PicoVomTeide

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Guten Morgen,
ich bin verheiratet, wir sind glücklich, haben zwei tolle Kinder.
Haus und Garten sind auch vorhanden, keine finanziellen Probleme.
Wir sind nicht reich, führen ein "normales" Leben. Ich würde sagen, es
geht uns einfach "nur" gut!
Nach Jahren der Selbstständigkeit, die ich durch Burnout aufgeben musste,
fand ich einen neuen Job im Angestelltenverhältnis. Anfangs war alles prima.
Doch jetzt scheint alles zur Routine zu werden. Chef und Stellvertreter sind fachlich Top, menschlich, auf den Job bezogen, komplett deplaziert, völlig unfähig!
Seit geraumer Zeit befinde ich mich in einer Art Bequemlichkeitsschleife und merke,
das sie mir nicht gut tut. Der Job ist ok, mehr nicht. Außer Geld zu verdienen sehe ich in ihm keinen Sinn! Die meisten von euch würden mir raten, etwas anderes zu machen. Ich könnte sagen, das es mit Anfang 50 nicht mehr so einfach ist. Stimmt das oder will ich nicht aus der Bequemlichkeitsschleife raus.
Seit einigen Tagen kommt die innere Unzufriedenheit dazu, die jetzt gegen die B-schleife ankämpft. Ich glaube, Angst zu haben, etwas neues zu beginnen, weil ich dort scheitern könnte. In meinem jetzigen Job bin ich nur kündbar, wenn ich "goldene Löffel" klaue. Dabei arbeite ich einfach sehr gerne und hoffe dieses noch 20 Jahre und länger tun zu dürfen. Weder die Anzahl der Arbeitsstunden, noch -zeiten würden mich stören. Selbst mein jetziger Job wäre ok, wenn meine Vorgesetzten einfach mal anfangen würden "Mensch" zu sein, statt sich wie A...aufzuführen.
Geht es jemandem ähnlich? Ich wäre für manchen Rat oder / und Tip dankbar.
Habt alle ein schönes Wochenende, euer Pico

20.08.2016 09:02 • 23.08.2016 #1


3 Antworten ↓


Pessimist63


Zitat von PicoVomTeide:
Guten Morgen,
ich bin verheiratet, wir sind glücklich, haben zwei tolle Kinder.
Haus und Garten sind auch vorhanden, keine finanziellen Probleme.
Wir sind nicht reich, führen ein "normales" Leben. Ich würde sagen, es
geht uns einfach "nur" gut!
Nach Jahren der Selbstständigkeit, die ich durch Burnout aufgeben musste,
fand ich einen neuen Job im Angestelltenverhältnis. Anfangs war alles prima.
Doch jetzt scheint alles zur Routine zu werden. Chef und Stellvertreter sind fachlich Top, menschlich, auf den Job bezogen, komplett deplaziert, völlig unfähig!
Seit geraumer Zeit befinde ich mich in einer Art Bequemlichkeitsschleife und merke,
das sie mir nicht gut tut. Der Job ist ok, mehr nicht. Außer Geld zu verdienen sehe ich in ihm keinen Sinn! Die meisten von euch würden mir raten, etwas anderes zu machen. Ich könnte sagen, das es mit Anfang 50 nicht mehr so einfach ist. Stimmt das oder will ich nicht aus der Bequemlichkeitsschleife raus.
Seit einigen Tagen kommt die innere Unzufriedenheit dazu, die jetzt gegen die B-schleife ankämpft. Ich glaube, Angst zu haben, etwas neues zu beginnen, weil ich dort scheitern könnte. In meinem jetzigen Job bin ich nur kündbar, wenn ich "goldene Löffel" klaue. Dabei arbeite ich einfach sehr gerne und hoffe dieses noch 20 Jahre und länger tun zu dürfen. Weder die Anzahl der Arbeitsstunden, noch -zeiten würden mich stören. Selbst mein jetziger Job wäre ok, wenn meine Vorgesetzten einfach mal anfangen würden "Mensch" zu sein, statt sich wie A...aufzuführen.
Geht es jemandem ähnlich? Ich wäre für manchen Rat oder / und Tip dankbar.
Habt alle ein schönes Wochenende, euer Pico


Ich kenne kaum einen Menschen, der zufrieden ist ! Ich bin zwar nicht gerade super-glücklich, dafür aber ausgesprochen zufrieden und gelassen
Was ist nun mehr wert ?

20.08.2016 09:49 • #2


Intimidator


Wenn alles passen würde, wärst du nicht unzufrieden. Ob ein Wechsel eine Besserung bringen würde lässt sich schwer beantworten. Mach doch einmal einen Selbsttest im Internet dazu, on du deinen Job wechseln solltest. Da findet man schnell welche beim Googeln. Z. B. http://karrierebibel.de/jobwechsel/

22.08.2016 22:03 • #3


Pessimist63


Zitat von Intimidator:
Wenn alles passen würde, wärst du nicht unzufrieden. Ob ein Wechsel eine Besserung bringen würde lässt sich schwer beantworten. Mach doch einmal einen Selbsttest im Internet dazu, on du deinen Job wechseln solltest. Da findet man schnell welche beim Googeln. Z. B. http://karrierebibel.de/jobwechsel/


Komisch, ich kenne Leute, da passt alles und trotzdem sind sie unzufrieden ! Warum ? Ganz einfach ... weil es im Kopf nicht passt ! Ich brauche keinen Selbsttest, ich brauche auch keinen anderen Job ! Alles gut ... weil ich mit dem zufrieden bin was ich habe. Weil ich aber nicht das wichtigste im Leben habe, neige ich leider doch logischerweise eher zum unglücklich sein, wobei, unzählige Menschen, die auch noch dieses "Wichtigste" im Leben haben sind dennoch unglücklich ... und unzufrieden noch dazu ! Irgendwie ein bisschen doof das alles ...

23.08.2016 22:02 • #4