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D

didimain
Mitglied

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Hallo zusammen,

seit drei Tagen bilde ich mir wieder ein, dass ich Hodenkrebs haben könnte.
Vor etwa drei Monaten war ich bei meiner Urologin und sie hat Hodenkrebs definitiv ausgeschlossen.

Ich will nicht schon wieder zum Arzt gehen, nur weil mich dieses Gefühl der Hilflosigkeit so quält. Gibt es denn keine andere Möglichkeit, dieses Hilflosigkeitsgefühl auszuschalten?

Heute Morgen kam mir ein Gedanke: Als Kind/Jugendlicher musste ich meinen Vater jeden Abend vor dem zu Bett gehen darum bitten, dass er mein Verhalten entschuldigt. Und jeden Abend hat er mich hingehalten. Entweder er sagte mir, dass er mein Verhalten nicht entschuldigen könne, oder er sagte, dass er über die Entscheidung, mein Verhalten zu entschuldigen erst schlafen müsse und so hat er mich jeden Abend hingehalten und gequält. Ich habe täglich dann so lange um Vergebung gebettelt, bis sich mein Vater erbarmte und meine Entschuldigung annahm. Dann konnte ich ruhig zu Bett gehen.

Und diese Absolution, die mir mein Vater in meiner Kindheit gab, erwarte ich jetzt von dem Arzt, der zu mir sagt „Sie haben keinen Hodenkrebs“. Dann ist das Gefühl, das ich jetzt habe und das ich seinerzeit mit meinem Vater habe, auch beruhigt.

Gibt es da keine andere Möglichkeit, als dass mich der Arzt beruhigt?

30.03.2020 #1


32 Antworten ↓
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Angsthörnchen
Mitglied

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Bei mir hat es ein Jahr der Therapie gebraucht, bis ich das mit dem Macht raus hatte. Versuch dir zu verinnerlichen, dass du niemandem außer dir selbst Rechenschaft über dein Leben und deine Entscheidungen schuldig bist. Am Ende des Tages musst du dir selbst im Spiegel in die Augen sehen können.

Du bist ein erwachsener Mensch, der selbst über seinen Umgang mit allem (und dazu gehört auch Geld, wie du aussehen möchstest, was du beruflich machen möchtest, wie du deine Freizeit gestaltest und wen du liebst) entscheidet. Du wirst in deinem Leben richtige Entscheidungen treffen und kannst stolz auf dich sein, und du wirst welche treffen, die du im nachhinein nicht mehr so toll findest. Das ist einfach so, du wirst nie unfehlbar sein, niemand wird je unfehlbar sein, auch nicht und vor allem nicht deine Eltern, die dir ihre eigene Unfehlbarkeit eingeredet haben. Diesen Zustand musst du nicht erreichen!

Frag im Zweifel Menschen denen du vertraust um Rat. Menschen die es wirklich gut mit dir meinen. Nimm deine Entscheidungen mit allen ihren Vor- und Nachteilen an. Wenn ich einfach mal bei dem Beispiel mit dem Auto bleiben darf. Du entscheidest du möchtest mit dem Auto zum Bahnhof, weil dir der Bus nicht behagt und das vollkommen in Ordnung für dich ist. Genieß den Vorteil bequem hingekommen zu sein und notfalls lächle über die Nachteile die sich ergeben können wie Parkgebühren, ewige Suche nach einem Parkplatz u.s.w...

Du bewertest dich im Moment selbst nach dem Maßstab deiner Eltern. Versuch es mal nach deinem Maßstab. Die gleiche Situation (immer noch Auto / Bahnhof) kann man nämlich auch völlig anders bewerten. Ich z.B. finde es mutig und wünschte ich könnte mich einfach so alleine in mein Auto setzen und fahren. Bin noch nicht ganz soweit, fahre erst wieder seit ein paar Monaten wenn jemand neben mir sitzt. Also bewundere ich dich da schon mal. Und ich habe immer eher mäßig Glück mit Parkplätzen und darf die Kiste dann schwitzend in eine viel zu kleine Parklücke bugsieren. Ich bewundere an der Stelle deine Fahrt. (Und beneide dich ein klein wenig darum)

Du siehst, eine Situation, zwei völlig unterschiedliche Bewertungen. Und meine halte ich von meinem Standpunkt keineswegs für falsch. Und nun finde deine.

Es ist am Anfang ungeheuer anstrengend und ich bin immer wieder in die Falle gelaufen und habe nach meinen Eltern bewertet. Aber irgendwann kriegt man den Bogen raus. Ganz langsam und vor allem mit Geduld für sich selbst. Du hast Fürchterliches erlebt, das kann man nicht von einem Tag auf den anderen abstreifen. Aber nicht aufgeben, es kann klappen.

15.07.2016 13:29 • x 1 #24


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Wieder Hilflosigkeitsgefühl wegen Angst vor Hodenkrebs

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Lianna
Gast

didimain, wir sind uns ja schon mehrmals hier in diesem Forum begegnet und haben feststellen müssen, dass es in unserer Kindheit so einige unschöne Parallelen gibt.

Auch meine Eltern sind, bzw. waren immer der Meinung, die liebsten Menschen der Welt zu sein.
Vor einigen Jahren habe ich versucht, mit ihnen darüber zu reden, um endlich Frieden mit der Vergangenheit schließen zu können.
Aber sogar dass mein Vater mich heftig misshandelt hat, wurde einfach mit den Worten: "Lianna, was bist du gemein, so etwas von deinem Vater zu behaupten" nicht nur unter den Teppich gekehrt, sondern mir als hinterhältige Lüge untergeschoben.

Seitdem habe ich mich fast komplett von meiner Mutter distanziert. (Mein Vater ist mittlerweile gestorben)
Außerdem mache ich seit einigen Wochen eine Therapie, die mir sehr hilft.
Es tut gut, wenn ein Mensch, den man für kompetent und fähig hält und der die nötige emotionale Distanz zu den Geschehnissen hat, einem sagt, dass man selber keine Schuld trägt, dass einem damals Unrecht und Schmerz zugefügt wurde und dass man allen Grund hat, nun traurig zu sein.

Vielleicht findest du ja noch einen Psychologen, dem es gelingt, dir zu helfen.

Kannst du nicht versuchen, dich mehr gegen deine Eltern abzuschotten und den Kontakt zu minimieren?

15.07.2016 12:13 • #4


Zum Beitrag im Thema ↓


L
Lieber didimain,

erstmal zu deinen Hoden: da ist alles in bester Ordnung. Du kannst ganz, ganz sicher sein, dass du keinen Hodenkrebs hast. Es wurde ja vor kurzem erst definitiv ausgeschlossen.

Es ist schockierend, was das miese Verhalten deines Vaters angerichtet hat und eigentlich noch immer anrichtet.
Womöglich hielt er sich selber sogar für pädagogisch wertvoll.

Ich würde dir jetzt gern einen mega guten Rat geben, wie du mit diesem ganzen Mist aus der Vergangenheit abschließen und ohne Absolution ein glückliches Leben führen kannst.
Aber leider fällt mir nichts ein.
Du hast keine Absolution nötig, weil es nichts gibt, von dem dich andere Menschen freisprechen müssten.

#2


D
Meine Eltern sind bis heute der Überzeugung, dass sie die besten Menschen überhaupt sind. Schon als Kind wurde mir ständig gesagt, dass alle Menschen schlecht wäre und die einzigen Guten wären meine Eltern. Erst im Erwachsenenalter habe ich erkannt, was mir meine Eltern angetan haben und immer noch antun.

Mein Vater versucht ja immer noch mich zu manipulieren. Ich muss bei jedem Wort, das ich zu meinen Eltern sage aufpassen, dass es nicht die geringste Kritik an dem "perfekten" Verhalten meiner Eltern ist, denn sonst geht es meinem Vater schlecht und ich muss wieder um Absolution bitten. Du kannst Dir nicht vorstellen, was meine Eltern ständig abziehen.

Und bisher konnte mir kein Psychologe helfen.

#3


L
didimain, wir sind uns ja schon mehrmals hier in diesem Forum begegnet und haben feststellen müssen, dass es in unserer Kindheit so einige unschöne Parallelen gibt.

Auch meine Eltern sind, bzw. waren immer der Meinung, die liebsten Menschen der Welt zu sein.
Vor einigen Jahren habe ich versucht, mit ihnen darüber zu reden, um endlich Frieden mit der Vergangenheit schließen zu können.
Aber sogar dass mein Vater mich heftig misshandelt hat, wurde einfach mit den Worten: "Lianna, was bist du gemein, so etwas von deinem Vater zu behaupten" nicht nur unter den Teppich gekehrt, sondern mir als hinterhältige Lüge untergeschoben.

Seitdem habe ich mich fast komplett von meiner Mutter distanziert. (Mein Vater ist mittlerweile gestorben)
Außerdem mache ich seit einigen Wochen eine Therapie, die mir sehr hilft.
Es tut gut, wenn ein Mensch, den man für kompetent und fähig hält und der die nötige emotionale Distanz zu den Geschehnissen hat, einem sagt, dass man selber keine Schuld trägt, dass einem damals Unrecht und Schmerz zugefügt wurde und dass man allen Grund hat, nun traurig zu sein.

Vielleicht findest du ja noch einen Psychologen, dem es gelingt, dir zu helfen.

Kannst du nicht versuchen, dich mehr gegen deine Eltern abzuschotten und den Kontakt zu minimieren?

#4


Luna70
Oder den Kontakt ganz beenden?

#5


L
Zitat von Luna70:
Oder den Kontakt ganz beenden?



Ja, das wäre das Allerbeste !

#6


D
Ich melde mich nur noch ganz selten bei meinen Eltern, weil ich den Kontakt einschlafen lassen möchte.

Aber gestern hat mich meine Mutter angerufen. Sie hat dann erfahren, dass ich mit meinem Auto zum Bahnhof gefahren bin. Dann musste ich mir über mehrere Minuten einen Vortrag anhören, warum ich mit dem Auto und nicht mit dem Omnibus gefahren sei, denn mit dem Omnibus hätte ich mir 2 Euro Parkhausgebühr gespart. Meine Mutter weiß aber, dass ich als Kind schlimme Erlebnisse in Omnibussen hatte und deswegen jeden Omnibus meide. Das interessiert sie aber nicht. Ich habe gefälligst mit dem Bus zu fahren, weil sie es sagt und weil man damit Geld sparen könne.

Geld ist sowieso das große Thema in unserer Familie. Als Kind hatte ich höllische Angst, dass mal eine Pfandflasche zu Bruch gehen könnte, weil dann war Weltuntergang. Wegen vielleicht 15 Pfennig. Das sind alles Momente, die jetzt im Erwachsenenalter hochkommen.

Und vielleicht trägt zu meiner Krebsangst auch bei, dass mein Vater mir als kleines Kind erzählte, er habe Magenkrebs, müsse daran sterben und ich sei daran Schuld. Das ging über viele Jahre, dass mich mein Vater gefügig machte. Und das, obwohl er kerngesund war. Mein Vater sagte mir immer, dass er wegen meines Verhaltens Magenschmerzen habe und erst als ich lange um Vergebung gebettelt habe, ging es ihm wieder besser. Meine ganze Kindheit war Horror, aber das wird mir jetzt erst im Erwachsenenalter bewusst.

#7


petrus57
Sind deine Eltern in irgendeiner Sekte?

x 1 #8


D
Zitat von petrus57:
Sind deine Eltern in irgendeiner Sekte?


Nein, aber jeden Sonntag in der Kirche.

#9


Luna70
Das ist ja schrecklich. Wie nennt man das, was deine Eltern mit dir gemacht haben, Sadismus? Ich bin immer wieder fassungslos was Kindern angetan wird und niemand in der Umgebung tut was.

Vermutlich hat es wenig Sinn, dir zu sagen du hättest deiner Mutter eher die klare Ansage machen sollen dass sie das überhaupt nichts angeht mit dem Bus. Wenn du das könntest hättest du es wahrscheinlich gemacht.

x 1 #10


D
Zitat von Luna70:
Vermutlich hat es wenig Sinn, dir zu sagen du hättest deiner Mutter eher die klare Ansage machen sollen dass sie das überhaupt nichts angeht mit dem Bus. Wenn du das könntest hättest du es wahrscheinlich gemacht.


Ich kann meinen Eltern nicht widersprechen. Sie haben so eine Macht über mich.

#11


A
Hallo didimain,

ich kann deine Situation mehr als gut nachvollziehen, du erzählst gerade die Geschichte meines Lebens. Nur dass mein Erzeuger immer darauf gepocht hat, an einem Herzinfarkt zu sterben, wenn ich nicht genau das tue was gewünscht ist. Während Mutter mir ihren hohen Blutdruck und den frei erfundenen Darmkrebs in die Schuhe geschoben hat.

Bis ich den Kontakt nicht vollständig abgebrochen hatte, hat bei mir auch keine Therapie wirklich geholfen. Bring dich vor diesen Leuten in Sicherheit, so schnell es geht. Vielleicht kannst du das ganze erlebte Grauen noch einmal in einer Therapie aufarbeiten. Ich glaube das könnte sehr hilfreich sein.

Im übrigen bist du alt genug dich auf jeder Art und Weise zum Bahnhof zu begeben, die dir beliebt. Ich glaube kaum, dass da irgendjemand was zu sagen hat.

#12


Luna70
Was raten dir denn die Therapeuten? Ich könnte mir vorstellen, dass du schon den Rat bekommen hast den Kontakt komplett zu beenden.

#13


D
Zitat von Angsthörnchen:

ich kann deine Situation mehr als gut nachvollziehen, du erzählst gerade die Geschichte meines Lebens. Nur dass mein Erzeuger immer darauf gepocht hat, an einem Herzinfarkt zu sterben, wenn ich nicht genau das tue was gewünscht ist.


Bei meinem Vater ist es inzwischen auch der Herzinfarkt, weil er gemerkt hat, dass der Magenkrebs nicht mehr zieht.


Zitat von Angsthörnchen:
Im übrigen bist du alt genug dich auf jeder Art und Weise zum Bahnhof zu begeben, die dir beliebt. Ich glaube kaum, dass da irgendjemand was zu sagen hat.


Da geht es nur um Geld. So wie sich unser ganzes Familienleben um Geld gedreht hat.


Zitat von Luna70:
raten dir denn die Therapeuten? Ich könnte mir vorstellen, dass du schon den Rat bekommen hast den Kontakt komplett zu beenden.


Empfohlen wurde mir das nicht, aber als ich vor 2 Wochen zu meinem Psychologen sagte, dass ich den Kontakt einschlafen lassen will, meinte er, dass meine Entscheidung gut wäre.

Aber ich weiß genau, dass ich dann in den Augen meiner Eltern wieder das böse Kind bin, das den Kontakt abbricht. Weil ein anständiges Kind würde nie den Kontakt zu den ja ach so lieben Eltern abbrechen.

Mittlerweile habe ich gelernt, dass Eltern für die Kinder da sein müssen. Aber ich kann mich nur daran erinnern, dass wir Kinder für die Eltern da sein mussten.
(Kinder sind in unserer Familie seit Generationen wertlos.)

#14


L
Zitat von didimain:
Aber gestern hat mich meine Mutter angerufen. Sie hat dann erfahren, dass ich mit meinem Auto zum Bahnhof gefahren bin. Dann musste ich mir über mehrere Minuten einen Vortrag anhören, warum ich mit dem Auto und nicht mit dem Omnibus gefahren sei, denn mit dem Omnibus hätte ich mir 2 Euro Parkhausgebühr gespart. Meine Mutter weiß aber, dass ich als Kind schlimme Erlebnisse in Omnibussen hatte und deswegen jeden Omnibus meide. Das interessiert sie aber nicht. Ich habe gefälligst mit dem Bus zu fahren, weil sie es sagt und weil man damit Geld sparen könne.


Meine Mutter macht das zwar subtiler, aber sie ist da ganz ähnlich gestrickt wie deine.
Wie Luna schon sagt, solltest du eigentlich deiner Mutter klipp und klar sagen, dass es deine Sache ist, ob du diese lächerlichen 2 Euro ausgeben willst oder nicht.
Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass einem da einfach der Mut und die Worte fehlen.

Zitat von didimain:
Und vielleicht trägt zu meiner Krebsangst auch bei, dass mein Vater mir als kleines Kind erzählte, er habe Magenkrebs, müsse daran sterben und ich sei daran Schuld. Das ging über viele Jahre, dass mich mein Vater gefügig machte. Und das, obwohl er kerngesund war. Mein Vater sagte mir immer, dass er wegen meines Verhaltens Magenschmerzen habe und erst als ich lange um Vergebung gebettelt habe, ging es ihm wieder besser. Meine ganze Kindheit war Horror, aber das wird mir jetzt erst im Erwachsenenalter bewusst.


Meine Eltern haben bevorzugt an von mir verursachten Herzinfarkten gelitten.


didimain, wahrscheinlich solltest du den Kontakt wirklich noch weiter runterschrauben.

#15


A
Es geht um Macht und Kontrolle und nur an zweiter Stelle um Geld. Zumal du geschrieben hast du bist mit deinem Auto gefahren, also hast du den Parkschein sicher selbst gezahlt. Dein Geld ist alleine deine Sache. Das geht niemanden etwas an. Du hast an dem Tag die Entscheidung getroffen das Auto zu nehmen, du bist gefahren und gut.

Bitte entschuldige wenn mein Ton etwas ruppig erscheint, mir bringt das alles meine Erinnerungen zurück...ganz verlassen einen die eigenen Dämonen nie. Es ist wirklich unfassbar traurig was manche Menschen ihren Kindern antun. Ich wünsche dir alles Gute und dass du schnell aus diese Falle entkommst. Auch wenn du das vielleicht noch nicht einsehen kannst, deine Eltern haben nur noch so viel Macht über dich, wie du ihnen zugestehst. Bei mir hat es leider ewig gedauert, bis ich das verstanden habe.

#16


D
Zitat von Angsthörnchen:
Auch wenn du das vielleicht noch nicht einsehen kannst, deine Eltern haben nur noch so viel Macht über dich, wie du ihnen zugestehst.


Wie kann ich ihnen die Macht nehmen?

#17

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Luna70
Einschlafen lassen wird vielleicht nicht funktionieren. Womöglich rufen sie dich dann dauernd an, um sich zu beschweren dass du dich nicht meldest. Aber einen Versuch ist es natürlich wert. Ich drücke dir ganz fest die Daumen dass mit mehr Abstand zu deinen Eltern auch deine Entschlossenheit zunimmt, dich aus dieser Umklammerung zu befreien.

#18


D
Zitat von Luna70:
Einschlafen lassen wird vielleicht nicht funktionieren. Womöglich rufen sie dich dann dauernd an, um sich zu beschweren dass du dich nicht meldest. Aber einen Versuch ist es natürlich wert. Ich drücke dir ganz fest die Daumen dass mit mehr Abstand zu deinen Eltern auch deine Entschlossenheit zunimmt, dich aus dieser Umklammerung zu befreien.


Vielen Dank

glaubst Du, dass dann auch meine Hilflosigkeitsgefühle verschwinden?

#19


L
Zitat von Luna70:
Einschlafen lassen wird vielleicht nicht funktionieren. Womöglich rufen sie dich dann dauernd an, um sich zu beschweren dass du dich nicht meldest. Aber einen Versuch ist es natürlich wert. Ich drücke dir ganz fest die Daumen dass mit mehr Abstand zu deinen Eltern auch deine Entschlossenheit zunimmt, dich aus dieser Umklammerung zu befreien.


Am besten nicht mehr ans Telefon gehen, wenn sie anrufen - und dann vielleicht irgendwann, wenn du dich mental dazu in der Lage fühlst und gut vorbereitet bist, zurückrufen.

#20


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Dr. Matthias Nagel
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