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Hallo Leute,

ich werde zur Zeit auf Lithium eingestellt. Bei der letzten Blutuntersuchung stellte sich heraus, dass ich eine Schilddrüsenunterfunktion entwickelt hat - und das, obwohl ich noch nichteinmal im wirksamen Lithiumspiegel war. Nun nehme ich seit 2 Tagen L-Thyroxin. Mein Problem ist, dass ich starke Stimmungsschwankungen und eine überwiegend gedrückte Stimmung habe. Außerdem bin ich leicht unruhig innerlich, fange plötzlich an zu weinen und bin gereizt. Ich frage mich nur, ob das jetzt noch von der Depression kommt (schlägt Lithium nicht an?), ob es nun von der Schilddrüsenunterfuntion kommt, ob die Schilddrüsenunterfunktion die Wirkung des Lithiums und meines Antidepressivums behindert oder ob die Schilddrüsenunterfunktion die Symptome verstärkt. Wichtig zu erwähnen ist noch, dass diese Symptome schwankend auch schon vorher bestanden haben, wofür ich ja wiederum Lithium bekommen habe. Außerdem habe ich vor drei Wochen Tavor nach einer 5monatigen Einnahme abgesetzt. Der Entzug war nicht abrupt, sondern ich habe Tavor über Wochen ausgeschlichen.
Ich bin total verwirrt und langsam auch echt frustriert, weil ich endlich wieder "normal" sein möchte.
Hat vielleicht jemand eine Idee?

Viele Grüße
Lala

08.10.2020 21:57 • 08.10.2020 #1


6 Antworten ↓


OBIKO
In der Tat kann man bei einer Schilddrüsenunterfunktion auch dadurch eine Depression bekommen.Die Tabletten die Du nun nimmst haben in der Regel nur wenig Nebenwirkungen , nur dann wenn Du zuviel davon nimmst , darauf musst Du gut achten.Wichtig ist auch das Du diese immer auf nüchteren Magen nimmst mindestens 30 Minuten vor der ersten Mahlzeit.

08.10.2020 22:02 • #2



Lithium und Schilddrüsenunterfunktion

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Lottaluft
Wie lange nimmst du das Lithium schon ?

08.10.2020 22:05 • #3


Hallo Lottaluft,
Das Lithium nehme ich nun 7 Wochen.

08.10.2020 22:14 • #4


Danke OBIKO.

08.10.2020 22:14 • #5


Lottaluft
Zitat von Lala1984:
Hallo Lottaluft,Das Lithium nehme ich nun 7 Wochen.



Okay da sollte das Lithium eigentlich schon greifen
Aber die Symptome die du beschreibst können natürlich auch von den Problemen mit der Schilddrüse kommen
Wann hast du deinen nächsten Check up bezüglich der Schilddrüse ?
Sollte sich in den nächsten zwei Wochen (ja ich weiß das klingt ewig lange) nicht besser sein würde ich auch nochmal das Gespräch mit deinem Psychiater suchen ob ihr eventuell noch etwas an der Dosis vom Lithium schrauben müsst wenn deine Schilddrüse bis dahin wieder einen normalen Wert aufweist

08.10.2020 22:16 • #6


Hallo Lottaluft,

vor zwei Wochen lag mein Lithiumspiegel bei 0,36. Da war ich schon in der Unterfunktion. Mein Psychiater hat den Besuch beim Hausarzt und das Verschreiben der L-Thyroxin sehr dringlich gemacht, da ich daraufhin das Lithium weiter erhöht habe (eine halbe Quilonum mehr). Mein aktueller Lithiumspiegel wird erst in 1,5 Wochen wieder bestimmt und dann auch meine Schilddrüsenwerte.

Viele Grüße
Lala

08.10.2020 22:21 • #7




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Dr. med. Andreas Schöpf