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Hallo,

nach langem überlegen habe ich mich doch angemeldet. Ich weiss nicht so recht wie ich anfangen soll. Meine Leidensgeschichte ist lang.
Alles fing an als ich auf unorthodoxe Weise 50 kg abnahm. Also hungern.
Dadurch entstand eine Bradykardie bei mir. Landete im KH für mehrere Tage. Wurde auf den Kopf gestellt und entlassen. Alles war damals i.O. und ich solle wieder mehr essen.
Nun fast 2 Jahre später entwickelte sich aus der Bradykardie eine Tachykardie mit Schwankungen. Nun Verdacht auf Myokarditis wieder im KH. Auf den Kopf gestellt.
Zu 100% könne man nichts ausschliessen jedoch scheint es harmlos zu sein. Eine Woche später liege ich jetzt mit fetter Erkältung zu Hause rum. Total verunsichert. Schwach. Kann nicht schlafen. Dann sagte mir man auch das ein Herz MRT eine sehr ungenaue Untersuchung sei. Ich bin total im Ar., wenn ich das mal so sagen darf!
Verunsichert. Denke jede Min ich könnte sterben. Aus dieser ganzen Geschichte hat sich bei mir eine Angst entwickelt und vor allem glaube ich nicht daran dass sich mein Organismus erholen kann. Bin fast 28 und fühle mich wie 82 kurz vorm abnippeln.
Nächsten Monat werde ich eine Therapie beginnen. Nur ist es noch so lange bis dahin!

Was meint ihr dazu?

Lieben Gruß

Cat

17.03.2012 22:09 • 04.04.2012 #1


16 Antworten ↓


Hallo Cat,

herzlich willkommen hier im Forum. Das hört sich ja alles nicht so schön an.

Zitat von Cat:
Alles fing an als ich auf unorthodoxe Weise 50 kg abnahm. Also hungern.
Dadurch entstand eine Bradykardie bei mir. Landete im KH für mehrere Tage. Wurde auf den Kopf gestellt und entlassen. Alles war damals i.O. und ich solle wieder mehr essen.
Nun fast 2 Jahre später entwickelte sich aus der Bradykardie eine Tachykardie mit Schwankungen. Nun Verdacht auf Myokarditis wieder im KH.

Cat


was war denn der Auslöser, daß Du Gewicht verlieren wolltest und könntest Du diese Diagnosen erklären, was die bedeuten ?

Zitat von Cat:
Denke jede Min ich könnte sterben. Aus dieser ganzen Geschichte hat sich bei mir eine Angst entwickelt und vor allem glaube ich nicht daran dass sich mein Organismus erholen kann. Bin fast 28 und fühle mich wie 82 kurz vorm abnippeln.
Nächsten Monat werde ich eine Therapie beginnen. Nur ist es noch so lange bis dahin!



Cat


Warum denkst Du plötzlich das Du sterben könntest ?

lg Katze

17.03.2012 22:39 • #2



Von Bradykardie zu Tachykardie mit Schwankungen

x 3


Hallo Cat,

deine Geschichte klingt nach grossem Leid.
Ich kann dir deine Angst leider nicht nehmen. Ich hoffe aber, dass dir der Austausch mit anderen Menschen hier ein wenig hilft.
Bitte gib nicht auf.

isie.

18.03.2012 02:27 • #3


hallo,

ja es war/ist noch die Hölle, da es kein Ende nimmt.
Habe abgenommen weil ich extrem übergewichtig war. Hatte eben meinen Stoffwechsel soweit runtergefahren das mein Puls auf 40 fiel. Mittlerweile scheint es sich einzupendeln. Habe zumindest das Gefühl.
Nun habe ich einen VIrus Infekt, den ich versuche auszukurieren. BIn aber so verunsichert durch Ärzte usw. das ich gleich vom schlimmsten ausgehe.
Ich denke eben immer das wars mein Körper ist so geschwächt der schafft das nicht oder es geht gleich in eine Herzmuskelentzündung. Gründe dazu hätte ich ja. Sobald mein Puls auch nur etwas schneller schlägt und ich ihn spüre bekomm ichs mit der Angst.
Ich versuch aber auch das Beste draus zu machen.
Diese Angst ist mein größter Feind!

LG

18.03.2012 13:30 • #4


HeikoEN
Zitat von Cat:
Nun fast 2 Jahre später entwickelte sich aus der Bradykardie eine Tachykardie mit Schwankungen. Nun Verdacht auf Myokarditis wieder im KH. Auf den Kopf gestellt.
Zu 100% könne man nichts ausschliessen jedoch scheint es harmlos zu sein. Eine Woche später liege ich jetzt mit fetter Erkältung zu Hause rum. Total verunsichert. Schwach. Kann nicht schlafen. Dann sagte mir man auch das ein Herz MRT eine sehr ungenaue Untersuchung sei.


Wenn ich dazu nochmal eben ergänzen darf...

Ein Kardio-MRT ist mit die genaueste Untersuchung, die möglich ist!

Sie kommt einem invasivem Herzkatheter vom diagnostischen Ansatz her gleich. Ein Herzkatheter ist eine Untersuchung, wo in Dein Herz geschaut wird mit einem Katheter. Es können zahlreiche Parameter bestimmt werden, die von "außen" per Ultraschall nicht so gut zu bestimmen sind.

Der Kardio-MRT hat sogar einige Vorteile, von daher halte ich diese Aussage für schlichtweg falsch!

Eine Myokarditis verläuft auch oft völlig symptomlos. Wenn Du in kardiologischer Behandlung bist, kann Dir aber wenig passieren.

Es ist sehr gut, wenn Du eine Therapie anfängst. Vielleicht nutzt Du die Zeit, um Dich ein wenig "fit" zu machen in dem Thema? Lese doch mal diverse Ratgeber im Internet, z.B. http://www.ratgeber-panik.de oder http://www.panikattacken.at/

19.03.2012 14:41 • #5


Hallo,

Es beruhigt schon etwas.
Nur wieso behaupten sogar Ärzte dass es eine ungenaue Untersuchung ist?
Ändern könnte ich sowieso nichts daran!
Ja kann die Therapie kaum abwarten.
Bin schon ein kleiner Hypochonder. Wenn ich kleine Symptome habe dann geh ich vom schlimmsten aus!
Habe auch Grund dazu, denn meinen Körper habe ich arg zugesetzt!
Beispielsweise habe ich leichte magen Probleme, schiebe gleich Panik dass ich magenrisse habe aufgrund meiner einjährigen Bulimie vor 2 Jahren.
Viele Gewissensbisse mit denen ich nicht fertig werde .


Danke Heiko. Ich lese es mir durch.


Lieben Gruss an Alle!

20.03.2012 23:07 • #6


HeikoEN
Cat,

ich kann Dich da schon gut verstehen. Aber mache Dich möglichst frei von den Ängsten und Katastrophisierungen...

Mache Dir klar, dass Dein Körper sehr auf sich selber aufpasst, ohne Dein Zutun!

Und das warhscheinlich schon 30 oder 40 Jahre lang!

Wenn da Folgen einer Bulemie zum tragen kämen, teilt der Körper Dir das schon mit und zwar in Form von andauernden Problemen.

Die jetzigen PRobleme kommen wahrscheinlich wegen Deiner Angespanntheit, Aufregung.

Zurück zum Kardio-MRT. Wie schon gesagt und auch auf sehr vielen Internetseiten nachzulesen, ist es eine der genauesten Methoden zur Herzdiagnostik. Wenn die Methode ungenau wäre, wofür wäre sie dann überhaupt da?
Die Frage wäre auch, warum dann bei Dir z.B. kein Herzkatheter gemacht wird? Von den enstehenden Kosten, ist ein Kardio-MRT höher, als ein Katheter. Von daher auch kein Grund...

Beruhige Dich, wirklich und informiere Dich einfach darüber.

Wissen ist ganz wichtig. Je mehr Du weisst, desto besser kannst Du Erklärungen für Dich liefern und rutscht nicht in eine Angst- oder sogar Panik hinein, die unbegründet ist.

21.03.2012 09:19 • #7


Hallo Heiko,

klar bin ich angespannt. Die Ärzte haben in letzter Zeit auch mit vielen Fachbegriffen um mich geworfen ohne sie mir genauer die harmlosigkeit zu erläutern.

Bis ich meine Therapie in ambulant beginne habe ich bis dahin begleitend eine Therapeutin/Beraterin einmal im Monat. Getsern hatten wir so eine Sitzung. Wenn die mir schon Panik und Angst verbreitet wie soll ich dann runter kommen.
Sie hat bereits mehrere Jahre mit essgestörten gearbeitet. Wobei ich nicht mehr essgestört bin sondern mehr mit den Folgen zu kämpfen habe. Sie sagte eben das ziehen/schmerz am Magen könnten Risse sein die sich gebildet haben. Toll! Wenn ein Experte mich schon so verunsichert wie soll es mir dann besser gehen?

Dann zum Thema Herz. Durch meine unorthodoxe Gewichtsabnahme habe ich so massiv in den Körper eingegriffen und "geschädigt" dass ich eben große Pulsschwankungen habe usw.
Mein Arzt vermutete eben eine Myokarditis. Bin beruhigt dass nichts bei raus kam, aber trotzdem sehr verunsichert über die Vorgänge in meinem Körper.
Ein Herz Katheter kam nicht in Frage auf Grund meines Alters. Sie meinen ich sei noch jung mit fast 28. Der Arzt meinte selber dass das MRT auch nicht 100% sicher ist.


Du sagtest mein Körper passt schon auf sich selber auf. Aber ich habe ihm sämtliche Funktionen runtgergefahren. Kann mir mein Körper verzeihen? Findet er wieder zur "normalität"? Das ist meine größte Angst oder besser Schuldgefühl.

Klar werde ich weiter kämpfen und mich hier nicht aufgeben nur weiss ich eben gerade nicht mehr wie....da mein Körper oft streikt und mir das Angst macht.

Lieben Gruß

21.03.2012 14:46 • #8


HeikoEN
Zitat von Cat:
Sie hat bereits mehrere Jahre mit essgestörten gearbeitet. Wobei ich nicht mehr essgestört bin sondern mehr mit den Folgen zu kämpfen habe. Sie sagte eben das ziehen/schmerz am Magen könnten Risse sein die sich gebildet haben. Toll! Wenn ein Experte mich schon so verunsichert wie soll es mir dann besser gehen?


Nunja, die Ärzte und Therapeuten sind sich der Tragweite nicht immer bewusst. Andererseits solltest Du nicht hinter dem Berg halten und das auch kundtun! Denn Fakt ist, Du kämpfst ja offensichtlich mit Ängsten. Von daher sollte der Therapeut auch Wissen darüber walten lassen und verstehen, dass Du momentan mit solchen Aussagen nicht umgehen kannst.

Zitat von Cat:
Dann zum Thema Herz. Durch meine unorthodoxe Gewichtsabnahme habe ich so massiv in den Körper eingegriffen und "geschädigt" dass ich eben große Pulsschwankungen habe usw.
Mein Arzt vermutete eben eine Myokarditis. Bin beruhigt dass nichts bei raus kam, aber trotzdem sehr verunsichert über die Vorgänge in meinem Körper.
Ein Herz Katheter kam nicht in Frage auf Grund meines Alters. Sie meinen ich sei noch jung mit fast 28. Der Arzt meinte selber dass das MRT auch nicht 100% sicher ist.

Sicher ist ein Herzkatheter auch nicht. Ein MRT auch nicht. Es kommt größtenteils auf die Erfahrung des Untersuchers an. Aber mit dem Herz muss schon viel passieren, damit wirklich Schaden entsteht. Denke an Raucher, Übergewichte usw., die fast ein ganzes Leben brauchen, um ihr Herz hinzurichten. Und selbst dann, kann die moderne Medizin es ermöglichen, normal weiterzuleben.

Zitat von Cat:
Du sagtest mein Körper passt schon auf sich selber auf. Aber ich habe ihm sämtliche Funktionen runtgergefahren. Kann mir mein Körper verzeihen? Findet er wieder zur "normalität"? Das ist meine größte Angst oder besser Schuldgefühl.

Wird er, ganz sicher. Du bist wirklich noch jung. Dein Körper zeigt Dir damit ja auch nur etwas. Versuche es mal aus dieser Sicht zu sehen. Du solltest mehr auf Dich achten, ihn, aber auch Deine Seele nicht vernachlässigen. Bewusster werden, in allem was Du tust. Ich würde mich an Deiner Stelle mehr um das "Innere" kümmern, als um das Äußere. Du bist ja in guten Händen, sprich Kardiologen, Ärzte usw. die rechtzeitig eingreifen und das richtige mit Dir tun werden, was die SChulmedizin kann.

Zitat von Cat:
Klar werde ich weiter kämpfen und mich hier nicht aufgeben nur weiss ich eben gerade nicht mehr wie....da mein Körper oft streikt und mir das Angst macht.

Gib den Gefühlen einfach mal den Raum, den sie brauchen. Kämpfen ist immer mit Kraft verbunden und Kraft braucht eine Gegenkraft. Lass die Gefühle mal da sein. Lass die Angst da sein, sie gehört momentan zu Dir. Kümmere Dich um deinen Körper. Gib ihm Entspannung, wo Du nur kannst! Er hat zuviel Anspannung gehabt in der letzten Zeit. Mach Dich fit in Sachen Meditation, Entspannungsübungen wie Jacobsen Muskelrelaxation. Erde Dich bei Ängsten, also laufe draussen 20-40 Minuten. Die Beine und Füße "erden" Dich und die Angst verringert sich ein wenig...

Verstehe Deine Probleme als ein Ungleichgewicht!

Mache Dir mal klar, wie Du das Gleichgewicht wieder herstellst. Was ist heute anders als vor 5 oder 10 Jahren? Was kannst Du bewusster machen in Deinem Leben, auch im Alltag!

21.03.2012 19:05 • #9


Danke für deine Bemühung mit zu helfen.

In der Medizin gibt es keine 100%. Du hast schon recht es kommt auf den Unterucher und seiner Erfahrung an.
In guten medizinischen Händen bin ich nicht mehr.
Ärzte haben mich entlassen und können nichts weiter für mich tun.
Mein ganzes Hormonsystem ist aus dem Gleichgewicht. Nichts ist mehr natürlich wie von Geburt an bei mir. Mein Pulsschlag drastisch verändert. Muskelmasse abgebaut. Usw.
Wie soll ich ich diesen Körper wieder aufbauen?
Die Ärzte übersehen eines bei mir! Ich war nie im Untergewicht habe aber trotzdem genau die gleichen Symptome wie magersüchtige sie haben, weil ich eben gehungert hatte.

Zu meiner Seele. Ich wurde immer unter Druck gesetzt abzunehmen. Wusste nicht wie und bin ins extrem gerutscht. Naiv.
Nur jetzt habe ich alle meine Fehler erkannt und quäle mich mit den Folgeschäden.
Ich dachte ich nehme ab und alles wird gut. Gesündere Lebensweise etc. Und ironischerweise bin ich kränker als ich es als dicke war.

Ich komme einfach nicht mit klar wie ich es durch meine Naivität, unsicherheit so weit kommen lassen konnte mich selbst zu zerstören.

Der Körper baut sich vielleicht auf aber die Quittung dafür bekomme ich mit den Jahren. Alles durch eigenverchulden. Ich mein wieviel hält dieser Körper noch aus?

Ich versuche mich auf anderes zu fokussieren'
Yoga, spazieren, lesen, musizieren... Die klassischen dinge eben!
Versuche meinen alten hobbies nach zu gehen.
Nur dieses schulgefühl ist unerträglich!

Dann erhoff ich mir in der Therapie fachmännisch beraten zu werden und bekomm eingeredet dass evtl mein Magen Risse hat.
Die Angst geht von vorn los. Steigere mich in meinen Magen rein!

Warum kann ich das nicht gelassener sehen? Geduldig abwarten.

Habe aufjedenfall einen steinigen Weg vor mir! Und das schlimme die Steine habe ich mir selbst gelegt. Und verschwende Zeit aus meinem Leben um zu endlich lernen zu leben und dann befürchte ich ist meine zeit schon um.


Lieben Gruss

21.03.2012 22:32 • #10


Hallo an alle,

habe einfach wieder totale Angst, weiß nicht wie damit umgehen!
Ich glaube mein Körper wird diese Crashdiät nicht überleben!
Ich lese/höre nur Horrorgeschichten!
Trotz erreichtem Normalgewichtes kann man an Herzversagen sterben. Oder auch dass Ärzte solche Symptome verharmlosen falsch einschätzen
Wie soll ich lernen damit zu leben dass ich mein leben durch das gehungert aufs Spiel gesetzt habe. Und nun damit rechnen muss einfach so tot umfallen zu können.

Meine Therapie beginnt Ende April das warten macht es nur noch schlimmer

(

24.03.2012 23:17 • #11


HeikoEN
Cat, welche wahrscheinlichen Gründe gäbe es denn dafür, dass Du den Herztod sterben solltest?

Ich meine, Du könntest auch morgen vom Blitz getroffen werden?

Aber wie WAHRSCHEINLICH ist das, dass Du den Herztod sterben solltest?

25.03.2012 10:44 • #12


Vielleicht wie bei jedem anderen auch, weiß nicht.
Nur ich denke ich bereits vorbelastet durch die geringe Nahrungszufuhr mit Folge der Bradykardie. Ich denke dass ich dadurch mein Herz geschwächt habe dem Körper übelst zugesetzt. Ich glaube der Schaden ist irreversibel.
Ich denke früher oder später bekomme ich die Quittung dafür.
Ich weiss nicht Denk ich unlogisch ?

25.03.2012 20:50 • #13


HeikoEN
Zitat von Cat:
Ich weiss nicht Denk ich unlogisch ?

Ja!


Zitat von Cat:
Vielleicht wie bei jedem anderen auch, weiß nicht.

Genau.

Zitat von Cat:
Nur ich denke ich bereits vorbelastet durch die geringe Nahrungszufuhr mit Folge der Bradykardie.

Du denkst...?

Zitat von Cat:
Ich denke dass ich dadurch mein Herz geschwächt habe dem Körper übelst zugesetzt.

Du denkst...!

Zitat von Cat:
Ich glaube der Schaden ist irreversibel.

Du denkst...!!

Zitat von Cat:
Ich denke früher oder später bekomme ich die Quittung dafür.

Du denkst...!

4 x "Ich denke..."

Denken kann man viele Dinge. Wissen ist aber viel besser.

Wie viele wünschen sich ein wenig Bradykardie...und leiden unter einer Tachykardie...

Spass beiseite. Sollte eine Bradykardie nachweisbar sein und man müsste reagieren, egal ob jetzt oder erst in 20 Jahren, als im Alter, wird ein Herzschrittmacher eingesetzt. Eine Sache, die 100.000x gemacht wird in Deutschland. Mit so einem Ding lebst Du völlig normal...
Der Einsatz eines Herzschrittmachers ist eine Sache von 20 Minuten im besten Fall.

Entspanne Dich also.

Es gibt gar keinen realistischen Grund für Besorgnis mit dem Wissen, was Du aktuell hier schreibst.

Mit "Ich denke...", "Ich glaube...", kommst Du nicht weiter.

1. Maßnahme: Wissen anhäufen über das medizinische Problem.

In Deinem Fall wäre das sich über Angst informieren, weil das organische, schulmedizinische haben die Ärzte im Griff bei Dir und Du bist ja in Kontrolle.

2. Maßnahme: Therapie ergreifen, damit Du runter kommst von diesem Trip auf dem Du bist. Denn irgendwie ähneln sich Deine Nachrichten ALLE sehr.

27.03.2012 13:55 • #14


Hallo,

Es geht mir nicht nur um die Bradykardie.
Seit dem Krankenhausaufenthalt habe ich Angst bekommen.
Als ich raus kam hab ich einen grippalen Infekt durchgemacht ohne Antibiotika.
Seit ein paar Tagen habe ich auf den Mandeln weiße lösliche Ablagerungen. Hno meint brauch kein Antibiotikum. Internist verschreibt eins mal weil sich das so lange zieht wirklich was sehen tut er aber nicht. So! Was tun jetzt? Ist es nicht logisch dass ich es da mit der Angst zu tun bekomme? Also mein krankes Hirn bildet sich ein dass Eiter tiefer das Herz angreift es schwächt!! 2 Arzte 2 verschiedene Meinungen.

Ich weiß dass ich aufjedenfall was gegen meine übertriebene Angst tun muss und habe auch diesbezüglich auch einen Termin zur ambulanten tagesklinischen Therapie.
Was tu ich gegen meine Unsicherheiten. Wie lerne ich auf den Körper zu hören ihm Vertrauen? Vor allem welchem Arzt soll ich da Vertrauen?
Ich glaube immer mein Körper hat nicht die kraft zu regenerieren.
Bissen Eiter und ich flippe hier schon! So kann i h auf Dauer auch nicht weitermachen.
Lieben Gruß
Cat

03.04.2012 21:36 • #15


HeikoEN
Zitat von Cat:
Was tu ich gegen meine Unsicherheiten. Wie lerne ich auf den Körper zu hören ihm Vertrauen?
Cat


Nur in der Therapie. Es scheint so, als sei Deine Angst schon so weit fortgeschritten, dass da auch keine Selbsthilfe möglich ist. Von daher, ab in die Klinik, wie es ja schon geplant ist. Bis dahin leider selber durchschlagen, sich ein Notfall-Medikament holen, welches man nimmt, wenn wirklich Panikattacken auftreten.

Zitat von Cat:
Vor allem welchem Arzt soll ich da Vertrauen?

Nunja, Wissen ist alles. Von daher, mache Dich "schlau" und spreche ggf. mit dem Kardiologen, da das Herz sicher wichtiger ist, als eine Mandelentzündung. Wenn Du aber so willst, ist auch eine Mandelentzündung für alles nicht gut...von daher.
Ich würde es einige Zeit so versuchen, wie der HNO meint. Also so das typische bei einer Mandelentzündung, Schongang, viel Tee, Vitamine usw.
Wenn es Erfolg hat, dann gut, wenn nicht, vielleicht so gefühlte 4-6 Tage, dann ab zum Internisten.
Was spricht denn überhaupt gegen Antibiotika? Was sagt der Internist dazu? Weiss er von Deinen Sorgen um deinen Körper und das Du meinst, Du würdest damit den Körper extrem weiter schwächen usw.?

04.04.2012 07:24 • #16


Hallo Heiko,

Tabletten? Nein, Danke! Noch schaff ich das alleine. Weder Tabletten noch der Beste Therapeut können mir meine Ängste/Besorgnis nehmen. Nur ich allein.
Trotzdem will ich eine Therapie machen um ein paar Dinge zu verarbeiten.

Ich bin nicht panisch und häng auch nicht ängstlich zu Hause rum. Ich bin eben besorgt und extrem verunsichert.

Ich habe keine Entzündung mehr. Mitte März hatte ich paar Tage nen grippalen Infekt. Mittlerweile gehts mir gut, also keine Schmerzen mehr. Später bemerkte ich dann weisses Zeugs auf den Mandeln. War dann getsern beim HNO der meinte das sind abgestorbene Zellen oder eben weisser "Müll". Er meinte Antibiotikum sei nicht notwendig. Internist sah zwar nichts schlimmes aber soll mal was nehmen zieht sich ja so lang.. Wie kann man einfach was verschreiben ohne eine Diagnose gestellt zu haben. Hab nichts gegen Antibiotika wenn es sein muss. Es sind aber auch keine Lutschbonbons.
Mich verunsichert es eben dieses weisse Zeugs und habe eben Angst dass der Eiter tiefer im Hals steckt, weils beim gurgeln eher hoch gekommen ist. Der Arzt meint sowas kann auf Herz gehen. Ich versuchs weiter mit gurgeln. Wenn nicht besser lass ich noch drauf schauen.

Ich war nie so "hypochondrisch". Hatte kein Angst, kannte mich mit so nem schei. nicht aus. Kam dann 2 mal in Krankenhaus und wurde auf sowas aufmerksam gemacht durch Hausarzt und Bekannte.

04.04.2012 21:52 • #17



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