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@Delfin93 die Psyche kann noch ganz andere Beschwerden verursachen. Die wildesten Sachen entstehen da.
Mir hat auch keiner eine Erklärung gegeben, aber ich habe da selbst so ein paar Theorien, bzw. mir Wissen angeeignet.
Eine Erklärung:
Ängste oder allein Gedankenkreise verändern einiges im Körper. Stresshormone, wie Adrenalin und Cortisol werden ausgeschüttet. Botenstoffe aktiviert.
Diese Hormone haben unter anderem Einfluss auf das Vegetative Nervensystem, was auch dafür verantwortlich ist, Reize im Körper weiterzuleiten, oder auch die Körpertemperatur zu regulieren.
So können dann auch mal Fehlinformationen weitergeleitet werden, oder die Nerven sind überreizt.
Dies ist nicht einfach weg, wenn deine Gedanken gerade nicht da sind. Das sind Veränderungen im Körper, die erst mal rückgängig gemacht werden müssen.
Das heißt, erst einmal muss deine Psyche eine ganze Weile in Ordnung sein, bevor der Körper sich wieder normal reguliert und die Beschwerden weggehen.
Nur klassische Symptome, wie bei einer Panikattacke, können direkt ausgelöst werden. Andere kommen aber gerade in Ruhephasen, in denen du an nix böses denkst, weil vorher der aktive Stress dafür gesorgt hat, dass du funktionierst.
Deshalb ist es wichtig auf zwei Säulen aufzubauen. Körper und Geist müssen ausgeglichen sein.
Den Körper stärkst du und befreist du von Stresshormonen, indem du dich ausgewogen ernährst und regelmäßig Sport machst. Ich hab die beste Erfahrung mit Kraft- und Ausdauersport, den ich jetzt aus anderen gesundheitlichen Gründen erst langsam wieder starten kann.
Die Seele muss mit sich zwingend im reinen sein, weil sonst immer wieder dieser Stress verursacht wird, der auf Dauer zu den Beschwerden führt.
Manche Ärzte haben nicht so viel Erfahrung mit psychosomatischen Beschwerden, oder trauen sich nicht, gleich zu sagen, dass es die Psyche ist, weil sie sich lieber erst absichern.
Es ist auch gut, dass du dich untersuchen lässt. Dann hast du Gewissheit, dass körperlich alles gut ist und musst da nicht auch noch mit zweifelnden Gedanken kämpfen, die wiederum belastend sind.