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17.04.2013 19:22 • 01.03.2020 #1


43 Antworten ↓



Verlustangst - Angst den Partner zu verlieren

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Hallo Chrissi,

diese Angst kann ich nachvollziehen. Befand mich in einer ähnlichen Situation. Wie weit wohnt ihr denn auseiander und wie oft seht ihr euch? Zwei Monate ist ja noch so lang. Was genau löst denn diese Angst aus? Macht er irgendwas besonderes ? Liebe Grüße, Tatjana

20.04.2013 13:07 • #2


Hallo tatjana,naja eigentlich sehen wir uns alle zwei wochen,ich weiss nicht warum ich da solche Verlust aengste habe.Wie schon geschrieben kenne ich das so auch garnicht.Dazu kommen ja auch noch regelrechte panikattacken.Ich denke mal das das alles im zusammenhang steht.Was hast du den dagegen gemacht?Er ist Polizist vielleicht kommt das noch hinzu.

20.04.2013 19:49 • #3


Hallo Chrissi,

ich kann dir garnicht sagen, was ich gemacht habe. Zumindest habe ich versucht, mich nicht verrückt zu machen. Aber das hat auch nicht geholfen. Meine Beziehung ist übrigens beendet. Er hat mich tatsächlich verlassen:-(

Im Nachhinein glaube ich, ist es bei mir, dass ich mich auf Männer einlasse, bei denen es schwierig ist, sie zu lieben bzw. Liebe von ihnen zu bekommen. Es sind schlichtweg die falschen Männer. Bei den anderen Männern habe ich das nicht, aber die sind mir zu langweilig.

Dir wünsche ich auf jeden Fall, dass du für dich herausfindest, warum du diese Ängste hast und dass du sie überwindest. Lies hier viel in dem Forum und tausche dich aus!

22.04.2013 09:10 • #4


02.11.2013 10:55 • #5


Von einer manifesten Depression spricht man, wenn die Symptome über 14 Tage durchgehend anhaltend. Deshalb erstmal depressiv verstimm! Warum traust du dich nicht, mit deinem Partner zu sprechen? Was ist deine Angst? Ihr seid seit 3,5 Jahren ein Paar und seit durch Dick und Dünn gegangen... glaub mir, sie wird es verstehen. Sie hat sicher schon gemerkt, das etwas nicht stimmt und wenn es richtig blöd läuft, bezieht sie das vielleicht auf sich und das wäre nicht gut! Sprich mit IHR!

03.11.2013 13:05 • #6


Mit meinen Partner hab ich jetzt schon darüber geredet!

Ich bin beim erzählen in tränen ausgebrochen.

Nun hab ich aber das Problem das ich irgendwie sie andauern gern bei mir hätte und die vorstellung sie lange nicht mehr zu sehen treibt mich in den wahnsinn.

VOr 3 Wochen war das noch alles kein Thema!
Das wird aber daran liegen das die depressive verstimmung noch recht stark da ist!

Was noch komisch ist andere depressive erzählen immer von schlaflosigkeit und selbstschuld! Sowas empfinde ich komplett nicht!

Ich geh um 23 Uhr ins bett und wach um 8 oder 9 uhr auf! Viele sagen auch sie scheuen menschen usw...
Ich hingegen suche sie wenn es mir schlechter geht! Ich geh dann zu meiner mutter oder rufe meine freundin an.

Ich habe am Donnerstag mein 2es gespräch beim Psychologen.
Mal schauen

03.11.2013 19:16 • #7


Also gestern ging es mir nicht gerade gut!

Ich habe angst meine freundin zusehr zu belasten mit meiner depression!
Aber ich bin halt ein sehr sensibler mensch! Ich lege immer jedes wort auf die Goldwaage und verbringe ( auch wenn ich keine depression habe), viel Zeit damit über dinge nachzudenken die menschen zu mir sagen bzw mir andeuten.
Das alles schlucke ich immer runter!

Gestern ging es mir ganz schlecht. Ich war bei meiner freundin und habe dann geheult, die arme hat sowiso stress mit der arbeit und ich belaste sie nur zusätzlich.
Aber den Trost den ich von ihr bekomme ist himmlisch. Auch wenn ich ein sms von ihr krieger fühle ich mich für minuten einfach nur gut!

Gestern hab ich dann mal wieder 2 stunden geweint weil ich angst hatte das ich nie mehr gesund werde oder das meine freundin abhaut.
Dann suchte ich mir einen ordentlichen Psychiater.
bei diesem begann ich wieder zu weinen und er fragte mich aus. Ich sagte ihm logisch alles.

Er hat mir dann sofort PAROXETIN 20mg verschrieben.
Jetzt nehm ich 1 Woche eine halbe davon also 10 MG dann soll ich rauf auf 20mg! Er meinte meine depression sei nicht sehr stark und auch kein grund für eine medikation. Sonst wäre ich nicht in die enge parklücke gekommen
Besonders da der antrieb jetzt von alleine langsam langsam wieder kommt. Hab heute die erste genommen fühle mich gerade "normal" lediglich die gedanken meine freundin zu verlieren quälen mich und bringen mich in panik.
Ich hätte jetzt keine Probleme z.b. rauszugehen und etwas zu unternehmen! Leider schüttet es wie aus kübeln! Ich hab aber schon 12 Tage johanniskraut hinter mir aber nur das billige aus der apotheke

Gegen meine Ängste sollte es aber gut wirken und in verbindung mit dem Psychologen sollte es bald aufwärts gehen. Wie gesagt er sagt die Ängste sind die Auslöser der depression! Denn ich bin ein sehr ängstlicher aber dennoch weltoffener und lebensfroher mensch!
Er hat mir sehr mut gemacht! Er sagte wer einmal eine depression überstanden hat den haut nix mehr um!

Ich habe eine sehr offene einstellung was die krankheit angeht!
Mein erster ansprechpartner war meine mutter gefolgt von Freundin Vater schwestern usw...

Sogar mit guten freunden kann ich darüber reden!

04.11.2013 17:31 • #8


05.11.2013 19:08 • #9


Hallo Simone,

mir geht es da grad sehr ähnlich wie dir. Allerdings ist meine Freundin im Urlaub und deswegen kaum erreichbar bzw. sie hat keine Zeit (oder Lust?) mit mir zu telefonieren oder zu schreiben. Es ist die reinste Zereissprobe und ich fühle mich genau so hilflos wie du und kann nichts anderes tun, geschweige denn denken. Das macht mich total fertig.

Hast du konkret Angst, dass ihr etwas passiert oder das sie dich nicht mehr liebt/mag? Würde mich mal interessieren...


Gruß


Loveless

12.11.2013 14:28 • #10


Hallo Loveless,

vielen Dank für deine Antwort...ich kann dein momentanes Gefühl super verstehen...aber ich glaube sich weiterhin die Kraft zu rauben ständig die Gedanken und Gefühle um die Situationen kreisen zulassen ist total schlimm, aber ich kenn das von mir!

Ich habe eher angst das etwas mit ihr passiert. ich weiss das egal wo sie ist sich meldet, das hat sie auch immer gemacht. Das ich angst habe das sie mich nicht mehr liebt, würde ich klar mit NEIN beantworten...das weiss ich einfach!

Nur durch diese intensive Beziehung mit ihr...kam halt auch das "Muster" von Angst dazu was ins extreme gekommen ist...woran ich aber sehr arbeite aber es strengt so an!

Hast du mit deiner Freundin darüber geredet, weiss sie bescheid wie es in dir aussieht?

13.11.2013 22:34 • #11


Enom
Hey liebe Community,
dies ist mein erster Beitrag und auch das erste Mal dass ich mit mir fremden Menschen darüber schreibe.
Ich habe momentan ein ziemlich großes Problem. Ich leide unter Verlustängsten. Was von außen hin vielleicht normal, oder nicht so schlimm angesehen wird ist für mich tagtäglich sehr kraftraubend.
Ich fange erst mal etwas allgemeiner an. Ich (21) bin mit meinem Freund (26) seit 5 ½ Jahren befreundet – seit 1 ½ Jahren sind wir ein Paar. Er ist meine erste Beziehung, ich seine dritte – und seit einem halben Jahr wohnen wir auch zusammen. Wir streiten eigentlich nie – wenn uns etwas nicht passt – oder stört, dann sagen wir es – jedoch ohne irgendwie einen Streit anzufangen, nein – eher diskutieren wir es aus. Vor drei Jahren war ich schon wegen Depression in Therapie – und im Dezember setzte ich die Antidepressiva ab, die ich seit der Therapie nahm. Seit dem treten meine (Verlust)Ängste auf.
Meist fängt es morgens schon an, ich wache auf und bin unruhig - kann manchmal ab 5 - 6 Uhr nicht weiterschlafen. Allerdings bleibe ich liegen, weil ich nicht von meinem Freund wegmöchte. Wenn er dann aufgewacht ist und duschen geht, kommen mir meist, wenn ich das Gefühl der Unruhe bis dahin nicht in den Griff bekommen habe, die Tränen - und das Gefühl verstärkt sich. Ich denke es sei etwas nicht in Ordnung, dass er mich nicht mehr liebt, jemand neues hat - oder einfach so mit mir schlussmachen will. Ich vergleiche sein Verhalten mir gegenüber jetzt - mit seinem Verhalten mir gegenüber noch vor einem Jahr. Mir ist klar, dass sich eine Beziehung verändert, routinierter wird, wenn man zusammenzieht - doch in den Momenten glaube ich, dass seine Liebe zu mir nachgelassen hat. Wenn er mitbekommt dass ich wieder einen "Schub" (wie wir es nennen) habe, setzt er sich zu mir und versichert mir, dass alles gut ist zwischen uns, dass er mich liebt - und nicht schlussmacht. Es ist dann für ein paar Stunden gut - und dann kommt das Gefühl wieder. Ich mag ihn nicht belasten - oder einengen. Ich war doch immer der Meinung man solle dem Partner genug Freiraum lassen - doch momentan klammere ich mich gefühlt total an ihn, wobei ich auch versuche das zu unterlassen. Im August bin ich für einen Monat weg - und wenn ich jetzt daran denke, dann kommen mir schon die Tränen. Früher wollte ich viel unternehmen - spontan auch mal wegfahren - und heute bringt mich alles was außerhalb meines routinierten Tag liegt noch mehr in Unruhe. Abends habe ich ein ungutes Gefühl, wenn wir schlafen gehen - kann meist nicht durchschlafen, weil ich sehr leicht schlafe – und aufwache sobald er sich bewegt oder aufsteht.
An vereinzelten Tagen bekomme ich es in den Griff– jedoch überwiegen die Tage, an denen es nicht funktioniert. Ich weiß dass ich ihn nicht festhalten kann – wenn er gehen möchte, dann tut er das – unabhängig davon, ob ich ihn nun versuche festzuhalten oder nicht.
Ich möchte nicht, dass die Beziehung an dieser Angst kaputt geht. Seit einem Monat bin ich in Therapie, u.a. wegen Depression, wobei es bisher nur um eine Diagnose und um die Symptombeschreibung ging. Erst in zwei Wochen habe ich die nächste Sitzung – da meine Therapeutin eine Woche weg ist. Vielleicht kennt jemand das Gefühl – vielleicht weiß auch jemand wie man damit besser zurrechtkommt. Ich jedenfalls würde mich über eine Antwort, ob hier – oder per Privat Nachricht sehr freuen.

Beste Grüße,
Enom

21.06.2015 19:58 • #12


Icefalki
Hallo Enom, herzlich willkommen bei uns.

Eine Frage, warum hast du die AD angesetzt?

21.06.2015 22:47 • #13


Icefalki
Sorry abgesetzt, soll das heißen.

21.06.2015 22:47 • #14


Enom
Ich nahm sie schließlich schon seit 2 Jahren, und das, ohne noch in Therapie zu sein - ich dachte ich sei schon soweit dass ich sie absetzen könne, ohne dass meine Stimmung darunter leidet.

22.06.2015 09:18 • #15


Enom
Ich bin wach. Seit einer Stunde schon - kann aufgrund der inneren Unruhe nicht mehr schlafen obwohl ich noch müde bin. Ich habe Angst davor, dass mein Freund komisch ist - überlegt schlusszumachen. Dass er nicht mehr ehrlich zu mir ist. Dass er mich nicht mehr liebt - oder einfach unglücklich in unserer Beziehung ist.
Mein Herz rast - oder es fühlt sich nur so an. Ich mag nicht weinen - ich mag nicht dass er aufsteht und wieder eine verzweifelte Freundin vorfindet - ich mag ihn damit nicht (weiter) weg treiben.
Vor drei Tagen sagte er noch, dass er mich liebt. Vor zwei versicherte er mir, dass er nicht mit mir schlussmacht. Und gestern hatte ich die Angst relativ gut unter Kontrolle. Nur heute macht sie sich wieder sehr bemerkbar.
Entschuldigt, falls ich irgendwem damit auf die Nerven gehe.

27.06.2015 08:02 • #16


19.11.2015 22:44 • #17


Hallo Monty, herzlich Willkommen!
in welchen Situationen wirst du denn eifersüchtig?

19.11.2015 22:55 • #18


In sämtlichen wenn er mit anderen Frauen redet einer Freundin Tschüss sagt mit einer Frau tanzt usw

19.11.2015 22:59 • #19


Hat er dir denn jemals Anlass dazu gegeben? Bist du generell eifersüchtig oder hat das erst bei ihm angefangen?

19.11.2015 23:07 • #20



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Dr. Reinhard Pichler