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Zottelchen85

Zottelchen85

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Hallo zusammen,
Ich weiß gar nicht wo genau ich anfangen soll. Vor ein paar Jahren ging es bei mir los, dass ich ständig ein Rumoren im Magen Darm Trakt hatte, mehr als üblich . Oft kam Durchfall dazu wie aus dem nix. Ich igelte mich immer mehr ein, brach Kontakt zu Freunden ab , ging immer seltener weg. Beim Arzt wurde alles auf die psychische Bahn geschoben . Irgendwann wechselte ich den Arzt weil ich bei meinem nicht weiter kam. Ich habe beim neuen Arzt eine Schilddrüsenunterfunktion als Diagnose bekommen und Tabletten gegen diese. Fühlte mich aber nicht wirklich besser. Ich war dann bei einer Magenspiegelung , dort stellte man eine Magenschleimhautreizung fest. Auch da gab es Tabletten gegen. Irgendwann später bekam ich dann eine Therapie gegen die Angst, ständig überall Durchfall zu bekommen und gegen meine leichte Depression , die wohl daher kommen, dass ich außer arbeiten nichts mache, gab es Tabletten, diese wirkte auch gut und dämpften auch meine Angst etwas. Nach ca einem Jahr setzte ich sie aber auf Anraten des Arztes ab.
Tja. Nun liege ich hier im Bett , weil ich seit Anfang der Woche plötzlich wieder vermehrt depressive Symptome habe, ich habe eigenständig angefangen meine Tabletten wieder in der niedrigsten Dosis zu nehmen. Einen Termin beim Arzt habe ich erst in 6 Wochen bekommen -.- habe mich die Tage über noch zur Arbeit geschleppt und will nun das Wochenende nutzen mich etwas zu erholen.
Natürlich macht man sich auch seine Gedanken, wie es weitergehen wird. Sollte es noch schlimmer werden, muss irgendwas passieren . Habe auch Angst womöglich länger als 6 Wochen auszufallen im akutfall, weil ich dann meine Kosten nicht mehr decken kann ( habe einen Kredit am laufen, zwar mir eine Ratenschutzversicherung, diese greift aber nicht bei psychischen Problemen) und auch ansonsten komme ich mit dem Geld dann nicht mehr hin. Ich habe keine Rücklagen oder dergleichen

13.07.2018 17:36 • 16.07.2018 #1


10 Antworten ↓


Salyx

Zitat von Zottelchen85:
Ich habe beim neuen Arzt eine Schilddrüsenunterfunktion als Diagnose bekommen und Tabletten gegen diese. Fühlte mich aber nicht wirklich besser.
Tja. Nun liege ich hier im Bett , weil ich seit Anfang der Woche plötzlich wieder vermehrt depressive Symptome habe, ich habe eigenständig angefangen meine Tabletten wieder in der niedrigsten Dosis zu nehmen.

Was hast Du auf eigene Frau abgesetzt? Die Schilddrüsentabletten? Das halte ich für riskant; hierzu brauchst Du einen Facharzt, unbedingt. Die SD ist ein sehr sensibles Organ, und die Depression kann auch von der Unterfunktion kommen.

14.07.2018 17:17 • #2


Zottelchen85

Zottelchen85


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Mist... die antidepressiva hatte ich wieder angefangen zu nehmen. Die Schilddrüsenhormone nehme ich

15.07.2018 08:49 • #3


Salyx

Was meinst Du denn gerade mit "Mist"?

15.07.2018 12:42 • #4


Zottelchen85

Zottelchen85


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Ich habe nicht dazu geschrieben gehabt welche ich meinte

15.07.2018 18:49 • #5


Salyx

Zitat von Zottelchen85:
. Irgendwann später bekam ich dann eine Therapie gegen die Angst, ständig überall Durchfall zu bekommen und gegen meine leichte Depression , die wohl daher kommen, dass ich außer arbeiten nichts mache, gab es Tabletten, diese wirkte auch gut und dämpften auch meine Angst etwas. Nach ca einem Jahr setzte ich sie aber auf Anraten des Arztes ab.

Und welche waren das? Wie schnell hast Du sie absetzt, und wieviel nimmst Du jetzt wieder ein?

16.07.2018 09:14 • #6


Zottelchen85

Zottelchen85


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Ich habe escitalopram genommen.
Und nehme es jetzt wieder. Habe jetzt mit 5 mg gestartet und damals auch aufgehört. Habe nachher nur noch alle 2 Tage das genommen und dann irgendwann nur noch alle 3 und dann irgendwann gar nicht mehr . Aber über einen längeren Zeitraum

16.07.2018 09:58 • #7


Salyx

Zitat von Zottelchen85:
ich habe eigenständig angefangen meine Tabletten wieder in der niedrigsten Dosis zu nehmen.
In der niedrigsten Dosis ist wohl richtig, aber eigenständig eindosieren, kann auch riskant sein.

Ich bin aber nur Laie.

16.07.2018 12:21 • #8


Catharina

Catharina

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Vielleicht passt auch was mit Deiner Schilddrüse nicht?
Nimmst Du die Tabletten (L-Thyroxin?) regelmäßig und genau ein?
Gehst Du regelmäßig zur Blutkontrolle?

16.07.2018 12:45 • x 1 #9


Zottelchen85

Zottelchen85


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Ich nehme die thyroxin jeden Morgen. Aber zuletzt wurde vor 2 Jahren getestet . Und beim Arzt habe ich nen Termin erst in 6 Wochen bekommen

16.07.2018 14:37 • x 1 #10


la2la2

la2la2

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Zitat von Zottelchen85:
Aber zuletzt wurde vor 2 Jahren getestet .


Bin sprachlos......
Steigere auf keinen Fall die Dosis vom Escitalopram weiter, bis das mit der Schilddrüse abgeklärt ist.
TSH, Ft3 und Ft4 (die wichtigsten) Werte kann derHausarzr auch bestimmen - wenn er will. Bei Auffälligkeiten Thyroxin Dosis entsprechend anpassen und Ultraschall (falls die Ursache für die Schilddrüsenprobleme noch nicht sicher diagnostiziert wurden, stehen die Chancen gut jetzt nach 2 jahren durch eine eventuelle Schrumpfung oder Veränderung der SD Hashimoto etc zu bestätigen oder als eher unwahrscheinlich einzustufen)

16.07.2018 16:54 • #11



Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser


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