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Hallo zusammen,

ich hoffe Ihr könnt mir helfen oder habt evtl. selber dieses Problem, welches mir seit längerem Sorgen bereitet. Diese Thema wurde hier im Forum schon mehrmals diskutiert, jedoch ohne eine richtige Diagnose.

Ich leide seit ca. 6-7 Monaten unter einem ständigen Zwerchfellzucken, überwiegend bei Entspannung und bei "jedem" ausatmen. Das Zucken ist nicht rhythmisch, dauert ca. 2-3 Sekunden und ist am stärksten im Liegen. Es ist deutlich sichtbar direkt unter dem Brustkorb.

Letztes Jahr habe ich einen Zusammenbruch mit nachfolgender generalisierter Angst- und Panikstörung erlitten. Die Angst- und Panikstörung habe ich mittels Therpien und Medikamenten soweit im Griff, jedoch plagt mich das pemanente Zwerchfellzucken.

Neurologische, kardiologische und internistische Untersuchungen wurden bereits gemacht, organische Krankheiten sind ausgeschlossen. Eine Diagnose (bis auf psychosomatische Störung) konnte nicht gestellt werden. Meine Ärzte sind auch diesbezüglich etwas ratlos...

Vielleicht finde ich hier einen guten Rat...

Gruß

21.06.2018 19:28 • 08.11.2020 #1


8 Antworten ↓


Angor
Hallo

Du leidest offensichtlich unter Verspannungen. Das Zwerchfell ist ja nichts anderes als ein großer Muskel, der sich wie andere Bereiche der Muskulatur verspannen kann. Möglich wäre auch ein eingeklemmter Nerv, der dieses Zucken verursacht, es kann aber auch durch Stress ausgelöst werden.

Es ist aber nichts Schlimmes.

Um die Verspannung zu lösen empfehle ich Dir, die Bauchatmung auszuüben, die ist eh effektiver wie die Brustatmung.
Die Bauchatmung ist auch gut zur Entspannung, grade wenn man unter Stress leidet.

Hier eine Anleitung


LG Angor

21.06.2018 20:01 • x 1 #2



Zwerchfellzucken /flattern

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Hallo Angor,

vielen Dank für deine Antwort. Die Bauchatmung sowie autogenes Training und progressive Muskelentspanung mache ich bereits, auch das hilft mir nicht weiter. Ich denke das es durch mein kontrolliertes atmen hervorgerufen bzw. schlimmer wurde.

23.06.2018 08:44 • #3


Angor
Ich habe immer noch diesen eingeklemmten Nerv im Hinterkopf, vielleicht solltest Du mal einen Physiotherapeuten aufsuchen?
Oft liegt bei Muskelzucken auch ein Magnesiummangel vor.
LG Angor

23.06.2018 08:59 • #4


kopfloseshuhn
ICh habe dieses Zwerchfellzucken auch. Auch als flattern, das ich lange als Herzflattern missinterpretiert habe.
Ich habe diesen Nerv dafür gefunden, der das verursachen kann und damit kann man die Probleme/Verspannungen lokalisieren und behandeln lassen (manuelle Therapie)
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nervus_phrenicus

23.06.2018 09:10 • x 1 #5


Hallo Kopfloseshuhn,

dieser Nerv wird bereits durch meinem Osteopathen behandelt (regelmäßige Mass.), aber bis dato auch ohne Erfolg.

Hast du das Flattern auch in Verbindung mit Deiner Atmung? Hilft dir die manuelle Therapie und wie und wann hat es bei dir angefangen?

Ich habe auf amerikanischen Seiten ein sogenanntes "belly dance syndrome" gefunden. Wenn man sich die Videos anschaut könnte es passen. Die Intensität ist zwar bei mir nicht so ausgeprägt wie auf den Videos zu sehen, aber es geht schon in die Richtungen.

Der andere Punkt könnte eine Nebenwirkung von Opipram sein..., das Absetzen habe ich mich bis jetzt noch nicht getraut...

23.06.2018 15:58 • #6


kopfloseshuhn
Huhu.
Wie hat das bei mir angefangen?
Hm...aus einer sehr angebesetzten Zeit. Ich hatte eine Herzrhythmusstörung (gutartig mittlerweile verödet) und habe in Angst gelebt. Und jeden Tag Angst davor gehabt, dass das wieder passiert. Sehr sehr lange.
Ich schätze da begannen die Verspannungen in dem Bereich gerade Mastocleido...also der Kopfnickermuskel.
Immer wieder hatte ich dann dieses blubberige Gefühl. Und dachte, es hat mit der Herzrhythmusstörung zu tun undnoch mehr Angst gehabt.
Ich habe noch nie gesehen, ob sich mein Bauch bewegt dabei. Es ist auch so kurz. Meistens macht es nur brrrrrrruuuubbblbeubbblupp und drückt eher nach oben.
Wenn ich dann schon aus Refelx tief einatme ist es gleich wieder weg.
Interessanterweise hab ich auch einen Zusammenhang mit meinem Zyklus aber das kommt bei dir ja eher nicht in Frage
Es ist bei mir auch bewegungsabhängig. Also ganz klar, dass ich mir dabei irgendeinen Nerv eindrücke.
Und hat mit der manuellen therapie auch erstmal ewig gedauert bis da was besser geworden ist. Oder sagen wir konstanter besser geworten ist und nicht nur für ein oder zwei Tage.
Aber geholfen hat es sehr. Nach einem Jahr mit immer wieder manueller Therapie mit den erforderlichen Pausen, hatte ich es nur noch selten.
Und jetzt kommt es immer mal wieder durch.

Liebe Grüße

24.06.2018 06:57 • #7


Hallo. Habt ihr das problem immer noch oder bereits eine lösung gefunden? Hab auch dieses zucken vom zwerchfell und das bei jedem ausatmen.

28.12.2019 22:44 • #8


sumday
Hallo Kopfloses Huhn,


ich hoffe, Du liest diese Nachricht nach 2 Jahren
Magst Du kurz erläutern, wie das mit Deinem Zyklus zusammenhängt?
Ich habe auch schon Langzeit-EKG und 2 Kardiologen durch, werde aber nicht richtig ernst genommen bei den Ärzten...
Es beruhigt mich nur, dass ich nun seit ca. 4-5 Jahren mit diesem Zucken lebe und seit einiger Zeit einfach durch "Selbstdiagnose" soweit bin, dass es wohl mein Zwerchfell sein muss und nicht mein Herz, da ich wohl schon lange tot wäre

Tatsächlich hatte ich eine Magenspiegelung und dort wurde auch eine "leichte Refluxkrankheit" festgestellt und seit dem nehme ich jeden Tag eine Pantoprazol.

Nun fällt mir aber eben auch auf, dass es mal verstärkt auftritt (heute Morgen z.B. ein richtiges Flattern oder Zittern im Liegen) - am Freitag Abend nach dem Pizzaessen richtiges, deutliches Zucken. Ich frage mich nun, ob das auch mit meinem Zyklus zusammenhängen kann? Vielleicht magst Du auch eine private Nachricht schreiben Mich würde es hier aber nicht stören, darüber "öffentlich" zu schreiben.

Das wäre lieb, vielen Dank!

Liebe Grüße
sumday

08.11.2020 10:23 • #9




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