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Hallo, seit einiger Zeit geht es mir gesundheitlich nicht gut.
Daher bin ich zur Zeit bei verschiedenen Ärzten am abklären was mir fehlen könnte.
Ich habe seit mehreren Monaten plötzlich auftretende Anfälle.
Sie äussern sich , indem ich plötzlich sehr starken Druck im Hinterkopf und Nacken bekomme. Dann fühlt es sich an als würde es brennen.
Danach bekomme ich meistens eine Panikattacke mit Schwindel, Schweissausbrüchen, Durchfall und starken Schüttelfrost. (Wer würde da keine Angst bekommen). Fühlt sich echt schlimm an.
Ich weiss langsam nicht mehr weiter.
Mein Nacken wurde geröntgt und ausser das er schief ist und ich sehr verspannt bin war nichts anderes zu finden.
Meine Blutwerte sind soweit okay, nur die Schilddrüse war bei 4,6
Meint ihr das könntes sein?
Lactose und Fructose Intoleranz hab ich nicht.
Nächste Woche hab ich den Termin beim Neurologen.
Aber was mir seit paar Tagen auch noch auffällt, ich habe auch im Gesicht stark abgenommen, muss aber dazu erwähnen das ich vor ca. 3 Wochen die Minipille abgesetzt habe.
Ich leide auch unter Ängsten (kein Wunder bei den ganzen beschwerden). Am meisten hab ich Angst vor Krebserkrankungen und dem sterben.
Habe öfter überlegt ob es vielleicht auch damit zusammenhängen könnte?. Aber würde ich das dann nicht merken?!
Ich habe natürlich auch etwas Stress. Aber wer hat den nicht.
Ist das ein Grund sich immer kaputt, müde und vor allem krank zu fühlen.
Glaubt mir wenn ich nicht ständig so anfällig wäre dann hätte ich diese Ängste auch nicht.
Aber regelmässig sobald mein Körper zu Ruhe kommt, mach ich mir Gedanken das ich irgend eine schlimme Krankheit habe. Jetzt mach ich mich noch total verrückt wegen der Gewichtsabnahme.
Geht es vielleicht jemanden auch so?..
Sorry für den langen Text aber ich musste es mir von der Seele schreiben...
Danke fürs zuhören.
Und über Antworten würde ich mich freuen.

06.12.2017 23:00 • 15.12.2017 #1


17 Antworten ↓


Hallo,
etwas ähnliches habe ich auch schon hinter mir, bzw. mir geht es auch heute nicht besser. Ich war auch bei einigen Ärzten, die mir alle versicherten, dass ich laut den zahlreichen Untersuchungen gesund bin. Besser geht es mir trotzdem nicht.
Ich glaube, das ist eine Art Teufelskreis. Geht es der Psyche schlecht, dann geht es auch dem Körper nicht gut. Anders herum genauso. Natürlich würde ich mich an deiner Stelle trotzdem gründlich durchchecken lassen, damit du evtl. beruhigt bist.

Noch zu der Gewichtsabnahme: nach dem Absetzen der Pille habe ich auch ziemlich viel abgenommen, das ist aber auch durch den Stress möglich.

Gute Besserung

06.12.2017 23:14 • #2



Starke Nacken und Kopfschmerzen

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Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ja, dieses Mal lass ich alles abklären. Gehe zwar nicht gerne zu Ärzten, aber wer tut das schon
Ich verstehe nur nicht wieso die Ärzte immer direkt das meiste auf Panik/ Angstzustände schieben. Ich weiss ja das Stress und Ängste viel auslösen können, aber solche extremen Kopf und Nacken Anfälle die ohne das ich vorher irgendwelche Anzeichen von Stress oder Ängste habe?! Im Gegenteil, sobald es mir gut geht und ich damit nicht rechne dann kommt dieser blöde Anfall plötzlich. Nach ca ner halben Stunde hört das ganze auf, bis auf die Kopfschmerzen. Diese halten dann mehrere Tage noch etwas an.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen das es bei mir wirklich Angstzustände sind?!
Auch wenn ich natürlich wie viele andere Menschen darunter ab und an leide.
Aber wer macht sich denn keine Gedanken um Krankheiten usw.
Natürlich hab ich Angst von Krebs und mach mich jetzt verrückt wegen meine Gewichtsabnahme. Und ich weiss das die Psyche viel ausrichten kann.
Aber ich hoffe erstmal das meine Angst unbegründet ist. Und wer weiss vielleicht ist es ja wirklich die Schilddrüse oder etwas orthopädisches auch wenn es laut Orthopäde wahrscheinlich nicht so ist.
Würdest du mir denn deine Symptome beschreiben muffin2000?

06.12.2017 23:36 • #3


Ich denke, dass heute viele Menschen körperliche Beschwerden haben, die psychischer Natur sind. Ich finde es aber fraglich, warum man von Ärzten oft zu hören bekommt, man solle sich lieber an einen Psychologen wenden. Man hört ja oft davon, dass Krankheiten lange unentdeckt bleiben.
Ich kann es mir bei mir auch nicht vorstellen, dass meine ganzen Beschwerden alle psychisch bedingt sind. Ich habe Phasen, wo ich gehäuft Angstzustände und oft Panik habe. In diesen Phasen fühle ich mich auch oft hilflos, gestresst und verzweifelt.Ich merke, dass es mir in diesen Phasen schlechter geht. In meinen guten Phasen merke ich zwar, dass es ein Bisschen besser ist, aber krank fühle ich mich trotzdem.
Meine Symtome:
- häufig Kopfschmerzen
- Täglich stechende Augenschmerzen besonders bei hellem Licht
- Seit 1 Jahr geschwollene Halslymphknoten
- ständig Aphthen (jede Woche min. eine)
- allgemeines Krankheitsgefühl
- Nacken und Rückenverspannungen
- Enge in der Brust (in den schlechten Phasen)
- Infektanfälligkeit
- Immer belegte Zunge

06.12.2017 23:52 • #4


Oh man.. Aphten habe ich auch regelmässig im Mund.
Ich glaube langsam das die Ärzte selbst nicht wissen was wir haben und um nicht als Versager da zu stehen, schieben die es auf die Psyche! Ist doch am aller einfachsten. Ich lasse mich bei Neurologen nächste Woche auf Durchblutungsstörungen untersuchen. So erkläre ich mir am wahrscheinlichsten den plötzlichen Druck im Kopf und Nacken.
Aber das musste ich natürlich wieder herausfinden in welche Richtung es gehen könnte.
Jetzt sitze ich beim Orthopäden und versuche meine Blockaden lösen zu lassen.
Vielleicht bringt es mir was.
Ich wünsche dir aufjedenfall Gute Besserung und ich hoffe sehr das wir nichts schlimmes haben und uns aber endlich einer helfen kann.
Ach ja an n Osteopathen hab ich noch gedacht, wenn nichts mehr helfen sollte.
Wie kommst du eigentlich zu Recht mit den Panikattacke? Ich mache mir direkt immer einen Tee zu Beruhigung , eine Wärmflasche, ein paar Tropfen Baldrian und versuche positiv zu denken. Manchmal klappt es ganz gut aber mein Körper lässt sich nicht immer davon beruhigen. Vor allem wenn die Schmerzen gerade so Akut sind.
Anfangs hatte ich solche Panikattacke davon gehabt das ich nur Durchfälle im Anschluss bekam und unglaublich starke Schüttelfrost. Mein Mann dachte ich hätte Epilepsie so am zittern war ich direkt nach den Anfällen.

07.12.2017 10:51 • #5


Ich war auch schon bei allen möglichen Ärzten. Und physiotherapie hat auch nicht geholfen.
Der Neurologe kann dir bei deinen Beschwerden bestimmt am besten helfen.
Bei meinen Panikattacken lege ich immer das Handy weg und versuche mich irgendwie abzulenken. Tee hilft mir auch öfters. Oder auch Baldriantropfen.

07.12.2017 13:54 • #6


Huhu ich bins wieder mal.. Gestern Abend nach dem ich etwas am Handy war habe ich wieder nicht richtig sehen können.. ich hatte als ob einen Schleier vorm rechten Auge.
Jetzt sitze ich hier und mache mir total die Gedanken.
Ich war vorhin mit meiner Tante am Tel. und erzählte ihr von meinen plötzlichen Schmerzen im Kopf und Nacken, von der plötzlichen Gewichtsabnahme im Gesicht und von dem schlechten sehen.
Und jetzt sitze ich hier und schiebe Panik und mache mich total verrückt. Sie fragte wieso ich noch nicht beim MRT war?.
Zwar war ich mal vor Jahren da, aber das heisst ja jetzt nix.
Ich habe echt solche Angst was schlimmes zu haben
Manu wieso mach ich mich bloss so verrückt?! Nächste Woche ist endlich der Termin zu Blutabnahme und Neurologe.
Danke das ich mich hier aussprechen kann, ich weiss sonst nicht mit wem ich über meine Ängste sprechen könnte..

08.12.2017 19:49 • #7


resalu
Hier sind ja sehr viele mit solchen Symptomen, ich eingeschlossen...hatte gestern wieder eine Bkutabnahme, alle Werte ok...
Nächste Woche geh ich zum Osteopathen. Ich hoffe es geht mir dann besser..

08.12.2017 20:15 • #8


Danke das hilft mir schon zu wissen das man damit nicht allein ist. Wir können doch nicht alle todkrank sein?!
Ich verstehe auch nicht wieso ich mich da so reinsteigern muss.
Aber diese ganzen Symptome machen mich fertig.
Ich habe mich ab neuen Jahr für einen Muskelentspannungs Kurs angemeldet. Vielleicht hilft es mir, besser mit dem ganzen umzugehen..Vorausgesetzt ich habe wirklich nichts schlimmes.
Meine letzte Blutabnahme war im September.

08.12.2017 20:30 • #9


resalu
So ein Kurs ist sicher was gutes

09.12.2017 17:54 • #10


Hallo ihr lieben
Ich war vor zwei Tagen beim Neurologen und Gott sei Dank war nichts auffälliges zu finden.
Er hat mir trotzdem sicherheitshalber eine Überweisung fürs MRT wegen meiner Migräne gegeben.
Vorhin war ich auch noch beim Hausarzt wegen meinen Blutwerten. Boar war ich davor aufgeregt.
Hatte Angst das es wirklich was schlimmes sein könnte.
Oder überhaupt nichts und die Ärztin schiebt es dann auf die Psyche, (Panikattacken).
Aber nein, meine Schilddrüsenwerte sind ziemlich schlecht. Ich habe eine starke Unterfunktion.
Somit erklärt sich jetzt wieso es mir oft so schlecht geht.
Bin einfach nur froh, das ich jetzt weiss das ich mir das alles nicht eingebildet habe.
Plötzliche Gewichtsabnahme, launisch, müde, abgeschlagen, kraftlos, schwitzen...usw.
Nur die Anfälle im Hinterkopf die kommen wohl nicht davon ;(
Aber da neurologisch alles abgeklärt wurde bis auf MRT ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit das es wirklich vom Nacken kommt.
Jetzt muss ich noch zum Radiologen und der wird mich auf Tabletten einstellen.
Hoffe das ich jetzt alles in Griff bekomme und somit meine Ängste bezüglich Krankheiten sich auch reduzieren.

15.12.2017 14:42 • #11


resalu
Der Radiologe wird dich auf Tabletten einstellen? Wie das?
Gehst du wegen deiner schlechten Werte zum Endokrinologen?

15.12.2017 16:12 • #12


Ja sorry, meinte eigentlich den Arzt der für Schilddrüse zuständig ist

15.12.2017 16:15 • #13


resalu
Ok das ist der Endokrinologe. Der wird sich das noch mal anschauen.
hast du da schon den Termin?

15.12.2017 16:29 • #14


Nein ich muss noch bis Dienstag warten, denn da bekomme ich noch weitere Blutwerte von meinem Hausarzt bezüglich der Schülddrüse. Sie möchte vorher noch gerne abklären ob eine Immunerkrankung der Schiddrüse vorliegt. Ehrlich gesagt davon hab ich keine Ahnung. Ich weiss nur das ich eine Unterfunktion habe von 5,1.
Dann bring ich alles zum Endokrinologen und hoffe das die mich schnell behandeln. Habe nämlich gehört das es bei diesen Spezialisten extrem lange Wartezeiten gibt.

15.12.2017 16:42 • #15


resalu
Wenn der Hausarzt dort für dich anruft geht es meistens schneller...

15.12.2017 16:46 • #16


Danke für die Info. Werde das mal ansprechen.
Hat vielleicht jemand noch hilfreiche Tipps wegen den hinterkopfschmerzen die plötzlich bei mir auftauchen, soll angeblich ja vom Nacken kommen aber es ist wirklich belästigend dass die von einer Sekunde auf die andere so extrem auftauchen.
Die Übungen die ich jeden Abend mache die tun zwar gut und Wärme hilft mir auch sehr gut, aber trotzdem möchte ich die wieder einfach loswerden. Es kann doch nicht sein, dass ich plötzlich seit knapp vier Monaten so drunter leide es kam von einem Tag auf den anderen und ich bekomme es nicht mehr weg.
Ich wäre echt sehr dankbar für eure Ratschläge und vielleicht gibt es ja jemanden hier im Forum der auch solche oder ähnliche Symptome hat.

15.12.2017 21:10 • #17

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resalu
Probier es doch mal mit einem Osteopathen!

15.12.2017 23:49 • #18



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