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Swordofsoul
Hallo!
Ich sitze hier, und zerbreche mir den Kopf! Ich bin 21 Jahre alt, vor ca 8 Jahren hatte ich meinen ersten Panikanfall, danach war es selten der Fall. Jetzt seit ca. 2 Monaten ging es denn richtig los, es fing an als mir Schwindlig wurde, und ich dann auch später druck im Kopf hatte. Ich wartete ein paar Tage da ich dachte das legt sich schon wieder, allerdings kam denn auch wieder das Typische Herzrasen und angst - Nervositätszustände dazu. Schluckbeschwerden, und eine ganz komische Umgebungswahrnehmung. Also begab ich mich schweren Herzens zum Arzt, er meinte es könnt eine Angststörung sein, aber vielleicht auch die Schilddrüse. Nachdem mir denn Blut abgenommen wurde (was das für eine überwindung für mich war) und die auswertung endlich da war, weiß ich nun, Schilddrüse ist okay! Aber dafür weise ich eine Erhöhte Anzahl roter Blutkörperchen auf! (Bitte keine angst erregenden kommentare dazu mich kann man wirklich leicht verunsichern und erstrecht ängstigen) Das ist jetzt ca eine Woche her, nun muss ich demnächst zum Ultraschall etc. Und ganz ehrlich ich habe sehr große bedenken das sie nun irgendwas schlimmes finden...
Habe erst einmal beruhigungstabletten bekommen.

Heute allerdings hatte ich mal wieder ein Problem von dem ich denke es schonmal gehabt zu haben, mir dessen aber nicht mehr sehr sicher bin... Und zwar, ist es ein ganz komisches Gefühl in der linken Brust, ich weiß nicht genau ob Herz oder etwas vom Herz entfernt. Manchmal könnte es auch mehr in der Seite sein.... Das schlimme daran ist das ich dieses Gefühl nicht einmal Beschreiben kann! Es sind keine Schmerzen, kribbeln trifft es auch nicht genau... kann sich hier jemand vorstellen was ich meine??

13.02.2013 23:46 • 14.02.2013 #1


4 Antworten ↓


HeikoEN
Die vielen unterschiedlichen Symptome und besonders Deine individuelle Wahrnehmung dieser, lässt keine Schlüsse auf irgendwas zu. Das was Du so beschreibst, kennen hier praktisch alle im Forum, in mehr oder weniger anderer Ausprägung. Bei vielen ist es das Herz, bei anderen der Schwindel und wiederum viele haben Atemnot oder auch alles zusammen!

Die Zusammenhänge von Angst und körperlichen Symptomen sind Dir klar?

Wenn nicht, vielleicht das als Erklärung oder Erinnerung:

http://www.ratgeber-panik.de/umgang-mit ... erpers.php

Ich empfehle Dir unbedingt, was Du schon selber ja auch beschreibst, für Ruhe und Entspannung sorgen solltest.

Vielleicht täglich ein Spaziergang, 40-60 Min. langsam, aber dennoch ein wenig fordernd, so dass Du schwitzt.

DAS baut Stresshormone im Blut ab und lässt Dich danach ruhiger werden.

Dazu vermeide sowas wie Fernseh schauen, Computer & Co., eben alles was so die gesamte Aufmerksamkeit und Wahrnehmung stresst und ggf. überfordert.

Sorge einfach für Dich, wenn das der Alltag zulässt.

Als Tipp das hier:

http://www.ratgeber-panik.de/manahmen-g ... /index.php
oder auch
http://www.ratgeber-panik.de/programm-g ... /index.php

Polyglobulie, so nennent man die erhöhte Anzahl der roten Blutkörperchen kann viele Ursachen haben!

Allein ein Ungleichgewicht im Flüssigkeitshaushalt führt dazu und man müsste mehrmals ein Blutbild nehmen, um sozusagen einen festen Beweis zu haben.

Welches Organ soll den untersucht werden per Ultraschall? Herz? Abdomen (Magen/Darm/Organe)? Schilddrüse?

Die Vermutung liegt ja nahe, dass man nichts finden wird, oder? Ich meine, wenn Du das schon so beschreibst und wie lange Du schon Symptome hast, dann würde mich das nicht wundern...

Was ist denn in den letzten 8 Jahren so gelaufen?
Waren da die PA weg?
Waren Angstzustände der Normalzustand?

14.02.2013 10:02 • #2



Total Nervös

x 3


Swordofsoul
Nunja was körperliche Symptome betrifft bin ich immer sehr schnell verunsichert und habe logischerweise immer wieder recht schnell Bedenken. Da ich schon immer ein sehr ängstlicher Mensch war.

Für Ruhe zu sorgen versuche ich ja immer so gut wie es geht, ich versuche mich abzulenken mit etwas. Aber denn aus dem nichts wird mir manchmal plötzlich ein wenig schwindelig, manchmal kommt denn noch ein druck im Kopf dazu. Dieser bleibt denn meistens so lange bis ich geschlafen habe.

Ja das ich öfter mal rausgehen soll haben mir schon mehrere geraten. Sollte ich vielleicht mal berücksichtigen.

Ich denke das beim Ultraschall mehr Untersucht wird, da sie herausfinden wollen warum ich erhöhte rote
Blutkörperchen Anzahl habe. Nieren werden untersucht, Herz denke ich auch.

Ich weiß es nicht, das was mir Angst macht ist momentan ja wegen den Polyglobulie da ich nicht weiß ob das schon lange habe, oder ob es neu ist. Und das kann laut meines wissens ja auch schlimmer Ursachen haben... Abeer von sowas sollte man ja nicht immer sofort ausgehen,da es meistens nicht sooo schlimm ist wie man es sich denkt.

Also als ich ich es das erste mal hatte war es meistens nur das ich herzrasen hatte, manchmal beklemmungsgefühle dazu. Das legte sich aber, und ich hatte es sehr selten. Bis es ich es lange zeit wieder überhaupt nicht hatte. Ich glaube denn ungefähr im August oder September hatte ich es nochmal ganz kurz gehabt, und seit Dezember ist es denn so geworden wie es heute ist. Also da fing das erst mit dem Druck im Kopf und Schwindel etc an.

14.02.2013 10:56 • #3


Vielleicht ist es das viel beschriebene Herzstolpern, das du meinst. Ich habe das auch sehr sehr oft. Fing im Teenie-Alter an. Komischerweise war auf dem Langzeit-EKG wohl nix Schlimmes zu sehen.
Und der höchste Pulswert war wohl 124 (da sprang ich wegen meinem schreienden Kind ausm Bett). Haha. Aber wenn ich hier selbst messe, hatte ich schon Werte von 130-160!!!! Da dachte ich, ich falle auf der Stelle tot um.
Also meinst du so ein komisches Zucken und Vibrieren auf der linken Seite? Das kennen hier wirklich viele. Die einen beschreiben es als Blubbern, Vibrieren oder Zucken, die anderen als Rasen oder Stolpern.
Ich kann mir vorstellen, was du meinst und auch deine anderen Symptome kenne ich. Ich verfalle auch immer wieder (!) in Ängste, dass es DOCH organisch ist und dass man fälschlicherweise als "Psycho" ab gestempelt wurde. Aber man liest hier quasi nie, dass bei jemandem doch eine schlimme Krankheit gefunden wurde!!! Also ich lese hier schon viel länger als ich angemeldet bin und da hat eigentloch meines Wissens nach noch nie einer geschrieben: "Ich war gar nicht angstkrank, sondern hatte nen Tumor" etc. Allein das ist beruhigend. Kopf hoch!!

14.02.2013 11:38 • #4


Swordofsoul
Ich weiß es nicht :/ Ich mein ich hatte ja letzte Woche nach dem Blut abnehmen ein EKG und da wurde mir gesagt das alles in Ordnung ist (Hatte bei dem EKG auch einen Panikanfall gehabt) Da meine Mutter selbst schon sehr viele Jahre unter Panikanfällen leidet, und Arzthelferin ist. Versichert sie mir immer und immer wieder das es nichts schlimmes ist, und das vieles eine Frage der Psyche ist. Ich würde es wirklich gerne glauben, aber immer diese "Was ist wenn ich aufeinmal wirklich umfalle" Gedanken...

Oh, so hoch war mein Puls denke ich noch nicht. Aber gut ein schreiendes Kind das jemanden aus dem Schlaf holt kann einem den Puls wirklich in die Höhe treiben.
Das Gefühl kenne ich zu gut, man denkt immer man fällt bald um, Puls und Herz rast unaufhörlich, und letztlich? Wirste wieder ein wenig ruhiger und gut ist. Wünschte so könnte man immer denken.

Hm ich weiß wirklich kein Stück wie ich es Beschreiben soll tut mir leid.. Ich denke jetzt einfach mal das wir daselbe meinen. Denn davon gehen alle aus denen ich das erzähle.

Ja das ist so schlimm. Früher wo man es selbst nicht hatte, und es nur von anderen Menschen hörte wollte man gar nicht glauben das es so schlimm sein kann. Bis man es letztlich selbst hat, und nun sieht man wie schlimm das wirklich sein kann, auch wenn einem nichts passiert.
Eben so sieht's aus! Man muss immer versuchen dem Arzt zu vertrauen, und wenn der meint das es die Psyche ist, denn sollte man sich auch so gut wie es geht drauf verlassen. Aber das ist es ja, wenn man nicht darauf eingeht, und sich weiter einredet das man etwas hat, oder vielleicht dazu kommen könnte, wird die Psyche wahrscheinlich nie mit diesen Spielchen aufhören. Deswegen finde ich, ist es auch eine gute Sache sich mit anderen Menschen die ebenfalls unter so etwas leiden zu Reden. So kann man sich austauschen, man steht mit seinen Problemen nicht alleine da. Und man kann versuchen sich die Ängste zu nehmen.
Ich kenne auch niemanden bei dem etwas schlimmes gefunden wurde der unter so etwas leidet. Also beruhigend ist der Gedanke schon.

14.02.2013 17:32 • #5




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