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Hatte schon mal ein Thema "Lagerungsschwindel oder Bradykardie Symptome?" eröffnet. Jetzt ist es so, dass der akute Schwindel nicht mehr präsent ist, aber mir trotzdem oft nach Anstrengung schwindelig wird. Morgens und Abends Puls gemessen, immer niedrig zw. 48 und 56. Zudem kommt dann die Angst, dass das Herz durch die ständige Angst überlastet ist und keine Kraft mehr hat. Obwohl ich mich heute wieder gut ablenken konnte, Fahrrad und Spaziergang, ist die Angst jetzt wieder da. Einerseits ist nichts Auffälliges gem. Aussage Kardiologe, andererseits kann es von der Schilddrüse sein (Unterfunktion-Symptome), obwohl ich noch nicht einmal genau weiß, ob es eine Unter- oder Überfunktion ist (kalte Knoten), Symptome könnten von einer Unterfunktion auch herrühren. Trotzdem habe ich wieder die Angst, das Herz kann bald nicht mehr...

08.01.2018 20:34 • 13.01.2018 #1


5 Antworten ↓


---Jessy---
Ein niedriger Puls ist erst einmal eher ungefährlicher.
Ich habe das auch. So einfach, mache das Herz nicht schlapp:)
Versuche etwas Sport zu machen. Unser Herz ist ein Muskel und der möchte trainiert werden.
Bei zu niedrigen Puls mal etwas salziges essen. Zum Beispiel eine Tomate mit ordentlich Salz drauf.

Ein niedriger Puls ist unangenehm und macht schnell Schwindel, aber es ist schonender für unsere atherien, sehe das mal aus diesem Blickwinkel

08.01.2018 21:56 • #2



Ständig niedriger Puls - Angst vor Herzversagen

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@---Jessy---

danke für deine beruhigenden geschriebenen Worte. Seit 3 Wochen treibe ich Sport täglich, wenn möglich. Richtig, hatte akuten Schwindel, jetzt eher immer nach Anstrengung, welcher aber nach etwa einer halben Stunde wieder verschwindet. Ich spüre während der Aktivität nichts, keine Schmerzen in der Brust, Atemnot etc., aber diese ständige Benommenheit ist schon ätzend. Ich habe bloß den Gedanken, dass es irgendwann nicht mehr kann, durch die ständigen Ängste, ich bin sehr schreckhaft und habe manchmal beim Messen das Gefühl, dass Aussetzer vorkommen. Beim LZ-EKG waren jedoch keine Auffälligkeiten. Aber irgendwie beruhigt mich das nicht wirklich. Meistens kommt die Angst dann am Abend, wenn ich zur Ruhe komme und meinen Puls messe und dann denke, na ja, vielleicht ist dein Herz doch krank, es wurde nur nicht entdeckt...diese blöden Gedanken...
Früher, als ich mehr gemacht hatte, hatte ich stets einen Puls von 64. Deshalb macht mir das schon Sorgen...es ist so ein Hin und Her...

08.01.2018 22:07 • #3


---Jessy---
Das glaube ich dir, das es dir sorgen macht.
Du wurdest komplett untersucht und es ist alles in Ordnung bei dir.

Das zu akzeptieren und zu verinnerlichen ist nicht leit, das weiß ich...
Ich hatte auch früher extreme Probleme, Diagnosen vom Arzt zu akzeptieren. Dabei können wir so froh sein, das wir gesund sind-aber trotzdem wollen wir das nicht akzeptieren, verrückt ist das

Das mit dem Sport ist ne super Sache.
Das behalte auf jeden Fall bei.
Lass dich mal ordentlich im Nacken und am altlas Gelenk massieren. Das kann extremen Schwindel auslösen und gleichzeitig dieses Benommenheits Gefühl. Lasse mir das mitlerweile 1 mal im Monat alles schön lockern. Es ist ein Unterschied von Tag und Nacht.

Das gerade abends die Symptome auftreten ist normal. Da kommst du zur Ruhe und deine Gedanken gehen ganz automatisch in die Richtung.

Hast du abends schon einmal Muskelentspannung gemacht? Das hilft ja auch. Vielleicht ist es auch etwas für dich.

08.01.2018 22:47 • #4


Jessy, danke das beruhigt mich ein wenig zumindest. Ja, habe auch schon mal die PMR nach Jacobsen gemacht. Aber morgen gehe ich wieder zur Gesprächstherapie, da bin ich froh, weil mein Therapeut Urlaub hatte über Weihnachten, dass ich morgen wieder hin kann und ihm das alles erst einmal sagen kann. Leider habe ich schon einiges an Entspannung versucht, aber ich werde dann unruhig und zappelig, am besten für mich ist Fahrrad draußen an der Luft und Spaziergänge. Danach fühle ich mich schon etwas besser. Ja, ich will auch auf jeden Fall am Ball bleiben, weil ich merke, dass es mir ganz gut tut. Gehe auch am Donnerstag zur Krankengymnastik wegen meiner Nackenverspannungen, die ich schon seit einigen Jahren habe, hatte es aber immer ignoriert, war ja nicht schlimm genug und dachte mir nichts weiter dabei.

08.01.2018 22:52 • #5


Jenamel
Mir geht es genau wie dir. Nur das ich keinen Sport treibe. Lg jenamel

13.01.2018 16:30 • #6




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