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K

kama
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Hallo zusammen,

ich leide mittlerweile seit über 3 Jahren an einer Angststörung mit gelegentlichen Panikattacken.
Am schlimmsten sind für mich die täglichen körperlichen Beschwerden, die mir einen normalen Alltag unheimlich erschweren.
Momentan habe ich wieder sehr starke Missempfindungen im Mund mit Zungenbrennen, Geschmacksverlust ect.
Das hält dann so meist 2-3 Wochen an und dann wechseln die Symptome auf einmal und ich habe dann z.B. ein paar Wochen Herzstolpern oder Sehstörungen, Derealisation usw.
Habt ihr auch so viele verschiedene Symptome und wie oft wechseln sie bei euch?

Liebe Grüße
Kama

15.04.2017 x 1 #1


33 Antworten ↓
SirBozzy27

SirBozzy27
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Guten Morgen! Habe jetzt auch so ne Phase hinter mir und habe sie auch noch. Dieses ständige nicht ernstgenommen werden und das ständige "Ihnen fehlt nix" macht einen noch mehr krank. War in den letzten Tagen ein richtiger Kotzbrocken. Nun entschied ich mich, wieder hier aktiv zu sein. Der Austausch tut wahnsinnig gut. Endlich Menschen, die verstehen wie das ist. Die Symptome werden schlimmer wenn du dich reinsteigerst. Was bei mir, je nach Symptom, hilft ist das provozieren. Bei Schwindel forderte ich diesen beispielsweise heraus. Hatte zu Beginn immer Panikattacken, die sich wie ein Herzinfarkt anfühlten. Schmerzen im linken Arm, Herzrasen. Natürlich hörte man in sich hinein und es wurde schlimmer. Nach so ner Attacke hatte ich echt ständig armweh. Nun lass dir mal von dem Arzt sagen, da ist nix! Irgendwann fasste ich meinen ganzen Mut zusammen und wollt es wissen: Ich, der nicht grad sportlich ist, machte Sport bis an meine Gremzen. Keine Symptome trotz heftiger Belastung. Machte mich stutzig. Das gute ist, diese Attacken kamen nicht mehr, das schlechte, die Symptome suchten sich neue Wege. Wenn mal wieder der Kopfweh tut, dann versuch ichs auf Spannungsschmerz zu schieben, indem ich Dehnübungen mache. Dann spürt man schon ob es von der Wirbelsäule oder Muskel ist. Macht einen innerlich ruhiger. Bei Atmung hilft mir Pranayama. Ist eine Art Yoga speziell für Atmung. Youtub befragen, gibt zig passende Übungen. Gegen den Tinnitus hab ich noch keine Lösung gefunden. Genauso über den Zorn und den zwischendurch aufkeimenden Angstschüben, die mich dann für paar Tage lähmen. Hab zwar nun nen Freund, der mir mit seiner Art durch den Alltag hilft, aber angenehm ist es nicht. Ständig will man flüchten und glaubt, gleich umzufallen oder sowieso schwer krank zu sein. Dies hält bei mir paar Tage an und geht dann wieder. Früher noch isoliert in solchen Momenten, also vorwiegebd im Bett, denn man vegetiert doch eh schon, schaffe ich es jetzt zumindest schon meinen Alltag unter erschwerten Dingen zu meistern. Sofür bin ich halt wie ein Autist. Im Restaurant im hintersten Eck mit Blick auf den ganzen Laden, in Vorlesungen direkt am Rand und vieles mehr! Lass dich nicht entmudigen. Hier bist du richtig und findest Rückhalt und was noch viel wichtiger ist, mit jedem aktiven Schritt gegen die Krankheit verliert man ein Stück Angst!

08.04.2017 09:12 • x 4 #23


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A


Wie oft wechseln eure Symptome?

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Trebur

Trebur
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Hallo zusammen.
Ich habe mittlerweile seit mehr als 30 Jahre Angst und Panik und es ist auch bei mir so, dass immer wieder andere Symptome mich in den schrecklichen Zustand versetzen.

Angst und Panik kann man nach meinen Erfahrungen nicht getrennt von den Symptomen sehen, wie es hier oft geschildert wird.
Sehr häufig ist es so, dass man meint eine körperliche Störung zu haben bzw. man spürt z.B. tatsächlich eine Extrasystole oder man sieht schlecht, hat kurz Schwindel usw. Diese Ereignisse nehmen wir dann als bedrohlich war und bekommen Angst ja Panik.
Viele von uns hören ständig in ihren Körper und reagieren hypochondrisch auf alle Unregelmäßigkeiten. Das gerade gespürte wird fehlinterpretiert und schon sind wir im Teufelskreis der Angst.
Wie oben geschrieben mache ich das, trotz Therapien, Medis und allem was man sich denken kann, seit mehreren Jahrzehnten mit.
Im Moment ist es der Blutdruck, der erhöht ist, der mich in Angst und Panik versetzt. Dies, weil ich mit einem Aneurysma im Torax lebe und richtig Angst habe, das Ding würde reißen. Dabei ist seit fast 20 Jahren keine Größenänderung feststellbar.
Meine feste Meinung ist, dass nicht die Angst zuerst da ist, die dann Symptome produziert, sondern irgendein Symptom spüren wir (möglicherweise sogar anfangs unbewusst) und dieses Symptom versetzt und in Angst und Panik.

09.04.2017 19:59 • x 1 #26


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Lorenda
Hey .

Ja momentan habe ich so ein ziehen im kopf kommt von der anspannung.
Und so unruhige beine und arme .
Macht einen bekloppt ..

Wie oft wechselt das bei dir

x 1 #2


K
Bei mir halten die Symptome so ca. 2-3 Wochen an und dann kommt auf einmal wieder was anderes ohne Pause dazwischen...ist wie bei einem überraschungsei, bin als gespannt, was als nächstes kommt

x 1 #3


BellaM85
Hi!
Ja ich hab das auch so im 2- 6 Wochen Takt wenn ich Panik hab. Hab auch mal ne Zeitlang Ruhe kommt auch schonmal vor Smile So wie im Moment zum Glück! Dafür mach ich mir dann gerade wieder über andere Dinge nen Kopf Smile

LG Smile

x 1 #4


Lorenda
Habe panickatacken
Aber diese nebengefühle (symtome)
Finde ich irgendwie schlimmer.
Geht es euch auch so

Mein Therapeut hat gesagt das man es versuchen soll auszublenden.
Funktioniert auch hatte 5 Wochen Augenzeugen bis ich garnicht mehr drauf geachtet habe Dan war es weg ...

x 1 #5


K
Ich finde die Nebensynptome auch viel schlimmer als meine gelegentlichen Panikattacken.
Versuche auch immer es auszublenden, leider gelingt es mir nur ganz selten... meist nur in außergewöhnlichen Situationen, wo ich ganz extrem abgelenkt bin. Im normalen Alltag funktioniert es meist nicht :/

x 1 #6


Lorenda
Versuch mal laut Musik zu hören wen du zu hause bist und einfach tanzen ..
Das hilft auch ganz gut .
Und wen es dir schwindelig wird also das Symptom Dan dreh dich mal 2 mal Dan hast du es damit Überspielt ..

Was machst du den so im altag

x 1 #7


M
Bei mir wechseln die Symptome auch alle 2-4 Wochen, momentan hab ich wieder Schwindel und Sehstörungen, letzte Woche war es noch Übelkeit. Finde die Symptome auch viel schwieriger zu bewältigen als meine gelegentlichen Panikattacken und dagegen kann man ja auch eigentlich nicht viel machen oder?

x 2 #8


K
Danke für den Tipp Smile
Im Alltag gehe ich vormittags arbeiten und verbringe den Nachmittag meistens mit meinem Sohn...wir unternehmen immer viel draußen, auch wenn es meist sehr anstrengend für mich ist und ich mich oft überwinden muss, aber ich will, dass mein Kind unbeschwert aufwachsen kann und nicht mit mir mitleiden muss.
Abends mache ich dann meist täglich noch 1 Stunde Sport, um mir etwas Symptom-linderung zu verschaffen.

x 1 #9


Lorenda
Okey auf der Arbeit ist es schwer symtome zu Überspielen .

Hast du schon mal eine Therapie gemacht.
Mir hat das unheimlich geholfen habe es zwar immer noch abee ich weiß jetzt wie ich damit umzugehen habe

#10


K
Ja, eine Therapie habe ich auch schon hinter mir...meine Ängste sind dadurch zwar deutlich zurück gegangen, aber die körperlichen Symptome leider nicht

#11


S
Hallo in die Runde Smile

kommen denn eure Sypmtome nur von den Medikamenten,diese ihr einnimmt ?
ist es denn nicht so,dass diese Symptome nur in der Einschleisfase sein dürften
und nach paar Wochen oder Monaten fast weg sein sollten?

mein Arzt sagte mir,wenn man die Nebenwirkungen dauernd behält,wäre das
ein Anzeichen,dass das Medikament nicht richtig anschägt.

ich mache mir aber genau die gleichen Gedanken wie ihr ! Sad
hatte lange 375mg Lyrica und sehr viele N.W. !
bis ich dann die Schnautze voll hatte und einen kompletten Entzug machte.
doch nach 4 Monaten auf Null kamen die P.A. wieder.

mein Arzt meinte,dass ich vielleicht früher zu hoch dosiert war !?
und somit habe ich jetzt vor 5 Tagen wieder morgens 25mg Lyrica genommen und
hoffe oder versuche nicht über 75mg verteilt auf den Tag zu gehen !

ich hatte am ersten Tag sehr schlimme N.W. !
Das komplette Programm inklusive Panik Attacke

am 2ten Tag schon etwas besser
heute am 5ten Tag etwas Atem Beschwerden aber meiner Meinung nach schon wieder besser.

werde weiter berichten

wünsche Euch viel Glück Smile


lg.Steve

#12


Lorenda
Ich hatte lorazepam und atosil und opipramol
Bis vor 3 Wochen habe eigentlich nur geschlafen.

Jetzt nehme ich nichts mehr schlafe besser.

Mein Arzt meinte wen man keine angst mehr hat vor einer panickatacke Dan spielt die panickatacke eben andere symtome ab das man wieder angst bekommt.
Ich weißt nicht ob das stimmt.

Aber es ist halt immer im Wechsel
Kopf kribbelt
Herz springt ab und zu
Dan Taubheit in verschiedenen Körperteilen
Dan unruhige beine und arme
So viele Sachen ist echt mies

x 1 #13


K
Ich habe die Symptome auch ohne Medikamente. Hab auch schon verschiedene Tabletten ausprobiert, um die Symptome zu lindern, aber leider hat nie etwas richtig geholfen, deshalb habe ich mich entschlossen jetzt erstmal nichts mehr zu nehmen, dann bin ich wenigstens sicher, dass die Symptome vom Körper kommen und nicht von den Medikamenten verursacht werden. Diese ganze Rumprobiererei hat mich noch tiefer in das Loch gerissen.

x 2 #14


Lorenda
Sehe ich auch so .
Man ist bloß ruhig gestellt und kommt von alleine nicht da raus ...
Ich möchte es ohne das ganze schaffen..
Ich denke curser bestimmt auch .

x 1 #15


ChaosPrincess
GehT mir auch so vor drei Wochen war ich ständig beim Arzt wegen Atem Not und Herz brust schmerzen wo nix raus kam bei den ganzen Tests und dann 1.Woche später unwirklichkeits gefühl und jetzt seit Montag Kopf und Bauchschmerzen Ea ist immer so ein hin un her kann mich gar nicht mehr daran erinnern wann mal nix war jetzt gerade ist es wieder Kopf kribbeln und brennen im gesicht plus die Bauchschmerzen Sad

x 1 #16


Lorenda
habt ihr das auch .. ab und zu so ein stechen an der halschlag ader ....

#17

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Laura9501
Ganz ganz oft , täglich , manchmal
Mehrmals am Tag.. mal Herzrasen , mal enge Gefühl im Hals , mal Schwindel mal
Kopfweh , man eine Gefühl in der Brust.. schrecklich

#18


S
Ja mir geht es auch so manchmal habe ich auch so ein stechen im Hals aber das haut mich nicht um fünf aber im Herzen ist dann gehen die Alarmglocken alle an und das wird mir auch sofort übel und Brauch manchmal dann sogar 1 Stunde bis ich wieder normal bin Weil ich immer sofort denke ich habe wieder was mit dem Herzen.

x 1 #19


Eby
Hab vor allem morgens, und auch tagsüber manchmal, Zitterattacken rechtseitig. Dann noch Stechen rund um das rechte Ohr, manchmal bis zum rechten Auge, Schwankschwindel und Tinnitus meistens nachmittags.
Wahrscheinlich ist es haupsächlich von der Grundkrankeit, Depression und Ängste.
Könnten aber auch Nebenwirkungen von Medikamenten dabei sein - ein Teufelskreis ...

#20


A


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Dr. Matthias Nagel
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