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Hallo zusammen!

Aus der Überschrift sieht man ja schon worum es mir geht. Es ist so, dass ich ein sehr gering ausgeprägtes Selbstwertgefühl habe. Ich weiss nicht warum das so ist, aber es ist so. Das äußert sich durch verschiedene Dinge, die ich aber alle irgendwie darauf zurückführe. Zum Beispiel ertappe ich mich dabei, wie ich andere Menschen betrachte / beobachte und in meinem Kopf die Gedanken "Verglichen mit dem hast du nicht viel zu bieten..." oder "Verglichen mit dem bist du extrem langweilig und uninteressant..." ablaufen. Die Gedanken sind nicht wirklich bewusst, sondern passieren einfach. Entsprechend ist es ein Horror für mich, im Mittelpunkt zu stehen, wenn andere Menschen auf mich achten oder konzentriert sind. Dann habe ich Angst, dass ich beurteilt werde und das ganze schlecht ausfällt. Das gleiche bei Gesprächen. Bevor ich etwas sage überschlagen sich schon meine Gedanken in meinem Kopf, ob das was ich sage doof klingen könnte oder was das Gegenüber von mir denkt, wenn ich jetzt dieses Thema anspreche... dann werde ich unsicher und es fällt mir alles mögliche ein was passieren könnte, so dass ich am Ende lieber Garnichts sage, weil ich dann nichts dummes sagen kann.

Und so geht das weiter... alle Situationen, in denen ich irgendwie von irgendwem beurteilt werden könnte, sind für mich schlimm... je wichtiger mir die Person ist, desto schlimmer.

Jetzt bin ich in einer Beziehung... allerdings Fernbeziehung. Ich habe mit meiner Partnerin auch darüber gesprochen, sie weiss das alles. Und wenn wir zusammen sind oder telefonieren oder auch schreiben, dann ist für einen Moment alles gut.

Allerdings kommen dann mit der Zeit immer wieder schleichende Gedanken, dass sie jemand kennenlernen könnte, der ihr mehr bieten kann als ich... den sie interessanter findet... der besser aussieht... Und das ohne dass sie mir einen Anlass dazu gibt. Sie sagt mir, dass sie nur mich will. Sie sagt mir, dass ich mir da keine Gedanken machen brauche, dass ich für sie perfekt bin... dass es eine tolle Vorstellung ist, dass wir die Zukunft zusammen verbringen... aber nicht einmal das, verhindert immer die Gedanken, die in mir aufkommen... Das führt dazu, dass ich teilweise gar nicht genießen kann, dass ich eine Partnerin habe, die eine wahnsinnig tolle Frau ist und ich eigentlich überschäumen müsste vor Glück.

Hat jemand Ratschläge, wie man an so etwas arbeiten kann?

LG

30.07.2015 09:57 • 11.01.2016 #1


12 Antworten ↓


Sternchen89
Einen Teil deiner Gedankengänge kenne ich zu gut.
Ich denke mir auch immer "im Gegensatz zu der hab ich wenig zu bieten" etc. Und Vorträge oder im Mittelpunkt stehen hasse ich auch mehr als alles andere.

Aber das Gehört im Leben nunmal dazu das man über jemanden Urteilt, oder Beurteilt wird. Aber man muss und kann nicht jeden mögen oder toll finden. Damit müssen wir umgehen lernen

Und was deine Freundin angeht: Es wird IMMER jemanden geben, der ihr mehr bieten kann als du. Mehr Geld, evtl. besseren Body, anderen Charakter usw. ABER zum einen muss sie den erstmal finden und zum anderen dann auch noch kriegen.

Andere Sichtweise: Es gibt auch sicher Mädls / Frauen die DIR mehr bieten könnten, z.b. die in deiner Stadt wohnen und nicht so weit weg aber DU hast dich für sie entschied und sie für dich. Also versuch euer Glück lieber etwas mehr zu genießen und versuch die blöden Gedanken beiseite zu schieben.

Ich weiß, einfacher gesagt als getan, aber der erste Schritt (die Beziehung) ist schon gemacht, jetzt müsst ihr den Weg gemeinsam weiter gehen

30.07.2015 10:06 • x 1 #2



Verlustängste und geringes Selbstwertgefühl

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Hallo Sternchen89,

danke für deine Antwort. Den Teil mit "Sie hat sich für dich entschieden und du dich für sie.", obwohl es vielleicht Menschen geben könnte, die mehr zu bieten hätten, ist eigentlich ein sehr beruhigender Gedanke. Denn es ist tatsächlich so.

Ich weiss, dass du Recht hast und es gehört natürlich immer zum allgemeinen Lebensrisiko dazu, dass man nicht gemocht wird oder dass eine Beziehung in die Brüche geht. Das ist mir eigentlich schon klar, nur das Umgehen damit fällt mir manchmal etwas schwer.

Versuche ich ja die ganze Zeit die Gedanken auf die Seite zu schieben und einfach zu genießen. Das funktioniert phasenweise besser und dann wieder weniger besser.

LG

30.07.2015 10:21 • #3


Sternchen89
Ich weiß, geht mir ähnlich. Manchmal ist es mir völlig wurscht was andere über mich denken, und manchmal Grübel ich da ewig drüber.

Wir sollten lernen, uns nicht mehr so viele Gedanken zu machen. Entweder man mag uns wie wir sind, oder eben nicht.

So einfach sollte es sein, ich weiß, dass es das aber leider nicht immer ist

30.07.2015 10:42 • #4


Hotin
Hallo Sers,

Zitat:
Entsprechend ist es ein Horror für mich, im Mittelpunkt zu stehen, wenn andere Menschen auf mich achten oder konzentriert sind. Dann habe ich Angst, dass ich beurteilt werde und das ganze schlecht ausfällt.


Davor brauchst Du keine Angst zu haben. Du schaust Dir ja auch die anderen Menschen an und
beurteilst sie nach ihren Äußerlichkeiten. Warum glaubst Du eigentlich, das Dein Urteil immer
abschließend und richtig ist. Es ist doch nur ein Vor-Urteil.
Zitat:
Bevor ich etwas sage überschlagen sich schon meine Gedanken in meinem Kopf, ob das was ich sage doof
klingen könnte oder was das Gegenüber von mir denkt, wenn ich jetzt dieses Thema anspreche... dann
werde ich unsicher und es fällt mir alles mögliche ein was passieren könnte, so dass ich am Ende lieber
Garnichts sage, weil ich dann nichts dummes sagen kann.


Damit sagst Du doch nur, das Du ein kluger Mensch bist. Schon vorher bist Du in der Lage, die möglichen
Auswirkungen Deiner Aussagen zu erkennen. Ich glaube Du kannst gar nichts dummes sagen. Dafür
überlegst du schon vorher zu viel. Es geht Dir nicht darum, ob Du was dummes sagst. Du weißt noch
nicht, wie Du damit umgehen sollst, wenn andere Deine Meinung nicht akzeptieren wollen, also
gegen Dich reden.
Und das lernst Du nur durch üben, üben, üben...

Zitat:
Und so geht das weiter... alle Situationen, in denen ich irgendwie von irgendwem beurteilt werden
könnte, sind für mich schlimm...


Wir Menschen beurteilen ständig alles, Du auch immer. Mit Deiner Angst beurteilst Du Dich selbst sogar
dauernd negativ. Lass andere das, was Du sagst doch beurteilen. Wer Dich beurteilt nimmt Dich ernst.
Und ernst willst Du doch genommen werden, oder?

Viele Grüße

Hotin

30.07.2015 10:46 • #5


Hallo Hotin!

Danke für die Antwort. Es sind ein paar sehr interessante Gedanken darin.

Aber muss doch etwas dazu sagen:

Zitat:
Damit sagst Du doch nur, das Du ein kluger Mensch bist. Schon vorher bist Du in der Lage, die möglichen
Auswirkungen Deiner Aussagen zu erkennen. Ich glaube Du kannst gar nichts dummes sagen. Dafür
überlegst du schon vorher zu viel. Es geht Dir nicht darum, ob Du was dummes sagst. Du weißt noch
nicht, wie Du damit umgehen sollst, wenn andere Deine Meinung nicht akzeptieren wollen, also
gegen Dich reden.
Und das lernst Du nur durch üben, üben, üben...


Damit triffst du nicht ganz mein Problem. Das Kompliment mit "schlau" ist nett, aber du hast die Auswirkung nicht ganz verstanden. Es geht mir nicht darum, ob jemand eine andere Meinung haben könnte... es ist so, dass ich mir bevor ich etwas sage schon so viele Gedanken mache, dass ich gar nicht mehr dazu komme etwas zu sagen und fast schon ein "blackout" habe.

Ich probiere es zu beschreiben: Ich sitze mit jemand, den ich nicht so gut kenne, irgendwo. Also ist Unterhalten angesagt. Dann fängt es an, dass ich mir überlege "Über was könnten wir reden?"... dann kommt mir vielleicht noch ein Thema in den Sinn, das spreche ich aber nicht an, sondern es kommen gleich die nächsten Gedanken "Oder ist das ein blödes Thema? Interessiert ihn/sie das überhaupt?"... dann verwerfe ich das Thema vorsichtshalber und meine Gedanken fangen an zu kreisen... "Über was sollen wir reden?... Das Schweigen ist peinlich, find ein Thema!... Keine Ahnung über was..." und damit hat es sich dann. Bin dann in so einer Gedankenschleife gefangen, dass ich mich selbst unter Druck setze, dass ich was finden muss, meine Gedanken sich aber nur im Kreis drehen. Das ist mein Problem.


Zitat:
Wir Menschen beurteilen ständig alles, Du auch immer. Mit Deiner Angst beurteilst Du Dich selbst sogar
dauernd negativ. Lass andere das, was Du sagst doch beurteilen. Wer Dich beurteilt nimmt Dich ernst.


Damit hast du wohl wirklich Recht...

LG

30.07.2015 10:58 • #6


Enom
Hey Sers,
mir geht es genauso wie dir. Also lass dir erstmal gesagt sein: Du bist nicht allein. Ich bin mit meinem Freund seit 2 Jahren zusammen - seit Oktober wohnen wir zusammen - und seit Dezember plagen mich die Verlustängste, die du hier so schön beschreibst. Auch ich brauche keinen Anlass um zu glauben, dass etwas nicht stimmt - er mich verlassen könnte - mit einem Mädel schreibt - sich anderweitig verliebt - egal ob in der Uni oder im Internet - wenn er nur mit Freunden weggeht, dreht sich mein Gedankenkarussel. Er weiß davon und sagt mir auch immerwieder dass alles gut ist etc.
Rational weiß ich - genau wie du - dass es gewisses Risiko immer besteht. Und auch, dass eigentlich alles gut ist.
Ich persönlich finde es schwer "es zu genießen wie es ist" - weil ich meine Gedanken "was sein könnte" nicht beiseite schieben kann. Wie bei dir klappt das mal besser und mal gar nicht.
Meine Therapeutin gab mir ein paar Methoden zu Gedankenstops/ablenkung mit, damit es zu der (Verlust-)Angst gar nicht erst kommt.
- Sich in Gedanken laut "STOP" sagen
- Den Gedanken auf Papier schreiben - zerreißen, wieder zusammenkleben - anmalen etc. (Kreativ sein)
- Sich den Gedanken so oft sagen, bis er einem lächerlich vorkommt
- (Falls du ein Instrument spielst) den Gedanken in einen Text packen und ein paar Akkorde dazu spielen
- Sich den Gedanken bildlich vorstellen - und sich vorstellen wie er vorbeizieht (Wolke, Fluss, Zug ... )
Ansonsten soll ich eine Tabelle führen.
Beispielgedanke: Will mein Freund mich verlassen?
Den Gedanken aufschreiben und das Gefühl welches ich dazu habe mit seiner Stärke (z.B. Angst 90). Dahinter soll ich rational den Wahrheitswert bestimmen, einen rationalen Auslöser (kein Wahrheitsgehalt [oder: Streit]). Dann soll ich nach Geegengedanken suchen. (Er liebt dich doch, er sagte die letzten Tage noch wie Glücklich er mit dir ist, warum sollte er schlussmachen?) und zum schluss, wie jetzt dein Gefühl ist, mit Stärke (Angst 40)

Ich hoffe es ist irgendwie verständlich. Aber ich kann die gerne (Falls das hier geht) per PN einen Screenshot von meiner Tabelle schicken, wenn du möchtest.

Nachhaltig hilft wahrscheinlich "nur" das Selbstbewusstsein stärken - und das bestenfalls mittels einer Therapie.

LG

30.07.2015 11:26 • #7


Hotin
Hallo Sers,

verstehe Dich schon. Hatte nur nicht gedacht, das das so ausgeprägt bei
Dir läuft.

Zitat:
Interessiert ihn/sie das überhaupt?"... dann verwerfe ich das Thema vorsichtshalber und meine Gedanken fangen an zu kreisen... "Über was sollen wir reden?... Das Schweigen ist peinlich, find ein Thema!... Keine Ahnung über was..." und damit hat es sich dann. Bin dann in so einer Gedankenschleife gefangen, dass ich mich selbst unter Druck setze, dass ich was finden muss, meine Gedanken sich aber nur im Kreis drehen.


So was kenne ich gut. Dies kannst Du auf verschiedene weise lösen.

Zitat:
"Über was sollen wir reden?...

Es ist egal. Zu Beginn über irgend etwas eigentlich unwichtiges. Wenn Dein Gegenüber
nicht das gleiche Problem hätte, würde er Dir ja etwas zum reden anbieten.

"Komisches Wetter heute, irgendwie ist mir kalt."
"Sind aber echt viele Leute heute hier."
"Gehören Sie zur Familie, oder sind sie ein Freund von..."
"Bin heute erst später gekommen, war länger auf der Arbeit."

Gut sind auch Fragen, wie

Was für ein Auto fahren Sie?
Haben Sie auch Familie, Kinder?
Waren sie schon In Urlaub dieses Jahr?
Was machen Sie denn beruflich?
Was machen sie denn an Sport.

Darauf bekommst Du fast immer viel Antwort. Leider sind bei diesen Themen
viele nicht mehr zu bremsen. Also Achtung! Männer haben oft kein anderes
Thema als Arbeit und Auto und hören davon dann nicht mehr auf zu erzählen.

Falls Du das allein nicht hin bekommst, solltest Du psychologische Beratung in Anspruch nehmen.
Das wird schon wieder.

Hotin

30.07.2015 11:47 • #8


Hallo Enom, danke dir vielmals...

Zitat von Enom:
Meine Therapeutin gab mir ein paar Methoden zu Gedankenstops/ablenkung mit, damit es zu der (Verlust-)Angst gar nicht erst kommt.
- Sich in Gedanken laut "STOP" sagen
- Den Gedanken auf Papier schreiben - zerreißen, wieder zusammenkleben - anmalen etc. (Kreativ sein)
- Sich den Gedanken so oft sagen, bis er einem lächerlich vorkommt
- (Falls du ein Instrument spielst) den Gedanken in einen Text packen und ein paar Akkorde dazu spielen
- Sich den Gedanken bildlich vorstellen - und sich vorstellen wie er vorbeizieht (Wolke, Fluss, Zug ... )
Ansonsten soll ich eine Tabelle führen.
Beispielgedanke: Will mein Freund mich verlassen?
Den Gedanken aufschreiben und das Gefühl welches ich dazu habe mit seiner Stärke (z.B. Angst 90). Dahinter soll ich rational den Wahrheitswert bestimmen, einen rationalen Auslöser (kein Wahrheitsgehalt [oder: Streit]). Dann soll ich nach Geegengedanken suchen. (Er liebt dich doch, er sagte die letzten Tage noch wie Glücklich er mit dir ist, warum sollte er schlussmachen?) und zum schluss, wie jetzt dein Gefühl ist, mit Stärke (Angst 40)


Werde ich mal testen... wobei du völlig Recht hast, dass nachhaltig wohl nur eine Stärkung des Selbstwertgefühls ist. :-/

30.07.2015 11:51 • #9


Muss einfach mal etwas tippen...

Ich weiss auch nicht... ich habe das Gefühl, dass je ernster die Beziehung wird und je tiefer die Gefühle, umso schlimmer wird es. Es ist eine Fernbeziehung... ich vermisse sie... habe dabei auch Angst sie irgendwie zu verlieren... und seit ich sie Dienstag das letzte Mal gesehen habe, fühle ich mich innerlich dauerhaft angespannt und komme gar nicht mehr runter oder zur Ruhe. Ich kann nicht so richtig klar denken, ich kann mich nicht konzentrieren... ich denke 24/7 nur an sie und was passieren könnte. Irgendwie muss ich das stoppen. So halte ich das nicht dauerhaft aus.

Ich hab das Gefühl ich drehe langsam durch... das ist alles total ohne Anlass, außer dass ich sie halt vermisse.

31.07.2015 23:02 • #10


Frank__
Hallo Sers,

da ich eine Beziehungsniete bin kann ich dir keinen Masterplan anbieten. Was ich aber schon selbst bei solchen Angstgefühlen getan habe, ist es einfach auszuhalten und nichts zu tun. Dein Körper kann nicht ewig so weiter machen. Irgendwann sind deine Gefühle auch mal verbraucht. Irgendwann musst du zur Ruhe kommen, sonst haut es dich um.

Das klingt wahrscheinlich heftig, aber mir hilft es, das alles neben der emotionalen Seite auch nochmal selbst einfach analytisch und logisch zu betrachten. Als wäre das ein Test und du kannst gespannt abwarten wie es weiter geht. Du warst halt noch nie in so einer Situation. Versuch dir da Zeit zu geben und vertrau darauf, dass es dir diese Erfahrung auf Dauer nur helfen kann. Selbst wenn sie dich morgen verlässt hast du es zum ersten mal so weit in einer Beziehung geschafft.
Darauf kannst du stolz sein.

06.11.2015 15:36 • #11


Sportsfreund
Sers, wie ist es dir ergangen?

Ich erkenne viele Parallelen. Ich war in meinem Leben noch nie eifersüchtig, geschweige denn das es mir an Selbstbewußtsein mangelte. Meine Trennung liegt 1,5 Jahre zurück und hat mich sehr getroffen. Und damit meine ich Hoffnungslosigkeit, Identitätsverlust, Vertrauen in das "gute" im Leben und damit verbunden wochenlang krank geschrieben (psychosomatische Auswirkungen: Reizdarm, Magenkrämpfe bis kurz vor der Ohnmacht, Krankenhaus etc.). Erst im Januar diesen Jahres ging es mir besser. Ich kenne diese Gedanken nur zu gut.

06.11.2015 16:14 • #12


karo135
Hey Sers,habe deinen Beitrag gerade erst entdeckt,aber ich kann Dich sehr gut verstehen...habe viele dieser Gedanken und Gefühle selbst erlebt und tue es teilweise noch heute.Mir hat aber eine Therapie sehr gutgeholfen,zu leren es zu ändern und damit umzugehen.Aber dafür musst Du erstmal die Ursache für deinen Mnagel an Selbstwertgefühl ergründen.Denn es gibt immer einen Auslöser oder Erfahrungen im Leben,die einen so geprägt haben,das so denkt und fühlt wie Du es z.B tust.Ist bei mir auch so...meine Mutter hat mich in de Kindheit sehr schlecht behandelt und mich "gelehrt",das ich ein Nichts bin der absolut nicht liebenswert sein kann....das ging über soviele Jahre,(auch mit Prügel),das ich irgendwann selbst daran geglaubt habe und mein Selbstwertgefühl hinüber war.Ich habe daher auch Verlustängste und zweifel ständig...aber man kann das in den Griff bekommen,an sich arbeiten und lernen,das man sehr wohl liebenswert ist und dann ergeben sich viele Dinge in deinem Denken und Handeln mit der Zeit von selbst...

11.01.2016 17:45 • #13



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