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inas

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Sammelthema
Hey ihr Lieben ,
ich bin ganz neu hier im Forum und habe eine übertriebene Angst und Panik HIV infiziert zu sein. Es ist so, dass ich im medizinischen Bereich ( Zahnarzthelferin )arbeite und jeden Tag auf der Arbeit Angst habe mich abzustecken.
Bei jeder Behandlung trage ich Schutzbrille, Mundschutz und Handschuhe, trotzdem bilde ich mir immerwieder ein, Blutstropfen in die Augen bekommen zu haben. Dann untersuche ich die Brille ganz genau, in welchen Winkel ich zu dem Patienten saß, ob die Brille richtig saß und wie der Tropfen die Möglichkeit hatte da jetzt reinzufliegen. .... etc. etc. etc. Das beschäftigt mich dann stundenlang, oder bis was neues passiert. Wenn ich das Gefühl habe einen Tropfen in die Nase bekommen zu haben, dann das gleiche Prozedere mit dem Mundschutz. ...und da wir den Mundschutz etwas lockerer sitzen haben , da sonst die Brillen beschlagen würden...untersuche ich den Winkel zum Patienten etc. etc. untersuche wieder ganz genau ob was in den Mundschutz hätte reinfliegen können .
Wenn ich mich dann Mal mit einem Instrument steche ( passiert oberflächlich immer mal ) ooooh dann ist aber was los in meinen Kopf. Ich werde wahnsinnig.
Früher hat mich das alles nicht gestört, ich habe ( fast immer ) ohne Brille gearbeitet oder während den Behandlungen den Mundschutz von der Nase gezogen. Ich war mir sicher, es kann nix schlimmes passieren...naja...sich so vielleicht eine Erkältung einfangen zu können, aber sonst nix. So in etwa ist auch die Einstellung bei allen in der Praxis.
Jetzt kommt meine momentane panische Angst....was ist wenn ich Etwas Blut in die Nase bekommen habe? Das womöglich noch eingeatmet hab? Das beschäftigt mich die ganze Zeit.
Ich Google nach sämtlichen körperlichen Symptomen die ich habe und die passen alle zu einer HIV Infektion.
Gibt es Jemanden der auch so unter einer HIV Phobie leidet? Wie soll man damit umgehen ?
Es macht mich so wahnsinnig, dass ich denke ich werde langsam wirklich verrückt

24.10.2021 #1


72 Antworten ↓
enten

enten
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Hallo Smile
na dann Very Happy also,von wie vielen Jahren Angst reden wir genau?
wurde beim stationären Aufenthalt auch eine Therapie gemacht?falls ja,welche?
hast du zu der zeit medikamente bekommen?wie ist es momentan?nimmst du da medikamente?
wie ist das mit der Angst?tritt sie ortsgebunden auf oder überall?hauptsächlich bei der Arbeit oder auch in der Freizeit?wie ist es zeitlich?egal oder z.B abends häufiger?
tut mir leid das ich soo viele fragen stelle aber möchte mir ein ungefähres bild machen können.sollte ich eine frage stellen oder ein thema berühren über das du nicht/noch nicht reden möchtest,lasse es mich rechtzeitig wissen.da ich dich nicht kenne, muss ich zumindest einige dinge wissen, um dir dazu etwas schreiben zu können bezw dir meine gedanken zu schreiben.also,in diesem sinne langsam,locker und flockig weiter Very Happy
zwangsgedanken?in form von?z.B. ständiger kontrolle,oder wie?denke das reicht erst einmal..will dich ja nicht foltern stirnrunzeln
was du aber unbedingt sein lassen solltest(zumindest momentan)ist bei jedem "zwicken"
Dr.Google zu befragen.das ist pures Gift für Hypochonder seufzen aber auch da bist du nicht die einzigste.
verrückt wirst du auch nicht davon(nur zu beruhigung)welche symptome treten denn auf wenn du angst hast?kommt die angst langsam oder eher plötzlich(dem empfinden nach)was ist für dich dabei das größte problem wenn die angst auftritt?
Wenn du dir deinen Arbeitsplatz vorstellst,mit allem was dazu gehört..brille,mundschutz usw,was glaubst du wie groß die wahrscheinlichkeit ist dich dort mit HIV zu infizieren?
wenn HIV flach fällt,was wäre die Alternative? Smile
Deine angst wird ja nur durch deine gedanken hervorgerufen,die allesamt einen katastrophenähnlichen Charakter haben.Dadurch gerät der/dein Körper in einen Alarmzustand,der sich dann wiederum durch angst und/oder Panik äußert,mit zwar unangenehmen aber keinesfalls lebensbedrohlichen symptomen.Du kannst dir ziemlich sicher sein,dass du noch weitere 10000 Zähne mitbehandeln kannst Mr. Green
Krasser Beruf im übrigen,möcht eigentl.ja nicht fragen ob das dein Traumjob war aber ich kann nicht anders.War es? Smile
mache mal schluss,denke dass reicht.wenn du lust hast,melde dich gern wieder wünsche ich dir alles liebe und gute und weniger derartige gedanken..
bis dann
LG Smile

31.01.2016 09:48 • #4


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Panische Angst vor HIV

x 3


Y

Y100
Gast

Das klingt ein bisschen verstrickt, da du - wie du schreibst - ja wohl bereits versucht hast - deine HIV- Ängste therapeutisch loszuwerden und da du (unglücklicherweise) ausgerechnet als "Hypochonder" im medizinischen Bereich arbeitest...
HIV ist nur durch Blut-zu -Blut oder Sperma-zu-Blut- Kontakt übertragbar. Der Virus ist zudem luftempfindlich.
Auffällig ist deine übermäßige, intensive Beschäftigung, das Absuchen der Geräte und des Körpers und das Kreisen deiner Gedanken um eine Ansteckungsmöglichkeit - dem gegenüber steht eine Situation, die unverhältnismäßig ist, was das tatsächliche Risiko angeht.

Ich weiß nicht, ob dir das hilft, aber vielleicht stellst du dir mal selbst ein paar Fragen, um ggf. zu ergründen, was da sein könnte?
1. Wie war dein Umgang mit dem Thema bei deinen bisherigen Sexualpartnern (Verhütung, wie war / ist die Angst in diesem Bereich?)
2. Stell dir mal vor, du würdest den Beruf wechseln in eine andere Tätigkeit außerhalb der Medizin. Was wäre dann mit der HIV-Angst? Würde sie bleiben? sich auf andere Bereiche verlagern? gegen eine andere Krankheit ausgetauscht werden?
3. Hinter großer Angst bei geringem Risiko steckt oft auch ein grundsätzliches Problem damit das allgemeine Restrisiko (und sei es noch so gering) im Leben zu akzeptieren? Wie geht es dir damit?
4. Was wäre, wenn diese Angst weg wäre, in deinem Leben?

Die Symptome sind welche, die bei zahlreichen anderen harmlosen Krankheiten / auch tagtäglich auftreten.

Möglicherweise wäre es einen Versuch, nochmal einen kognitven Verhaltentherapeut aufzusuchen, der sich ggf. mit dieser Thematik auskennt. Vielleicht kann die AIDS -Hilfe da weiterhelfen mit einer Adresse, diese spezielle Angst ist sicherlich nicht so selten und evtl. könnte ein solcher Therapeut mit dir angeleitet mal Fachliteratur zur HIV -Thematik durchgehen, dann würdest sehen, wie die objektive Lage ist und eine realistische Risikoeinschätzung diesbezüglich bekommen.

Alles Gute.

06.10.2021 23:18 • #36


Zum Beitrag im Thema ↓


enten
Hallo,
herzlich willkommmen im club Smile
das klingt ja echt dramatisch..seit wann hast du eine Angststörung?war von beginn an auch die angst vor krankheiten mit dabei?
hier sind einige mit den verschiedensten symptomen und du bekommst sicher auch Ratschläge,Tipp`s usw.Die Angst hat viele Gesichter,dass ist nicht ungewöhnlich aber auch nicht besorgniserregend.Du bist bei deiner arbeit ausreichend geschützt und schreibst"es war nicht immer so" gab es einen best.vorfall oder ereignisse die diese angst ausgelöst haben?
nochmal willkommen und einen hilfreichen austausch Smile

#2


inas
hallo und danke für die antwort Very Happy
meine angststörung habe ich schon jahre,war aich 2 x stationär in behandlung, danach gruppentherapie, einzelsitzungen etc. aber nie konnte so richtig rausgefunden werden was ich nun habe. es fing damals mit panikattacken und allgemeiner angst an und nach dem zweiten klinikaufenthalt wurde wohl eine zwangsstörung diagnostiert.
Ängste vor krankheiten hatte ich schon immer , immerwieder vor sexuelle ubertragbraren krankheiten ( hatte was mit meiner damaligen lebenseinstellung zu tun) diese konnten ausgeschlossen werden ( tests) , dann hatte ich alle möglichen anderen krankheiten im kopf. oft kommen die zweifel an den test, ob da alles richtig gelaufen ist etc. naja...so das typische hypochondrische denken. jetzt bin ich aber wieder bei der hiv angst ,da ich sexuelle kontakte ausschliessen kann, die mir damals die angst unterstrichen haben, sucht sich mein kopf einen andern grund für die angst. angst mich bei der arbeit angesteckt zu haben

#3


enten
Hallo Smile
na dann Very Happy also,von wie vielen Jahren Angst reden wir genau?
wurde beim stationären Aufenthalt auch eine Therapie gemacht?falls ja,welche?
hast du zu der zeit medikamente bekommen?wie ist es momentan?nimmst du da medikamente?
wie ist das mit der Angst?tritt sie ortsgebunden auf oder überall?hauptsächlich bei der Arbeit oder auch in der Freizeit?wie ist es zeitlich?egal oder z.B abends häufiger?
tut mir leid das ich soo viele fragen stelle aber möchte mir ein ungefähres bild machen können.sollte ich eine frage stellen oder ein thema berühren über das du nicht/noch nicht reden möchtest,lasse es mich rechtzeitig wissen.da ich dich nicht kenne, muss ich zumindest einige dinge wissen, um dir dazu etwas schreiben zu können bezw dir meine gedanken zu schreiben.also,in diesem sinne langsam,locker und flockig weiter Very Happy
zwangsgedanken?in form von?z.B. ständiger kontrolle,oder wie?denke das reicht erst einmal..will dich ja nicht foltern stirnrunzeln
was du aber unbedingt sein lassen solltest(zumindest momentan)ist bei jedem "zwicken"
Dr.Google zu befragen.das ist pures Gift für Hypochonder seufzen aber auch da bist du nicht die einzigste.
verrückt wirst du auch nicht davon(nur zu beruhigung)welche symptome treten denn auf wenn du angst hast?kommt die angst langsam oder eher plötzlich(dem empfinden nach)was ist für dich dabei das größte problem wenn die angst auftritt?
Wenn du dir deinen Arbeitsplatz vorstellst,mit allem was dazu gehört..brille,mundschutz usw,was glaubst du wie groß die wahrscheinlichkeit ist dich dort mit HIV zu infizieren?
wenn HIV flach fällt,was wäre die Alternative? Smile
Deine angst wird ja nur durch deine gedanken hervorgerufen,die allesamt einen katastrophenähnlichen Charakter haben.Dadurch gerät der/dein Körper in einen Alarmzustand,der sich dann wiederum durch angst und/oder Panik äußert,mit zwar unangenehmen aber keinesfalls lebensbedrohlichen symptomen.Du kannst dir ziemlich sicher sein,dass du noch weitere 10000 Zähne mitbehandeln kannst Mr. Green
Krasser Beruf im übrigen,möcht eigentl.ja nicht fragen ob das dein Traumjob war aber ich kann nicht anders.War es? Smile
mache mal schluss,denke dass reicht.wenn du lust hast,melde dich gern wieder wünsche ich dir alles liebe und gute und weniger derartige gedanken..
bis dann
LG Smile

#4


M

Die Angst vor hiv

Hallo
Zu der Angst vor Krebs kommt auch hin und wieder die Angst vor hiv, wenn die Situation passt.
Gestern war es mal wieder soweit.
Ich war ein Zahnarzt. Dort war ich schon öfters und immer zufrieden. Ich schaue mir die Instrumente immer ganz genau an. Alles war sauber. Bis auf ein Instrument. Ich konnte nicht sagen ob es sauber ist und das Gerät neunmal so aussieht. Es handelte sich um den fräser. Es waren dunkle (rote?) Punkte drauf. Ich habe ihn wirklich lange angestarrt und war mir so unsicher. Aber er war Ansich nicht verunreinigt. Eigentlich sah alles sauber aus. Das Gerät wurde bei mir auch garnicht genutzt sondern nur das daneben. Aber wer weiß ob dieses an das Gerät kam? Ich habe stark geblutet da ich zu Zahnfleischbluten neige. und jetzt geht natürlich mein Kopfkino. Es war sonst kein Patient in der Praxis das heißt WENN dann wäre es altes Blut. Aber ich kann es mir eigentlich auch garnicht vorstellen dass es überhaupt Blut war. Wie gesagt ich habe lange hingestarrt. Konnte es aber nicht zu 100 Prozent ausschließen.
Gesunde Menschen hätten garnicht auf sowas geachtet. Man sollte doch der Praxis vertrauen, dass sie wissen was sie tun oder?

Geht es hier noch jemandem so? Diese Angst sich mit hiv zu infizieren? Am nächsten Tag kann man mit mir nie was anfangen da ich ständig grübel.

Therapie beginnt erst im Dezember.

#5


Lillibeth
Ich kenne diese Grübelschleifen leider auch. Du musst Dir Folgendes sagen ( und das laut und am besten alle 30 Minuten wieder, dann verliert es an Macht !) das Risiko das es Blut war liegt bei 50%. Das dieses Blut infiziert war , nochmal 50% davon. Das dieses infizierte Blut an die Nachbargeräte kommt nochmal minus 50% und das es Dich dann infizieren würde nochmal 50%. Wie Du siehst ist das Risiko sooooooo gering, ich glaube da könntest Du eher vom Auto überfahren werden . Kopf hoch und das Du eine Therapie startest ist gut! Da lernt man viele Möglichkeiten das Grübeln zu stoppen.

x 2 #6


donthugme
Hey, ich kenne das nur zu gut.
Mir hat der Gedanke daran wie unfassbar unwahrscheinlich eine Infektion ist, auch exakt kein mini bisschen geholfen.

Ich vermute, dass das Folgende nicht die "beste" Herangehensweise ist, hinsichtlich der Vernunft -
aber ich habe mir letztendlich, wenn das Ganze super akut gewesen ist (Panik, trotz Verhütung oder eventuell sogar Abstinenz zu der Zeit), einen HIV Test bestellt.

Die Teile gibts ja mittlerweile frei Verkäuflich, sogar per Amazon, wenn man den Kontakt zu Menschen mit dem Anliegen meiden möchte.
Alternativ bieten die meisten Städte auch einmal im Monat einen kostenlosen & anonymen Schnelltest an, falls das was für dich ist.

Da die Therapie erst im Dezember beginnt, ist das eventuell für den Augenblick hilfreich.

Versuch fröhlich zu bleiben:)

#7


E
Ja, das kenne ich, ich hatte das mal vor vielen Jahren und daher kenne ich deine Angst... Man kann sich nicht so schnell mit HIV anstecken, da das Virus an der Luft verfliegt, es brauch ein Vakuum wie beim Sex damit man sich ansteckt.
Also du brauchst keine Angst haben, du hast nichts, alles ist gut.

#8


L
Ich arbeite in einer Zahnarztpraxis, wenn wir ein HIV Patienten haben, müssen wir die Instrumente gesondert auf bereiten. Das ist Vorschrift.
Da würde ich mir echt keine Sorgen zu machen.
Es gibt Fräser die mal rot waren, und so gepunktet werden, weil sie die Farbe bei der Aufbereitung verlieren, dann sehen die nach einiger Zeit schon mal so aus.

x 1 #9


M
Zitat von Lara1204:
Ich arbeite in einer Zahnarztpraxis, wenn wir ein HIV Patienten haben, müssen wir die Instrumente gesondert auf bereiten. Das ist Vorschrift.Da würde ich mir echt keine Sorgen zu machen. Es gibt Fräser die mal rot waren, und so gepunktet werden, weil sie die Farbe bei der Aufbereitung verlieren, dann sehen die nach einiger Zeit schon mal so aus.



Ahh echt? Das könnte passen. Danke! Beruhigt mich sehr dein Beitrag!

#10


L
Nicht immer das schlimmste denken. Smile

x 1 #11


A

Angst vor HIV

Hallo,
Ich bin auf dieses Forum gestoßen und hoffe, hier auf einige treffe, die schon ähnliches erlebt haben.
Ich habe seit 5 Jahren Angst, an HIV erkrankt zu sein. Ich hatte davor( also vor 5 Jahren) einen Risikokontakt und seit dem werde ich diese Gedanken nicht mehr los. Ein Jahr nach dem RK fingen meine Symptome an. Ich bekam Augenschmerzen , die ich bis heute noch habe. Außerdem wurde ich immer infektanfälliger und bin seitdem sehr oft erkältet und habe seit 4 Jahren geschwollene Lymphknoten am Hals. Außerdem habe ich häufig Durchfall. Die Ärzte sagen, dass sie nichts finden. HIV-Tests habe ich schon zwei gemacht, habe aber Angst, dass sie falsch negativ sein könnten.
Kann ich mir das alles einbilden? Irgendetwas muss doch die Ursache sein.

#12


Junak
Hallo und willkommen

ich kann mir kaum vorstellen, dass zwei Teste negativ sein können, da dieses heutzutage sehr gut sind.
Ich habe mich auch öfter mal mit dem Thema beschäftigt und selber auch schon immer nach jeder Partnerin einen Test über das Gesundheitsamt gemacht.
Falls du deinem Arzt nicht traust fragt dort nochmal nach. Beim Gesundheitsamt kannst du den Test i.d.R. für 5-10 Euro machen.

Geschwollene Lymphknoten z.B. habe ich auch aber die können auch von Nackenvespannungen und ganz vielen anderen Dingen kommen und völlig harmlos sein.

Infektanfälligkeit hat auch sehr viel mit Ernährung, frischer Luft und co. zu tun.
Vielleicht hier ein bisschen am Lebenswandel ändern?

Viele Grüße und Kopf hoch

#13


A
Vielen Dank für die schnelle Antwort!
Ich ernähre mich gesund, mache Sport, also daran kann es eigentlich nicht liegen Sad

#14


Phaedra
Wenn die zwei Tests länger als sechs Wochen nach dem RK (war es tatsächlich einer?) gewesen sind und Du nicht einer Risikogruppe (Alk., Dro-Mißbrauch, Immunsuppressiva nehmend) angehörst, ist der Test bombensicher.
Gesunde Ernährung und Sport helfen leider nicht umfassend gegen Infektanfälligkeit, da spielen noch ganz andere Faktoren mit...

#15


C
Oh mann! Ich kann Dich SEHR gut verstehen. Bei mir war es 2007, 2008 und 2016 so. Ich hatte jedes Mal eine AIDS-Phobie und hatte in Summe über 23 Tests(!) machen lassen. Alle davon natürlich selbst bezahlt. Und da diese ELISA-Tests ja bei 1 zu 1Mio Personen einfalsches Ergebnis bringen könnte, habe ich sogar nochmal 2x einen PCR-Test machen lassen, der mich jedes Mal über 200Euro gekostet hat. Die Angst war unbeschreiblich. Ich hatte WIRKLICH körperliche Symptome, nicht nur Angst. Eine Erkältung war noch das Geringste. Und verbunden mit dieser Angst und den symptomen musste ich ja schließlich HIV-Krank sein. Es war ein harter Weg, das wirklich zu akzeptieren, dass ich kein HIV habe, glaub mir. Heute bin ich noch immer Hypochonder, aber zumindest ist die Angst vor HIV gewischen. Dafür gibt es zig neue Ängste.
Würde Dir gerne mehr Mut machen, aber HIV ist es sicher nicht, da hast Du wirklich die 100%. Oft ist es auch so, dass man sich einen RISIKO-Kontakt einredet. Riskant kann es aber nur dann sein, wenn diese Person wirklich HIV hat. DIe meisten haben es aber nun mal nicht. Selbst wenn Du gleichgeschlechtlich wärst und in einer Gaysauna jemanden einen bläst, besteht hier kaum Risiko, nicht bei Ov.. Bist aber eh ein Mädchen glaub ich, gelle? Smile
Also von daher: Alles gut, aber dieser Spruch allein wird Dir nicht helfen. Wünsch Dir Durchhaltvermögen.

#16


M
Guten Morgen
Ich habe seit gestern wieder panische Angst vor HIV. Meine Ängste sind so surreal dass es mir fast schon peinlich ist meine Gedankengänge hier aufzuschreiben. Und zwar war ich gestern im Bus unterwegs. Ich mag Busfahrern generell nicht, da ich zu meinen Ängsten auch noch einen Hygienezwang habe. Jedenfalls fasse ich den Griff an um mich festzuhalten, in dem Fall war es ein Sitz. Irgendwas piekste mich in die Hand. Aber dort war nichts, ich habe zumindest nichts gesehen. Seitdem geht die Angst in meinem Kopf rum, dass vielleicht jemand absichtlich dort befestigt hat um mich mit hiv oder etwas anderem zu infizieren. Vielleicht ist es dort danach auf den Boden gefallen. Ich muss ständig grübeln, alle unlogischen Vorgänge durchgehen...

#17

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Phaedra
HIV ist hier definitiv nicht das Problem, sondern die zwanghaften Gedanken. Bist /warst du in Therapie?

x 1 #18


M
Zitat von Phaedra:
HIV ist hier definitiv nicht das Problem, sondern die zwanghaften Gedanken. Bist /warst du in Therapie?


Unter diversen Zwängen leide ich schon ewig. Bisher war ich einmal wegen der Zwänge in Therapie, hat aber nicht viel genutzt Sad

#19


Phaedra
Dann war es vielleicht der falsche Therapeut? Ich würde da definitiv nochmal ansetzen, so ist das ja kein schönes Leben!

x 1 #20


A


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