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106

Umfrage: Gibt es echten Konsens in der Prost.?

Die Abstimmung ist anonym.

Ja
1
14%
Nein
4
57%
Individuell
2
29%
 
Abstimmungen insgesamt : 7
Elly79
Hier geht es aber gerade um weibliche Prost. die nun mal die deutlich Mehrheit ausmachen.

x 1 #21


Elly79
Zitat von SilentRoG:
Warum soll es unmoralisch sein, ein Angebot anzunehmen?

Weil man die Intention dahinter selten weiss. Ich würde mir super schlecht dabei vorkommen, aber andere sehen das nüchterner.

x 1 #22


A


Freiwilligkeit/ Konsens in der Prost.?

x 3


SilentRoG
Zitat von Elly79:
Meist männlich. Frauen nutzen das tatsächlich lange nicht so häufig wie Männer. Und wenn es so ist und der Mann zur Prost. gezwungen wird, ist es ...

Ob die Person jetzt gezwungen wird oder nicht, ist ja per se erstmal schwierig auszumachen.
Wenn man sich so die Dokumentation der letzten Zeit anschaut, gibt es allerdings einige Etablissements, in denen sich Frauen einmieten können, selbst entscheiden, ob sie die Kundschaft annehmen, bei Problemen einen Alarm geben können,... Also das wirklich als Beruf praktizieren.

Ja es gibt sicherlich mehr Männer als Frauen, die das praktizieren. Aber trotzdem lese ich hier die ganze Zeit nur Bashing gegen Männer raus.

Keine ob die TE in dem Bereich schlechte Erfahrung gemacht hat, aber das ist halt wie immer, wenn man in Schubladen denkt. Kann man machen, ist aber sch..

#23


SilentRoG
Zitat von Elly79:
Weil man die Intention dahinter selten weiss. Ich würde mir super schlecht dabei vorkommen, aber andere sehen das nüchterner.

Ich sehe aber auch nicht bei einer Putzfrau oder Lieferdienstmitarbeiter, ob sie das aus Spaß machen, oder weil sie in Geldnot sind, das als dritten Nebenjob machen, oder noch Power haben und so Extramoney für den Urlaub verdienen wollen.
Und trotzdem wird die Bezahlung verhandelt. Ist das jetzt moralischer, als wenn jemand Sex als Dienstleistung verkauft?

#24


Alice321
@Feuerschale ich habe selbst sehr schlechte Erfahrungen machen müssen, genauso wie einige Freundinnen.

Ich schreibe derzeit meine Bachelorarbeit über ein Thema in die Richtung und habe mir auch schon einige Podcasts und Dokus darüber angesehen, da mich die Mechanismen dahinter schon länger interessieren.

Daher ist es aktuell ziemlich präsent und ich dachte ixh frag hier mal in die Runde

x 1 #25


Alice321
@Islandfan
Zitat von Islandfan:
Ich mag dieses verallgemeinernde Männer-Bashing so gar nicht.

Deshalb schreibe ich ja extra VIELE, und NICHT ALLE lachen

#26


Elly79
Zitat von SilentRoG:
Ich sehe aber auch nicht bei einer Putzfrau oder Lieferdienstmitarbeiter, ob sie das aus Spaß machen, oder weil sie in Geldnot sind, das als dritten ...

Vergleichst du jetzt ernsthaft eine Reinigungskraft mit S exarbeit? Sorry aber s exuelle Ausbeutung ist schon noch ein himmelweiter Unterschied.

Und jedes Mal kommt die Keule mit dem Männerbashing. Nervt.

Bin raus hier, es ist keine Diskussion möglich, weil jedes mal kommt "aber Männern passiert das auch", sei es bei diesem Thema oder z.b. häuslicher Gewalt. Man kann ja gern ein eigenes Thema eröffnen um über männer in der Pros. zu diskutieren.

x 2 #27


SilentRoG
Zitat von Elly79:
Vergleichst du jetzt ernsthaft eine Reinigungskraft mit S exarbeit? Sorry aber s exuelle Ausbeutung ist schon noch ein himmelweiter Unterschied. Und ...

Entschuldige, aber eine Diskussion war schon ab dem Punkt nicht mehr möglich, als direkt Männer als das Böse ins Spiel gebracht worden sind.

Natürlich gibt es sexuelle Ausbeutung und das ist sch..
Aber es ist halt nicht alles so.
Und was unterscheidet eine Sexarbeiterin, die frei entscheiden kann, von einem Maurer, der genauso gegen Geld seinen Körper kaputt macht?

#28


Dunkelbunte
Zitat von Alice321:
Jede Frau die das macht, muss während des GVs dissozieren, um es aushalten zu können.

Ist das deine persönliche Vermutung?

#29


Alice321
Zitat von SilentRoG:
Und trotzdem wird die Bezahlung verhandelt. Ist das jetzt moralischer, als wenn jemand Sex als Dienstleistung verkauft?

Sexuelle Handlungen Am eigenen Körper zu verkaufen (gegen Instinkte, gegen den eigenen Willen, über Ekel hinaus), ist etwas komplett anderes als ein "normaler" Nebenjob.

Natürlich sind viele Nebenjobs hart, Menschen müde und ausgelaugt von der ganzen Arbeit.

Aber zumindest behalten sie die Würde und die Sicherheit in ihrem eigenen Körper. Der Körper sollte nur einem selbst gehören und falls man möchte mit ausgewählten Leuten aus freiem Willen heraus geteilt werden.

Und nicht objektifiziert und benutzt werden.

Solche Aussagen, dass das ein "normaler Job" sein kann, kommt nur von Menschen die sich nie mit diesem Thema auseinandergesetzt haben.

x 2 #30


Islandfan
Zwangsprost.mal ausgeschlossen, hat jede Frau auch Alternativen zu arbeiten selbst ohne Ausbildung. Es gibt viele Branchen, die suchen, allerdings wird die Bezahlung wahrscheinlich schlechter sein.

#31


Islandfan
Zitat von Alice321:
Solche Aussagen, dass das ein "normaler Job" sein kann, kommt nur von Menschen die sich nie mit diesem Thema auseinandergesetzt haben.

Ich habe mich intensiv damit auseinandergesetzt und deine Behauptung, so einen Job als nicht normal zu bezeichnen, diskriminiert diese Frauen und ist verletzend.

#32


Alice321
@Islandfan es hat nichts mit Diskriminierung zutun.
Jede Frau, die sich Prost. ist ein normaler Mensch und genauso viel Wert wie jeder andere.
Ich habe sogar großen Respekt vor Frauen, die diesen Job aushalten können.

Um die oberen 3% an Frauen, die das wirklich aus absoluter Freiwilligkeit heraus machen, geht es mir aber nicht.
Es geht um die, die es aus Zwang, aus Armut heraus oder aus Trauma heraus tun, weil sie sexuelle Übergriffe bereits als Kind oder vor dem Job erleben mussten

x 3 #33


Dunkelbunte
@Alice321

Würdest du mir meine Frage auch kurz beantworten bitte?

#34


SilentRoG
Zitat von Alice321:
Sexuelle Handlungen Am eigenen Körper zu verkaufen (gegen Instinkte, gegen den eigenen Willen, über Ekel hinaus), ist etwas komplett anderes als ein "normaler" Nebenjob.

STOP!

Das ist DEINE Annahme der Situation.
Und diese bezieht sich wohl zu 100% auf Menschen, die dazu gezwungen werden!

Also sollte man vielleicht zwischen der Prost. unterscheiden, in der Frauen das nicht selbstbestimmt machen, also illegal!

Denn die, die damit freiwillig Geld verdienen, die können entscheiden wen, wann, wo, ob überhaupt, was,...

Das ist der große Unterschied. Das muss differenziert werden. Genauso wie differenziert werden müssen, dass es Männer gibt. Die Ar. sind, und andere die eben keine Ar. sind.
Du scheinst es aber gerade alles in einen Topf zu werfen und kräftig umzurühren.

x 1 #35


Dunkelbunte
Die Frauen, die es freiwillig tun, überschreiten ebenfalls eigene Grenzen, um es tun zu können. Und bach Außen Freiwilligkeit und sogar Spaß daran zu suggerieren, gehört bereits zum "Verkauf".

x 3 #36


Elly79
Zitat von SilentRoG:
Entschuldige, aber eine Diskussion war schon ab dem Punkt nicht mehr möglich, als direkt Männer als das Böse ins Spiel gebracht worden sind.

Wo? Ein einziger Satz? Ach komm. Ich mag diese Provokationen und Relativierungen bei so einem Thema nicht, es ist wirklich jedes Mal das Gleiche.

x 2 #37

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SilentRoG
Zitat von Elly79:
Wo? Ein einziger Satz? Ach komm. Ich mag diese Provokationen und Relativierungen bei so einem Thema nicht, es ist wirklich jedes Mal das Gleiche. ...


Dann ist wohl die Headline des Themas falsch gewählt. Wenn nur über illegale Prost. geschrieben werden soll, ist die "Freiwilligkeit" in der Überschrift ja nur eine Finte.

#38


Elly79
Fakt ist nun mal, dass die wenigsten Frauen, welche diesem Job nachgehen, irgendwann gesagt haben "Ach Prost. wäre ein cooler Job, ich gehe mal den P uff und bewerbe mich".
Selbst Prost. die diesem Job mittlerweile gerne nachgehen, sind oft über Loverboys in das Milieu gekommen.

Nur ungefähr 10 - 15 % der Prost. sind in Deutschland angemeldet, da heißt auch schon einiges, der Rest arbeitet illegal.

x 2 #39


Elly79
Zitat von SilentRoG:
Dann ist wohl die Headline des Themas falsch gewählt. Wenn nur über illegale Prost. geschrieben werden soll, ist die "Freiwilligkeit" in der Überschrift ja nur eine Finte.

Und wieder Provokation. Meine Güte, dass es hier nicht um den geringen Anteil der Frauen geht die es gerne machen, müsstest du den Texten entnommen haben.

x 1 #40


A


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Dr. Reinhard Pichler
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