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Hallo.

Ich bin neu hier und schildere kurz meine Geschichte. Ich bin seit Jahren an chronische Schmerzpatientin. Da ich viele Schmerzmittel ausprobiert habe, und mir nichts zur dauerhaften Schmerzfreiheit verholfen hat, dachte ich mache eine Therapie Versuch mit Canna.. Lange Rede kurzer Sinn. Es war der größte Fehler meines Lebens. Ich hatte keine Erfahrung und wahrscheinlich zu viel Konsumiert und bekam eine heftige Panikattacke. Das ist jetzt 5 Monate her und seitdem ist nichts mehr wie vorher. Zwischendrin hatte ich immer kurze Phasen wo ich mich wieder normal gefühlt habe. Aber mittlerweile geht nichts mehr. Ich habe keinen Appetit mehr, mir ist schwindelig, dauerhaft Benommen. Ständig zuckt ein anderer Muskel, mir ist schlecht, habe oft Angst. Weine täglich grundlos ziemlich lange. Bin nicht mehr ich selbst, nur noch deppresiv und hoffnungslos das ich wieder gesund werden kann. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, und kann mir Tipps zur Unterstützung geben? Mein Therapeut bei dem ich bin sprach von einer Angsterkrankungen. Der Neurologe bei dem ich war hat keine direkte Diagnose gestellt nur Venlafaxin verschrieben. Ich traue mich aber aus Angst nicht es einzunehmen. Am schlimmsten empfinde ich diese Depersonalisation und den Schwindel. Kann mir jemand weiter helfen.

Vielen Dank schonmal für's lesen.

Lilo

30.01.2018 16:44 • 27.11.2018 #1


38 Antworten ↓


Kay912
wenn dus mit Canna. mal versuchen möchtest und das thc nicht verträgst, dann Versuch es doch mal mit reines CBD. Infos Findes du reichlich im netzt dazu. Es wirkt, Nicht wie thc halluzinogen.

30.01.2018 17:09 • #2



Angst, Depressionen, Depersonalisation

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Würde das gegen die jetzigen Symptome helfen? Bin sehr verzweifelt. Habe keine Lebensqualität mehr.

30.01.2018 17:14 • #3


Gerd1965
Zitat von Lilo2:
Würde das gegen die jetzigen Symptome helfen? Bin sehr verzweifelt. Habe keine Lebensqualität mehr.


Komisch, auf Canna. springst du sofort an, das verschriebene Venlafaxin, was dein Neurologe verschrieben hat lehnst du ab.
Trotz der schlechten Canna. Erfahrung vor 5 Monaten......komisch das alles , nicht wahr?
Halte dich an die Anweisungen deines Arztes und sehe von Selbstversuchen ab!

30.01.2018 17:23 • x 1 #4


Ich hätte auch davor Angst. Eigentlich mittlerweile vor allem. Mich interessiert nur die Erfahrung dazu. Natürlich hast du Recht. Ist vielleicht auch falsch rüber gekommen.

30.01.2018 17:29 • #5


Zitat von Lilo2:
Hallo.

Ich bin neu hier und schildere kurz meine Geschichte. Ich bin seit Jahren an chronische Schmerzpatientin. Da ich viele Schmerzmittel ausprobiert habe, und mir nichts zur dauerhaften Schmerzfreiheit verholfen hat, dachte ich mache eine Therapie Versuch mit Canna.. Lange Rede kurzer Sinn. Es war der größte Fehler meines Lebens. Ich hatte keine Erfahrung und wahrscheinlich zu viel Konsumiert und bekam eine heftige Panikattacke. Das ist jetzt 5 Monate her und seitdem ist nichts mehr wie vorher. Zwischendrin hatte ich immer kurze Phasen wo ich mich wieder normal gefühlt habe. Aber mittlerweile geht nichts mehr. Ich habe keinen Appetit mehr, mir ist schwindelig, dauerhaft Benommen. Ständig zuckt ein anderer Muskel, mir ist schlecht, habe oft Angst. Weine täglich grundlos ziemlich lange. Bin nicht mehr ich selbst, nur noch deppresiv und hoffnungslos das ich wieder gesund werden kann. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, und kann mir Tipps zur Unterstützung geben? Mein Therapeut bei dem ich bin sprach von einer Angsterkrankungen. Der Neurologe bei dem ich war hat keine direkte Diagnose gestellt nur Venlafaxin verschrieben. Ich traue mich aber aus Angst nicht es einzunehmen. Am schlimmsten empfinde ich diese Depersonalisation und den Schwindel. Kann mir jemand weiter helfen.

Vielen Dank schonmal für's lesen.

Lilo


Unglaublich bei mir exakt das selbe.
Ich habe vor 6 Monaten wegen Schmerzen Canna. geraucht und hatte auch einen Horrortrip.
Seit dem geht es mir wie dir. Alle Ärzte sagen das ist eine Angststörung was vermutlich auch stimmt (habe mich nicht untersuchen lassen).
Ich hatte davor schon eine leichte angststörung mit der ich aber klar gekommen bin.
Canna. hat das vermutlich extrem verstärkt.
Ging es dir vorher auch schon psychisch schlecht?
Tabletten wirken etwas.
Habe mir jetzt auch wie oben erwähnt cbd Öl gekauft, aber habe Angst das ich darauf wieder einen Horrortrip bekomme was aber eigentlich nicht passieren dürfte.

30.01.2018 18:39 • #6


Hallo Snikas,

So schlimm es auch ist, aber ich freue mich zu hören das mich jemand mit meinen Symptomen versteht. Um etwas zu meiner vorherigen Situation zu sagen. Ich hatte zwei Bandscheibenvorfälle. Bin an der Wirbelsäule operiert. Nach OP zwei weitere Bandscheibenvorfälle gehabt. Daraus hat sich eine Fibromyalgie entwickelt. Und dazu auch Ängste und leichte Depressionen. Aber so wie du auch schreibst kam ich damit klar. Nur mit den Schmerzen oft nicht. Was nimmst du den für Tabletten wenn ich fragen darf?

30.01.2018 18:59 • x 1 #7


Kay912
selbstversuche hin oder her, bei CBD braucht man keine negativen Nebenwirkungen erwarten. Wenn, dann wäre es eingebildet. Der Mensch selbst hat CBD Rezeptoren im ganzen Körper. Wenn du eine Flasche nicht komplett auf ex trinkst, brauchst du keine Angst davor haben. CBD ist der Gegenspieler von thc, welches diese halluzinoge Wirkung hat. CBD wirkt auch gegen das typische high
Gefühl, wenn man zu viel geraucht hat. Ich selbst Reagiere auf thc auch sehr empfindlich, weshalb ich es auch nicht mehr zu mir nehme. Ich nehme CBD, wenn ich sehr unruhig oder nervös bin. Da hilft es mir schon, aber ich habe keine ehefahrung mit der Wirkung bei schmerzen.
Kannst dir ja einfach mal paar Infos darüber durchlesen.

30.01.2018 19:01 • x 2 #8


Zitat von Lilo2:
Hallo Snikas,

So schlimm es auch ist, aber ich freue mich zu hören das mich jemand mit meinen Symptomen versteht. Um etwas zu meiner vorherigen Situation zu sagen. Ich hatte zwei Bandscheibenvorfälle. Bin an der Wirbelsäule operiert. Nach OP zwei weitere Bandscheibenvorfälle gehabt. Daraus hat sich eine Fibromyalgie entwickelt. Und dazu auch Ängste und leichte Depressionen. Aber so wie du auch schreibst kam ich damit klar. Nur mit den Schmerzen oft nicht. Was nimmst du den für Tabletten wenn ich fragen darf?


Ich habe eine angeborene Rückenmarkerkrankung die sich erst vor 2 Jahren bemerkbar gemacht hat.
Habe auch viele Medikamente genommen und nichts hat wirklich geholfen.
War psychisch total fertig und habe dann aus Verzweiflung Canna. geraucht.
Hatte dann wegen den massiven Ängsten eine Zeitlang Tavor genommen das ich jetzt mühsam absetze.
Seit Dezember nehme ich lyrica das mir zumindest die Spitzen der Angst genommen hat.
Die depersonalisirung ist aber mal mehr und mal weniger da und die Verzweiflung ist weiterhin extrem.

Würde mich freuen wenn wir beide in Kontakt bleiben und Erfahrungen und Tipps austauschen könnten.

30.01.2018 19:29 • #9


Zitat von Kay912:
selbstversuche hin oder her, bei CBD braucht man keine negativen Nebenwirkungen erwarten. Wenn, dann wäre es eingebildet. Der Mensch selbst hat CBD Rezeptoren im ganzen Körper. Wenn du eine Flasche nicht komplett auf ex trinkst, brauchst du keine Angst davor haben. CBD ist der Gegenspieler von thc, welches diese halluzinoge Wirkung hat. CBD wirkt auch gegen das typische high
Gefühl, wenn man zu viel geraucht hat. Ich selbst Reagiere auf thc auch sehr empfindlich, weshalb ich es auch nicht mehr zu mir nehme. Ich nehme CBD, wenn ich sehr unruhig oder nervös bin. Da hilft es mir schon, aber ich habe keine ehefahrung mit der Wirkung bei schmerzen.
Kannst dir ja einfach mal paar Infos darüber durchlesen.

Jop ist mir alles bekannt.
Trotzdem verbindet man es halt mit der schlechten Canna. Erfahrung.
Wie viele Tropfen nimmst du und wie prozenthaltig?
Habe Öl mit 5% gekauft.

30.01.2018 19:31 • #10


Kay912
Kann ich auch verstehen. Ich nehme es nicht regelmäßig. Nur dann, wenn ich halt unruhig bin und dann nehme ich so 5tropfen. Ein Freund von mir nimmt sogar 10tropfen und merkt erst dann etwas. Bei einem wirken schon 2 Tropfen (eher Placebo) und bei dem anderen wirken nicht mal 10 Tropfen, ist ganz unterschiedlich. Ist ja auch kein Wundermittel. Wenn du wirklich daran zu knabbern hast, dann lass es ganz sein oder nimm einfach mal 1-2 Tropfen zum ausprobieren. Mit der depersonalisierung hatte ich auch sehr zu kämpfen. Ich hatte das immer beim Autofahren ganz extrem, da dachte ich, dass die Hände am Lenkrad i.welche fremden sind. Dabei ist das eine reine schutzfunktion. wobei sich die Seele von Körper abhebt um den inneren Konflikt aus dem Weg zu gehen. Spürt aber auch jeder anders, oder überhaupt nicht.

30.01.2018 19:47 • x 1 #11


Zitat von Kay912:
Kann ich auch verstehen. Ich nehme es nicht regelmäßig. Nur dann, wenn ich halt unruhig bin und dann nehme ich so 5tropfen. Ein Freund von mir nimmt sogar 10tropfen und merkt erst dann etwas. Bei einem wirken schon 2 Tropfen (eher Placebo) und bei dem anderen wirken nicht mal 10 Tropfen, ist ganz unterschiedlich. Ist ja auch kein Wundermittel. Wenn du wirklich daran zu knabbern hast, dann lass es ganz sein oder nimm einfach mal 1-2 Tropfen zum ausprobieren. Mit der depersonalisierung hatte ich auch sehr zu kämpfen. Ich hatte das immer beim Autofahren ganz extrem, da dachte ich, dass die Hände am Lenkrad i.welche fremden sind. Dabei ist das eine reine schutzfunktion. wobei sich die Seele von Körper abhebt um den inneren Konflikt aus dem Weg zu gehen. Spürt aber auch jeder anders, oder überhaupt nicht.


Hat das Öl dir auch bei der depersonalisierung geholfen?
Oder wie hast du es in den Griff bekommen?.

30.01.2018 20:17 • #12


Kay912
Nein. Die depersonalisierung hat was mit dem Konflikt in dir zu tun, dass kannst du nicht einfach mit Tabletten oder so überwinden. Die können dich dabei unterstützen, aber Es hängen ganz viele Faktoren zusammen, an denen du arbeiten musst.
Zu erst solltest du dir überlegen wovor du Angst hast, oder was in deinem Leben gerade nicht so läuft wie es deiner Ansicht nach laufen sollte. Mir hat meditieren dabei sehr geholfen, um den ganzen auf den Grund zu gehen. Aber was mir auch cu geholfen hat ist, im Wald spazieren zu gehen und alles genau wahrzunehmen. Der Geruch, die Geräusche, die Pflanzen und Tiere. Dabei bekommt man das Gefühl von der außenWelt wieder. In der Stadt, wo alle nur hektisch rumlaufen und eigentlich nur Störfaktoren auf dich prasseln, kann man sich nur schwer auf das eigentliche konzentrieren.

30.01.2018 20:29 • #13


Gerd1965
Zitat von Kay912:
selbstversuche hin oder her, bei CBD braucht man keine negativen Nebenwirkungen erwarten. Wenn, dann wäre es eingebildet.

Das stimmt nicht ganz, es ist sehr nebenwirkungsarm, jedoch NW gibt es.
https://elixinol.com/de/blog/known-and- ... idiol-cbd/
Ob NW bei längerer Einnahme auftreten kann man nicht sagen. Hierzu gibt es bis dato noch keine Langzeitstudien. Für Schwangere und stillende Frauen ist die Einnahme überhaupt nicht geeignet.
Soll einfach von mir als Information dienen und nicht als Verteuflung diese Produktes!

30.01.2018 20:36 • #14


Kay912
jedes Produkt was getestet wird hat Nebenwirkungen. Da in einer Studie alle Nebenwirkungen der Patienten aufgenommen werden, ob diese eingebildetsind oder nicht. Ich meinte das ja auch nicht böse. Ich meinte damit einfach nur, dass man mit CBD nichts schlimmes an Nebenwirkungen erwarten muss. Auf meinen Magnesium steht auch niedriger Blutdruck, oder trockener Mund als Nebenwirkung.

30.01.2018 20:51 • #15

Sponsor-Mitgliedschaft

Gerd1965
Zitat von Kay912:
jedes Produkt was getestet wird hat Nebenwirkungen. Da in einer Studie alle Nebenwirkungen der Patienten aufgenommen werden, ob diese eingebildetsind oder nicht. Ich meinte das ja auch nicht böse. Ich meinte damit einfach nur, dass man mit CBD nichts schlimmes an Nebenwirkungen erwarten muss. Auf meinen Magnesium steht auch niedriger Blutdruck, oder trockener Mund als Nebenwirkung.

Hab das auch nicht böse aufgenommen, natürlich kann jedes Produkt Nebenwirkungen oder Allergien auslösen, das muss man sich bewusst sein. Wenn jemand ein Produkt versucht, ist es die Entscheidung des Probanden und ist zu akzeptieren

30.01.2018 20:54 • #16


Kay912
Wobei ich immer nach alternativen Suche, wenn mir ein Medikament angeboten wird, was ich für nicht nötig halte. Die Ärzte gehen oft sehr locker mit dem rezeptblock um.
Leide unter dem sogenannten weißkittel-syndrom und hatte dementsprechend einen erhöhten Blutdruck, worauf mir direkt ein betablocker verschrieben wurde. Direkt bei Oma messen gegangen und schon war er wie aus Wunder ohne betablocker wieder normal.

30.01.2018 21:10 • #17


Gerd1965
Einmalige Messung beim Arzt, die erhöht ist, ist auch keine Indikation für ein Medikament.
Da hast du vollkommen recht, wenn du das Medikament nicht genommen hast.
Jedoch solltest du schon mal für einen Monat 2-3 mal täglich messen, um zu sehen, welcher Mittelwert herauskommt beziehungsweise ob du Blutdruckspitzen aufweist.
Eine 24 Stunden Messung ist sehr hilfreich und wird normalerweise von jedem Internisten angeboten.

30.01.2018 21:15 • #18


Hallo Kay.

Du schreibst das es was mit einem inneren Konflikt zu tun hat. Wie hast du das heraus gefunden was es ist? Ich bin seit ein paar Jahren in Psychotherapie, war der Meinung alles gut im Griff zu haben und alles benennen zu können. Trotzdem durch Canna. Panikattacken bekommen und Depersonalisation. Weiß nicht nach was ich noch suchen könnte oder wo ich graben kann.

30.01.2018 21:33 • #19


Kay912
Anscheinend ist da aber noch etwas, was dich unterbewusst stört.
Können auch Kleinigkeiten sein. Bin aber auch kein Therapeut.
Weiß ja nicht weswegen du in Therapie bist und worauf ihr da eingeht, wegen angststörung?

30.01.2018 21:39 • #20



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