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Gast7821
Mitglied

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Hallo zusammen, ich bin 25 und habe seit dem 5. Juli 2025 durchgehend Symptome.

Hauptsymptome:
-Liftschwindel / Benommenheit
-Schwere Arme und Beine, beidseitig, keine Schmerzen, kein Kribbeln oder Taubheit
-Seltsames Ziehgefühl im Kopf
-Keine Tage mit echter Besserung
-Schlafprobleme und starke Erschöpfung bei Aktivität

Weitere Infos:

-Symptome werden bei Stress und Schlafmangel deutlich schlimmer
-Kopf- oder Nackenbewegungen verändern sie nicht
-Standard-Blutwerte sind unauffällig
-Kein bekannter Auslöser (kein Infekt, Unfall oder Medikamente)

Nach eigener Recherche vermute ich eine stressbedingte Ursache / vegetative Dysregulation.
Was mich sehr beunruhigt, ist die Dauer von über 6 Monaten ohne echte Besserung.

Mein Alltag ist deutlich anstrengender geworden, und ich funktioniere gefühlt nur noch bei ca. 30 % meiner normalen Leistungsfähigkeit. Vor allem die Schwere des Körpers, der Schwindel und die wackligen Beine machen mir jeden Tag zu schaffen. Seit Juli ist irgendwie alles anders wie vorher. Hab immer das Gefühl, ich würde gleich vor Schwäche zusammenbrechen.

Ich lasse es weiter medizinisch abklären, wollte aber hier fragen: Kennt jemand ähnliche Symptome oder hat Erfahrungen damit?

Vielen Dank fürs Lesen.

25.12.2025 #1


4 Antworten ↓


S
Moin, die gleich Probleme habe ich leider auch.. seit 2 Jahren in abwechslung mit druck in der brust und schmerzen zwischen den Schulterblättern.
Mal ist es der druck dann ist der schwindel nach monaten weg, mal ist es der schwindel dann ist der druck nach monaten weg. Ein hin und her.

Laut Ärzten bin ich auch organisch gesund, habe aber sehr viel stress.

#2


A


Seit über 6 Monaten Liftschwindel schwere Arme/Beine

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Flame
Zitat von Gast7821:
Weitere Infos:

-Symptome werden bei Stress und Schlafmangel deutlich schlimmer

Das ist denke ich die "Basisinfo".

Der Stress verstärkt Symptome und das geht denk ich hier den meisten Betroffenen so.

Immerhin weisst Du dadurch,dass es der Stress ist,der die belastende Symptome auslöst.
Das ist schonmal die wichtigste Erkenntnis,weil man dann immerhin schonmal weiss,wo man ansetzen kann (Hebel).

Der Stress löst sich davon zwar leider nicht in Luft auf aber man kann langsam und in aller Ruhe mal schauen,was genau die Stressoren sind und wie man in kleinen Schritten gegen wirken kann.

Dabei kann u.U. eine Therapie helfen aber sich selbst und sein Leben mal ehrlich zu betrachten (nur für sich selbst) kann auch schon einigen Aufschluss geben.

Wichtig ist aus meiner Sicht, sich dabei keinen Druck machen.
Jeder Mensch hat Sorgen und Nöte und es gilt,damit einen Umgang zu finden,der förderlich ist.

x 1 #3


G
Erstmal Danke für die Antworten!

@Sonne231: Dieses Bruststechen habe ich seitdem auch ziemlich häufig. Bei mir ist es auch ein Hin und Her, entweder ich habe starken Schwindel oder diese extrem bleierne Schwere.

@Flame: Dass Stress negative Auswirkungen auf den Körper hat, wusste ich vorher auch, nur in welchem Maße das "ausarten" kann, war mir nicht bewusst. Gefühlt ist es so, als hätte der Stress ein "Zahnrad" aus dem System genommen und jetzt funktioniert irgendwie fast gar nichts mehr.

Eine Vorgeschichte mit Depressionen habe ich zwar, aber körperlich hat es sich bisher noch nie so extrem manifestiert. Vorher war es immer "nur" die Antriebslosigkeit, wenn ich aktiv geworden bin, ging es mir danach gut. Aber jetzt bin ich so erschöpft, dass ich meine Aktivitäten auf ein Minimum reduzieren muss.

Es fühlt sich so an, als hätte irgendjemand mir eine Bleischürze angezogen.

#4


Flame
Zitat von Gast7821:
Dass Stress negative Auswirkungen auf den Körper hat, wusste ich vorher auch, nur in welchem Maße das "ausarten" kann, war mir nicht bewusst.

Das unterschätzen viele,aber es ist gut,dass Du den Zusammenhang sehen kannst.

Es kann eine erneute Depression sein (die zeigt sich nicht immer gleich),ich würde psychologische Hilfe suchen und vom Psychiater ggf. mal ein Medikament verschreiben lassen,das beruhigend und/oder antidepressiv wirkt.

#5





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Dr. Matthias Nagel
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