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Zitat von püppi2207:
Ich hatte Ausfluss bekommen in allen Varianten und deswegen wahrscheinlich eine Entzündung

Wenn du meinst. Ich sage da jetzt nichts mehr zu.

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zu dem Thema melde ich mich auch mal, den genau das belastet mich grade sehr.
Durch schon in der frühe Kindheit sehr negative Erfarhungen mit Ärzten habe ich da vielleicht Schwierigkeiten mit Grundvertrauen. Ich gehe nur selten zum Arzt, weil mich das immer ängstigt. Wenn ich aber doch gehe, ist mir in den letzten Jahren aufgefallen, dass bei all der Hektik und den immer größeren Patientenvolumen einfach null Interesse am einzelnen Patienten besteht.
Woran merkt man das? Ich bin seit 15 Jahren beim gleichen Hsuarzt, dem ich auch lange vertraute, und der, im möglichen Rahmen bei einem Folgetermin schon auch auf das akute Problem ansprach, fragte wie es mittlerweile geht etc.
Letzten Herbst war ich wieder dort, weil ich wegen erblicher Belastung meine Schilddrüsenwerte mal wieder checken lassen wollte. (Letzte Überprüfung war 5 Jahre vorher). Erst war der Arzt einverstanden, sagte wir machen die normalen Werte und wenn die nichts zeigen, würde er mich mit meiner familiären Vorgeschichte und den Symptomen trotzdem zum Endokrinologen schicken.
Ergebnisse kamen, alles ok, meine Nachfrage, ob ich denn jetzt wirklich auch zum Endo gehen soll, wurde aber dann recht vehemment verneint, wäre nicht nötig. Ja was denn nun? Erst kommt der Vorschlag vom Arzt selbst, dann rudert er komplett zurück. Sowas verunsichert mich.

Ähnliches mit meiner momentanen Problematik: Ich gehen wegen einer Sache zu einem vordergründig sehr netten Arzt, der sagt, da wäre alles ok, obwohl ich deutliche Symptome beschreibe. Wir kommen auf sonstige gesundeitliche Thmene, und er schlägt von sich aus bezüglich HWS/LWS-Syndrom, vor, dass ich gerne bei einem Kollegen, der bei ihm in der Praxis anfangen wird, zur Physio kommen soll, und versichert mir ' den rufe ich heute Abend an, dann melden wir uns umgehend bei Ihnen und machen einen Termin'. Ja, das war vor fast zwei Wochen, ich rief wegen einer anderen Sachen Anfang dieser Woche nochmals an, fragte auch nochmal nach der angebotenen Physio, da kam von der Gehilfin, ja, der Kollege würde an dem Nachmittag (Montag) in die Praxis kommen und alles besprechen, sie melden sich dann morgen wegen eines Termins. Heute ist Donnerstag um, nichts hab ich gehört.

Auch als ich, eben 6 Tage nach meiner eigentlichen Untersuchung, kurz den Arzt selbst am Telefon hatte, hat der sich, owbohl ich erst kürlich da war, wir das lange Nachgespräch mit der Physio hatten etc. null an mich, meinen Namen oder die Untersuchung erinnert.
Wie soll ich denn da jemandem vertrauen und wenn der nach kurzem Blick sagt 'alles bestens', wenn es im Nachhinein recht klar ist, das ich zu 100% wurst bin als Person und in Kürze völlig vergessen bin?
Nur so als Beispiele, aber das sorgt dann bei mir dafür, dass ich nach der Untersuchung heimgehen, erstmal kurz erleichter, weil der Arzt ja sagte, alles ok, dann bleiben aber die Symptome und in Kombination mit dem gleichgültigen Verhalten, keine der angekündigten Rückmeldungen etc. werde ich immer skeptischer und habe dann Angst, dass es sehr wohl was Schlimmeres ist, und es aufgrund dieser Gleichgültgekit einfach übersehen wird.

Geht es euch da ähnlich? Und wie ragiert ihr auf solches Verhalten von Ärzten?

x 1 #22


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Vertraut ihr den Ärzten?

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Puh ne, da kann ich nicht mit reden. Aber sei ehrlich zu deinem Arzt, sprich das an. Die haben das bestimmt vergessen. Es geht leider viel unter in einer Praxis.

#23


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@lara1204, ja das was untergeht im stressigen Praxisalltag, das versteh ich, und natürlich auch, dass ich nicht die einzige Patientin bin. Aber grade bei meinem langjährigen Hausarzt versteh ich das Verhalten mit dem von ihm kommenden Vorschlag für den Endokrinologen nicht, wenn er mich dann beim Besprechunsgtermin danach fragen lässt. und er dann seinen eigenen vorherigen, gut begründeten Vorschlag als unnötig vom Tisch wischt. Ich kann ihn ja auch nicht blöd anreden oder laut werden, ich bin da dann einfach perplex, weil das nicht zusammenpasst, und mir vermittelt, dem ich grad völlig egal wer da mit was auch immer vor ihm sitzt, Hauptsache er kann schnell auflegen. =/
Hab mir jetzt einen neuen Hausarzt gesucht, weil ich mich aufgrund mehrerer solcher Sachen beim alten einfach unwohl fühlte, und mir in diesen beschriebenen Situationen auch echt blöd vorkam.

Das Ende war dann für mich, als nach dieser Aktion letzten Herbst wieder so was kam: Ich ging mit einer Sportverletzung hin, sagte ich habe starke Schmerzen in der linken Hüfte nach einem kleinen Unfall beim Training, und er tat das ab. Ich musste wirklcih drauf dränegn, dass er mit dem Ultraschall draufschaute, machte er eher genervt, und ah, er fand eine große Flüßigkeitsansammlung in der Gelenkkapsel, also eine Entzündung die meine starken Schmerzen verursachte. Auch da kam ich mir wieder doof vor, ich muss fast betteln, dass er nachschaut, weil er eh denkt da ist nichts. Dann ist da sehr wohl was, und das Verhalten des Arztes bleibt aber so unangenehm im weiteren Verlauf. Jetzt mag ich nichts mehr sagen, ich mag mir bei (mit meinem Mann zusammen) im Monat über 1000.-Euro Krankenkassenbeitrag nicht wie ein Bittsteller und Idiot oder Simulant vorkommen, wenn ich vielleicht 2-3 mal im Jahr wegen konkreter Sachen zum Arzt gehe. Entschuldigung, dass das nun so lang wurde, aber das Thema trifft grade sehr meinen Nerv, und ich bin auch einfach verärgert über den Grad der Gleichgültgkeit die da rüberkommt. =/
Dann noch meine Angststörung im Hintergrund, die genau deswegen dann wieder voll anspringt, weil ich dann doch Grund habe zu denken, na, so jemand kann doch dann alles mögliche übersehen, wenn er nicht genau schaut und kein Interesse am Patienten hat. Hachja, so ein Frust =(

x 1 #24


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Zitat von Tyra77:
@lara1204, ja das was untergeht im stressigen Praxisalltag, das versteh ich, und natürlich auch, dass ich nicht die einzige Patientin bin. Aber grade bei meinem langjährigen Hausarzt versteh ich das Verhalten mit dem von ihm kommenden Vorschlag für den Endokrinologen nicht, wenn er mich dann beim Besprechunsgtermin danach fragen lässt. und er dann seinen eigenen vorherigen, gut begründeten Vorschlag als unnötig vom Tisch wischt. Ich kann ihn ja auch nicht blöd anreden oder laut werden, ich bin da dann einfach perplex, weil das nicht zusammenpasst, und mir vermittelt, dem ich grad vö...

Es ist dann sicher besser den Arzt zu wechseln.

x 1 #25


püppi2207
Vor allem geht eine Angst vor Krankheiten,kommt die nächste Sad
Jetzt habe ich Angst wegen Brustkrebs weil ich mehrere Murmeln in der Brust habe Sad
Mein Sohn kam letztens an und meinte,die Mutter seines Schulfreundes hat Brustkrebs und ich 39..ein Jahr jünger als ich Sad

#26


Einhorn84

Arzt vertrauen oder nicht? Angst vor Krebs

Hallo liebes Forum,

Ich bin das Einhorn, neu hier, und mich plagen einige Sorgen.

Ich war schon immer ein eher labiler Mensch, wenig Selbstbewusstsein, und rechne immer mit dem schlimmsten.

So richtig Angst vor Krebs hatte ich das erste Mal beim Fund eines verdächtig aussehenden Muttermals. Um es kurz zu halten, ich schaffte es zum Hautarzt, das Mal wurde heraus geschnitten und war unauffällig. In der Zeit bis dahin starb ich tausend Tode und sah mich schon in der Chemotherapie. Natürlich konnte ich die Finger auch nicht von Google lassen.

Danach wurde es besser. Nicht sofort, aber die Angst wurde immer immer kleiner.

Nun habe ich auch vor Brustkrebs schiss. Bisher war es so, es flammte auf kurz vor der Vorsorge, und wurde leise danach. Ich taste normalerweise auch nicht selbst. Zuviel schiss.

Dann kam Corona, und nachdem 2020 eh schon beschissen war, der Gedanke "Was wenn ich jetzt auch noch Krebs kriege?". Zeitgleich Schmerz rechte Schulter, Hals, Arm, zog bis in den Brustkorb. Schuldiger die neue Arbeit und meine geringe Körpergröße. Alles gut, möchte man meinen? Ich wünsche es wäre so. Aber ich bin ein kleiner Hypochonder, der die monatlichen Zyklus Schmerzen nun rechts stärker zu spüren glaubt. Habe einen Termin beim Fa gemacht (6 Wochen Wartezeit trotz Schilderung meiner Schmerzen) und mich nicht mehr getraut auf der rechten Seite zu schlafen.

Anfang dieser Woche Schmerz und Panik (obwohl wieder in der selben Zeit im Zyklus), am nächsten Tag zum Fa anstatt nächste Woche. Mutter als seelischen Beistand mitgebracht.

Zum Verständnis, ich mag meine Fa. Super nett. Sonst hätte ich längst zu jemanden in der Nähe gewächselt.

Also, ich beim Fa, Symptome nochmal geschildert, sie guckt mich an, sagt ist normal im Zyklus, tastet trotzdem, natürlich nix, alles weich. Dasselbe Ergebnis hatte ich auch. Und der Mann. Kein Ultraschall. Salbe gegen den Schmerz, jährliche Kontrolle im Oktober.

So. Ich sollte meiner Fa vertrauen, richtig? Drei Leute tasten nichts. Schmerzen wohl Zyklus bedingt, hormonelle Störungen (Aussage Fa). Nur. Ich bin nicht erleichtert? Bin tausend Tode gestorben bis zum Termin, Mann hat mir geduldig zur Seite gestanden, aber er sagt auch ich soll meiner Ärztin glauben jetzt.

Und. Ich weiß das. Genauso wie ich weiß dass ich mit einem Therapeuten reden muss endlich. Nehme ich auch in Angriff.

Da ist nur diese Stimme, die böse kleine Stimme die sagt ich bin doch krank. Dass die Ärztin nicht gründlich war. Daß ein Ultraschall nötig gewesen wäre.

Lange Rede, kurzer Sinn - Was soll ich tun? Versuchen zu vertrauen? Es ruhen zu lassen? Ich weiß es kann dauern, bis ich eine Therapie bekomme. Und der Mann sagt ohne Beschwerden muss ich keine Angst haben und eine zweite Meinung einfordern.

Was sagt ihr dazu? Ich weiß nur, dass ich es satt habe Angst zu haben, es satt habe nicht die Finger von Google lassen zu können. Nur, was kann ich tun? Um diesen verflixten Kreislauf wieder zu unterbrechen?

Entschuldigung dass es so lang ist. Mir liegt viel auf der Seele.

Euer verzweifeltes Einhorn

#27


A
Du kannst und solltest ihr vertrauen! Liebe Grüße

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Sonja77
Versuche deine Gedanken wieder in geregelte gesunde bahnen zu leiten...

Vertraue deiner Ärztin und auch den Fachärzten die wissen was sie tun...

Versuch echt aus dieser Angst schnell rauszukommen denn desto länger du sie hast desto schwerer sie wieder los zu werden....

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Einhorn84
Vielen Dank an euch beide!

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Icefalki
@Einhorn , ein Facharzt ist auf sein Fach spezialisiert und hat genügend Vergleichsmöglichkeiten, Tag für Tag, die ihn erkennen lassen, wenn etwas nicht ok ist. Dann werden weitere Massnahmen veranlasst. Glaube mir, bin vom Fach, und Veränderungen werden immer ernst genommen.

Wenn du hypochondrisch bist, hat das nichts mit der Realität zu tun, sondern vielleicht auch um eine Angst, dass sich nicht wirklich gut um dich gut gekümmert wird, und Vertrauen in andere Menschen dir schwer fällt, wie auch das Vertrauen in dich selbst und deinen Körper. Das ist aber die andere Schiene und hat mit Krebs so gar nichts zu tun

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Einhorn84
Ich war wegen der Schmerzen noch bei meinem Hausarzt (Habe ich damit den Hypochonder gefüttert? Ich bin mir nicht sicher), Diagnose Verdacht auf Pseudoradikuläres Zervikalsyndrom (was für ein Wort). Erscheint mir logisch. Ich hoffe ich muss nicht zu lange auf das verordnete mtr warten und habe zwei Fragen (ich war so durch den Wind beim doc):

Gibt es eine Therapie ausser Sport und Wärme, und kann man im akkutfall auch mal auf ein Schmerzmittel zurückgreifen?

Die zweite Frage bezieht sich mehr auf die Hypochondrie, ich weiß, Ablenkung und nicht googlen ect, aber gibt es etwas aus der Apotheke was ich gegebenenfalls ohne Rezept kaufen kann? Therapieplätze sind leider rar. Oder kann auch der Hausarzt was verschreiben?

Danke nochmal für die Antworten bisher!

#32


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