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Hallo zusammen... Ich habe seit ca. 2 Monaten ein kribbeln im Gesicht. Hauptsächlich sind Stirn, Schläfe und Wangen betroffen.
Teilweise ist es ein kribbeln oder ein Druckgefühl. Ich habe aber auch zusätzlich das Gefühl das die Wange irgendwie taub ist und runter hängt. Was sich vor dem Spiegel jedoch nicht bestätigt. Meine Hausärztin meint es käme vom Stress da in dieser Zeit meine Mutter im Krankenhaus war. Nun ist sie aber wieder zuhause und das kribbeln hält weiter an.
Jetzt habe ich seit etwa 1 Woche ein Schwindelgefühl. Donnerstag letzte Woche war ich beim Orthopäden um mich einrenken zu lassen.. Ich bin momentan sehr verspannt im Nacken-Schulter Bereich und habe Blockierungen (kribbeln im Finger und Zehen) nach dem einrenken dann habe ich bemerkt das mein rechter Fuß beim liegen auf der Couch leicht eingeschlafen ist.
Ich musste natürlich direkt Dr. Google fragen und habe gelesen das es durch einrenken auch zu einem Schlaganfall kommen kann. Und sofort mach ich mich verrückt. Bin dann am nächsten Tag wieder zu meiner Hausärtin und habe ihr davon berichtet.. Die vermutete das es im Zusammenhang mit Nerven sei und sagte ich hätte keinen Schlaganfall. Weil ich gestern einen Termin beim Neurologen hatte sagte sie ich solle diesen Termin erst einmal abwarten.
Nun war ich gestern da. Ich muss dazu sagen das der Neurologe auch Phsychologe ist. Ich habe ihm daraufhin alles geschildert und er fragte mich gezielt ob ich knirsche..
Ja das tue ich schon sein Jahren. So hat er das kribbeln mit dem knirschen in Verbindung gebracht.. Zu wem meinte er das ich ein Hypochonder wäre.
Vor knapp 3 Wochen hat meine Schwägerin einen leichten Schlaganfall erlitten. Vielleicht war es ein Fehler ihm davon zu erzählen?
Ich weiß das ich schon in Vergangenheit Symptome entwickelt habe wenn jemand krank war, aber das waren dann Halsschmerzen wenn jemand zum
Beispiel erkältet war.

Nun war ich gestern Abend zuhause. Aufeinmal merke ich wie mein rechter Fuß, rechte Hand irgendwie Taub wird. Dazu gesellte sich dann ein taubheitsgefühl in der rechten Wange. Das war nur für wenige Minuten dann verschwand es wieder. Aber seit dem bin ich wieder panisch... Ist es möglich das meine Psyche mir wirklich einen Streich spielt und ich Schlaganfall-Symptome entwickel? Kann das wirklich Hypochondrie sein?

Wie ich schon erwähnt habe bin ich unheimlich verspannt im Nacken-Schulter Bereich... Wäre es auch möglich das die Verspannungen Gefäße abdrücken und es zu diesen Symptome kommen kann?!
Es wurden bisher keine Untersuchungen gemacht.. In 2 Wochen habe ich 2 Termine für MRT von Schädel und HWS Bereich...

Hat jemand ähnliches schon einmal erlebt..?
Zu meiner Person
Weiblich 27, 1,81m, 85kg,


Freue mich auf eure Antworten...

01.12.2015 11:04 • 01.12.2015 #1


3 Antworten ↓


Vergissmeinicht
Hallo Julisy,

begrüße Dich ganz herzlich bei uns und wünsche Dir einen hilfreichen Austausch.

Ja, ich kenne das alles und habe auch zig Mal den Nacken eingerenkt bekommen und weiß auch, dass das nur ein Profi machen sollte. Dennoch bekommst Du davon keinen Schlaganfall; der macht sich anders bemerkbar.

Da Du schon immer auf Krankheiten empfindlich reagiert hast und das mit dem Schlaganfall mitbekommen hast, ist das jetzt in Deinen Kopf abgespeichert. Zur Sicherheit lass halt ein MRT machen, aber dann solltest Du es verinnerlichen.

Verspannungen können den Köper schier verrückt machen und ja, dabei wird auch hier und da was abgeklemmt, was dann zu Taubheitsgefühlen führen kann, ist aber nicht weiter schlimm.

Ferner, wenn Du knirschst belastet dies auch die HWS und verursacht Schmerzen. Da kannst Du Dir beim Zanarzt eine Schiene anfertigen lassen, die nachts getragenwird; hilft ungemein.

Abraten muss ich Dir ganz dolle von Dr. Google. Man findet immer was, was auf einen zutrifft und sollte diese Entscheidung den Ärzten überlassen.

01.12.2015 11:45 • #2



Hypochonder Ja / Nein

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Hallo Vergissmeinnicht,
Danke deine Worte beruhigen mich ein wenig... !

Ich weiß auch nicht warum der Gedanke sich so bei mir festgefahren hat.

Einen MRT für die HWS und für den Schädel habe ich in knapp 14 Tagen. Zusätzlich habe ich mir heute morgen einen Termin beim Gefäßchirurgen gemacht.

Aber dieser Gedanke das ich eventuell einen leichten Schlaganfall hatte lässt mich im Moment nicht los.
Ich war letzte Woche zum einrenken beim Orthopäden weil mir irgendwie Schwindelig war.
Ich bin seit über 10 Jahren in orthopädischer Behandlung weil ich schon immer sehr Groß war. Früher hatte ich hauptsächlich Problemw mit der Lendenwirbelsäule. Ich habe wahrscheinlich durch einen Haltungsfehler eine starke Skoliose im unteren Rücken und hätte wenn ich noch in der Wachstumsphase gewesen wäre ein Edelstahl-Corsett bekommen. Seit dem habe ich schon so viel ausprobiert, Krankengymnastik, Reizstromtherapie, Akupunktur und sogar eine Art Streckbank.
Regelmäßiges Einrenken inklusive.
Seit etwa 3 Jahren habe ich nun überwiegend Probleme im HWS Bereich mit tierischen Kopfschmerzen. Manchmal kann ich mich selber "knacken" lassen. Ich spüre mit dem Finger regelrecht wo eine Blockade ist und kann sie mir selber lösen. Innerhalb von Stunden verschwinden dann die Kopfschmerzen oder werden wenigstens erträglich.

Als ich letzte Woche zum Orthopäden gegangen bin hatte ich "nur" ein kribbeln im kleinen Finger und im Ringfinger.
Was aber auch nervend war. Zudem meinte meine Hausärztin das das kribbeln im Gesicht auch davon käme.
Ich habe im übrigen den Orthopäden auch erst seit kurzer Zeit weil man alter mir irgendwie unsympathisch wurde. Nahm sich kaum noch Zeit Hauptsache alles schnell schnell... Zudem hatte er eine andere Methode Blockaden in der HWS zu lösen. Er zog mich einfach im stehen zu sich und dann knackte es wenn überhaupt einmal leise... Brustwirbel und Lendenwirbel löst er ganz normal durch Druck und drehen des Beckens.

Jedenfalls habe ich seit letzte Woche irgendwie das Gefühl das meine Beine nicht gehorchen wollen.
Sie fühlen sich irgendwie schwach an und ich fühle mich wackelig. Gleichzeitig sind sie auch schwer. Fast das gleiche habe ich in den Armen. Ich versuche es damit zu vergleichen das man nach dem Sport auch schwere und wackelige Beine hat, was aber nach einiger Zeit wieder verschwindet.
Meine Beine sind aber immer noch wackelig. Irgendwie habe ich das Gefühl das mit der Motorik etwas nicht stimmt..

Könnte das ein Anzeichen sein das ich einen "kleinen" Schlaganfall schon hatte oder ist das einzig alleine auf den Rücken zurück zu führen?
Wenn es mit dem Rücken zu tun hat in welchem Bereich? Kann das durch das einrenken entstehen?!

01.12.2015 15:21 • #3


Vergissmeinicht
Hey Julisy,

nun, das Kribbeln fing ja wohl nach dem Einrenken an, wenn ich Deine Zeilen richtig deute. Würde den Therapeuten nochmal aufsuchen und es ihm sagen.

Ein Schlaganfall ist meist einseitig und erklärt nicht, das Du das Gefühl hast, das beide Beine wackelig sind. Hättest Du einen Schlaganfall gehabt hättest Du sicher auch irgendwo Lähnungserscheinungen, Sprachstörungen etc.

Ergo. frage den Ortho.

01.12.2015 15:39 • #4




Dr. Matthias Nagel