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anni91
Hallo ihr lieben,

Ich bin heute morgen nach einer Horrornacht mit PAs aufgewacht und hatte Schmerzen in der rechten Wade.
Diese Schmerzen habe ich immernoch. Vorhin waren wir unterwegs und fühlte auf einmal ein kribbeln im brustkorb. Es fühlte sich an, als wäre etwas nach oben geschossen. Ich habe totale Angst vor einer LE, arbeite selbst im Krankenhaus und hatte eine Lebensbedrohliche Situation einer Lungenembolie miterlebt. Dieser Bilder habe ich noch im Kopf, aber diese Schmerzen sind doch real, oder kann ich mir die sich einbilden? !
Es ist ein Schmerz der sich unter der Kniekehle über die gesamte Wade zieht. Ich habe die Schmerzen im liegen und Laufen, wobei sie beim hochlegen minimal besser werden. Die waden sind weder gerötet, heiß noch geschwollen, allerdings muss das wohl auch nicht so sein? !

Verzweifelte Grüße!

20.11.2013 21:42 • 27.02.2014 #1


19 Antworten ↓


Dini58091
Hallo

Also erstmal kann es evtl sein, dass du nachts einen Krampf in der Wade hattest, den du vllt nicht gemerkt hast, bzw wach geworden bist, wo der Krampf schon so gut wie weg war? Ich hatte das ein par mal. Manchmal so kräftig, dass ich 2-3 Tage richtig schmerzen hatte!
Und das komische Gefühl in der Brust habe ich soooo oft. Mal einen Druck, mal atme ich, es fühlt sich aber an, als ob ich wenig Luft bekomme und und und. Viele verschiedene Gefühle in der Brust Also auf jeden Fall: JA, es kann durch PA kommen!
Im Moment geht es mir gut und es nimmt mich nicht so mit.
Falls du dir unsicher bist, lass dir deine Lunge doch mal untersuchen!

Alles Liebe

20.11.2013 21:56 • #2



Totale Angst vor Lungenembolie

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heyho,

das mit den schmerzen in der rechten wade kommt mir total bekannt vor. habe die komischerweise seit dem zeitpunkt, wo eine freundin von mir mit panikmache bezüglich der pille anfing, ich mich dazu näher erkundigte und mir vor augen führte, dass das risiko für thrombosen und darauffolgende embolien erhöht ist, grade wenn man (wie ich) auch noch raucht. jo, bin dann zum arzt, der tastete mein bein ab und stellte nix auffälliges fest. da hörten die schmerzen wie von zauberhand auf. nun kam ich letzten freitag wegen einer akuten blinddarmentzündung ins kh, musste operiert werden und lag bis montag. bekam auch thrombosespritzen, da ich ja -oooh goooott- zur risikogruppe gehöre. seit montag bin ich wieder raus und die schmerzen in der rechten wade sind, oh wunder, plötzlich zurück. ich kann da inzwischen (nach krasser herzphobie und hypochonder-vorgeschichte) fast nur noch drüber lachen und bin manchmal regelrecht sauer auf meine psyche, weil die sich solche dinge zurechtkonstruiert. da reicht der kleinste auslöser und angst und schmerzen sind zurück. und ich kann dir versichern - man KANN sich schmerzen sehr gut einbilden. ich war mehrere male schon sehr kurz davor, einen notarzt zurufen, da ich ALLE symptome eines herzinfarkts hatte, demnach müsste ich jetzt schon mehrmals gestorben sein. ich weiß, wie schwer es ist und wie doof und schwer es sich anhören mag - versuche wirklich nicht, daran zu denken. lenk dich ab. und was sehr wichtig (wenn auch schwer) ist - versuche rational zu bleiben. wenn dein bein weder geschwollen, noch rot, noch heiß, noch sonsterwas ist - ist eine thrombose, bzw. embolie dann wahrscheinlich? wohl eher nicht, oder?

ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen.

20.11.2013 21:59 • #3


anni91
Danke für eure Antworten!
Ich habe halt immer diese eine Frau im Kopf aus dem KH, ich denke auch das ist mein Problem.
Das stimmt schon das es wenn nix geschwollen ect . Ist, so eine Thrombose auch eher nicht in Frage kommt. Nur kommt halt immer der Gedanke "was-wäre-wenn" und genau dieser Nacht noch so fertig.
Hab auch schon Magnesium genommen und es brachte nix, ich lass die Angst momentan wieder ziemlich an mich ran , hab mich durch die doofe thrombose Angst heute kaum zu laufen getraut (sehr kontraproduktiv, ich weiß-.-) aber sie hat mich dann voll im Griff.

20.11.2013 22:10 • #4


versuche auf keinen fall, dich von der angst irgendwie einschränken zu lassen (bezogen auf das laufen). wenn du das tust, gibst du der ganzen sache erst recht eine plattform und die angst wird noch schlimmer. auch wenn es schwer ist, aber versuche dagegen zu kämpfen und denk dir sowas wie "nein, die angst kriegt mich nicht klein, ich bin stärker". wie lange bist du denn schon hypochonder? bei mir geht das jetzt seit ich anfang 2012 meine erste panikattacke hatte. anfangs habe ich die angst immer zugelassen, aber inzwischen habe ich schlicht und einfach die schnauze gestrichen voll davon. du darfst nicht zulassen, dass die angst dich im griff hat. versuche auszubrechen und mache am besten genau das, was du eigentlich vermeiden würdest (laufe viel, anstatt dich zu schonen). und wenn es dir hilft und dich nicht noch mehr verrückt macht, ergreife präventivmaßnahmen gegen thrombosen/embolien. gehörst du denn in irgendeine der risikogruppen?

20.11.2013 22:26 • x 1 #5


anni91
Du hast ja recht , aber ich bin akut in der Angstspirale! Würde am liebsten JETZT ins Krankenhaus fahren! -.'
Ich hatte 2010 die erste Panikattacke, kann sich eine ganze Weile zurecht.
Doch seit mehreren Monaten wurde es immer extremer.
Ich v gehöre leider zur Risikogruppe, habe ca. 20kg Übergewicht und rauche:/
Bin gerade einfach nur verzweifelt und die schmerzen werden stärker.

21.11.2013 01:19 • #6


Dini58091
Falls es dich beruhigt, geh zum Arzt/Krankenhaus. Da wirst du dann durchgecheckt und es wird bestätigt,
dass es "nur" deine Angst ist. Ich weiss, dass es schwer zu glauben ist
Ich war so oft im Krankenhaus oder beim Arzt. Einfach nur, um auf Nummer sicher zu gehen.
Und ganz ehrlich? Da hab ich jetzt echt keine Lust mehr zu. Ich habe so viel Besseres zu tun!
Es hat sehr lange gedauert, und zusätzlich nehme ich noch Opipramol, was ich im Januar wieder langsam
absetze.

Und zum Psychologen da war ich auch ein Jahr.

Alles alles Liebe

21.11.2013 11:03 • #7


rosebud42
ich kann dich sehr gut verstehen. thrombose und embolie sind auch ganz weit oben auf meiner angstliste.
ich war auch schon 2 x im krankenhaus deswegen.
als die ärzte mich dort nach den möglichen risikofaktoren gefragt haben: flugreise, lange bettlägerigkeit, pille, schwangerschaft, erbliche vorbelastung, krebserkrankung m. chemotherapie etc. konnte ich natürlich all das verneinen. nur übergewicht habe ich, das alleine macht aber noch lange keine thrombose so aus dem nichts. und zwicken und zwacken im bein kann so viele andere, viel wahrscheinlichere gründe haben. ich hab z.b. immer das gefühl dass wenn ich ein paar ganz bestimmte schuhe anhabe die ich immer besonders eng am knöchel schnüren muss, dass ich dann nach ein paar stunden schmerzen in der wade bekomme. und bei einem ganz bestimmten bh den ich manchmal anziehe kriege ich nachmittags beklemmungen und stechen im brustkorb. total blöd, aber manchmal sieht man glaube ich als angstpatient den wald vor lauter bäumen nicht, bzw. kommt nicht auf das naheliegendste…

21.11.2013 11:52 • #8


anni91
Ja so habe ich auch schon gedacht, aber ich hatte keine besonderen Schuhe an noch habe ich iwelche komische bewegungen gemacht:/
Der Schmerz ist immernoch da in der kniekehle über die Wade, äußerlich sieht man auch nichts aber die Angst bleibt:(

21.11.2013 14:19 • #9


Ich hatte es auch vor 1 Jahr das ich in sämtlichen Krankenhäusern in der Umgebung war Und immer Ultraschall von meinen Beinen machen ließ Ich hatte richtige Schmerzen in der Wade wurde aber nie was gefunden

21.11.2013 15:03 • #10


anni91
Okay das beruhigt schon etwas:-)
Ich Frage mich nur manchmal, wenn die schmerzen so real sind , wie soll man dann feststellen ab wann die Psyche einen Streich spielt?
So stellt sich mir immer die Frage "Gehste zum Arzt oder lässt es bleiben" ...das ist ja auf Dauer nichts.

21.11.2013 15:32 • #11


Schlaflose
Zitat von anni91:
Der Schmerz ist immernoch da in der kniekehle über die Wade, äußerlich sieht man auch nichts aber die Angst bleibt:(


Das hört sich an, wie eine leichte Muskelzerrung. Vielleicht hast du dich im Schlaf gestreckt und dabei ist es passiert. Ich habe solche Schmerzen öfters. Da reicht es, wenn ich mich mal auf die Zehenspitzen stelle und schon ziept es.

21.11.2013 18:15 • #12


anni91
Daran habe ich natürlich auch schon gedacht, man soll ja nicht immer ans schlimmste denken ;/
Aber mich verunsichert einfach das es sich manchmal so anfühlt als wäre die Wade schwer und es würde etwas drin sein, aber das kann natürlich nur die Angst sein. Aber eben genau das ist es was mich stört , man weiß einfach nichtmehr was angst und Realität ist.
Lg

21.11.2013 20:25 • #13


Timmaphi
Also das soll jetzt keine Ferndiagnose sein, aber als ich vor ein paar Tagen erst in der Notfallpraxis saß, weil ich Angst vor Thrombose und Embolie hatte, meinte der arzt zu mir das eine Thrombose aus dem Unterschenkelbereich keine Embolie auslösen kann, vllt hilft der Gedanke gegen die totale Angst. (Ich bekomme schon Zustände wenn ich nur drüber nachdenke oder schreibe)

22.11.2013 23:38 • #14


amelie2020
also bei meinem besten freund der verstarb an der krankheit .. lief das blau rot an und war ganz heißt .
hatte auch die schmerzen als er verstarb , nie wurde was gefunden . reine psyche ,aber auch das geht irgendwann mal weg . eine runde rad fahren bewegung ist für die venen gut . und nicht als am bein rum zupfen spüren und fühlen und in zwei stunden ist bestimmt a mal der schmerze für eine kurze zeit weg . bist es einen einfällt dann sind sie wieder da
wenn man immer noch dran denkt einfach mit den art drüber reden . oder in der familie nach fragen kann auch eine erbkrankheit sein .mein bester frreund war 20 jahre alt .. und es war erblich bedingt blut gerinnungsstörung .und nicht rauchen + pille kann dies ( muss nicht ) begünstigen einer bildung eines blutgerinsel

23.11.2013 09:17 • #15


Hab keine Angst bin auch Krankenschwester und ne le kriegst du schon ordentlich durch Luftnot zu spüren und auch az Verschlechterung . Denke auch des war ein Krampf

24.11.2013 19:04 • #16


Timmaphi
ich denke mit der Beschreibung wird es bei vielen nicht besser, da ein typisches psychosomatisches Symptom doch die Atemnot ist. Mit würdest du z.B. mehr helfen wenn du den ganzen Verlauf schildern würdest und durch was man sowas nur bekommen kann.

24.11.2013 22:32 • #17

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anni91
Genau so ist es. Die Atmung ist sowieso ein spezielles Angst-Beobachtungs-Gebiet von mir und seit ich die Thromboseangst mit Lungenembolie habe, macht mir das atmen sowieso zu schaffen.
Dadurch ist es natürlich noch Schwerer diese Ängste von sich zu weisen:/
Weil die symptome ja schließlich "passen".
Zudem plagt mich jetzt seit drei Tagen so ein kurzzeitiges "rumpeln"im Brustkorb, das auch ziemlich schmerzhaft ist und mich gleich an eine Embolie denken lässt.

24.11.2013 22:58 • #18


Hmm es ist schwer dir die angst zu nehmen überleg grad wie ich sie die nehmen kann . Das mit der Atmung stimmt die ist wenn man angst hat oft beeinträchtigt ! Ich bin mir aber ziemlich sicher das du nichts hast . Hört sich alles nicht danach an .

24.11.2013 23:07 • #19


anni91
Huhu, ich bin es mal wieder.
Hab wieder tierisch angst vor ner Thrombose. .
Habe Schmerzen seit heute morgen und sie vergehen nicht.
Ich

27.02.2014 23:02 • #20



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