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20

J

Joembri13
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Angststörung /panikattacken?
Ich weiß ihr seid keine psychologen oder Ärzte, doch die können mir auch nicht weiter helfen und ich dachte vielleicht kann mir hier jemand Tips geben oder halt irgendwie weiter helfen wer ähnliche Erfahrungen macht bzw wem es ähnlich geht.

Erstmal zu mir ich bin 26 Jahre jung Mama von 3 Kindern und verheiratet. Also alles so wie ich es immer wollte. Eigentlich sollte ich so glücklich sein.

Vor 3 Monaten habe ich unseren jüngsten Sprössling zur Welt gebracht und seitdem leide ich unter wahnsinnigen angststörungen und panikattacken.

Ich fühle mich schrecklich als wäre ich nicht Anwesend, wenn jemand mit mir spricht kann ich das nicht aufnehmen ich kann auch kein TV mehr gucken, da ich das nicht aufnehmen kann, ich habe hörprobleme, ständig iwo Schmerzen Beine, Arme, Kopf, Ohren, wenn ich teilweise stehe fühlt es sich so an als würde der Boden unter mir wackeln und das sind nur einige meiner zustände.

Kriege ich zusätzlich noch eine panikattacke bekomme ich keine Luft mehr, habe todesängste usw.

Warum ich diese angstzustände habe liegt wahrscheinlich an sehr Traumatischen Dingen die ich in der letzten Schwangerschaft erlebt habe ich hatte einfach alles 20 Wochen durchgekotzt, ohnmachtsanfall, herzprobleme usw.

Ich habe ständig Angst krank zu sein an ieiner Krankheit zu leiden. Irgendetwas was Ärzte übersehen können es fängt an mit Krebs, hirntumor, thrombose usw.

Das schlimme ich habe wirklich all diese Beschwerden die zu diesen Krankheiten passen doch laut Ärzten ist alles gut.

Ich weiß nicht ob mir meine psyche da so einen streich spielt Ich kann einfach nicht mehr. Es macht mich alles so unendlich traurig, daß ich nichts mehr genießen kann, da ich ständig vor dem Spiegel stehe und iwas außergewöhnliche ls an meinem Körper suche. vielleicht leidet ja auch jemand unter solchen angstzuständen und kann mir sagen wie er damit umgeht, da mir wiegesagt Ärzte und psychologen nicht helfen konnen

04.08.2020 x 1 #1


51 Antworten ↓
Calima

Calima
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Zitat von lelama:
Ich habe schon viel versucht, mir gelingt es einfach nicht -

Dann musst du neue Dinge versuchen. Die meisten Angsthasen haben das Problem, dass sie mehr oder weniger halbherzig ein paar Sachen ausprobieren. Da das in aller Regel nicht funktioniert- und schon gar nicht sofort - wird es als nutzlos abgetan.

Es ist so viel einfacher, sich in die wohl vertrauten Angstgedanken fallen zu lassen - und jedes Mal, wo man das tut, festigt man diesen Mechanismus mehr.

So paradox das klingen mag, aber in Sachen Anstrengung ist Angst haben viel bequemer, als gegen sie anzuarbeiten. Man muss sich nur treiben lassen. Neue Gedanken zu erschaffen, kostet ungleich mehr Bemühen.

Angstgedanken sind eine Gewohnheit, die wir hätscheln und pflegen. Uns fällt nichts Besseres mehr ein, womit wir uns beschäftigen möchten. In der Theorie natürlich schon. Das Leben wäre ja so toll, wenn die Angst nicht wäre.

Aber was würde denn ernsthaft an ihre Stelle treten? Man müsste ja aktiv werden, den Hintern bewegen, arbeiten, sich um die Kinder kümmern, abnehmen, Sport treiben, rausgehen...Und man würde seine Kommunikation auf reale Menschen zurück verlagern müssen, die weniger bequem zu erreichen und weniger pflegeleicht im Umgang sind. Die realen Menschen wiederum würden weniger Rücksicht nehmen und einen weniger entlasten.

Angst hat eine Menge Vorteile, die man bereit sein muss, aufzugeben, wenn man sie los werden will. Diese sind nicht für alle gleich und schon gar nicht immer offensichtlich, denn Angst ist ja auch s,cheißanstrengend.

Dennoch fällt den meisten das Behalten leichter als das Loslassen.

30.07.2020 13:24 • x 1 #36


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Panikattacke und Angstzustände nach Entbindung

x 3


Calima

Calima
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Zitat von lelama:
Und ich glaube, ich tue zu wenig für mich!


Der Gedanke ist oft wesentlich. Und die große Kunst ist, überhaupt erst mal rauszufinden, was das denn konkret bedeuten könnte.

Ich habe für mich festgestellt, dass ich mit regelmäßigem Sport und einer ernährungsbewussten Lebensweise unglaublich viel für mich tue, was dazu führt, dass ich mich gut fühle. Die Schwierigkeit dabei ist, dass meine Komfortzone sich an einer ganz anderen Stelle befindet. Würde ich danach gehen, was ich GERNE TUN würde, hätte das mit Faulenzen und hochkalorischen Nahrungsmitteln zu tun.

Diesem "Bedürfnis" bin ich einige Jahre gefolgt mit dem Ergebnis, dass ich fett, krank und angstbesetzt wurde.

Ich glaube inzwischen, dass man sich hervorragend antrainieren kann, die Signale seines Körpers fehlzuinterpretieren. Sei es in Sachen Angst oder - und die steht in engem Zusammenhang mit dieser - in Sachen Körperwahrnehmung.

Mir hat unglaublich geholfen, immer wieder zu vergleichen, was gesunde, schlanke Menschen tun und wie im Gegensatz dazu die Verhaltensweisen (psychisch) kranker und/ oder dicker Menschen aussehen. Ich habe wahre Highlights an Aha-Erlebnissen allein dabei gehabt, das Essverhalten dicker und schlanker Menschen zu beobachten. Mein eigenes Verhalten habe ich dabei immer auf der Seite des ungesunden Lebenswandels wiedergefunden.

Das war nicht nett, aber heilsam und hat es mir letzten Endes ermöglicht, gesunde Dinge zu tun, statt kranke.

30.07.2020 13:43 • #38


Zum Beitrag im Thema ↓


Melli39
Hallo...also warst du schon bei einem Psychologen?und körperlich wurde auch alles abgecheckt und alles war ok!?!du sagst die Geburt war vor 3 Monaten ...nimmst du die Pille oder ähnliches?und Mal eine Therapie starten !?!ich weiss die Warteliste ist vielll zu lang ....und man ist jetzt verzweifelt und nicht in ein paar Monaten Smile

x 1 #2


J
Ja die geburt ist genau 3 Monate her.
Ich habe soweit alles ärztlich durchchecken lassen.
Blutwerte sind gut
Mit meinem Herzen ist laut kardiologe alles gut (er stellt nur einen erhöhten puls fest was wohl an meiner Angst liegt)
Kopf mrt alles gut.
Laut Hausärztin wo ich mittlerweile 2 mal die Woche sitze alles gut.

Die Pille nehme ich nicht.

Meine Hausärztin verschrieb mir opripramol was ich aber nicht nahm, da ich auch Angst vor Nebenwirkungen habe und sobald ich die lese die auch komischerweise immer bekomme.

Psychologentermin habe ich nächsten Monat wobei ich mir da auch nicht viel bei erhoffe.

Ich habe solche Angst die mich so einschränkt momentan habe ich wahnsinnig Angst vor Thrombosen.
Ich war vor 4 Wochen in der Notaufnahme weil meine Wade schmerzte er diagnostizierte eine beinthrombose ich musste 2 Tage dort bleiben und heparin bekommen.
Nach diesen Tagen ging ich zu meiner Hausärztin die machten einen d dimer test und ultra und sagten mir ich hatte nie eine thrombose.
Seitdem habe ich aber solche Angst vor einer thrombose, weil der Arzt da sagte wenn ich aufstehe könnte ich tot umkippen wegen einer lungenembolie

#3


J
Sry noch etwas
Und sobald ich an mir blaue Venen entdecke denke ich gleich ich habe eine thrombose

x 1 #4


Melli39
OK das kommt mir sehr bekannt vor Smile hätte ich schreiben können..(leider)..das mir der Thrombose und dem Arzt ist natürlich Mal ganz übel ..komischer Arzt der einem sagt das man tot umkippt !das nährt die Ängste natürlich zusätzlich sowas .. und eine Therapie hilft auch nur wenn man selber bereit ist und an sich arbeitet usw...ich meine warum soll's nicht helfen ,schlimmer wie nett kann es ja nicht sein...ich hätte gerne schon ein Therapie Termin..aber deine Symptome kenn ich zugute

x 1 #5


J
Seid gestern ist es wieder ganz schlimm.
Ich sehe verschwommen, fühle mich nicht anwesend, denke der Boden unter meinen Füßen wackelt ich entdecke überall seit neustem starke blaue Venen etc.
Das kann doch nicht mein kopf sein
Ich werde langsam wahnsinnig.
Ich kann doch auch nicht ständig zum arzt

x 1 #6


Melli39
Ja ich hatte gestern auch so ein sch. Tag und bin tatsächlich zum Arzt gerannt "schäm"aber dieses Herzrasen hat mich kirre gemacht .wenn das so einfach zu verstehen wäre...warum wieso weshalb ..die Psyche auch unterbewusst kann ganz viele Symptome machen.due dann aber halt nicht organisch sind ...ach einfach blöd. Aber ich muss Grade lachen,das mit dem blauen Fleck hab ich auch heute ganz extrem ...hab mehrere entdeckt woher auch immer und dachte direkt an Durchblutung s Störungen usw ...und ständig zum Arzt Rennen ist natürlich auch nicht gut aber einmal im Monat muss ich immernoch hin leider ....aber besser wie sonst jeden Tag . ..Fazit ich kann dir auch nur sagen das es unterbewusst von den Gedanken kommt

#7


J
Können von der Psyche auch schmerzen stärker werden?
Zb Schmerzen im Arm aber an nur einer Stelle etc also so punktuelle Schmerzen?

Kann die psyche auch kribbelnde Beine machen?

Wirklich ich fühle mich so krank

#8


Melli39
Wenn du dich körperlich so krank fühlst kannst es ja morgen beim Hausarzt abklären lassen....kribbelnde Füsse oder Hände hatte ich auch eine Zeit lang ,da hiess es auch es kommt von der Angst!es kommen ständig andere Körperteile dran bei mir ..keine Ahnung was das soll... akzeptiert man das eine Zack kommt die Angst mit einem neuen Symptom um die Ecke...so ist es zumindest bei mir ... Aber wenn es dich beruhigt geh doch zum Arzt morgen .. ausser du warst vielleicht Freitag schon da ,dann ist natürlich doof

#9


J
Ja genauso ist es.
Ist das eine übern Berg kommt das nächste und das täglich.
Ich wache morgens auf und weiß schon der Tag wird sch..

Ne ich war seid 1 1/2 wochen mal nicht beim Arzt.
Sonst war ich täglich da was mir auch immer so leid tut wegen meinen Kindern.

Ja morgen werde ich mal wieder hin gehen und ich fühle hle mich dort teilweise schon echt blöd.
Die Ärztin kennt mich weiß was ich habe aber die Frauen die vorne am thresen arbeiten schauen mich schon ständig komisch an

x 1 #10


Melli39
Und schon wieder original ich Smile

#11


Melli39
Sorry wenn ich lache aber freue mich Grade das noch jemand so empfindet wie ich ....ja die lieben netten am Empfang ...puhh da gibt's hier auch so tolle ...die einem es auch spüren lassen so nach den Motto boar die schon wieder .......kenn ich ..

#12


Calima
Du hast eine Menge Verantwortung um die Ohren, da kann die Psyche schon mal Hilfe schreien.

Vielleicht magst du mal hier mitlesen, der TE geht es ähnlich und auch ihre Lebenssituation ist vergleichbar.

erfolgserlebnisse-f59/endlich-leben-lieben-ohne-angst-t103322.html

x 1 #13


J
Jetzt zb liege ich auf dem Sofa und spüre ein inneres zittern in den Beinen und starke Unruhe.

Ist das wirklich die psyche

#14


Calima
Zitat von Joembri13:
Ist das wirklich die psyche

Ja.

#15


Melli39
Ich behaupte JA ..man legt sich hin und kommt zur Ruhe und man achtet extrem auf jedes Signal vom Körper was wir leider direkt mit was negativem verbinden ...ablenken...ablenken ..ich dachte vor einer Stunde auch noch Mist jetzt geht nichts mehr und hab aus trotz angefangen zu streichen und siehe da es ging mir gut dabei und jetzt danach auch noch...Herzrasen ist echt weg ..

#16


J
Zitat von Calima:
Du hast eine Menge Verantwortung um die Ohren, da kann die Psyche schon mal Hilfe schreien.Vielleicht magst du mal hier mitlesen, der TE geht es ähnlich und auch ihre Lebenssituation ist vergleichbar.



Danke ich habe mir die Beiträge durchgelesen
Es tut gut zu lesen das es anderen auch so geht und man nicht alleine ist

#17

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J
Zitat von Melli39:
Ich behaupte JA ..man legt sich hin und kommt zur Ruhe und man achtet extrem auf jedes Signal vom Körper was wir leider direkt mit was negativem verbinden ...ablenken...ablenken ..ich dachte vor einer Stunde auch noch Mist jetzt geht nichts mehr und hab aus trotz angefangen zu streichen und siehe da es ging mir gut dabei und jetzt danach auch noch...Herzrasen ist echt weg ..



Ja und dann fange ich an zu googlen und suche noch mehr bis ich alle Symptome für eine bestimmte Krankheit habe.


Ich will das nicht mehr
Ich will da raus
Und eigentlich will ich auch nicht mehr zum Arzt
Ich will wieder die alte selbstbewusste Frau von vor einem Jahr werden

x 1 #18


Melli39
Google ist natürlich das schlimmste was man machen kann!und man schafft es auch wieder die alte zu werden ,wenn nicht noch besser Smilebin ich überzeugt von

#19


J
Bloß wie?
Mein Mann ist auch schon ganz verzweifelt er steht hinter mir und wir fahren ständig zum arzt etc.
Aber unsere Beziehung leidet auch so sehr, da ich nur noch mit mir beschäftigt bin. Ständig auf meinen Körper achte etc ich nicht mehr dieselbe bin.

Gibt es Tips ausser Psychologe oder Tabletten?

x 1 #20


A


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