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lili90
Mitglied

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Hey,
Ich wollte Euch einmal fragen, was ihr gegen eure Hypochondrie macht bzw. was euch hilft? Ich hab jetzt schon seit einem Jahr diese zwanghaften Krankheitsängste, die mich im Alltag ziemlich einschränken. Ich hab am Donnerstag meinen ersten Psychotherapietermin und hoffe, dass die Chemie zwischen mir und der Therapeutin stimmt und dass mir die Stunden ENDLICH mal helfen werden!
Schönen Restsonntag noch Smile

22.12.2015 #1


10 Antworten ↓


J
Hallo Lili,
meine hypochondrischen Ängste habe ich fast komplett überwunden, nur den Grund dafür oder wie und warum meine Ängste verstehe ich immer noch nicht.
Mir half Ablenkung und das Aufbauen von Selbstwertgefühl sehr und auch Sport.
Gruß

#2


A


An alle Hypochonder

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L
Darf ich fragen, was für Ängste du hattest und wie du dein Selbstwertgefühl aufgebaut hast?
Was hast du für Sport getrieben?

#3


F
Zitat von lili90:
Hey,
Ich wollte Euch einmal fragen, was ihr gegen eure Hypochondrie macht bzw. was euch hilft? Ich hab jetzt schon seit einem Jahr diese zwanghaften Krankheitsängste, die mich im Alltag ziemlich einschränken. Ich hab am Donnerstag meinen ersten Psychotherapietermin und hoffe, dass die Chemie zwischen mir und der Therapeutin stimmt und dass mir die Stunden ENDLICH mal helfen werden!
Schönen Restsonntag noch Smile


Hallo,

Also mir haben angstlösende Antidepressiva sehr dabei geholfen diese Krankheitsängste los zu werden.
Diese Medikamente waren der erste Schritt und nun versuche ich mit einer kompletten Ernährungsumstellung und viel Bewegung einen Rückfall zu vermeiden,was mir seit fast 3 Jahren sehr gut gelingt.

Eine Psychotherapie hat mir leider gar nichts gebracht Rolling Eyes
Zuerst hab ich gedacht es liegt am Therapeuten,aber als ich dann vier verschiedene ausprobiert habe und ich mich immer noch sehr unwohl bei jeder Sitzung fühlte,hab ich es sein lassen.

Ich war dann vor 2 Jahren für 3 Wochen in stationärer Behandlung und ab da ging es dann langsam aber stetig bergauf.
Dort konnte man auch viel Sport treiben,hatte einen geregelten Tagesablauf und da es dort sehr viele Leute mit ähnlichen Krankheitsbilder gab war das einfach optimal um gute Gespräche zu führen.
Als ich die Klinik verlassen habe waren Krankheitsängste kein Thema mehr.

Viel Erfolg bei deiner Therapie Daumen hoch

LG

#4


L
Ich will eigentlich unter keinen Umständen mehr Antidepressiva nehmen. Als ich schlimme Angstattacken hatte, habe ich Citalopram genommen. Da ich aber noch sehr jung bin und auf Alk. nicht verzichten möchte, fahre ich nicht gut mit AD. Mal sehen wie mich die Therapeutin einschätzt. Auf Stadion möchte ich eigentlich auch nicht Sad

#5


B
Huhu, mal antworte Smile

Meine Hypochondergeschichte fing vor fast genau 10 Jahren an...war mal völlig weg, und kommt mal sehr stark wieder.
Grade ist es wieder da. Habe in den letzten Wochen 4-5 verschiende, schwerwiegende "Krankheiten" im Kopf durchgemacht.

Mir helfen folgende Gedanken:

"Wieso sollte ich es gerade JETZT kriegen wo ich vermehrt dran denke, das ist doch idiotisch"

und

"Wieso solltest du ** , *** und **** alles auf einmal haben, das geht doch garnicht"

(Die ** vermeiden Triggern.)

LG belli

#6


Vergissmeinicht
Hallo lili,

wie war der Termin bei der Thera?

#7


Casiopeya
Denkt ihr denn zuerst an die Krankheiten oder habt ihr auch Symptome und beschäftigt euch dannach mit den Krankheiten?

lg
Casi

#8


L
Immer verschieden.
Wenn ich was hab dann google ich es, und sehe, was die schlimmsten Fälle davon sind. Beispiel: Erkältung -> Herzmuskelentzündung. Aber anders rum google ich auch, so war es bei meiner Herzphobie, die Symptome nach

#9


Casiopeya
Ok, also du hast auch erst was, dann googlest du und hast dann die Kranheit- sozusagen.

#10


Vergissmeinicht
Liebe Casio.

Ist die Frage nach dem Huhn und dem Ei, wer oder was war zuerst da. Es sind beide Dinge die zutreffen. Manchmal steht an auf und stellt an sich nichts fest und Zack spürt man was. Ein anderes Mal spürt man was und die Gedanken sind dementsprechend. Letztlich ist es egal bzw. man kann auch seine Gedanken ins Positive trainieren/lenken. Lenken wir uns entsprechend ab, kann es mitunter erst garnicht erst zur Angst kommen usw.

#11


A


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Dr. Matthias Nagel
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