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HarryW
Hallo liebe Forengemeinde,

mein Name ist Harald 31 Jahre jung und lebe seit 7 Jahren in einer festen Beziehung. Ich arbeite als KFZ Mechaniker in einer kleineren Werkstatt treibe keinen Sport, Sitze dennoch nicht den ganzen Tag am Schreibtisch.

Obwohl man auf keinen Fall nach Krankheitssymtomen googeln soll und ich es dennoch immer wieder tat und ich immer wieder auf Einträge in diesem Forum gestoßen bin dachte ich hier muss ich mich anmelden.

Nun zu meiner Geschichte.

Es fing alles ende August 2015 ca. 2 Wochen vor unserer ersten USA Reise an.
Während der Arbeit überkam mich mehrmals hintereinander das Gefühl von Ohnmachtsanfällen
Kurz Schwarz vor Augen Kribbeln von Kopf bis Fuß gezittert am ganzen Körper und starke Übelkeit.
Seit diesem Moment plagen folgende Symptome die nach und nach dazu kamen:

Schwindelanfälle (Schwankschwindel)
Musekzucken
Kurzes ziehen im Kopf (Dabei verschiebt sich das Bild)
Kurzes aufleuchten von hellen einzelnen Punkten, wie eine kleine LED
Ab und an Sternchen sehen (drehend wie beim Kreislauf, nur ohne Schwindel)
Öfters Doppelt sehen laut Arzt latentes Schielen
Gefühl das linke Ohr ist zu, Druckausgleich geht selten falls ja „verschiebt“ sich dabei oft die Sicht auf dem linken Auge
Migräne Anfälle mit Aura meist ohne Kopfschmerzen
Sehen von Punkten, Flecken, Schatten
Glaskörpertrübungen
Blick in den Blauen Himmel tausende kleine Pünktchen
Plötzlich auftretender starker Harndrang
Kribbeln an der Stirn
Kälteschauer
Adrenalinstöße

Und was mich am meisten Stört starkes Nachsehen z.B.

Silberne Deckenlampe beim Wegschauen Konturen dieser Lampe
Nachsehen von Fugen im Bad
Nachsehen vom Schrauben/Geländer auf dem Balkon an weißer Wand
Mittlerweile Nachsehen von Handy, Laptopdisplay grad bei Dämmerung
Oft haben die Geräte auch wie eine Aura/Heilligenschein

Auf die Kreislauf/Herz “Probleme“ gehe ich hier jetzt nicht weiter ein dazu gibts schon einen Thema.


Untersucht wurde Bisher:

EKG, LZ Ekg, Lz Blutdruck, Blutwerte

2 mal MRT Kopf 11/15 und 10/16 ohne Befund
MRT HWS ohne Befund

EEG, VEP usw.

Augenarzt mit Weitstellug der Pupillen etc. o.B

Ich bin mittlerweile beim Osteophaten, dieser hat viele Ideen als Ursache aber ob es was bringt muss sich zeigen.

Habe auf eigene Faust Magnesium und Vitamin B Komplex genommen brachte aber nichts.

20.10.2016 13:46 • 20.10.2016 #1


16 Antworten ↓


whitefire
Hey Harry,

Zitat von HarryW:
Während der Arbeit überkam mich mehrmals hintereinander das Gefühl von Ohnmachtsanfällen
Kurz Schwarz vor Augen Kribbeln von Kopf bis Fuß gezittert am ganzen Körper und starke Übelkeit.
Seit diesem Moment plagen folgende Symptome die nach und nach dazu kamen:


Das war eine ausgewachsene Panikattacke!

Zitat von HarryW:
Schwindelanfälle (Schwankschwindel)
Musekzucken
Kurzes ziehen im Kopf (Dabei verschiebt sich das Bild)
Kurzes aufleuchten von hellen einzelnen Punkten, wie eine kleine LED
Ab und an Sternchen sehen (drehend wie beim Kreislauf, nur ohne Schwindel)
Öfters Doppelt sehen laut Arzt latentes Schielen
Gefühl das linke Ohr ist zu, Druckausgleich geht selten falls ja „verschiebt“ sich dabei oft die Sicht auf dem linken Auge
Migräne Anfälle mit Aura meist ohne Kopfschmerzen
Sehen von Punkten, Flecken, Schatten
Glaskörpertrübungen
Blick in den Blauen Himmel tausende kleine Pünktchen
Plötzlich auftretender starker Harndrang
Kribbeln an der Stirn
Kälteschauer
Adrenalinstöße


Gehört zur Angsterkrankung (ich hab davon auch fast alles)...

Wenn du beim Augenarzt warst und der nichts finden konnte, dann ziehe mal Verspannungen im Schulter / Nackenbereich in
Betracht.
Bei mir ist das ähnlich. Ich bin 41 und brauche keine Brille o. Ä., trotzdem sehe ich oft komisch (Probleme beim Fokussieren ect)...
Hab ein nettes HWS - Syndrom, welches diese Beschwerden auslöst...
Mach mal einen Termin bei einer Physiotherapiepraxis, ich wette, dass du durch deine Angsterkrankung verspannt bist bis zum Getno...

LG, Nancy

20.10.2016 14:24 • #2



Schwindel, Sehstörungen Nachsehen usw

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Hallo Harald,
Ich bin auch neu hier im Forum, habe mich gerade angemeldet.
Ich habe eine Angstörung, Hypochondrie, die bisher zwei mal eine Depression ausgelöst hat.
Das erste mal vor 5 Jahren, da habe ich auch die Diagnose erhalten, nach Abstetzen von Sertralin im November, 3 Monate später, hat mich die Angst wieder eiskalt erwischt.
Zu deinen Symptomen, klingt für mich auch nach Angst und Panikstörung.
Du bist ja körperlich gut untersucht worden, auch neurologisch, hat ein Arzt bisher eine psychosomatische Ursache vermutet?

LG Yvonne

20.10.2016 15:19 • #3


HarryW
Teilweise kam nur die Aussage das liegt an am vegetativen Nervensystem mehr nicht, ich sollte Betablocker nehmen gegen mein Herzrasen und da er wohl auch bei innerer Unruhe hilft. Das hatte kein Kardiologe abgelehnt, mein Neurologe hatte mir Lasea verschrieben. Ausser aufstoßen mit Lavendelgeschmack half es meiner Meinung nach nicht.

Ich habe jetzt beim Hausarzt den Wunsch nach einer Psychosomatischen Abklärung geäussert, dies hat er meinem Neurologen mitgeteilt. Dort habe ich Ende nächster Woche einen Termin.

20.10.2016 15:26 • #4


Schlaflose
Zitat von HarryW:
Teilweise kam nur die Aussage das liegt an am vegetativen Nervensystem


Das ist ja quasi identisch mit der Aussage, dass es eine Angststörung ist. Alle Symptome, die man verspürt, die nicht durch eine organische Erkrankung hervorgerufen werden, werden vom vegetativen Nervensystem erzeugt.

20.10.2016 16:14 • #5


HarryW
Ja nur bringt mir leider eine Aussage wie"Das sind die Nerven" ohne weitere Behandlung, Therapie u.a nicht wirklich weiter, daher jetzt die Eigeninitiative mit der Psychosomatischen Behandlung

20.10.2016 16:24 • #6


Schlaflose
Um Therapie muss man sich selbst kümmern, wenn man eingesehen hat, dass es psychisch ist. Aber bei einem Neurologen ist man dafür fehl am Platz. Wenn, dann bei einem Psychiater (zwecks Medikamenten) und Therapie bei einem psychologischen Psychotherapeuten.

20.10.2016 16:28 • #7


Ja, liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit am vegetativen Nervensystem, Termin beim Neurologen klingt schon mal gut, irgendwann bist du dann soweit und kannst deine Krankheit annehmen, das ist das schon mal ein großer Schritt in Richtung Besserung.
Lasea habe ich auch lange genommen, leider ohne Erfolg.
Ich nehme jetzt seit 5 Wochen Escitolapram.

LG

20.10.2016 16:31 • #8


[quote="Schlaflose"]Um Therapie muss man sich selbst kümmern, wenn man eingesehen hat, dass es psychisch ist.
Das stimmt und oft lange auf Termin warten

20.10.2016 16:34 • #9


Schlaflose
Zitat von Yvi1106:
Termin beim Neurologen klingt schon mal gut,


Was habt ihr denn bloß mit Neurologen? Das sind Fachärzte für körperliche Nervenkrankheit wie Parkinson, MS, ALS etc. Für Erkrankungen psychischer Art sind Psychiater die entsprechenden Fachärzte.

20.10.2016 16:40 • #10


petrus57
Zitat von Yvi1106:
Ich nehme jetzt seit 5 Wochen Escitolapram.


Ich auch. Und schon Besserung in Sicht?

Petrus

20.10.2016 16:41 • #11


Mein Neurologe ist auch Psychiater, deswegen hab ich Neurologe geschrieben, sry. aber du hast natürlich recht

20.10.2016 16:43 • #12


Schlaflose
Ja, manche machen beides, aber immer weniger.

20.10.2016 16:45 • #13


Hallo Petrus,

etwas, die ständige Unruhe und die Panikattaken sind weg, Stimmung ist auch besser geworden, die Angst besteht noch, mal abwarten, ich nehme 10mg, am 28.10. hab ich wieder Termin mal sehen was er sagt zwecks Erhöhung

LG

20.10.2016 16:48 • #14


petrus57
@Yvi1106

Ich habe jetzt auf 15 mg erhöht. Ich habe Ärzte noch nie um Erlaubnis gefragt, wenn ich Tabletten reduziere oder ganz weglasse. Aber höher wie 15 mg will ich aber erst mal nicht gehen.

Hattest du bis jetzt irgendwelche Nebenwirkungen?

Petrus

20.10.2016 16:52 • #15


HarryW
Also bei uns in der Gegend sind bestimmt 90% der Neurologen auch Psychiater Vielleicht deshalb? Auch für meinen Wunsch nach Psychosomatische Diagnose wurde ich an den Neurologen überwiesen. Dieser hätte die weitere Diagnose und unter umständen Einweisung usw. zu stellen so mein Hausarzt.

20.10.2016 16:56 • #16


@petrus57,

in meiner 5 Jährigen Sertralinzeit hab ich auch erhöht und reduziert wie ich gedacht habe.
Momentan bin ich wieder überängstlich und unsicher, frage für jede Kleinigkeit den Arzt
Nebenwirkungen, leider ja, erste Woche nur extreme Müdigkeit, was sehr anstrengend aber auch irgendwie entspannt war, stand vorher ja und Dauerstrom.
Zweite Woche...HÖLLE....Erstverschlimmerung, eine Panikattacke nach der anderen, schlaflose Nächte, Tränen über Tränen.
In der dritten wurde es dann schnell besser.
Wie ist es bei dir bisher gelaufen?

Harry, bei uns sind auch alle mir bekannten beides

20.10.2016 17:51 • #17



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