Patze

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hallo zusammen,
ich bin Patze, 21, neu hier und hoffe das ihr mir weiterhelfen könnt..

meine angst und panikattacken haben mich wieder voll im griff und mir geht es auch gesundheitlich wieder schlechter....
und es schränkt mein leben auch sehr ein..

ich habe seit gut 2jahren depressionen und nahm deswegen venlafaxin 150. dieses habe ich vor gut 4 monaten (über 1 jahr lang) abgesetzt....... war sehr schwierig aber es ging.. doch 2wochen später ging es mir denn richtig schlecht...
ich war allein in meiner wohnung und bekam eine panikattacke... mir wurde schlecht, schwindellig, bekam magenschmerzen, zittern und hatte das gefühl umzukippen (ohnmacht).. die ganze palette halt...
seit dem wohne ich (übergangsweise) wieder bei meinen eltern... allein bekomme ich es zuhause nicht hin.. schon 2x probiert, wird nix..

ich traue mich kaum aus dem haus, bekomme es nicht hin i.wo hinzugehen oder was zu erledigen.. meine mutter begleitet mich denn immer und redet mir gut zu... aber auch das ist eine riesen Herausforderung..
sehstörungen kommen auch noch hinzu.. sowie meine schlafstörungen haben sich auch nochmehr verschlechtert...

meine neurologin hat mir darauf hin opipramol 150 verschrieben.. da dieses aber epilep. anfälle auslöst habe ich es nicht genommen... ich hatte vor 2jahren 5 anfälle und nehme deswegen valproat.
denn hat sie mir lyrica verschrieben.. da dies aber auch massig nebenwirkungen hat und auch ehr ein schmerzmittel ist habe ich es auch nicht genommen...
ich werde mir eine neue neurologin suchen.. sie hat kaum bis keine lust mich zu behandeln..

derzeit nehme ich noch beta-blocker gegen zuhohen blutdruck.. der schießt auch richtig hoch bei soeiner panikattacke..

auch bin nich nur noch abgeschlagen, müde, keine lust was zumachen, alles fällt riesig schwer... will mich nur einigeln..
ich schaffe es mittlerweile noch nicht einmal zu meiner wohnung zufahren und die post zuholen..

diese schreckliche angst/panik
auch habe ich oft nasse und kalte hände... besonders wenn ich darüber rede oder nachdenke....

was soll ich blos machen? das leben so ist schrecklich...
ich will, aber ich kann nicht....


danke fürs lesen meines kleinen textes
liebe grüße.

15.06.2013 22:12 • 16.06.2013 #1


11 Antworten ↓


kalina

kalina


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Hallo Patze,

tut mir leid, dass es bei Dir wieder so schlimm geworden ist, ist aber häufig so beim Absetzen der Tabletten.
Ich persönlich finde einen guten Neurologen und auch einen guten Therapeuten sehr, sehr wichtig. Vielleicht machst Du auch mal eine stationäre Verhaltenstherapie, da lernt man auch ganz gut damit umzugehen. Bei manchen Leuten gehen diese Angstzustände völlig weg, bei anderen verschwinden sie auch zeitweise, in jedem Fall wird der Umgang damit im Laufe der Zeit besser.
Akzeptieren ist auch wichtig, dadurch wird man entspannter und die Angst wird unwichtiger.
Ich wünsche Dir alles Gute!
LG kalina

15.06.2013 22:27 • #2


Patze


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hi kalina,
danke für deine antwort!

das absetzen ist ja nun eine weile her.. so 4 monate.. aber ich denke auch das es ein "rückschlag" ist..
auf "station" war ich schonmal.. so vor gut 2jahren.. hat mir aber nichts gebracht.. würde ich auch nicht nocheinmal machen...


übrigens ist bei mir auch so normale dinge wie einkaufen unmöglich geworden.. mit der s-bahn kann ich schon ewig nicht mehr fahren...

mein allerliebsten hobby, das auto-schrauben, welchem ich jeden tag nachgegangen bin mache ich seit dem auch nicht mehr.. ich schaffe es einfach nicht...

lg.

15.06.2013 22:36 • #3


anni91

anni91


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Hallo Patze!
Ich kann so mit dir mitfühlen , mir gehts es momentan nicht anders.
Jeden Tag ein Horrortrip vom aufwachen bis zum einschlafen. Hatte es vor drei Jahren (als es begann ) auch so schlimm, dann kam ne Phase wo ich kapiert hab was los ist und uch der Angst nicht so ne grose beachtung geschenkt hab und dann ging es.Seit einem Monat jedoch verlasse ich v auch kaum das Haus und sogar Arbeiten fällt mir schwer wobei mich das vorher immer ganz gut abgelenkt hat.
Das mit den Medis verstehe ich, habe drei Wochen opipramol genommen Bis ich (dooferweise) auf die Idee kam die Nebenwirkungen zu lesen, seitdem trau ich mich nichtmehr. Ich fange jetzt im Juli eine Therapie ambulant an, hast du das auch schonmal?

Wünsche dir einen angstfreien Abend /Nacht:)

15.06.2013 23:50 • #4


Patze


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hi anni,

wie ich sehe bin ich nicht der einzigste..
ich muss nicht arbeiten, würde ich derzeit auch nicht hinbekommen...

ja die nebenwirkungen zulesen macht mir eigl. nichts.. aber wenn da was von epilep.anfällen steht bin ich raus, das brauche ich nicht nochmal...

habe mal 2 gesprächstherapien angefagen, aber nur die probestunden.. hat aber nicht so zusammen gepasst...

danke, dir auch eine gute nacht... wenn ich denn mal einschlafen könnte..
zurzeit schlafe ich erst morgens um 6.00 ein und steh um 17.00 uhr auf... schlafen gehe ich meist so gegen 2-3uhr..

lg.

16.06.2013 00:23 • #5


anni91

anni91


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Oje bei mir ist es so ähnlich ...ich schlafe frühestens um 2/3 ein und um 12 ca. Stehe ich wieder auf und fühle mich total "gerädert" und bin zu nix fähig. Es ist schon lange her das ich mich nach dem aufstehen fit gefühlt habe bzw. Kann ich mich garnicht Daten erinnern.
Morgen ist Nein Urlaub zu Ende und ich habe Frühschicht, dass heißt um vier aufstehen weiß noch v garnicht wie ich das schaffen soll.
Wie War deine Nacht noch? Konntest wenigstens n bisschen schlafen?

Lg

16.06.2013 11:50 • #6


kalina

kalina


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Hallo Patze,

natürlich bist Du mit dem von Dir geschilderten nicht alleine. Ich kenne fast alles, was Du sagst, aus meiner langen Angst- und Panikgeschichte nur allzu gut. Und bestimmt nicht nur ich.
Jeder muss da seinen Weg finden, damit umzugehen, Wege da raus zu finden. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es Therapeuten oder Neurologen gab, die mir geholfen haben (wenn ich mich bei denen gut aufgehoben und verstanden gefühlt habe) und andere, mit welchen ich überhaupt nichts anfangen konnte. Viele Kliniken sind vielleicht nicht so hilfreich, einige wenige (vor allem verhaltenstherapeutisch arbeitende) können aber schon jemanden einen großen Schritt nach vorne bringen. Aber das alles ist individuell unterschiedlich. Du musst Deinen Weg finden, mit den Ängsten und Depressionen umzugehen. Manchmal braucht man dabei Hilfe, die passende muss man manchmal lange suchen.
Ich kenne viele Ängste, seit langem, jahrelang waren sie auch schon mal verschwunden, da konnte ich das Leben wieder genießen, war wieder aktiver. Dann kamen sie leider wieder, naja ... Ich versuche immer das Beste daraus zu machen, manchmal ist es richtig sch...., dann komm ich wieder besser klar, aber ich bin in vielem immer wieder eingeschränkt. Ich akzeptiere mich wie ich bin, genieße die kleinen Dinge des Lebens, wenn es mir gerade mal wieder besser geht.
Du bist jung, je früher Du an einen passenden Therapeuten kommst, umso besser. Man kann viel machen! Manchen geht es nach einer Zeit wieder richtig gut, das kann bei Dir auch so sein !
Alles Gute, NIEMALS aufgeben!

16.06.2013 16:19 • #7


Patze


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hi zusammen,

ja anni, so geht es mir auch.. wenn ich aufstehe fühle ich mich auch total gerädert und völlig fertig...
bei mir geht das schon gut 3 jahre so.. mal besser mal schlechter...
naja, ich konnte halt von um 6.00 bis 17.00 uhr schlafen.. also 11 stunden... aber ehe ich so einschlafe...
bin um 2uhr hochgegengen.. aber mittlerweile liege ich nicht "stumpf" im bett bis ich einschlafe, ich kucke fernsehen bis ich etwas müde werde, das macht es etwas erträglicher...


ja kalina, das ist schonmal schön zuwissen
richtig, gute ärzte zufinden ist echt schwer... leider..
ich kann dir auch nur alles gute wünschen..
ich und aufgeben? niemals!

ich überlege blos was ich mache, damit es wieder vorwärts geht...

wer von euch hat i.welche medis bekommen dagegen? bzw. welche haben ie gewirkt?

lg.

16.06.2013 18:32 • #8


anni91

anni91


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Hey:) also wie schon geschrieben hatte ich nur das opi und ich habs halt nur drei Wochen ca. Genommen , kann ich also nicht viel dazu sagen ", aber opi ist ja eh nix wegen deinen Anfällen
Ja so geht es mir auch , kann nur mit Fernsehen einschlafen!
Kannst du im Moment viele Dinge Unternehmen? Wie c sieht dein tag so aus (nachdem du Aufgestanden bist)

16.06.2013 18:40 • #9


Patze


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huhu,

achso okay.. nene das opi nehm ich nicht.. das lyrica auch nicht....


ich kann derzeit sogut wie nix unternehmen....
aufstehen, frühstücken denn raus in den garten rauchen, denn meistens fernsehen und PC, bin zur zeit auch wieder öfters im garten..
ja und i.wann is der tag denn auch wieder zuende... manchmal nochwas kochen..

wie läufts bei dir so ab?

16.06.2013 18:45 • #10


anni91

anni91


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Hatte die letzten zwei Wochen Urlaub und muss zu meiner Schande gestehen das ich fasz nix auf die Reihe bekommen habe ... gut dieser Woche lag ich auch mehr oder weniger wegen nem grippalen Infekt flach.
Aber ansonsten frühstücken, positionswechsel auf die Couch , von da aus in den Garten. .. Sonnen lassen ect.
Iwann wieder ins Haus , bissl sauber machen ist kochen und tv schauen. .. also alles ziemlich unspektakulär und viel zu viel Zeit um nach zudenken

16.06.2013 18:57 • #11


Patze


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positionswechsel auf die Couch kommt auch gut
ja, genau so läufts bei mir auch ab...
mittlerweile mach ich aber schon was im haushalt.. da war vor 2 monaten garnicht dran zu denken....

auch befinde ich mich in behandlung eines naturheilpraktikers..

16.06.2013 19:53 • #12



Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser


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