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201827.11




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Hallo,

ich bin auf dieses Forum gestoßen und finde es sehr lesenswert.
Ich will einmal beginnen. Kennengelernt haben wir uns genau 6 Jahren, richtig "zusammen" seit Mai 2014. Sie hat 3 Kinder, ich bin kinderlos. Die ersten 3 Jahre liefen auch recht harmonisch, mal davon abgesehen, das der mittlere als schwierig zu beschreiben ist.
Erwähnt werden sollte, das sie keine einfache Vergangenheit hatte....Verlust ihres ersten Kindes mit 2 Jahren, Scheidung ihre Eltern, dazu war Ihr Vater nicht wirklich immer für sie da. All das hat sie wahrscheinlich nie richtig verarbeitet, vor allem den Tod des Kindes, da schon das zweite Kind da war und sie sich um dieses kümmern mußte. Dazu kommt, das ihre letzte Beziehung in die Brüche ging, da ihr damaliger Partner sie betrogen hat. Sie hat in den ersten 3 Jahren unserer Beziehung auf getrennte Wohnungen bestanden, was für mich aber ok war und ich auch nie mit irgendwelchen Ängsten begründen würde. Also alles in allem Punkte, die nach meinen Recherchen eine spätere Bindungsangst auslösen können.

Wie geschrieben, die ersten 3 Jahre lief alles fein. Dann kam das erste Aus ihrerseits, das völlig ok war(ich hab da Gründe für Trennung geliefert) und ich nicht mit Bindungsangst begründen würde. Nach einem Brief meinerseits und einer Aussprache 2 Tage später war alles wieder iO. Die zweite Trennung war ein Schock...Schluß gemacht per whatsapp. Das, nachdem ich einerseits schon meine Wohnung gekündigt hatte, da ich u ihr ziehen wollte, andererseits viel Zeit und Geld in den Ausbau unserer Gartenlaube gesteckt habe sowie andere Arbeiten im Garten. Nach 2 Wochen Auszeit hatte sich das dann wieder eingerenkt. Alles war wieder harmonisch( von Unterschieden in der Art der Erziehung abgesehen) und wir verbrachten viele schöne Stunden, ob mit oder ohne Kinder. Ich kann behaupten, dieses halbe Jahr hab ich einfach genossen. Sie und die Kids wurden zu meiner Familie! Dann das 3. Aus, wir hatten eben erst ihre Küche neu eingebaut, 2 Tage später mach sie wieder Schluß. Ich saß 2 Stunden neben ihr, nicht fähig, etwas zu sagen. Hab dann in den nächsten Tagen für mich Fakten zusammen getragen und bin im Internet auf Bindungsangst gestoßen. Hab sie damit konfrontiert und von ihr erfahren, das ihre Mutti (Krankenschwester) ihr das auch schon gesagt hatte. Ich konnte sie zu einer Therapie überreden, die aber erst Mitte Dezember beginnt. Unsere letzte vierte Trennung erfolgte aber Ende September, und wieder nach einem halben Jahr! So sehr ich auch die Zeit zwischen der 3. und 4 Trennung genießen konnte, ob Urlaub, Ausfahrten oder Garten, kamen mir ca 14 Tage vorm letzten Aus selbst Zweifel auf...aufgrund des ganzen Tagesablaufs. Dazu noch der teils freche und respektlose Umgang ihres großen Kindes mit ihr.

Nun, ich liebe sie noch immer. Sie mich wahrscheinlich auch (im Herzen), nur der Kopf scheint ihr einen Streich zu spielen. Wir hatten uns in den 1. Wochen seit dem letzten Aus immer mal gesehen, qatschen, mal kuscheln und auch S....was im Nachhinein vlt nicht gut war. Jedenfalls hat sie mir letzte Woche geschrieben, das der Funke nicht mehr überspringt und auch die Therapie nicht helfen würde. Sie auch keine Treffen u zweit mehr wolle. Allerdings hat sie auch bei den Trennungen davor behauptet, das sie mich nicht mehr lieben würde und so was aber wohl eher ne Schutzbehauptung war.
Vorwerfen lasse muß ich mir, das ich ihr zuletzt zu oft geschrieben habe, ihr förmlich nachgerannt bin. Aber ich wolle halt wissen, wie es ihr und den Kids ergeht. Hab mich dadurch wohl aber uninteressant gemacht bzw Druck auf sie aufgebaut.
Außerdem hab ich sie in all der Zeit vlt zu wenig spüren lassen, wie sehr ich sie liebe. Sei es durch Worte oder Gesten. Jedenfalls hab ich mir vorgenommen sie erstmal nicht zu kontaktieren.
Das erstmal von mir, würde mich über Tipps, Hinweise und vlt auch eigene Erfahrungen freuen.

Auf das Thema antworten

17 Antworten ↓





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  27.11.2018 20:56  
Ergänzend ist noch hinzu zu fügen, das sie teilweise seltsame Gründe nannte für das Ende....ob nun mein ernster Blick beim Frühstück(!), oder das ich aufgrund ihres Alters keine eigenen Kinder haben würde, meine Stille bei Familienfeiern usw....alles Dinge, die zum einem nicht stimmen und zum anderen einem doch nicht erst nach über 4 Jahren kennen stören.
Außerdem schmiedete sie immer kurz vor jeder Trennung noch Hochzeitspläne, auf der anderen Seite wollte sie eben vor den Trennungen fast keinen S. mehr.



7105
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NRW
5091
  27.11.2018 21:31  
Hallo rolle,

hier im Forum begrüße ich Dich.
Zitat:
Die Situation, die Du beschreibst finde ich ziemlich schwierig.
Ihr beide habt sehr starke Gefühle für einander und doch klappt es nicht,
dass ihr euch ganz für einander entscheidet.


Meiner Ansicht nach muss das keine Bindungsangst sein, die da zwischen euch steht.

Dies kann auch daran liegen, Das Deine Partnerin, oder ihr beide nicht klar genug
entscheiden wollt, was ihr genau möchtet.

Jede Entscheidung für einen Menschen hat nicht nur Vorteile im Gepäck.
Entscheide ich mich für einen Partner, dann entscheide ich mich auch dafür, die
negativen Seiten mit zu ertragen und zu akzeptieren.

Vermutlich kannst Du die weniger angenehmen Seiten Deiner Partnerin besser akzeptieren, als sie es umgekehrt will.

Und genau an dieser Stelle kann es schwierig werden.

Viele Grüße

Bernhard.



4217
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Mittelfranken
3741
  27.11.2018 21:56  
Man kann sich nicht wirklich ein Urteil bilden, über eine langjährige Beziehung von dem was Du schreibst.

Das sind einfach viel zu wenig Infos. Außerdem ist es sowieso immer schwierig bei Beziehungen Tipps zu geben. Zu leicht kann man völlig daneben liegen mit seiner Einschätzung.

Die Gründe für die Trennungen die Du beschreibst sind keine wirklichen Gründe für eine Trennung.

Ich rate Dir mit ihr ernsthaft über Eure Beziehung zu reden. Was sie eigentlich von Dir will, wie sie Dich sieht, ob sie unzufrieden ist mit der Beziehung etc. Vielleicht weiß sie überhaupt nicht was sie möchte oder kommt mit sich selbst nicht klar.

Eine Beziehung die jahrelang besteht per Whatsapp zu beenden ist ein schlechter Witz.

Danke2xDanke




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  27.11.2018 22:12  
[i]Meiner Ansicht nach muss das keine Bindungsangst sein, die da zwischen euch steht.

[/i]

hm ok, ich beziehe mich nur auf Seiten, wo Bindungsangst beschrieben wird. Und da passen halt Symptome und Ursachen haargenau auf sie.



[i]Jede Entscheidung für einen Menschen hat nicht nur Vorteile im Gepäck.
Entscheide ich mich für einen Partner, dann entscheide ich mich auch dafür, die
negativen Seiten mit zu ertragen und zu akzeptieren.

Vermutlich kannst Du die weniger angenehmen Seiten Deiner Partnerin besser akzeptieren, als sie es umgekehrt will.

[/i]

ja das ist wohl der Fall. während ich Kompromisse suche, mich versuche anzupassen oder Lösungen zu suchen, sieht sie eher die Probleme.

Danke1xDanke




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  27.11.2018 22:21  
was für Infos hättest denn noch @kalina? ;)

letztens meinte sie mal, sie wisse selber nicht was sie will. das zeigt mMn das ganze Dilemma...sie ist hin und her gerissen.
Nicht zuletzt deshalb, hoffe ich das die Therapie sie in die richtigen Bahnen lenkt bzw sie alles erlebte aufarbeitet. Das ist sie sich selbst, mir, aber vor allem ihre Kindern schuldig.



7105
4
NRW
5091
  27.11.2018 22:40  
rolle hat geschrieben:

letztens meinte sie mal, sie wisse selber nicht was sie will. das zeigt mMn das ganze Dilemma...sie ist hin und her gerissen.


Ich sagte es ja. Wenn sie teilweie nicht so richtig weiß, was sie will, dann hat sie ein Problem mit sich selbst.
Ein Bindungsproblem muss es also nicht unbedingt sein.

Wenn sie eine Therapie macht, dann besteht eine gute Chance, dass sie innerlich ruhiger wird.

Danke1xDanke


1363
9
Bayern
672
  27.11.2018 23:42  
Hallo Rolle,

mich würde interessieren, wie sie zum Thema Bindungsangst steht. Ja sie möchte eine Therapie machen, allerdings hat das ja ihre Muttermal angemerkt und du jetzt.
Wie genau sieht sie das?
Sagt sie selbst, dass sie Angst vor Bindung hat, oder tappt sie noch im Dunkeln?
Um Bindungsangst zu überwinden, muss man sich richtig drauf einlassen. (Sofern es das wirklich ist), muss Sie es wirklich einsehen und verstehen. Erst dann man (therapeutisch) daran arbeiten und dann wird es auch eine gute Zeit in Anspruch nehmen. Wenn sie "weiß", dass es Ängste sind, dann könnt ihr auch gemeinsam einen Weg finden, aber sie sollte es so sehen. Nur so wird sie nicht weglaufen.
Ich finde es toll, wie du alles reflektierst und die Beziehung nicht aufgibst.
Ich drück dir die Daumen.
Liebe Grüße

Danke2xDanke




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  28.11.2018 08:43  
@aldia, damals im April hat sie das Thema eher belächelt bzw nicht so gesehen. Vor ca 4 Wochen meinte sie, das sie wohl wirklich die Bindungsangst haben könnte. Ist natürlich immer schwer sich eine Krankheit einzugestehen. Aber ich finde es gut, das sie nun auch so denkt und die Therapie durchziehen will. Auch ohne das es bei uns wieder was wird.

Vlt versteif ich mich zu sehr auf die Therapie und hab die Hoffnung, das sie was bringt. Aber es ist nun mal mein Hoffnungsschimmer.



15
Bergregion
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Status: Online online
  28.11.2018 17:07  
Naja, Rolle, so von außen könnte das natürlich eine Form von Bindungsangst sein aber wirklich professionell kann das halt wirklich nur ein Arzt/Experte beurteilen. Wegen der "Heilung" muss das halt auch wirklich aus einer selbst kommen, wie aldia das auch andeutet. Ihr eigenes Verhalten wird sie sich ja in den Momenten, in denen sie nicht panisch ist gerade, ja auch irgendwie geistig rationalisieren - insofern wird sie das vielleicht schon selbst vermuten, dass da irgend etwas an ihrem empfinden vielleicht nicht richtig ist.

Ich finde es aber sehr gut, wenn du dich erst einmal keinen Kontakt möchtest - abgesehen davon, dass es dir erst einmal vermutlich noch mehr wehtun wird, hat sie ja eher Probleme damit, ihre Sorgen und Ängste zu ordnen. Wenn sie sich sicher genug ist, wird sie sich ja von sich aus wieder melden aber angesichts der vielen Trennungen fände ich es besser - aus Beziehungssicht - wenn du erst einmal keine Energie dafür aufwendest und deine eigenen Reserven "aufstockst".

Danke1xDanke




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  28.11.2018 18:35  
Ich finde es aber sehr gut, wenn du dich erst einmal keinen Kontakt möchtest - abgesehen davon, dass es dir erst einmal vermutlich noch mehr wehtun wird, hat sie ja eher Probleme damit, ihre Sorgen und Ängste zu ordnen. Wenn sie sich sicher genug ist, wird sie sich ja von sich aus wieder melden aber angesichts der vielen Trennungen fände ich es besser - aus Beziehungssicht - wenn du erst einmal keine Energie dafür aufwendest und deine eigenen Reserven "aufstockst".







Und genau da liegt mein Problem, ich will eigentlich Kontakt mit ihr. Wissen, wie es ihr und den Kids ergeht. Außerdem hab ich die Angst, das wir uns emotional entfernen, wenn kein Kontakt da ist, und genau das will ich nicht zulassen.
Manchmal wünschte ich, nie von der Bindungsangst erfahren zu haben...dann hätte ich nichts mehr woran ich mich hätte klammern können und hätte schon loslassen können.
Na mal sehn, wie lang ichs schaff, mich nicht bei ihr zu melden. ;)



1363
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Bayern
672
  28.11.2018 19:31  
Ist echt ein schwieriges Thema. Ich litt sehr an Bindungsängsten. Ich bin mit aller Kraft geflüchtet, wenn es mir zu eng wurde. Dabei reichten auch unspektakuläre einfache Situationen aus. Meine Beziehung besteht nur, weil er hartnäckig war oder viel mehr, weil er mir wortwörtlich erzählte, es sei ihm egal, was für Sorgen und Ängste und welche Vergangenheit ich mitbringe. Er will mich so wie ich bin. Ich hab versucht die Beziehung schlecht zu reden und sagte ihm, er würde sich eh nur ins eigene Fleisch schneiden. Auch da bestand der auf die Beziehung und machte deutlich, dass das seine Entscheidung und sein Risiko seien.
Der Unterschied zwischen ihrer und meiner Situation ist einfach der, dass ich jedoch genau wusste, dass ich eine Bindungsproblematik habe und das schon seit Jahren. Vielleicht könntest du darüber noch mehr herausfinden... wie war es in der Vergangenheit bei vorherigen Partnern? Was lässt ihre Mutter das vermuten?
Sie muss es so sehen. Sie muss einsehen, dass das Problem nicht fehlender Liebe liegt. Leidet man an Beziehungsängsten, zerstört man sich jedes Liebesgefühl durch Nachdenken. Das führt zu völliger Kälte und Emotionslosigkeit. Erst wenn sie es einseht (falls es wirklich das ist)...erst dann kann man gegensteuern.
Bis dahin ist es wahrscheinlich wirklich besser, wenn du dich um dich selbst kümmerst und dir was Gutes tust.
Liebe Grüße

Danke2xDanke




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  28.11.2018 22:05  
@ aldia ich bin gerade echt baff. In dir und deinem Freund erkenne ich mich und meine Ex komplett wieder! Ich war hartnäckig und kämpfte um sie, sie dagegen brachte Aussagen a la "du schneidest dir ins eigene Fleisch". Ich entgegnete das es doch am Ende mein Risiko sei und ich die Kraft habe, um sie zu kämpfen, was sie nicht verstehen konnte, insgeheim sicher schön fand.
Zu ihrer Mutti, die ist Krankenschwester. Und da wird sie eben auch solche Fälle mitbekommen haben und sich ein Bild machen können.
Was ihre vorherigen Partner betrifft: Den einen hat sie als zu weich und Ja-Sager beschrieben, der Zweite hat während der Beziehung eine Kontaktanzeige geschalten, was einem Fremdgehen gleichkommt.
Das mit der Kälte und Emotionslosigkeit trifft zumindest in den 2,3 Tagen vor den Trennungen definitiv zu. Ob sie sich die Krankheit zu 100% eingesteht vermag ich nicht zu sagen. Zumindest hat sie vor paar Wochen gemeint, das sie es für möglich hält, das sie Bindungsangst hat.
Ich verstehe die Sprünge nicht bei ihr...einmal bin ich die größte Liebe ihres Lebens, dann stört sie "mein Wesen" und macht Schluß.

Nun, ich werde versuchen, sie erst am 17.12., dem Beginn ihrer Therapie, wieder zu kontaktieren. Und werde sie da bitten, sich komplett zu offenbaren. Denn das würde ihr laut eigener Aussage große Probleme bereiten.





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  06.12.2018 11:36  
Aldia, hast Du dich in Therapie begeben wegen der Bindungsangst?



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Bayern
672
  07.12.2018 00:28  
Hallo liebe Rolle und tut mir leid , dass ich dir gar nicht mehr geantwortet habe. Hatte die Woche ein kleines Down bzw die letzte Wo. und habe es etwas verdauen müssen.

Ja ich habe ziemlich lange eine Therapie gemacht. Allerdings stand dabei weniger die Bindungsangst im Vordergrund sondern vielmehr das große Ganze. Ich weiß jetzt nicht wie das bei deiner Partnerin ist , aber bei mir zeigt sich die Bindungsstörung oder wohl eher die allgemeine Störung auch in vielen anderen Bereichen wie z.b. im Berufsleben. Sind ziemlich ähnliche Symptome.. Z. B. Die Frage, ob ich mein Leben lang aushalte, diesen Job zu machen.. ich würde den kompletten gesamten Zustand es eine Schwingungsstörung bezeichnen, die ich aber momentan weitestgehend überwunden habe bzw gelernt habe damit umzugehen.
Die Therapie hat dabei einen wesentlichen Beitrag geleistet und ich bin unendlich dankbar an so einen guten Therapeuten gekommen zu sein. Aber auch dabei gilt: Erkenntnis und Eigenleistung unumgänglich.
Wie geht's dir mittlerweile? Hattet ihr noch mal Kontakt? Lg






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  07.12.2018 17:20  
Hallo, naja eine gewisse Sprunghaftigkeit hat sie nicht nur im Thema Beziehung, aber hier kommt es eben deutlich zum Ausdruck. Wir hatten so gut wie keinen Kontakt mehr zuletzt. Insgesamt geht es mir besser, wirklich gut aber logischerweise nicht. Ich denke, ich kann so richtig erst damit abschließen, wenn auch die Therapie(beginnt in 10 Tagen) erste Erkenntnisse bringt.
Was denkst du/ihr, wie lang wird es dauern, bis man aus Therapie ungefähr ableiten kann, in welche Richtung es bei ihr und damit uns geht?



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Bayern
672
  07.12.2018 22:17  
rolle hat geschrieben:
Hallo, naja eine gewisse Sprunghaftigkeit hat sie nicht nur im Thema Beziehung, aber hier kommt es eben deutlich zum Ausdruck. Wir hatten so gut wie keinen Kontakt mehr zuletzt. Insgesamt geht es mir besser, wirklich gut aber logischerweise nicht. Ich denke, ich kann so richtig erst damit abschließen, wenn auch die Therapie(beginnt in 10 Tagen) erste Erkenntnisse bringt.
Was denkst du/ihr, wie lang wird es dauern, bis man aus Therapie ungefähr ableiten kann, in welche Richtung es bei ihr und damit uns geht?


Freue mich auf jeden Fall, dass es dir schon besser geht.. zumindest ein bisschen.
So blöd das auch ist, aber da gibt es wahrscheinlich überhaupt keine Tendenz. Gibt ja alleine schon sehr viele verschiedene Therapieformen, die alle andere zeitliche Abläufe haben. Bei meiner tiefenpsychologischen Form ging es darum erstmal zu verstehen, warum Dinge passieren, wie sie passieren. Die ersten eineinhalb bis zwei Jahre haben sich meine Probleme noch verschlechtert. Das hat natürlich auch damit zu tun, weil man sich die ganzen Hintergründe erst bewusst macht. Erst dann ist es langsam und nachhaltig besser geworden. 2012 habe ich noch eine Verhaltenstherapie abgeschlossen. Die ging damals knapp zehn Monate und wenn ich mich richtig erinnere, kamen erste Erfolge schon nach zwei Monaten. Aber leider kann man da wirklich keine Tendenz geben... jeder springt anders an oder auch nicht

Danke1xDanke




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  08.12.2018 12:47  
ok danke dir. und viel glück für dich/euch!



Dr. Reinhard Pichler

« Er will seine Ruhe aber wir haben ein gemeinsam... "Probleme" in Freundschaft » 

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