkeit (weil du unsicher warst)
- ..................

Zitat von Finya:
Der Arzt war völlig restistent ggü. allem was ich gesagt habe. Als ich sagte, dass ich mich durch jahrelange Ängste (20 Jahre)nicht mehr fähig fühle im Moment zu arbeiten, hat er gelacht.

Das Problem ist: Es gibt wirklich Leute, die faul aufm Sofa B. trinken wollen und Frührente kassieren wollen...... das ist nicht immer einfach für einen Arzt zu sehen, ob jemand arbeiten will oder nicht....


Zitat von Finya:
Ich habe bei diesem BDI Test 39 Punkte. Und im Rehabericht steht, dass der Wert als klinisch relevant gilt. Was bedeutet denn "klinisch relevant" überhaupt?

Klinisch relevant bedeutet, dass der Test sehr deutlich ausgefallen ist. Wenn z.B. alles unter 20 Punkten "gesund" bedeutet und du vielleicht 22 Punkte erreichst, ist das NICHT klinisch relevant......
Zitat von Finya:
Weiter steht im Bericht, dass mich sozialer Kontext (v.a. viele Menschen) und Zeitdruck stark überfordern.

Zitat von Finya:
der Arzt mich dann als vollschichtig und vollzeit Arbeitsfähig entlässt und das auch noch im Beruf der Erzieherin.

Inhaltliche Widersprüche sind immer gut. Bloß leider muss man dafür den ganzen Bericht lesen, verstehen und denken. Wer nur ganz schnell einen Blick auf die Einschätzung wirft, wird diesen Widerspruch nicht bemerken.....

Zitat von Finya:
ohne mich gesehen zu haben, stimmt der medizinische Dienst der Arge dem Rehabericht zu.

Warum hat der medizinische Dienst der Arge überhaupt den Bericht? War das wirklich deine freie Entscheidung oder hast du dich da überrumpeln lassen?

Zitat von Finya:
Für mich passt die Tatsache einer schweren Depression gar nicht zu der Aussage ich könnte vollschichtig und vollzeit im Beruf der Erzieherin arbeiten, obwohl mich angeblich viele Menschen und Zeitdruck überfordern. Dazu kommen dann ja auch noch die Angststörung, inklusive Zwängen und Panikattacken.

Hast du einen vernünftigen Hausarzt/Psychologen/Psychiater/..... an deiner Seite? Der kann dich einfach krankschreiben - vollkommen unabhängig davon, was irgendein Reha Arzt aus Hintertufflingen meint. Wenn du tatsächlich unter einer schweren Depression leidest, dann muss jeder vernünftige Arzt dich auch für Monate bis Jahre am Stück krankschreiben - bis es wieder besser wird.


Zitat von Finya:
Was für mich gerade auch ganz schlimm ist, ist dass ich Symptome habe die ich nicht einordnen kann. Ja, ich bin gerade sehr niedergeschlagen, dass spüre ich extrem. Aber ich habe auch sehr starke Müdigkeit, bleiern, ich kann mich nicht konzentrieren, der Kopf drückt, Schwindel, teils auch Muskel/Gliederschmerzen. Weiß jemand ob das Symptome der Depression sind? Ich habe auch Krankheitsängste und ich kann kaum glauben, dass man sich durch die Depression so krank fühlen kann -das widerum löst Panik aus - ich könnte ja was schlimmes haben - darauf folgt Erschöpfung - Depression wird noch schlimmer. Kennt jemand so einen Kreislauf? Ist das normal? Oder ist es doch was Körperliches?

Klingt so, als ob du seit 20 Jahren gesundheitliche Probleme hast. Sicher hattest du einige psychische Behandlungen in der Zeit.
Haben Psychopharmaka und/oder Gesprächstherapie zu irgendeiner nennenswerten Besserung geführt?
Hat man dich organisch schon komplett von Kopf bis Fuß auf links gedreht? Nicht nur den Pille Palle Standardkram an Untersuchungen......

11.09.2018 11:30 • #2


Finya


Ich hatte mir gehofft, dass durch eine realistische Einschätzung der Druck raus genommen wird. Dass es okay ist krank zu sein und nur 3 Stunden arbeiten zu können, Ziel war nicht primär gar nicht zu arbeiten. Ich hätte es auch auf dem 2. Arbeitsmarkt versucht, was mit die Dame vom Sozialdienst vorgeschlagen hat. Ich hab mir einen Arbeitsplatz gewünscht, bei dem ich mich bei Panikattacken nicht weinend auf dem Klo verstecken muss und bekannt ist, dass die Leistung nicht immer gleich gut ist.

Mir ist schon klar, dass es auch schwarze Schafe gibt. Aber Therapien und Klinikaufenthalte kann man ja nachweisen und meine erste hatte ich in der 3. KLasse. Und da war ich nicht gewillt Rente zu kassieren und den HIntern nicht hochzubekommen. Klinikaufenthalte die damit geendet haben, dass die Therapeuten auch nicht mehr weiter wussten. Ist ja alles dokumentiert. Ich wurde auch schon oft untersucht, ja.

Ich hatte gehofft der medizinische Dienst ist so intelligent und liest den gesamten Bericht.....denn liest man ihn ganz fällt einem auf, dass da etwas nicht stimmen kann.
KLar, mein Arzt schreibt mich weiter krank, aber das Amt steht hinter eine und diesen Druck wollte ich einfach ersteinmal los haben.

11.09.2018 11:56 • #3


la2la2

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Zitat von Finya:
Ich hätte es auch auf dem 2. Arbeitsmarkt versucht, was mit die Dame vom Sozialdienst vorgeschlagen hat.

Hast du denn "Prozente" und einen "Behindertenausweis"?
Und hast du schonmal ganz direkt bei Arbeitgebern aufm 2. Arbeitsmarkt angefragt - falls ja, woran scheitert es noch?

Zitat von Finya:
Ich hatte gehofft der medizinische Dienst ist so intelligent und liest den gesamten Bericht.....denn liest man ihn ganz fällt einem auf, dass da etwas nicht stimmen kann.

Die arbeiten FÜR die Interessen des Jobcenters - NICHT FÜR die Interessen des "Kunden"...............

Zitat von Finya:
KLar, mein Arzt schreibt mich weiter krank, aber das Amt steht hinter eine und diesen Druck wollte ich einfach ersteinmal los haben.

Atteste vom Arzt kannst du doch per Post beim Jobcenter einreichen. Und wer Krankgeschrieben ist, kann schlecht vorgeladen werden oder zu irgendwas gezwungen werden ....... Oder musst du trotzdem hin (oder gehst aus reinem Pflichtbewusstsein) zum Jobcenter?

11.09.2018 12:04 • #4


Finya


Ich darf vom Amt her aber nicht weniger arbeiten, wenn es von den Ärzten kein okay gibt. Denn die wollen ja nicht aufstocken. Ich habe 2 Möglichkeiten. Weiter krank schreiben lassen oder Vollzeit arbeiten. Und Vollzeit schaffe ich nicht. Ich hatte mir einfach die Akzeptanz, nach Jahren Krankheit gewünscht, Vollzeit geht eben nicht, bemüht sich aber nach den gesundheitlichen Möglichkeiten und was nicht an mehr geht wird eben aufgestockt.
Und doch, die laden auch ein selbst wenn du AU bist.

11.09.2018 12:17 • #5


la2la2

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Zitat von Finya:
Ich darf vom Amt her aber nicht weniger arbeiten, wenn es von den Ärzten kein okay gibt.

Das ist EGAL, was die sagen.
Du wirst vom Jobcenter keine Teilzeitstellen zugesendet bekommen. Aber du darfst bzw. MUSST dich sogar aktiv darum bemühen, wieder einen Job zu bekommen..... Wenn du dich selbst aktiv bewirbst, dann hast du die FREIE Wahl, wohin du Bewerbungen schickst - kannst dich also auch ausschließlich auf Teilzeitstellen bewerben. (Ob du dann die Bewerbungskosten erstattet bekommst oder nicht, müsstest du dich von unahängigen Experten beraten lassen). Natürlich kannst du dich auch auf Vollzeitstellen bewerben und Teilzeit aushandeln.

Wenn du dann einen Arbeitsvertrag in der Tasche hast (natürlich Teilzeit), marschierst du damit zum Jobcenter. Selbstverständlich "bedauerst" du, dass du "nur" eine Teilzeitstelle bekommen hast (deine Freude musst du halt verbergen). Der Vermittler wäre ziemlich dumm, wenn er dir das verbieten würde. Das würde natürlich dazu führen, dass du in ein "tiefes Loch" fällst und wieder 100% arbeitsunfähig bist. Schließlich hast du dich extrem bemüht und es mit viel Mühe geschafft einen Job zu finden - und jetzt verbietet man es dir zu arbeiten.

Und wenn du erstmal einen Job hast, hast du natürlich viel weniger Zeit um dich irgendwo zu bewerben. Und du bist erstmal aus der Statistik raus.

Zitat von Finya:
Und doch, die laden auch ein selbst wenn du AU bist.

Dann ist die Frage, wie dein Arzt es einschätzt. Ob er das wie du sieht, dass die Termine beim Jobcenter bei einer schweren Depression für deine Gesundheit "gefährlich" sind (da es eine starke Belastung ist). Dann kann er dir zusätzlich ein Attest ausstellen, dass dein Erscheinen nicht zumutbar ist. Dann kann das Jobcenter auch nichts machen.

11.09.2018 12:29 • #6


petrus57

petrus57


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Der Arzt vom Jobcenter hatte mich damals auch für 8 Stunden voll arbeitsfähig eingestuft. Ich konnte damals vor Rückenschmerzen kaum noch laufen. Mein Arzt hat mich dann immer wieder für gut 3 1/2 Jahre krankgeschrieben. Zwischenzeitlich ist ja dann noch die Psyche dazugekommen.

Nun habe ich ja schon seit einigen Jahren die EU Rente.

11.09.2018 12:35 • x 1 #7


Finya


Zitat von la2la2:
Das ist EGAL, was die sagen.
Du wirst vom Jobcenter keine Teilzeitstellen zugesendet bekommen. Aber du darfst bzw. MUSST dich sogar aktiv darum bemühen, wieder einen Job zu bekommen..... Wenn du dich selbst aktiv bewirbst, dann hast du die FREIE Wahl, wohin du Bewerbungen schickst - kannst dich also auch ausschließlich auf Teilzeitstellen bewerben. (Ob du dann die Bewerbungskosten erstattet bekommst oder nicht, müsstest du dich von unahängigen Experten beraten lassen). Natürlich kannst du dich auch auf Vollzeitstellen bewerben und Teilzeit aushandeln.

Wenn du dann einen Arbeitsvertrag in der Tasche hast (natürlich Teilzeit), marschierst du damit zum Jobcenter. Selbstverständlich "bedauerst" du, dass du "nur" eine Teilzeitstelle bekommen hast (deine Freude musst du halt verbergen). Der Vermittler wäre ziemlich dumm, wenn er dir das verbieten würde. Das würde natürlich dazu führen, dass du in ein "tiefes Loch" fällst und wieder 100% arbeitsunfähig bist. Schließlich hast du dich extrem bemüht und es mit viel Mühe geschafft einen Job zu finden - und jetzt verbietet man es dir zu arbeiten.

Und wenn du erstmal einen Job hast, hast du natürlich viel weniger Zeit um dich irgendwo zu bewerben. Und du bist erstmal aus der Statistik raus.


Ich hätte es halt gerne über die Anerkennung meiner Erkrankung und nichts durch Tricks.

11.09.2018 12:43 • #8


la2la2

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Zitat von Finya:
Ich hätte es halt gerne über die Anerkennung meiner Erkrankung und nichts durch Tricks.

Das dürfte der deutlich steinigere Weg sein..... dann viel Erfolg alles "offiziell" zu erreichen.

11.09.2018 13:31 • #9


Finya


Zitat von la2la2:
Das dürfte der deutlich steinigere Weg sein..... dann viel Erfolg alles "offiziell" zu erreichen.


Ja das ist leider wohl so. Gibt einem aber schon bisschen das Gefühl von schuldsein. Ich frag mich nur was das geteste soll wenn es dann im Endeffekt doch völlig egal ist.

11.09.2018 13:39 • #10


kopfloseshuhn

kopfloseshuhn


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Ich erzähle mal, wie es bei mir war, vielleichthilft es weiter.
Also es ist zwar schon länger her. Aber bei mir lief das damals so:
Ich war am Beginn meiner Therapiekarriere in einer Tagesklinik. Daraaus entlassen, schrieb mich meine Psychiaterin ,,gesund,, und das, ohne mich gesehen zu haben.
(Was im Bericht drin stand, weiß ichleider nicht mehr)
Ich war schockiert, aber tat nichts dagegen.
Als die ersten Stellen reinfaltterten, auf die ichmich bewerben sollte, ließ ichmich wieder krank schireben. Das ging dann länger so...
Irgendwann wurde ich zu einem Gutachter eingeladen, der prüfen sollte, ob die Krankschreibung gerechtferttigt ist.
Der stellte dann nicht nur fest, dass ich nicht nur akut nicht arbeitsfähig bin, sondern nah die ,,Gesuchschreibung,, der Psychiaterin komplett zurück.
In dem Bericht steht meine wörtliche Aussage auf die Frage, wie es war, als ich die Jobangenbote bekam:
,,Es ging mir superschei.sse,,
Dadaufhin war ich eine Weile krankgeschrieben, ging hintereinander nochmal ine eine stationäre Klink und nochmal in die Tagesklinik bis manmir dann endlich von der Seite auch bestätigte bzw dazu drängte EU Rente einzureichen.

Ich kann dir nur sagen, dasss sie dich nicht zwingen können Vollzeit zu arbeiten, obwohl du krank bist!
Du kannst dem Bericht aus der Klinik widersprechen, du kannst selbst um eine Begutachtung von einer anderen Stelle bitten, du kannst andere Berichte nachreichen oder Atteste von Ärzten, die das anders sehen als diese Klinik. Das wird in der Regel auchernst genommen, weil die dich ja bereits länger kennen.Nur wirst du dich aktiv wehren müssen und aktiv dagegen vorgehen müssen. Denn sitzen bleiben und entweder zu hüpfen, wie die es wollen (darauf warten die ja sogar vielleicht) oder zu resignieren ist leider der falsche WEg.
Denn von allein werden die niemals auf die Idee kommen, dass das so nicht geht und nciht stimmt, was im bericht steht.
Schreibe doch selbst mal einen Brief. Weise auf die Diskrepanzen in dem Bericht hin, sage denen, wie es dir wirklich geht, weise auf die weitere krankschreibung durch dene Ärzte hin, und bitte darum, dass sie in deinem Sinne aktiv werden.
Oder es zumindest nochmal überprüfen lassen.
Warten darauf, dass jemand von allein dein Leid anerkennt ist hier leider die schlechteste Alternative.
Denn das wird niemand tun.

Liebe Grüße

11.09.2018 14:17 • x 2 #11


Finya


Vielen Dank für deine Geschichte! Ja ich habe mich diesbezüglich an den sozialpsychiatrischen Dienst gewandt die mich zum Amt jetzt auch begleiten. Das ist schon mal gut da nicht allein zu sein. Dann hab ich noch Beschwerde eingereicht wegen der Klinik. Da war einiges nicht okay und damit mein ich nicht fürzchen wie das essen. Die Rentenversicherung verlangt jetzt zumindest mal Stellungnahme der Klinik. Tagesklinik überlege ich gerade auch...nur muss ich da schaun was von der Kinderbetreuung so geht. Ich versuch schon da nicht still zu sitzen...Aber so ein kampf wenn man kaum kraft hat...du kennst das ja.

11.09.2018 14:25 • x 1 #12


petrus57

petrus57


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@Finya

Sogar mein Sachbearbeiter vom Jobcenter riet mir damals zu einer Krankschreibung, wenn ich nicht in der Lage wäre irgendeine Stelle anzunehmen. Aber ich hatte eigentlich einen guten Sachbearbeiter, der lies mich bis auf die halbjährlichen Einladungen in Ruhe.

Das aber erst seitdem ich den zusammengeschissen hatte. Da wollte mir die Pfeife doch einen Job als Steinsetzer im Straßenbau aufdrücken, obwohl ich einen kaputten Rücken habe. Da ist mir dann aber doch der Kragen geplatzt.

11.09.2018 15:58 • x 3 #13


Finya


Zitat von petrus57:
@Finya

Sogar mein Sachbearbeiter vom Jobcenter riet mir damals zu einer Krankschreibung, wenn ich nicht in der Lage wäre irgendeine Stelle anzunehmen. Aber ich hatte eigentlich einen guten Sachbearbeiter, der lies mich bis auf die halbjährlichen Einladungen in Ruhe.

Das aber erst seitdem ich den zusammengeschissen hatte. Da wollte mir die Pfeife doch einen Job als Steinsetzer im Straßenbau aufdrücken, obwohl ich einen kaputten Rücken habe. Da ist mir dann aber doch der Kragen geplatzt.

Unglaublich
Ich geh mit jmd vom spdi hin. Und war der SB ggü auch ehrlich und habe ihr auch offen die Beschwerde bei der Klinik erläutert. Ich weiß nicht aber auch wenn es viele nicht verstehen, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit ist für mich wichtig. Ich bin kein lügender Schmarotzer. Meine erste PA hatte ich mit 8. Jetzt bin ich Anfang 30.

11.09.2018 16:05 • x 1 #14



Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser


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