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Ich bin 35 und bei mir wurde eine Angststörung diagnostiziert (vermutlich Angst vor der Angst lt. Neurologe, Psychologenbesuch steht noch an).

Ich habe seit Jahren Probleme mit Nackenverspannungen und damit verbunden vor allem Schwindel.
Vor über einem halben Jahr wurde es dann so schlimm das der Schwindel und auch Herzstechen mich so stark belastetenden das ich nur noch noch schwer oder gar nicht zur Arbeit kam/konnte. Ich dachte lange nicht an ein psychisches Problem.

Nun ja seit 3 Monaten kamen zu dem Schwindel und den ständigen Verspannungen eben auch nächtliche und dann auch tagsüber Anfälle hinzu die sich durch plötzliche Angst, Herzrasen, Benommenheit, Schwindel (teilweise stundenlang) und Angst die Kontrolle zu verlieren bzw. zu sterben äußerten. Ich weigerte mich sogar einmal nachts einzuschlafen, da ich Angst hatte nicht mehr aufzuwachen.
Durch meine seit Jahren bestehenden Rückenprobleme, die niemals ärztlich pathologisch bewiesen wurden (nur starke Verspannungen ...) bin ich (leider) ein eifriger "Googler" von Krankheiten geworden und auch sehr sensibel was Körperreaktionen anbelangt. Der ganze Tag dreht sich nur noch um mögliche doch übersehene Krankheiten (vor allem sowas wie instabile HWS etc.). Ich mache zwar weiterhin Manuelle Therapie und bin bei einem Osteopathen aber geholfen hat bisher nichts. Auch zig Rückenbücher die ich geordert habe halfen nichts.

Meine Ängste sind nicht wirlich auf gewisse Orte/Dinge gerichtet sondern durch den Schwindel habe ich einfach ANgst alleine unterwegs zu sein. Bin zwar nie umgefallen aber ich habe halt Angst davor. Kaum zwickt oder regt sich was in der Brust im Kopf etc. werde ich schon leicht panisch.

Besonders seltsam sind die seit 2 Monaten vorhandenen DAUERNDEN Sehstörungen. Mein Auge kommt nicht mehr mit oder das Gehirn was es zusammenrechnet (wie eine verwackelte Aufnahme mitm Camcorder). Zudem fühle ich mich total neben mir und nehme oft die Umwelt nur wie durch einen Schleier war, schrecklich. Dabei bin ich dennoch immer noch zumeist sehr fröhlich und wirke auf andere Menschen topfit.
Schlimm ist auch das ich sehr schnell müde bin und zB Alk. gar nicht mehr vertrage.

Was noch unklar für mich ist, was für eine Angststörung das genau ist. Der Neurologe meinte generalisierte Angststörung (da ich die Symtpome fast immer habe) und organisch indizierte Störung. Was zuerst da war (Henne oder Ei), also HWS-Probleme oder Psyche ist nicht mehr feststellbar.
Ach ja ich habe privat wie auch beruflich sehr viel Stress, aber auch viel Freude.

Ich soll nun zu einem Psychotherapeuten und ab morgen Citopralam 10mg nehmen.

Ich weis ist nicht die Stelle gleich für Fragen aber kennt jemand vor allem Sehprobleme durch Angst bzw. Depressionen?

15.06.2009 17:38 • 28.01.2010 #1


12 Antworten ↓


hallo
herzlich willkommen im forum

also den schwindel und nackenverspannungen etc kenn ich auch alle, hab sogar fast dauernd diesen schwindel..
und wenn ich draussen bin, dann wird es noch schlimmer, weil ich dannauch richtig panik bekomme, dass ich tot umkippen könnte

auch das benommesein etc. kenn ich alles

lg

15.06.2009 17:45 • #2



Panikattaken, Sehstörungen, was hab ich bloss?

x 3


Hallo

Auch von mir Herzlich Willkommen. Sehe auch ab und an total verschwommen ist wie so ein Film denke das hängt mit der Angststörung zusammen, ist nicht immer nur wenns mich wieder total erwischt hat.

Lg Michele

15.06.2009 17:52 • #3


auch von mir ein herzliches willkommen...

das was du schreibst kenne ich auch nur zu gut...vor allem seit ein paar tagen habe ich sehstörungen - ich sehe doppelbilder - dass ich ständig angst davor habe zu erblinden...und auch das gefühl neben mir zu sein ist mir sehr bekannt...heute nacht dachte ich, dass ich aus 2 verschiedenen personen bestehe...die rechte seite hat sich angefühlt als ob sie nicht zu mir gehören würde...naja...du siehst, du bist nicht alleine mit deinen ängsten...

ich wünsche dir alles gute!

15.06.2009 18:17 • #4


Herzlich willkommen Reiner!Auch ich kenne dies gut,und es wurden keine organischen Ursachen gefunden.Du bist da nicht alleine.

15.06.2009 18:37 • #5


Ich danke euch für die Beiträge, schon zu wissen das man nicht allein ist, hilft irgendwie

15.06.2009 21:07 • #6


Speziell zu den Sehstörungen hätte ich die Frage wer da von euch Erfahrungem mit hat.

16.06.2009 09:52 • #7


Servus!!
Ja, Sehstörungen! Davon kann ich nur ein Lied singen.
Bei mir hat alles angefangen, nach meiner 3Jährigen Dro. Karriere. Hatte das immer mal wieder, es ist als on sich die Muster hin und her bewegen. (Z.b. an meiner Tür, eine Holztür das Streifenmuster). Ich habe immer gedacht es Nachwirkungen der Dro.. Das hat auch ca.1Jahr nach den Dro. aufgehört. Es war auch nicht so schlimm. Es kam immer nur wenn ich länger ingerndwo hin geschaut habe. Dann Jahre später, in meiner Prüfungszeit, kam es dann auf einmal wieder. Tja, also von den Dro. kann das ja nicht sein. Habe einen Test auf Hornhaut Ablösung gemacht, war aber Top. Hhmm. Ging dann auch wieder weg. Seit ca. 1Jahr leide ich nun schon unter einen stark ausprängten Angst vor der Angst Denke mir ständig, oh je hoffentlich wirds nicht schlimmer.... Mann, mann, trainiere jetzt jeden Tag, positiv zu denken, mache ne VT und bin auch jeden Tag draussen. Komm mir manchmal aber auch echt wo wie von nem anderen Stern, hab wahnsinnig viele Sehsörungen, die da sind:
Muster bewegen sich hin her, es sieht alles aus wie das Meer mit Wellen, Dinge rucken plötzlich weg, von weitem sehe ich unklar, manchmal Doppelbilder die sich dann plötzlich klären dann wieder verschwimmen (äußert Irritierend), Flecken, Flimmern vor den Augen, transparente Schleier die durch das Bild fliegen.
Also, Ihr seid wirklich nicht alleine.
Eins kann ich Euch aber sagen, ich hatte schon öfter mal meine Ruhe, das kann dann ganz plötzlich.
Da war dann alles weg, keine Sehstörungen, kein Schwindel, total entspannt, keine Schmerzen, kein Herzrasen. Was ein Gefühl

27.01.2010 23:48 • #8


Hallo
Auch ich habe mit diesen Symptomen zu kämpfen. Bei mir wurden die Sehstörungen besser, nachdem bei mir manuelle Traktion an der HWS vorgenommen wurde und ich 4 Monate lang mit Halskrause nachts schlafen mußte.
Ich bin nicht sicher ob die Symptome die wir haben die Maske der Angst ist, ich vermute eher, dass wenn die Angst durch Schmerzen oder Ausstrahlungen kommt, wir uns noch mehr verspannen und dadurch Nerven und Blutgefäße eingeengt werden. Weil wenn man im Internet Symptome für HWS Syndrom nachgoogelt, kann es auch daher kommen. Bei mir war erst die Verspannungen da und dann kamen die Panikattacken, und wenn ich nur geahnt hätte, dass man sowas durch Stress bekommen kann, hätte ich einen Gang zurückgeschaltet. Das Hektische liegt bei uns in der Familie, aber keiner hat solche Symptome wie ich.

LG Tatjana

28.01.2010 09:29 • #9


Hallo Ihr Lieben,
ist schon peinlich, eigentlich kann ich zu fast jeder Krankheit was schreiben. Aber ich habe auch große Rückenprobleme.
Mehr aber Nacken und Schulterbereich.
Durch meine Arztphobie schiebe ich den Arztbesuch weit nach hinten.
Jetzt war ich aber beim Orthopäden und seit dem ist alles noch viel
schlimmer. Er hat mich eingerenkt, es hat ziehmlich genackt, und habe
Krankengy., Fango und Mass. verschrieben bekommen. Eigentlich
soll mir das ja gut tun. Aber, jetzt habe ich auch noch Schwindel dazu bekommen. Die Physiotherapeutin meinte, sie hätte seit Jahren nicht mehr so einen verspannten harten Rücken unter den Händen gehabt.
Jetzt rede ich mir ein, der Arzt hat beim einrenken etwas kaputt gemacht.
Aber ich glaub eher es ist wieder die Angst die mich gefangen hält.
Ich danke Euch fürs lesen.
Ganz liebe Grüsse, und einen angstfreien Tag.
Jess

28.01.2010 09:45 • #10


Hallo Jess

Bei mir war nach jedem einrenken es auch ein paar Tage schlimmer, der Körper muß jetzt erst damit klar kommen. Mach zu Hause noch Rückengymnastik, beiss die Zähne zusammen, viele Symptome die wir haben wird duch die Verspannungen ausgelöst. Wir müssen dagegen angehen, sonst wird gar nichts besser.
Das einzigste das ich nicht verstehe ist, dass die Medizin heute schon so weit ist, aber gegen unsere Symptome, und die haben mittlerweile sehr viele Menschen, gibts nichts dagegen. Kapier ich irgendwie nicht.

LG Tatjana

28.01.2010 10:08 • #11


Hallo Jess,
mach dich nicht verrückt. Das mit Schwindel kenn ich auch gut, sehr gut sogar. Ich versuche immer mich nicht so auf den Schwindel zu konzentrieren. Das ist einfach gesagt, ich weiß es, am am Anfang wird er meist noch etwas stärker. Dann aber, wenn ich mich sehr ablenke, bzw.: mich nicht so mit meinem Gedanken beschäftige (die negativen), dann klappt das echt Mach mal deine Augen zu und denke an ein Bild, wo du nauf einem festen Untergrund stehst. Du mußt dich wirklich 10Min. damit beschäftigen, bis du das Gefühl hast du wärst da. Auch die Geräusche hören die da sind, und das riechen (bei mir ist am Meer- ich rieche die Meeresluft). Das hat bei mir mal so gut geklappt, das es komplett weg war.
Ich wünsch dir viel Glück!!

28.01.2010 19:51 • #12


Hallo Yowasgeht, hallo x.,

Ich habe den Schwindel über viele Jahre gehabt.
Eigentlich kenn ich ihn. Aber jetzt war er viele Jahre weg, Mal schauen
wie es weitergeht. Ich denk halt immer noch der Arzt hat was verletzt.
In einer Therapie hatte ich einige Rückführungen. Bevor es los
ging mußte ich mir einen Wohlfühlort vorstellen, da sollte ich dann hin,
wenn ich Angst und Panik bekam.
Mein Ort war auch das Meer, eine große Blumenwiese, und eine Höhle. Ich habe es immer wieder geübt, und irgendwann klappte es auch, es machte mich ruhig, und ich war fast ohne Angst. Die
Verkrampfungen wurden mit der Zeit wirklich weniger und der Schwindel auch. Ich spüre ja wie die Angst mich wieder fest im Griff hat.
Was ich eigentlich damit sagen will, man wird schluderich. Der Schwindel war weg, und es wurde nicht mehr geübt. Ich werde es wieder probieren.

Danke für den Anstoß.

Wünsche noch einen schönen Abend

Ganz liebe Grüsse
Jess

28.01.2010 22:28 • #13



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