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Hallo Ihr Lieben,

ich brauche dringend euren (weiblichen) Rat! Vor einigen Jahren habe ich aufgehört hormonell zu verhüten. Mittlerweile habe ich aber extrem mit pms und starken Blutungen zu kämpfen, so dass mir Gyn und Hausarzt wieder zur Pille rieten. Diese habe ich jetzt 1 Monat genommen. Obwohl ich nicht trinke, rauche, normalgewichtig bin, habe ich ständig Panik an Leberkrebs, Brustkrebs oder Thrombose mit Lungenembolie zu erkranken. Ich werde demnächst 40 und denke, dass man da vielleicht vorsichtiger sein sollte. Jedes Zwicken lässt mich panisch werden. Und was das mit einem Hypochonder wie mir macht, brauche ich euch nicht erklären. Ich möchte eigentlich sofort absetzen aber dann fängt der andere Mist wieder an. Also Pest oder Cholera? Wie würdet ihr entscheiden? Hat jemand evtl. noch einen anderen Tipp? Hab leider noch ein paar Jahre bis zu den Wechseljahren...

Danke euch!
Tooly

06.12.2018 20:31 • 08.12.2018 #1


15 Antworten ↓


Eleria7
Hast du dir mal den Blog GenerationPille durchgelesen ? Die haben super viele tolle tips für ein Leben ohne Pille und erklären genau , was dem Körper für Stoffe fehlen, was Schmerzen mindert oder die Hormone ausgleicht. Das ganze ist sehr wissenschaftlich fundiert und gut recherchiert. Ich habe die Pille such grade abgesetzt und mir helfen die tips ! Sie gehen auch darauf ein, dass Ärzte immer sehr gern und schnell die Pille verschreiben, warum sie das tun und was es für Alternativen gibt. ich Würde es dir echt ans Herz legen.

06.12.2018 20:46 • x 1 #2



Nach dem Absetzen der Pille starke Blutungen - was tun?

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Hallo Eleria7,
danke für die schnelle Antwort, werde gleich mal reinschauen. Ich habe über die Jahre schon alles ausprobiert von Mönchspfeffer bis Traubensilberkerze. Entgiftet, Sport, Heilpraktiker...Nichts hilft. Scheint ein hormonelles Problem zu sein. Die Frauenärztin versteht meine Bedenken nicht, da sie selber die gleiche Pille nimmt und schließlich auch noch nicht vom Stuhl gekippt sei. Die Hausärztin (Ende 60) argumentierte sogar, dass Östrogene stimmungsaufhellend seien und die ganze Panikmache in der Presse untragbar seien. Ich komme mir mittlerweile richtig schlecht vor wenn ich widerspreche. Als Laie verstehe ich auch nichts davon - außer das diese Tabletten keine smarties sind...

06.12.2018 21:04 • #3


Eleria7
Dann hilft dir der Blog bestimmt weiter. Die haben auch einen Podcast und Instagram und antworten dort sofort auf Fragen bezüglich Periode,Pille etc. Die Ärzte wollen die halt möglichst schnell und effektiv helfen und kennen sich auch kaum aus was natürliche Heilmittel anbelangt. Die Pille bringt hlt schnell und zuverlässig Verbesserung ohne der Patientin sagen zu müssen, sie müsse ihre Ernährung umstellen oder dies und das und jenes machen. Viele Frauen wollen sich halt auch nicht mehr mit Ihnen Zyklus befassen. Grade nach absetzen der Pille ist es erstmal ziemlich normal dass de Körper komplett im Chaos ist. Statt ihm Zeit zu geben und ihn dabei zu unterstützen rudern die meisten direkt wieder zurück zur Pille. Die Pille ist aber nixjt die Lösung. Sie schaltet nur die Symptome aus. Das ist am Ende genau so, wie wenn 13 jährige wegen ihrer Akne die Pille nehmen . Die kommt dann nach dem absetzen sofort zurück.

06.12.2018 21:16 • #4


Catharina
Hallo, ich bin auch kein Freund von der Pille, allerdings sieht meine Gyn das ganz genauso.
Ich nehme sie seit über 10 Jahren nicht mehr und ich hatte immense Bedenken wegen meiner Haut und weil ich immer starke Bauchschmerzen und Blutungen hatte.
Ich bin z.B. vor 3 Monaten auf die Mans-Tasse umgestiegen und allein meine Bauchschmerzen sind dadurch weniger geworden.
Seit 3 Wochen nehme ich Mönchspfeffer, kann aber dazu nicht viel sagen.
Wegen den Schmerzen nehme ich lieber mal ne Buscopan als ständig die Pille.
Meine Gyn meinte dass sich die Pille eher negativ auf die Psyche auswirkt...

06.12.2018 21:27 • x 1 #5


Zitat von Tooly:
Hallo Ihr Lieben,

ich brauche dringend euren (weiblichen) Rat! Vor einigen Jahren habe ich aufgehört hormonell zu verhüten. Mittlerweile habe ich aber extrem mit pms und starken Blutungen zu kämpfen, so dass mir Gyn und Hausarzt wieder zur Pille rieten. Diese habe ich jetzt 1 Monat genommen. Obwohl ich nicht trinke, rauche, normalgewichtig bin, habe ich ständig Panik an Leberkrebs, Brustkrebs oder Thrombose mit Lungenembolie zu erkranken. Ich werde demnächst 40 und denke, dass man da vielleicht vorsichtiger sein sollte. Jedes Zwicken lässt mich panisch werden. Und was das mit einem Hypochonder wie mir macht, brauche ich euch nicht erklären. Ich möchte eigentlich sofort absetzen aber dann fängt der andere Mist wieder an. Also Pest oder Cholera? Wie würdet ihr entscheiden? Hat jemand evtl. noch einen anderen Tipp? Hab leider noch ein paar Jahre bis zu den Wechseljahren...

Danke euch!
Tooly



Hallo Tolly,

Jetzt weiß ich zumindest dass es nicht nur mir so geht. Eben ich bereue es grade dass ch abgesetzt habe aber denke wiederum auch dass die Pille echt einiges im Köper kaputt macht.

07.12.2018 13:35 • #6


Nachdem ich heute schon den ganzen Tag Schmerzen im linken Bein habe, kann ich an nichts anderes mehr denken als an Thrombose uns Lungenembolie. Ich weiß selber das es absolut lächerlich ist aber ich kann nicht anders und nehme ab heute Abend keine Pille mehr ein! Obwohl ich mitten im Bist er bin ist meine Angst stärker und meine Nerven am Ende. Ich nehme also alle vorherigen Leiden wieder zurück: die starken Blutungen, den Eisenmangel, die Stimmungsschwankungen, die Akne und den Haarausfall. Ich beglückwünsche meine Angst und ihre Freundin die Panik, dass Sie es immer wieder schaffen, mich zu dominieren! So blöd wie es klingt: Ich freue mich auf die Wechseljahre....

07.12.2018 19:42 • #7


Catharina
Hattest du die Pille schon mal abgesetzt?
Vielleicht ist es gar nicht mehr so schlimm?

07.12.2018 20:31 • #8


Hallo Catherine,

mit den kosmetischen Problemen kann ich leben aber mit der PMS- Problematik leider nicht so richtig. Leider ist es so, dass sich die Symptomatik ab Mitte/Ende 30 fortlaufend verstärkt bei vielen Frauen und der Einzige Ausweg die Pille ist. Und mit 40 ist man eben keine 20 mehr! Da muss ich wohl oder übel durch. Lieber einen halben Monat Stress als durchgängige Hypochondrie.

07.12.2018 20:39 • #9


Catharina
Hast du schon mal über den Nuva-Ring oder Hormonstäbchen nachgedacht?

07.12.2018 20:45 • #10


koenig
Bei starken Blutungen kann Hirtentäschelkraut helfen. Und für die Psyche gibt es viele andere Sachen. Die Pille sind künstliche Hormone.

08.12.2018 15:46 • #11


koenig
War noch gar nicht fertig...
Ich glaube, du weißt genau, dass du die Pille nicht nehmen magst. Du fühlst dich unwohl. Vielleicht versuchst du doch noch andere Alternativen, womit es dir besser geht.
Wie stark sind deine Blutungen?

08.12.2018 16:19 • x 2 #12


Naja sie sind so stark das ich Probleme mit dem Kreislauf habe. Das fängt bereits ein paar Tage vorher mit Schwindel an. Ich kenne eine Apothekerin, die allerdings auch zur Pille rät. Alternativ würde sie mir auch einen Tee mischen. Habe mir nicht alle Bestandteile gemerkt aber es war sogar ein Pilz dabei.
Kennt sich denn jemand mit Progesteron aus? Oder nimmt jemand nur Östrogene ohne Gestagen? Finde es schade, dass die Frauenärzte so sehr auf die klassische Pille fixiert sind.

08.12.2018 18:25 • #13


Koenig, weißt du wie man Hirtentäschel einnimmt? Als Tee nehme ich an?

Gruß, Tooly

08.12.2018 18:39 • #14


BellaM85
Hi!

Ich hab bis auf die Spirale alle Verhütungsmittel durch, hab selbst jahrelang allein nur die Pille ( zig verschiedene) geschluckt. Mit stärkeren Blutungen habe ich seid meinen letzten beiden Entbindungen zu tun, hab nach der letzten Entbindung ( knapp 9 Monate her) fast 6 Monate durch die tolle Pille wovon ich eigentlich keine Periode mehr bekommen sollte ( nur mit Gestagon) durchgeblutet, hatte schlechte Laune und jetzt nen Eisenmangel ( den ich sonst nie hab). Ich würde von all dem Zeug die Finger lassen, dann lieber Alternativen suchen

LG

08.12.2018 19:22 • #15


koenig
Ich habe mir Dragees bestellt mit Hirtentäschelkraut und Vitamin K, Styptysat.

08.12.2018 19:55 • #16



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Dr. Matthias Nagel