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Hallo,

ich sollte wirklich das Googeln bleiben lassen. Heute war ich beim Orthopäden, wo eine Verschiebung des Atlaswirbels festgestellt wurde. Nach Röntgenbild wurde eingerenkt...richtig schön so mit innen Schwitzkasten nehmen und so... jetzt habe ich bei Google gelesen, dass es einen Zusammenhang zwischen Einrenken der HWS und Schlaganfall gerade bei jungen Patienten gibt, da es passieren kann, dass die Halsschlagadern verletzt werden und sich Gerinnsel bilden, die... naja, ihr wisst schon...



Ich bin gerade komplett von der Rolle... eben ging es mir noch gut, jetzt habe ich Allerlei Beschwerden, leichte Taubheit hier, ein Kribbeln da, bischen benommen...im Prinzip die gleichen Sachen, die ich sonst auch habe....aber jetzt ist es natürlich der Schlaganfall.

Mir ging es schon etwas komisch nach dem Einrenken, aber ich dachte mir, das sei normal wenn dir jemand am Hals rummanipuliert... und jetzt würde ich am liebsten direkt ins Krankenhaus. Und wie blöd das wäre, wenn ich jetzt nicht gehen würde und doch einen Schlaganfall hätte....



So ein Mist.

Genervte Grüße
Seitanschnitzel

05.04.2012 16:19 • 05.05.2012 x 1 #1


10 Antworten ↓


pippi1710
Hey, Seitanschnitzel! - ich find den Namen immer noch gut

Ich kann dich dahingehend beruhigen, dass ich diese Symptome immer habe, wenn ich mich selbst einrenke (auch, wenn es der Arzt macht..., teilweise knackt es aber schon ganz heftig, wenn ich den Kopf nur zur Seite lege...)

Das liegt daran (zumindest hat mein Arzt mir das Mal erklärt), dass durch das Einrenken auch ein paar Nerven "beleidigt" werden, die es nich twären, wenn du den Atlaswirbel gar nicht ausgerenkt hättest.....

Das mit dem Schlaganfall hab ich noch nie gehört, aber Google ist der Tod für jeden Angst- und Panikpatienten :-/

Chill ein wenig, nimm ein heißes Bad oder creme dich mit einer Muskelentspannungscreme ein, das wirkt Wudner :.)

Alles Lieeb!

05.04.2012 16:37 • #2



Schlaganfallangst nach Einrenken

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Hallo Pippi,

ok, wenn ich Dich richtig verstanden habe, hast Du mehrfaches Einrenken ohne bleibende Schäden überlebt. Das ist gut. Das beruhigt mich ein wenig.

Eieiei.... ich habe davon auch noch nie gehört, bin aber eben darüber gestolpert, dass irgendeine Uniklinik dazu Fälle untersucht hat und einen Zusammenhang sieht, von dem die wenigsten Orthopäden wissen würden...

Ich glaube, ich muss meinen Mann bitten hier Google auf dem rechnerzu sperren. Mit Stromstössen bei wiederholten Aufrufversuchen.

Viele Grüße
Seitanschnitzel

05.04.2012 16:51 • #3


pippi1710
Hallöchen

Oh ja, manchmal sollte man allein für seine Angstattacken schon Stromstöße bekommen - leider kann man das von niemandem verlangen - trotzdem würd man sichs vermutlich schnell abgewöhnen...

Also ich kann dich dahingehend beruhigen, dass ich dieses Einrenken der Wirbelsäule - auch des Atlaswirbel - schon seit einigen Jahren hinter mich bringe - mittlerweile mach ich es teilweise schon selbst.... ALso zwar nicht den Atlaswirbel, aber die WS generll und - wie du liest - ich lebe noch

Also: Keine Angst, versuch zu entspannen

VlG Julia

05.04.2012 17:05 • #4


Hallo nochmal,

nein, meine Sorgen sind noch nicht weg. *Seufz* ich steigere mich da irgendwie immer mehr hinein. Ich glaube, ich werde mich nie wieder einrenken lassen...nope!

Ich habe ein Prickeln auf dem Kopf und an den Schläfen und bilde mir jetzt natürlich das Schlimmste ein. sorry, wenn ich nerve.

Viele Grüße
Seitanschnitzel

05.04.2012 20:09 • #5


pippi1710
Hab dir ne PN geschickt

05.04.2012 20:17 • #6


Guten Morgen allerseits,

also ich lebe noch aber fühle mich heute schon ein bisschen merkwürdig , schwindeliger als sonst, Druck im Nacken und Pieksen auf der Kopfhaut. Aber ich nehme an, dass das eben noch Nachwehen des Einrenkens sind. *seufz* Tolle Wurst!

Viele Grüße und einen ruhigen Feiertag
Seitanschnitzel

06.04.2012 11:33 • #7


Grüsst Euch,

also das Thema find ich Interessant. Das mit dem Schlaganfall hab ich über Google auch gelesen. Ich selbst hab mich 4x letztes Jahr am Hals vom Chiropraktiker einrenken lassen.
Habe ihm auch gefragt ob da was passieren kann und er sagte mir, dass die Wahrscheinlichkeit wohl eher ist vom Blitz getroffen zu werden. Naja, ob das so stimmt, kann ich nicht beurteilen...

02.05.2012 21:15 • #8


Moin,

naja, ein Paar Tage später war ich im KH, weil ich meinen Kopf kaum noch halten konnte.... dort wollte man einen Schlaganfall durch das Einrenken ausschliessen und sie haben ein Paar Tests von aussen gemacht. Da ich aber soweit orientiert war und keine Asymmetrien hatte beim Grinsen oder Arme hochheben hatte bekam ich eine Halskrause, die dann auch tatsächlich geholfen hat. Die Muskeln im Nacken waren wohl total verspannt.

Aber auch dort hiess es, dass das Einrenken der HWS nicht ohne ist und man besser die Finger davon lassen sollte.

Viele Grüße
Seitanschnitzel

03.05.2012 10:08 • #9


Zum Thema Gefahren beim Einrenken habe ich heute mal meine Pysiotherapeutin gefragt und die hat es mit dem Gefahren auch bestätigt wobei es wohl Leute gibt, die das richtig gut können. Sie sagte mir auch, dass die Halswirbel "ausleiern" würden wenn man das zu oft macht. Ich für mein Fall lass das nicht mehr machen.

05.05.2012 17:27 • #10


Mir hat das auch eine befreundete Neurologin erzählt, dass man einen Schlaganfall dadurch bekommen kann. Ich würde es daher auch nicht im Nackenbereich machen lassen. Vor einem Jahr wollte das mal eine Heilpraktikerin bei mir machen, doch ich ließ es nicht zu.

05.05.2012 18:21 • #11



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