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142

K

kirsi
Gast

Sammelthema
Hallo Frau Dr. Wolf.
Meine Mama hatte vor 15 Jahren Brustkrebs (sie ist aber geheilt). Und auch in meinem Bekanntenkreis kam ich öfters mit dieser Krankheit in Verbindung. Mein Problem ist, dass ich schreckliche Angst davor habe, das auch zu bekommen (ich bin nun 36 Jahre alt). Ich kann mich selbst nicht abtasten, vor lauter Angst, was zu finden. In den letzten vier Monaten war ich drei Mal bei zwei verschienen Frauenärzten zum Abtasten. Auch Ultraschall und Mammographie hatte ich schon mal. Es scheint alles in Ordnung. Mein letzter Arztbesuch ist drei Wochen her. Ich habe an den Tagen vor den Tagen regelmäßig ein Ziehen und Spannen in beiden Brüsten und werde regelmäßig panisch vor Angst.
Ich bin auch auf der Suche nach einem Psychotherapeuten und stehe auf Listen. Denn die Therapeuten sind alle voll belegt.
Wie kann ich die Zeit bis zu einer Therpaie überbrücken? Mit meinen Ängsten umgehen?
Meine ganze Lebensqualität leidet. Mein Frauenarzt, der auch Psychologe, aber hoffnungslos besetzt ist, sagte mir auch, ich solle unbedingt was an meinem Selbstwert arbeiten.
Ich bin gerade dabei, Ihr Buch "Ängste verstehen..." zu lesen.
Über eine Antwort würde ich mich freuen.
Liebe Grüße
Kirsi

29.07.2025 #1


580 Antworten ↓
Icefalki

Icefalki
Mitglied

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Zitat von Lukia:
woher das alles plötzlich mich so überholt


Kann daran liegen, dass man wahrhaftig begreift, dass man selbst auch negative Erfahrungen machen wird. Das haut einen erstmals um.

Mag auch an unserer Persönlichkeitsstruktur liegen, oder an den Erfahrungen, die wir machen mussten. Tatsache bleibt, es graust einem vor dieser Erkenntnis.

Therapie schadet da auf keinem Fall, da durch diese Belastungssituation ein Kreislauf der Angst entstehen kann und die fühlt sich genauso an, als ob man tatsächlich erkrankt wäre.

Im Prinzip ist das dann wirkliche Vergeudung von Lebensenergie, aber leider eben auch eine Krankheit.

Ich habe gerade frisch diagnostizierten BK, und mindestens seit über 30 Jahre die Befürchtung, dass etwas "passieren" könnte. Zwar keine Hypochondrie, aber eben Panik und Angst. Jetzt ist etwas passiert und ich bin gelassener, als zu Beginn meiner Angsterkrankung.

Jetzt frag hier mal nach Logik.

Lass dein Abtasten sein, denn heutzutage ist BK kein Todesurteil. Meine Kollegin hatte den aggressivsten Krebs und alles ist jetzt wieder gut. Vertraue da den Ärzten, die Medizin ist wirklich sehr weit fortgeschritten. Und du hast doch gar keine BK Diagnose.

05.09.2023 09:54 • x 3 #476


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A


Panische Angst vor Brustkrebs

x 3


S

Sarahh
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Zitat von Zyllie:
Hallo, ich glaube ich kann mich sehr gut bei euch einreihen. Seit einem Hautkrebsverdacht in 2014 ist die Angst vor Krebs bei mir stark ausgeprägt - ...

Also dein Beitrag könnte von mir stammen. Ich habe auch echt panische Angst vor allen möglichen Krankheiten und vor allem Krebs. Ich gehe teilweise 10 mal im Jahr zur Brustuntersuchung und außer dass es meinen Geldbeutel leerer macht und mir kostbare Zeit mit meiner Familie raubt ist es komplett sinnfrei. Ein Arzt hat mir bei der Mammographie mal gesagt dass es überhaupt keinen Sinn macht alle 3 Monate sich checken zu lassen! Ich versuche jetzt maximal 2 mal im Jahr mit Ultraschall es für mich zu klären. In der anderen Zeit verbiete ich mir mich abzutasten, weil ich definitiv im etwas knubbliges oder optisches finde was mich beunruhigt. Es geht wohl um Vertrauen in sich selbst! Du kannst 100 mal dich checken lassen und hast doch keine Garantie im Leben . Deshalb ist es doch sinnvoller loszulassen und die Zeit mit schönen Dingen zu füllen anstatt mit stundenlanger Grübelei und zwanghaften abtasten des eigenen Körpers. Ein Arzt hat mir auch gesagt dass wenn man lange genug sucht man immer irgendwelche Auffälligkeiten finden wird! Ich hatte sogar schon eine Konisation mit allem drum und dran und am Ende hat sich herausgestellt dass einfach nix ist. Ich versuche mich auf den Moment zu konzentrieren und das Leben hat doch eh einen Plan und man kann positiv gestimmt den Weg beschreiten und versuchen zu Leben oder eben die ganze Zeit unter Strom stehen und am Leben vorbei Leben.

25.01.2022 09:36 • x 3 #403


Zum Beitrag im Thema ↓


Dr.-Doris-Wolf
Hallo Kirsi,
ich kann gut verstehen, dass Brustkrebs für dich ein heikles Thema ist, denn du hast in unmittelbarer Nähe Erfahrungen gesammelt, dass man Brustkrebs bekommen kann. Ähnlich wie bei einem Menschen, der unter Flugangst leidet, hörst du sehr sorfältig auf Veränderungen und interpretierst diese sofort als Gefahr. Du beziehst die Informationen, dass hinter deinen Spannungen einfach hormonelle Veränderungen stehen können un dass man Brustkrebs überwinden kann, gar nicht in dein Denken ein. Sprich also mit deinem Arzt, woher dieses Spannen kommen kann. Dann erinner dich daran, wenn die Brüste wieder spannen und unterbrich die Gedanken, dass es Krebs sein kann. Lenke deinen Blick darauf, was du zur Gesunderhaltung tun kannst und was du jeden Tag für dich Schönes erleben möchtest.
Letzendlich gib es für uns alle keine endgültige Sicherheit, nicht zu erkranken. Manchen Mensch hilft, sich zu sagen: "Ich tue alles, um mich gesund zu erhalten. Wenn ich dennoch erkranke, werde ich mich dann damit befassen".
viele Grüße
Dr. Wolf

x 2 #2


S
Hallo,

ich hoffe es ist ok wenn ich mich hier einfach einklinke, denn mein Problem ist genau dasselbe - panische Angst vor Brustkrebs.

Es begann damit, dass vor anderthalb Jahren eine Bekannte meines Freundes daran erkrankte. Sie ist zwar deutlich älter als ich und ich habe auch keinen direkten Kontakt zu ihr, aber seitdem setzte irgendwas in meinem Kopf aus. Seitdem ist es so, dass ich übertriebenst genau auf irgendwelche Körpersignale achte, speziell wenn irgendwas bei der Brust sein könnte. Das ist schon nicht mehr schön.
Ich gehe zwar regelmäßig (2 mal im Jahr) zur Routineuntersuchung bei meiner Frauenärztin, aber ständig ist da diese Angst durch irgendetwas Brustkrebs bekommen zu können.

Ich bin 24 Jahre alt und eigentlich nicht der Mensch der in irgendeiner Weise depressiv oder übertrieben ängstlich ist. Eigentlich bin ich sehr lebensfroh, gehe gerne raus usw., nur weiß ich, dass ich ein sehr starkes Sicherheitsbedürfnis habe. Ich lebe schon sehr gesund, aber das alles verschafft mir keine Beruhigung.

Könnten Sie mir sagen, was ich tun kann? Sorry für diesen langen Roman, aber diese Angst macht mich ganz schön fertig.

#3


G

Angst vor Brustkrebs

Liebe Fr.Dr. Wolf,

ich weiß nicht mehr weiter, vor 3 Jahren litt ich schon einmal unter Angst- und Panikattacken, diese bekam ich dank Zoloft schnell in den Griff. Nun ging es Anfang April wieder los und ich habe immer diese Angst sterbenskrank zu werden oder zu sein. Die Tests im Krankenhaus ergaben, dass organisch alles in Ordnung sei. Nun habe ich aber solche Schmerzen in der linken Brust und habe Angst Krebs haben zu können.

Dazu muss ich noch sagen, dass meine Oma letztes Jahr gestorben ist, sie hatte Brustkrebs, welcher aber geheilt werden konnte, nur ist sie an einem Gehirntumor gestorben. Kann es sein, dass ich mich jetzt in diese Situation reininterpretiere oder muss ich mir wirklich Gedanken machen, Krebs haben zu können? Ich habe erst am 15. Juni einen Termin beim Arzt und halte es bis dahin nicht mehr aus.

Vielen Dank für Ihre Antwort und viele Grüße Gina

#4


Dr.-Doris-Wolf
Liebe Gina,

wenn uns ein Ereignis sehr berührt, wie z.B. eine schwere Krankheit dann versetzen wir uns meist in den anderen und malen uns aus, wie es uns dabei gehen würde.Ich denke, dass dich der Tod deiner Oma sehr getroffen hat und du auch die Hilflosigkeit gegenüber dem Tod gespürt hast.Du hast begonnen, dich aus dieser Angst heraus zu beobachten, deine Brust immer wieder abzutasten, und so wird die Angst immer stärker. Generell ist es bei Angst vor Krankheiten so, dass wir die Gedanken zuende denken müssen, und quasi gedanklich zulassen,dass wir irgendwann sterben werden. Im Augenblick kannst du deine Angst mmachen Gedanken nur unterbrechen und dich auf neutrale Themen konzentrieren. Aber vielleicht solltest du nochmals den Kontakt zu deiner Therapeutin aufnehmen.
viel Kraft
Dr. Wolf

#5


G
Liebe Fr. Dr. Wolf,

vielen Dank für Ihre Antwort. Bei der Psychologin steh ich auf der Warteliste und sie kann mir noch nicht verbindlich sagen, wie lange es dauert, bis ich einen Termin bekomme.

Ich habe mir Ihr Buch gekauft: Ängste verstehen... Es hilft auch ganz gut und ich merke, dass ich die Gedanken wirklich nicht mehr nur zur Hälfte denke, sondern bis zum Schluss auswerte, was passieren kann wenn, dass beruhigt dann wieder.

Nochmal vielen Dank für Ihre Antwort und
Viele Grüße Gina

#6


P

Angst vor Brustkrebs

ach nee, es nimmt wirklich kein ende mit dieser angst krank zu sein... es ist echt jede woche etwas neues. im moment geht es mir wieder total beschisssen, weil ich seit ca. einer woche leichte schmerzen in der linken brust habe... meine hausärztin hat sie zwar nicht abgetastet aber meinte nur, kann von allem möglichen kommen. vor 1 1/2 monaten war ich beim gyn. und die hat gesagt alles ok. habe trotzdem sooo schiss, das das n tumor ist.... es ist zum heulen.

#7


W
hallo!Kenn ich,kannst Dich ncht ablenken?Freunde einladen,telefonieren und so weiter.
hat ja schon die Ärztin gesagt,dass nichts ist,also Kopf hoch

#8


S
Ich kenne das zu gut,hatte Plozlich einen Knoten gefühlt und totale Panik,hab gedacht jetzt ist es Krebs,mein Mann hatte leztes Jahr Hodenkrebs,Bin dann Montags zum Arzt und was war 6Zysten in der Brust,naja jetzt muss ich regelmäßig zur Kontrolle aber immer diese schei. Angst.Mach dich nicht verrückt wenn dein Artzt dir sagt das ist nichts dann wird da auch nichts sein,mir tut auch schon mal die Brust weh,das kann sein wenn du kurz vor der Periode stehst.Lg Tanja

#9


E
Ich hatte neulich auch Schmerzen in der Brust und hatte Angst, es könnte Krebs sein. Natürlich.....
Der Frauenarzt hat eine Mammographie gemacht und noch mehr UNtersuchungen und alles war gut. Er hat gesagt, es kämen öfter Frauen mit solchen Beschwerden, die dann Angst hätten es sei Krebs. Er habe sie immer beruhigen können. Brustkrebs würde nämlich gar keine Schmerzen verursachen. Ursache sei immer etwas anderes.

Also: Kopf hoch!

#10


P
Gaanz lieben Dank euch allen, jetzt geht es mir besser


Zitat von emmapeelgoescrazy:
Brustkrebs würde nämlich gar keine Schmerzen verursachen. Ursache sei immer etwas anderes.

Das ist gut zu wissen, nach den symtomen frag ich lieber gar nicht, sonst finde ich die bestimmt auch wieder bei mir

Daaaanke

x 1 #11


M

Angst vor Brustkrebs

Hallo ihr lieben,

war jetzt 2 Wochen im Urlaub und alles war gut. Nun komm ich zu Haus an und was les ich in der Zeitung, Brustkrebs mit 23 und 31. Super das wars wieder. Hab so eine angst das auch zu bekommen. War zwar im März zum Ultraschall und es war alles ok aber das kommt ja auch so schnell. Das macht mich echt alle. Kann nur noch daran denken und hab angst.

kennt das jemand?
lg Mandy

#12


B
habe keine Angst ich kenne das auch wenn man was liest oder hört
..man denkt gleich oh gott jetzt habe ich das auch aber weisst du denn muss ich schon längst nicht mehr anwesend sein was ich schon alles gelesen und gehört habe ich kenne zu oft
aber denk daran ich lebe damit auch schon seid 9 Jahren mit und ich habe bis heute nichts und bin gesund.... na ja gesund sind wir ja auch nicht sonst wären wir nicht hier wir leiden nun mal unter diesen Ängsten
und müssen dagegen was tun um zuversuchen damit klar zu kommen

Mach dir keine Gedanken mehr ...versuche dich abzulenken ich hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen

lg Birgitt

#13


R
Hallo Mandy,

mein Thema Ich war Anfang Mai beim Ultraschall und habe schon wieder Angst, dass da etwas ist. Und die Nachricht von Fußballerfrau hat mich auch erschreckt.
Andererseits bekommen jeden Tag so viele Frauen die Diagnose, von denen man nichs hört. Wir müssen wirklich versuchen, uns nicht so runterziehen zu lassen!

Raphaela

#14


A

Angst vor Brustkrebs

Hallo, vielleicht kennt jemand von Euch das auch.
Am Freitag war ich bei der Krebsvorsorgeunterung. Dort wurde beim Ultraschall eine 2 x 5 mm große Veränderung in meiner rechten Brust festgestellt.
Die Ärztin meinte ich soll mir nicht so einen Kopf machen. Bei 10 Frauen wäre eine Mammographie bei 9 Frauen ohne Befund.
Jetzt schieb ich schon das ganze Wochenende Panik, meine Gedanken kreisen. Im Grunde kann es von einer Zyste über Krebs alles sein.
Und Krebs gehört mit zu meinen größten Ängsten.
Die Ärztin meinte es könnte eine Zyste sein, die aber einen Schatten wirft, deshalb die Mammographie.
Meine Mutter ist an Darmkrebs und meine Schwiegermutter an Gebärmutterhalskrebs gestorben.
Meine Gedanken sind wie in einem Hamsterkäfig. Ich muss noch dazu sagen, dass ich in Therapie bin, da ich seit Ostern dieses Jahres an Angststörungen leide.
Hat jemand Tips? Ich dreh noch am Rad.
Ich versuche mich schon dauernd abzulenken, aber im Grunde könnte ich heulen.
Ich hoffe hier sind Leute, die das Gefühl kennen, denn mit meinem Mann kann ich über so was nicht reden. Da hör ich nur so Sprüche wie: Alles wird gut oder hab dich nicht so, da ist doch nix.
So was hilft mir nicht wirlich weiter.

lg AngelJ24

#15


P
Hallo liebe Angel,

ohje ich kann dir voll nachfühlen. Letztes Jahr ging es mir genauso. Ich hatte ca. 4 Wochen nach einer Routineuntersuchung plötzlich einen Brief von meiner Frauenärztin im Briefkasten gehabt, wo drin stand, ich soll mich melden. Der Brief kam am Samstag und Montag war auch noch Feiertag. Kannst dir sicherlich vorstellen, wie ich am durchdrehen war. Ich hab ihr dann kurzerhand eine Email geschrieben, dass sie sich bitte bei mir melden soll weil mich der Brief beunruhigt. Sie hatte mich dann auch angerufen und mich versucht zu beruhigen. Es ist nicht immer gleich was schlimmes!! Zum Glück. Ich war dann am Dienstag früh in der Praxis und da konnte sie mir näheres sagen. Ich hatte Gott sei Dank nur eine Entzündung, die ich allerdings überhaupt nicht gemerkt hatte. Aber der Befund war nicht gut. Ich bekam dann Creme und Zäpfchen und es ging weg.

Von Zysten in der Brust hab ich auch schon gehört. Das soll es wohl öfter geben. So wie es Zysten an den Eierstöcken gibt, gibt es die auch in der Brust.

Du musst dir immer vor Augen halten (ich weiß, dass es sauschwer ist), dass man, wenn der Arzt frühzeitig Krebs feststellen sollte , man noch gut behandeln kann.

Das wird dir sicherlich jetzt nicht soooviel weiterhelfen ich weiß.. Aber mehr als abwarten kann man leider nicht machen.

Meistens ist es zum Glück was viel harmloseres als Krebs. Aber wir Angstpatienten (ich gehöre auch dazu) haben gleich die großen Alarmglocken an..

Drück dich mal lieb und hoffe, dass alles gut wird.

#16


D
Hallo Angelj24,

ich glaube dir, dass du voller Angst bist. Ich habe ähnliche Erfahrungen machen müssen, auf neurologischem Gebiet, aber die Angst vor einem Tumor ist gigantisch, wenn man so eine Verdachtsdiagnose im Kopf hat: "Es könnte ja sein...". Aber die Wahrscheinlichkeit ist doch sehr gering, oder?! Vergiss das nicht!

Außerdem: Viele Frauen haben Zysten in der Brust. Nur, viele sprechen nicht darüber. Hör dich mal in deinem Bekanntenkreis oder an deinem Arbeitsplatz (anonymisiert?) um. Du wirst vielleicht staunen!

Wann hast du denn deinen Mamographie-Termin? Hoffentlich musst du nicht zu lange darauf warten. Im Notfall kann dir die Ärztin so eine Art "schei. egal"-Tabletten verschreiben, wenn deine Angst überhand nimmt. Ich habe die auch schon 'mal genommen vor einem MRT-Termin und sie helfen wirklich, ohne dass du völlig bematscht bist. Habe dabei sogar mein Examen gemacht. Mit Bravour. Leider weiß ich nicht mehr, wie die Dinger heißen. Hab keine Scheu und frag deine Ärztin danach, bevor du völlig durchdrehst.

Ansonsten half mir Ablenken noch mit am besten. Büro ausmisten, Ablagen abheften, Keller oder Dachboden entrümpeln und dankbar sein für jede Stunde, die wieder 'rum ist.

Und schnief nicht laufend im Internet danach. Finger weg! Du machst dich nur noch mehr verrückt. Lass es!

Versuch positiv zu denken: Ich schaff das. Alles ist in Ordnung. Ich bin gesund und ich bleibe gesund.

Gibt es ein Foto von einem lieben Menschen, ein Bild von einem wunderschönen Ort, an dem du dich wohl gefühlt hast? Trag es mit dir herum. Schau es dir immer wieder ganz intensiv an, wenn negative Gedanken kommen.

Hast du jemanden, der dich ganz viel streicheln und liebhaben kann? Hol dir deine Streicheleinheiten, die du jetzt so sehr brauchst.

Du wirst sehen, die Zeit bis zur Mamographie ist sicher überschaubar. Du wirst so lange abwarten, durchhalten, tapfer sein und die Situation meistern. Du schaffst das!

Ich umarme Dich, Danni

#17

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A
Danke für Euere Tips. Wahrscheinlich mach ich mir viel zu viele Gedanken. Und das Beste ist wie ihr sagt Finger weg vom Internet weil man da immer auf die Horrormeldungen stößt. Nur manchmal ist das richtig zwanghaft, versuch mich jetzt zusammen zureissen.
Mein Mammographie Termin ist nächsten Montag um 10 Uhr. Ich hoffe die Untersuchung wird nicht so schlimm und geht gut aus.

Lg Angelj24

#18


L
Ich drück dir ganz fest die Daumen !

Meine Freundin hat auch alle naselang eine Zyste in der Brust. Ich hab mal gelesen, dass 80 % der Knoten in der Brust gutartig sind.

Aber ich kann dich sooo gut verstehen. Frag doch wirklich mal nach dieser " schei. egal Pille "

Das hilft dir bestimmt.

Und wirklich : FINGER WEG VOM INTERNET !

Drück dich ganz fest
lotte

#19


B

Angst vor Brustkrebs

Ich habe so wie ihr häufig Angstattacken.
In der letzten Zeit dreht sich bei mir alles um Brustkrebs.
Ende September 09 war ich zur Krebsvorsorge beim FA.
Ich mußte lange warten, was ja auch schon unerträglich ist, wenn man so eine riesen Angst hat.
Dann war ich endlich dran. Mein Frauenarzt behandelt mich bereits seit über 30 Jahren. Er sagte, es hätte etwas länger gedauert, weil er einer Patientin eine schlechte Nachricht übermitteln mußte.
Dann hat er mich untersucht. Bei dem Abtasten der Brust rutschte ihm dann heraus "Schon wieder". Er untersuchte die gefundene Stelle sofort mit Ultraschall. Ich selbst konnte sogar sehen, dass da nichts war. Er sagte zum Abschluss der Untersuchung. Ich wäre vollkommen gesund, ich bräuchte mir keine Gedanken machen.
Trotzdem bin ich immer ab Abtasten der Brust. Ich konnte gestern auch einen kleinen Knubbel auf der Stelle feststellen, wo der Frauenarzt ihn gefunden hat.
Ich bin vollkommen in Panik und denke die ganze Zeit daran, dass da doch etwas sein könnte.

Wie komme ich jetzt von meiner Angst wieder runter.
Wenn ich nur daran denke, wieder zum Arzt zu gehen, wird mir schlecht, ich übergebe mich sogar.

Vielleicht könnte Ihr mir ja helfen.

#20


A


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Prof. Dr. Heuser-Collier
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