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Guten Morgen,

ich muss mal etwas loswerden und erhoffe mir guten Zuspruch.

Ich bin momentan in der 17. Woche schwanger. Alles sieht soweit gut aus.
Seit zwei Wochen circa habe ich immer abends starke Bauchschmerzen, die laut Ärztin vom Darm herrühren.
Ich bilde mir dann aber immer ein, dass es doch frühzeitige Wehen sein könnten und ich habe schreckliche Angst davor, mein Baby zu verlieren.

Ich habe schon einen siebenjährigen Sohn und in der ersten Ssw hatte ich zwar auch etwas Sorgen, diese starken Krankheitsängste haben sich aber erst im Laufe der letzten Jahre ausgeprägt.

Ich kann meine Schwangerschaft überhaupt nicht genießen. War nun schon etliche Male außer der Reihe bei meiner Gynäkologin, die mich beim letzten Mal schon leicht genervt behandelte.
Ich nehme während der Ssw 10 mg Citalopram, das hat mich aus dem tiefsten Loch geholt. Aber das ewige Gedankenkreisen was wenn da doch etwas übersehen wurde macht mich mürbe und krank.

Meine Verhaltenstherapie haben meine Therapeutin und ich an dem Tag abgeschlossen als ich den positiven Test gemacht hatte. Sie möchte mich nicht wieder aufnehmen, da sie sagt, dies würde mein Sicherheitsverhalten wieder schüren und mir nicht helfen .

Ich freue mich über zugewandte, hilfreiche Gedanken von euch.

Ganz liebe Grüße

16.12.2017 10:03 • 14.01.2018 #1


14 Antworten ↓


Feemama
Hallo, kann es sein dass du wegen der nervösigkeit Bauchschmerzen bekommst. Psychisch hängt stark mit Darm zusammen. Oder nimmst du Magnesium? Es kann auch vorkommen. Habe zwei Kinder.
Der Arzt meint dass es alles bei dir gut geht, vertraue ihm!
Alles liebe Feemama

16.12.2017 11:55 • #2



Schwanger und Hypochonder

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Hey,

Also ich würde auch sagen vielleicht machst du dir zu viele Gedanken einfach was dir auf den magen schlägt. Ich hab auch erst vor kurzem mein erstes kind bekommen und am anfang der ss mega angespannt weil sich so viel ändern musste und würde. Hab mir abend einfach ne wärmflasche gemacht und nen schönen tee und ab ins bett und denk an was schönes, höre musik oder kuschel mit deinem partner und freu dich einfach auf dein kind. Wenn wirkliches etwas wäre hätten es die ärtzte bestimmt gesagt.

Alles gute an euch

16.12.2017 21:07 • #3


BellaM85
Hi!

Mach dich nicht verrückt ich bin in der 23. SSW und leide im Moment unter Schwindel das kann auch vorkommen wegen der Müdigkeit. Diese Bauchschmerzen kenn ich auch hast du mit der Verdauung Probleme jetzt in der SS? Kann zB von Verstopfung kommen. Magnesium hilft bei sowas sehr gut vielleicht das mal ausprobieren aber du kannst ruhig deiner Gyn vertrauen alles ist gut und nächstes Jahr Haben wir unsere Babys und die ganzen Sorgen sind dann vergessen

LG

16.12.2017 21:21 • #4


Hallo Ihre Lieben.
Vielen Dank für eure Antworten. Das tut mir gut.

Ja, ich habe Probleme mit der Verdauung. Abwechselnd Durchfall und Verstopfung. Und schlimmste Blähungen. Ohne Lefax geht gar nichts. Ich denke schon, dass der Darm die Gebärmutter reizt und sie deswegen reagiert. Aber ich lese viel zu viel schlimmes im Internet, von vorzeitigen Wehen durch Durchfall oder Blähungen etc.

Meine Therapeutin hat mir mal verboten zu googeln. Und das aus gutem Grund. Das hilft ja nicht und es hat mit mir nichts zu tun.

Ich versuche mich zu beruhigen was mir manchmal tatsächlich gelingt. Aber oft eben auch nicht.

Ich steigere mich nach manchen Speisen dann in Ängste vor Listeriose oder Toxoplasmose hinein, und drehe fast durch.
Ich wünschte ich könnte meine Ssw genießen

Liebe Grüße

19.12.2017 14:26 • #5


Guten Abend liebes Forum,

ich steigere mich mal wieder in Ängste hinein.

Jetzt ist es zum x-ten Mal das Schreckgespenst Toxoplasmose.
In meiner ersten Schwangerschaft war das auch schon echt belastend.
Aber dieses Mal ist es kaum zu ertragen.
Ich bekam vor 15 Tagen einen Ingwertee serviert, in welchem ein Stück Erde am Ingwer hing.

Ich habe 12 Tage nach diesem Ereignis, also am Montag 8.1., einen Toxoplasmose Test machen lassen. Dieser fiel negativ aus, beide Werte, also IgM und IgG.

Jetzt sorge ich mich weiterhin, weil ich mich krank fühle und denke, der Test wurde zu früh gemacht.
So ist das eben leider bei der Hypochondrie

Was kann ich nur tun?

Liebe Grüße

12.01.2018 18:51 • #6


BellaM85
Warum hast du so Angst davor? Ich bin positiv drauf getestet worden aber schon während der 1. SS.
Der Test wurde sicher nicht zu früh gemacht das ist normal in den Wochen!

12.01.2018 19:08 • #7


Danke für deine Antwort.
Ich steigere mich so da hinein. Das ist wirklich krankhaft.
Wahrscheinlich hast du Recht und ich habe einfach ne stinknormale Erkältung. Aber... diese kleine Aber.

13.01.2018 01:43 • #8


kopfloseshuhn
Ab einer Temperatur von 67 Grad werden Toxoplasmose Erreger abgetötet. Das sollte in einem Tee also definitiv der Fall gewesen sein.
Also selbst indem unwahrscheinlichen Szenario, dass an dem Ingwer etwas davon war, das war im Tee längst tot

13.01.2018 10:05 • #9


Danke für eure Antworten.

Ich habe solche Angst, weil ich es nicht aushalten könnte, wenn ich das Baby verliere. Das könnte ja niemand.
Ich weiß, die Natur macht das schon alles richtig. Aber ich könnte es mir nie verzeihen, wenn durch meinen Ernährungs- oder was auch immer Fehler etwas schief ginge.

Auf der rationalen Ebene sehe ich das alles so wie ihr. Meine irrationale Seite spielt mit mir und verführt mich zu immer weitergehenden schrecklichen Gedanken über Horrorszenarien.

Ich habe mir nach 6-jähriger Psychotherapie eine neue Therapeutin gesucht, die ich leider selbst bezahlen muss. Am Mo bin ich wieder bei ihr.
Ich hoffe es gelingt mir wenigstens etwas zu entspannen.

Liebe Grüße

14.01.2018 09:29 • #10


kopfloseshuhn
Tweets.
Es ist so, dass viele viele Frauen, die schwanger sind es entweder zum Beispiel lange nicht wissen oder die das ganze so locker nehmen, dass sie sich wie immer verhalten und wie immer essen, sich bewegen.
Bei einem zweiten Kind ist es zB auch gar nicht so einfach die <5 Kilo Trageregel> einzuhalten wennd as ältere auf den Arm will oder sein Fahrrade oder oder...
Ich bin der festen überzeugung, wenn mit dem Baby im Bauch alles okay ist, passiert so schnell auch ncihts.
Aber ich kann deine Sorge verstehen.
Ich habe auch eines verloren. Natur halt. Aber trotzdem für mich so schwer, dass ich mich bisher nicht mehr getraut habe, es zu versuchen. Weil ich das Gefühl habe, dass ich einen erneuten Verlust nicht verkraften würde,

Aber was ich ganz ganz wichtig finde ist: krig deine ANgst in den Griff!
Die Amygdala ist bereits ab der 7. Woche ausgeprägt.Ab da fühlt das Würmchen all deine Angst bereits mit und das bedeutet, dass die Bahnen für die Angst auch als erstes im Gehirn angelegt und eingeschleift werden. Das ist etwas, daskann man nicht wollen!

Das ist ganz sicher schädlicher als ein Stück Ingwer mit Erde dran oder was auch immer du dir sonst ausmalst.

Liebe GRüße

14.01.2018 09:57 • #11


kritisches_Auge
Ich kann dich mehr als gut verstehen.
Bei meinem Sohn hatte ich überhaupt keine Probleme und Ängste, nur vor der Geburt graute es mir.

Bei der Tochter war es extrem.
Ich hatte mir so sehr ein zweites Kind gewünscht, erst glaubte ich zu träumen, ich konnte mein Glück gar nicht fassen.
Ab sofort ging ich nicht mehr zur Gymnastik, dort wurde viel mit großen Gällen gearbeitet und hörte mit dem Radfahren auf.

Ganz schlimm wurde es als das Baby anfing sich zu bewegen, ich brauchte fast jede Stunde ein Lebenszeichen.die Beruhigung nach den Vorsorgeuntersuchungen hielt vielleicht eine Stunde an.Die ganze Schwangerschaft war nur Horror.

Ich habe mich oft gefragt was hätte helfen können, mir fällt nichts ein, bei dem Austausch mit anderen Betroffenen hÄtte helfen können, vielleicht ja, vielleicht wäre auch das Gegenteil der Fall gewesen.

Ich las viel, Science Fiction- Bücher die ich sonst nie lese, wirklich nie, bis heute nicht, Ablenkung war wohl noch am besten.

14.01.2018 10:34 • #12


Danke ihr Lieben für eure offenen Worte.

Ich versuche eben schon seit vielen Jahren meine Angst in den Griff zu kriegen.
Am Ende ist es ja im Prinzip die Angst vor dem Tod, Verlust und Schmerz.

Ich kann das leider nicht einfach abschalten. Und es tut mir leid, dass mein Kleines das alles abbekommt. Mein großer Sohn hat das ja sicher auch schon irgendwie mitbekommen.
Dafür habe ich auf der anderen Seite ein großes Herz und viel Liebe zu geben.
Vielleicht gleicht das ja ein Wenig Angst aus...

14.01.2018 21:50 • #13


BellaM85
Ja das mit der Angst ist natürlich immer so eine Sache! Ich hab wenn dann immer nur um die gleichen Dinge Angst gehabt ( also daran zu erkranken). Viele haben das aber während einer Schwangerschaft. Meine Freundin hat vor vier Monaten entbunden die ganze SS über ist sie zig mal ins KH gefahren obwohl da nie was war usw. Hat geraucht aber dann rum geheult das sie Angst hat wegen dem Kind! Dann muss man nicht rauchen oder?
Ob Ängste den Kindern schaden ist schwer zu sagen ich denke bis zu einem gewissen Maß kann das ungeborene ertragen was zu extrem ist wird sehr wahrscheinlich über gehen!
Lern Vertrauen in deinen Körper zu haben es wird alles gut gehen und vor Krankheiten und dem Tod haben eh irgendwie alle Angst! Das ist normal!

LG und alles Gute!

14.01.2018 22:01 • #14


kritisches_Auge
Ich glaube, die Ungeborenen hören gerne Musik, es gibt doch so schöne mediative Stücke oder du nimmst eine Spieluhr und spielst sie ihm vor.

Meine Tochter hatte plötzlich am Ende der Schwangerschaft Steißlage, mir machte das furchtbar Angst und dann nahm ich eine Puppe drehte sie auf meinem Bauch richtig hin, und sage drehte dich, drehe dich. Und irgendwann, kurze Zeit danach machte es rumpelpumpel und ich hatte das Gefühl, sie hatte sich wieder gedreht, die Bewegungen waren auch wieder wie vorher.

Ich bin sofort ins kh und quengelte so lange bis jemand danach schaute und ich hatte recht, sie hatte sich gedreht.

Ich halte übrigens nichts von Esoterik, aber ich glaube, dass die Mutter und das Kind im Bauch miteinander kommunizieren.

14.01.2018 22:38 • #15



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