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Ich bin seit ca. zwei Tagen leicht erkältet (Nase läuft, dauernder Reizhusten mit durchsichtigem schleimigen Auswurf).

Die letzten Tage stieg mein Ruhepuls von sonst so ca. 65 auf immer knapp um die 80, gerade eben sogar auf 93!

Ich versuch ja, keine Panik zu bekommen, aber ein bisschen beunruhigt bin ich schon.
Ich fühle mich auch innerlich recht aufgewühlt und spüre mein Herz doll schlagen.
Viel bewegt hab ich mich heute nicht, hab die meiste Zeit gelegen und gepennt.

Ja, bei einer Erkältung kann der Puls steigen, aber so?

Nehme Metoprolol (2x tägl. 50 mg), Amlodipin (7,5 mg) und Ramipril/HCT 5mg/12,5 mg am Tag wg. hohem Blutdruck.
Der ist übrigens einigermaßen ok, so ca. 125:88.
Obeohl ich drn unteren Wert ja auch gern niedriger hätte....
Aber andere Baustelle.

21.05.2015 19:29 • 22.05.2015 #1


12 Antworten ↓


Icefalki
Schnuffelchen, dein armer Körper arbeitet ja jetzt auf Hochtouren, muss er doch die Erkältung in Griff bekommen.

Jetzt störe ihn nicht mit deinen Gedanken. Der arme Kerle muss doch jetzt seinen Dienst tun. Lass den mal schön arbeiten. Ruhe dich aus, viel, viel trinken, da kannst du ihn dabei unterstützen.

21.05.2015 19:34 • x 1 #2



Puls steigt und steigt Leichte Erkältung

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Och, Icefalki.... DANKE!
Jetzt hast Du mich zum schmunzeln gebracht.

Ich würde ja gern weniger reinhören, aber ich bin halt nun mal ein Schnuffelchen, das alles kontrollieren muss.
Menno.... Will keinen hohen Puls

Getrunken hab ich wohl auch zu wenig heute, passiert mir sonst nicht.
Prost, ich hol das jetzt nach und versuche mich zu beruhigen.

21.05.2015 19:44 • #3


Icefalki
Du wirst jetzt ein liebes, braves schnuffelchen sein und diese pulserhöhung heldenhaft ertragen. Denn die darf jetzt sein.

Und ja, Prost, hoch Die Tassen

21.05.2015 19:50 • x 1 #4


Tini213
Und vor allen Dingen nicht mehr messen ... Wenn ich das Blutdruck Messgerät einschalte kann ich spüren wie mein Puls steigt ... Lass deinen Körper arbeiten ...
Einen Kardiologen fragte ich ,was ich gegen den teilweise hohen Puls tun kann ... Er Antwortete : es gibt nur eine Möglichkeit ... Aufhören zu messen

21.05.2015 19:56 • #5


Naja, ich muss halt messen, weil mein Arzt regelmäßig meine Blutdruckwerte sehen will und ich auch weniger Tabletten einnehmen möchte bzw. die Dosis reduzieren will.

Ich bin da eh schon mega stolz auf mich, von mehr als 10x messen täglich bin ich auf max. 2 runter. Letzt woche sogar nur 1x morgens, weil ich unterwegs war.
Ich mach mich gar nicht mehr verrückt deshalb.
Eigentlich.... Naja, scheinbar doch ein bisserl.
Aber das Herzrasen und den erhöhten Puls spüre ich auch so ohne Messen.
Es drückt und klopft im Brustbereich.

Aber, ich werde jetzt ein braver Schnuffel sein und mich ablenken.

Danke Euch.... Ich arbeite mal wieder an mir.....

21.05.2015 20:01 • #6


Zitat von Schnuffelchen:
Ich bin seit ca. zwei Tagen leicht erkältet (Nase läuft, dauernder Reizhusten mit durchsichtigem schleimigen Auswurf).

Die letzten Tage stieg mein Ruhepuls von sonst so ca. 65 auf immer knapp um die 80, gerade eben sogar auf 93!

Ich versuch ja, keine Panik zu bekommen, aber ein bisschen beunruhigt bin ich schon.
Ich fühle mich auch innerlich recht aufgewühlt und spüre mein Herz doll schlagen.
Viel bewegt hab ich mich heute nicht, hab die meiste Zeit gelegen und gepennt.

Ja, bei einer Erkältung kann der Puls steigen, aber so?

Nehme Metoprolol (2x tägl. 50 mg), Amlodipin (7,5 mg) und Ramipril/HCT 5mg/12,5 mg am Tag wg. hohem Blutdruck.
Der ist übrigens einigermaßen ok, so ca. 125:88.
Obeohl ich drn unteren Wert ja auch gern niedriger hätte....
Aber andere Baustelle.


Nur mal so:das ist keine gute Medikamentenkombi die du da bekommst.
Amlodipin fördert die Entstehung von Ödemen die du dann wieder mit dem HCT abbaust
Die Kombination von Betablocker + Calciumantagonist ist auch ungüstig und führt zu vielen Nebenwirkungen.
Es kann u.a zu einer sehr starken und kurzfristigen Blutdrucksenkung kommen was u.a auch zu einem beschleunigten Puls und unwohlsein führen kann.
Metoprolol und Diuretika belasten den Stoffwechsel und erhöhen die Gefahr an Diabetes zu erkranken.
3 verschiedene Medikamente gibt man eigentlich nur bei sehr hohen Blutdruckwerten jenseits von 180/110

Sprich mal mit deinem Arzt und frag ihn,ob du vielleicht eine AT 2 Blocker (Sartan) bekommen kannst.
Da reichen in der Regel 4-8 mg 1x täglich völlig aus um den Blutdruck dauerhaft in den Griff zu bekommen.

22.05.2015 09:24 • #7


Na super, Faultier.... Jetzt hast Du mich aber total verunsichert....
Danke für Deine Antwort.

Also, die Medikamentenkombination hab ich damals im Krankenhaus so bekommen.
Damals bin ich ja mit Werten von 240:120 dort reingegangen.

In der Zwischenzeit haben mein Hausarzt und ich die Dosis von Amlodipin und Metoprolol etwas reduziert.
Die Werte sind nun nach fünf Monaten bei stabilen Mittelwerten von ca. 125:85, Puls ca.65-70.

Ich war heute gerade beim Arzt, hatte eh einen Termin.
Wir haben nochmal die Medikation besprochen und er sagt, es wäre soweit eine gute Kombi.
Ich könne, wenn die Werte zu doll in den Keller gehen das Amlodipin etwas reduzieren.

Nun lese ich Deine Nachricht und bin total verunsichert.
Denn ich hab ja öfter die Probleme mit Schwindel, Blutdruckabfall und Unwohlsein.
Ich hab halt auch vieles auf meine Psyche und die Ängste geschoben.

Kennt sich hier noch jemand aus und kann mich beruhigen?

22.05.2015 10:18 • #8


Ich wollte dich nicht verunsichern sondern dir nur helfen
Ich leide selber schon gut 20 Jahre unter Bluthochdruck und weis daher recht gut was die Ärzte einem da oft für einen Mist verschreiben
Es gibt Unterschiede zwischen einer gut wirksamen und einer gut verträglichen Kombi...
Das was du nimmst wirkt ja,aber es passt halt nicht gut zusammen.
Im Krankenhaus hat man versucht mit allen Mitteln den Blutdruck zu senken...deshalb auch 3 Medikamente.
Du hattes damals eine Hypertensive Krise aufgrund des wohl jahrelangen nicht erkannten Bluthochdrucks und da muß man den Druck halt schnell senken.
I.d.R übernehmen die Hausärzte die Medikamente vom Krankenhaus weil das für sie einfacher ist...
Es gibt auch Ärtze die da mehr dahinter sind und den Patienten auf eine ungüstige Kombi aufmerksam machen,aber so einen Hausarzt mußt du erstmal finden

Wenn es dir oft nicht gut geht,sollte man halt auch die Bluttruckmedikamente überprüfen und ggf auf ein anderes Medikament wechseln.
Ich will dich jetzt,da du gut eigestellt bist nicht verunsichern,aber einen anderen Arzt mal zu fragen ob er das auch für eine gute Medikamentenzusammenstellung hält kostet ja nix
Ich bin mir fast sicher,der wird dir so eine Kombi nicht verschreiben

22.05.2015 11:49 • #9


Dankeschön für Deine Nachricht Faultier.
Ich weiß, Du wolltest mich nicht verunsichern, ist nun aber leider doch passiert.

Mir kommen die vielen Tabletten und unterschiedlichen Wirkstoffe ja auch komisch vor, aber ich hab es halt so hingenommen.
Und im Moment vertrage ich diese auch gut, jedenfalls hab ich von den Nebenwirkungen nix gespürt.
Meine ewig kalten Hände, den Schwindel und die Unsicherheit schrieb ich meinen Ängsten zu.
Klar geht der Blutdruck manchmal tief in den Keller, aber er geht dann auch wieder hoch auf ca. 125:85.
Das ist dann wieder gut und ich denke, siehste brauchst die Medis doch.

Gerade weil ich heute nochmal beim Arzt war und er die Kombi weiterhin gut fand, verunsicherte mich Deine Nachricht umso mehr.

Zu einem anderen Arzt gehen. Tja, mach ich das wirklich ? Kann mir doch nicht noch einen zweiten Hausarzt zulegen, der bräuchte ja erst mal alle Diagnosen.
Mein jetziger ist gleichzeitig Internist.
Ausserdem kommt da wieder meine Angst vor Ärzten dazu und bei ihm kann ich die recht gut überwinden.

Kann mir denn was schlimmes passieren, wenn ich die Tabletten weiternehme? Blöde Frage, aber ich stell sie trotzdem.

Oh je..... Hab nun wieder etwas Angst.

22.05.2015 12:03 • #10


Doch du kannst schon zu einem zweiten Arzt gehen und diesen um eine zweite Meinung fragen.
Du mußt den ja nicht als neuen Hausarzt nehmen sondern nur seine Meinung zu dem Thema hören
Ich mache das immer so,wenn ich meine Zweifel habe und dafür gibt es ja auch Ärzte.

Und NEIN es kann dir nix schlimmes passieren ausser das du dich weiterhin unwohl fühlst.
Man kann halt unter Umständen auch mit weniger Medikamenten auskommen,die den Körper weniger belasten und damit auch die Nebenwirkungen (Unwohlsein,Müdigkeit,Schwindel) deutlich reduzieren.
Nur darum geht es.

22.05.2015 12:19 • x 1 #11


Ok ,ok..... Das hilft mir schon mal ein bisschen.
Ich bin halt ein Schisser, aber da bin ich nicht allein hier, hehe.

Vielen lieben Dank für Deine Hilfe und die Tips, Faultier.

Schön, dass es Euch gibt

22.05.2015 12:22 • #12


Zitat von Schnuffelchen:
Ok ,ok..... Das hilft mir schon mal ein bisschen.
Ich bin halt ein Schisser, aber da bin ich nicht allein hier, hehe.

Vielen lieben Dank für Deine Hilfe und die Tips, Faultier.

Schön, dass es Euch gibt


Gern geschehen
Vielleicht pendelt sich das auch so mit der Zeit ein und falls nicht,weist du ja was du jetzt tun sollst
Ich würde bei nächsten mal einfach mal so fragen was er z.b von Candesartan als Alternative hält
Du kannst 10 Ärzte fragen und es wird immer einen geben der noch etwas anders/besser macht als der andere.
Und Schisser sind wir alle,sonst wären wir nicht hier

22.05.2015 12:33 • #13



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