App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

527

S

Sarahh
Mitglied

Beiträge:
2633
Themen:
18
Danke erhalten:
940
Mitglied seit:
Ich möchte Selbstverantwortung für mein Leben übernehmen! Muss ich da auch hinter die Kulissen schauen? Eigentlich würde ich viel lieber meine Vergangenheit einfach ausblenden. Jedoch macht sie Dich doch zu dem Menschen der Du genau jetzt hier in diesem Moment bist. Wer bin ich? Eigentlich bin ich nicht die Frau die ich nach außen zeige und die ich gerne wäre. Ich kann meine Ängste und Sorgen wunderbar hinter meiner Maske verstecken! Auf andere da draußen wirke ich als attraktive selbstbewusste tolle Mama und Ehefrau die alles im Griff hat. Ich habe aber momentan überhaupt nix mehr im Griff. Ich sterbe jeden Tag an einer neuen unheilbaren Krankheit während ich zu Hause 4 Kinder versorge den Haushalt schmeiße, die tolle Ehefrau Spiele und nebenbei versuche eine Weiterbildung am Laptop hinzubekommen.
Es wird Zeit Verantwortung zu übernehmen! Es wird Zeit diesem kleinem Mädchen zu zeigen, dass das Leben so viel mehr bietet als Angst und Elend. Es darf wieder vertrauen, lieben, glücklich sein, verzeihen und los lassen und sich vor allem selbst akzeptieren und lieben. Es darf anfangen einen neuen unbekannten Weg zu gehen und dem Leben ein Stück Vertrauen schenken. Angst ist das Gegenteil von Liebe. Wer in Angst lebt kann keine Liebe geben und empfangen. Ich möchte lieben und auch wieder Liebe empfangen. Ich merke schon wie es sich innerlich in mir verkrampft, wenn ich an Vertrauen denke, aber wer nichts wagt bei dem wird sich auch definitiv nichts verändern. Ich möchte nicht mehr in dieser Abwärtsspirale der Angst hängen! Also muss ich was verändern! Ich werde was verändern! Innerlich fühlt es sich noch nicht so ganz echt an, aber das wird schon mit der Zeit kommen. Ich mache jetzt Sport und ich werde es schaffen danach Duschen zu gehen ohne in die Angst zu verfallen.

28.07.2020 x 7 #1


386 Antworten ↓
Calima

Calima
Mitglied

Beiträge:
7540
Themen:
5
Danke erhalten:
12782
Mitglied seit:
Zitat von Annalehna:
doch wichtigsten Dinge für mich kann man mit Geld nicht kaufen.

Das sagt sich recht einfach. Ich erlebe in jedem Schuljahr, wie Studis schlechtere Leistung bringen, weil sie nebenbei für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen. Manche schaffen aus diesem Grund Abschlüsse nicht oder entscheiden sich gegen ein weiterführendes Studium, obwohl sie das Potential hätten.

Hier entscheidet Geld über Lebenswege. In wirklich prekären Verhältnissen tritt das noch wesentlich gravierender in Erscheinung, wenn bereits Kindern der Zugang zu Bildung versperrt bleibt.

Auch Gesundheit ist davon beeinflusst, sowohl in der Lebensführung als auch im der medizinischen Versorgung.

Wir finanzieren beispielsweise im Bekanntenkreis seit Jahren gemeinsam ein Medikament für eine Frau, welches nachweislich ihr Leben verlängert und ihre Lebensqualität drastisch verbessert, aber für sie nicht bezahlbar ist und von der Kasse nicht übernommen wird.

Auf der anderen Seite erlebt mein privat versicherter Mann gerade mal wieder eine Diagnostik der aufwändigsten Art. Für ihn ein Geschenk, das für andere so nicht möglich wäre.

Von daher stimmt die Aussage, dass es wichtigere Dinge als Geld gäbe nicht in dieser Absolutheit, weil Geld über genau diese wichtigen Dinge entscheiden kann.

20.07.2020 09:46 • x 4 #361


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Endlich Leben & Lieben ohne Angst

x 3


Yannick

Yannick
Mitglied

Beiträge:
917
Themen:
6
Danke erhalten:
1842
Mitglied seit:
Zitat von Veritas:
Das mache Ich auch, Yannick (Anzeigen lesen/Friedhof). Spook-e. Es zieht einen schon manchmal runter, zum Glück aber nicht lange.

Ja, da hast du Recht! Immer kann ich mir das auch nicht "antun", wenn man das so sagen darf. Wie gesagt, manchmal "erdet" es ungemein, macht natürlich auch traurig. Manchmal gibts gar Momente, wo ich denke, vielleicht könnte sie oder er mit einem Leben mehr anfangen, als ich es tue. Aber das ist natürlich auch wieder "Quatsch"...
Manchmal schiebe ich all diese Gedanken aber auch beiseite, weil es mir auch zu viel wird und ich dann auch einfach mal z.B. albern sein möchte, so wie es nun mal kommt im Leben...

Man sieht eben, das Leben wird verteilt ohne Ansehen von Aussehen, Reichtum, Charakter... Es gibt "schöne Menschen", die sterben trotzdem früh, während die "häßlichen" alt werden (keine Diskusssion jetzt über was ist schön, was ist häßlich). Es gibt die Reichen, die nichts haben von ihrem Reichtum, während die Armen glücklich und zufrieden sind in ihrer Lebenswelt.
Das ist insgesamt wohl das, was das Leben ausmacht!

Zitat von Annalehna:
@yannick...gut geschrieben, sollte man drüber nachdenken.
Ja ich bin auf jeden Fall für viele Dinge dankbar, nur manchmal fällt es halt schwer und man ist sich dessen nicht mehr bewusst, besonders dann wenn es einem nicht gut geht.
Wenn alles erreicht hast was du wolltest dann kannst du dich sehr glücklich schätzen und die Frage was da noch kommt.....weiß Gott sei Dank niemand.

Das ist ja auch jedermanns bzw. jederfraus gutes Recht, sich nicht immer nur in Achtsamkeit zu bewegen. Jeder von uns hat nun mal sein eigenes Leben, mit eigenen Herausforderungen und Problemen. Vielleicht ist man aber auch gerade dann für andere ein Beispiel dafür, achtsamer mit sich selbst zu sein. Denke, so dreht sich das immer wieder.
Traurig machen mich die Menschen, die keine Achtsamkeit, vor allem aber keine Dankbarkeit empfinden und alles, was ihnen zufällt, als "selbstverständlich" erachten.

Es gibt ja immer noch Dinge, die man tun kann. Aber man kann eben auch einfach mal öfter in den Tag hineinleben. Das ist sicher auch etwas, was man viel öfter machen sollte. Und irgendwann werden wir uns ärgern, dass wir es nicht viel öfter getan haben...

19.07.2020 23:09 • x 4 #355


Zum Beitrag im Thema ↓


Hotin
Hallo Sarahh,
Zitat:
Ich möchte Selbstverantwortung für mein Leben übernehmen! Muss ich da auch hinter die Kulissen schauen? Eigentlich würde ich viel lieber meine Vergangenheit einfach ausblenden.


Wenn Du mehr Verantwortung für Dich übernehmen möchtest, kann ich Dich nur dazu
bestärken.
Ich finde nicht, dass man dafür unbedingt immer erst hinter die Kulissen schauen muss.
Wenn Du weißt, was Du gern möchtest, wird das anfangs ausreichen.
Allerdings ist es immer dann notwendig in die eigene Vergangenheit zu schauen, wenn man an
bestimmten Punkten einfach nicht voran kommt. Weil oft haben wir Menschen durch Erziehung
und Kindheitserfahrungen selbst Sperren im Kopf angelegt. Da fällt es dann leichter, wenn man
durch zurückschauen sieht, warum man so oder so handelt.

Zitat:
Eigentlich bin ich nicht die Frau die ich nach außen zeige und die ich gerne wäre. Ich kann meine
Ängste und Sorgen wunderbar hinter meiner Maske verstecken!


Teilweise ist dieses Verhalten im Grunde nicht schlecht. Fast alle Menschen verstecken einiges
hinter Masken. Zu einem zufriedenstellenden Leben gehört aber auch, dass man anderen
Menschen auch mal zeigt, dass man Schwächen hat und nicht immer perfekt sein will.
Ich sehe es als eine Art von Luxus im Leben an, teilweise offen davon zu reden, was ich nicht
weiß und nicht kann.

Zitat:
Ich sterbe jeden Tag an einer neuen unheilbaren Krankheit während ich zu Hause 4 Kinder versorge den Haushalt schmeiße, die tolle Ehefrau Spiele und nebenbei versuche eine Weiterbildung am Laptop hinzubekommen.


Kann es sein, dass Du Dich einfach oft überlastest? Bevor Du mehr Verantwortung für Dich
übernehmen wirst, solltest Du sicher auch überlegen, wie Du täglich Ruhepausen und
Entspannung in Deinen Alltag einbaust.

Zitat:
Ich merke schon wie es sich innerlich in mir verkrampft, wenn ich an Vertrauen denke, aber wer nichts
wagt bei dem wird sich auch definitiv nichts verändern.


Vertrauen können ist etwas sehr Wichtiges. Wenn Du damit Probleme hast, dann versuche
anderen Menschen mehr zu vertrauen.
Ganz wichtig ist dabei. Es ist normal und kommt immer wieder mal vor, dass unser Vertrauen
missbraucht und wir enttäuscht werden. Das gehört zum Leben dazu und sollte Dich nicht
dazu zu bewegen, Dein Vertrauen generell wieder zurückzuziehen.

Dir wünsche ich viel Erfolg dabei, einiges in Deinem Leben zu ändern.

Viele Grüße

Bernhard

x 2 #2


S
Zitat von Hotin:
Hallo Sarahh,Wenn Du mehr Verantwortung für Dich übernehmen möchtest, kann ich Dich nur dazubestärken.Ich finde nicht, dass man dafür unbedingt immer erst hinter die Kulissen schauen muss. Wenn Du weißt, was Du gern möchtest, wird das anfangs ausreichen.Allerdings ist es immer dann notwendig in die eigene Vergangenheit zu schauen, wenn man anbestimmten Punkten einfach nicht voran kommt. Weil oft haben wir Menschen durch Erziehung und Kindheitserfahrungen selbst Sperren im Kopf angelegt. Da fällt es dann leichter, wenn man durch zurückschauen sieht, warum man so oder so handelt.Teilweise ist dieses Verhalten im Grunde nicht schlecht. Fast alle Menschen verstecken einigeshinter Masken. Zu einem zufriedenstellenden Leben gehört aber auch, dass man anderenMenschen auch mal zeigt, dass man Schwächen hat und nicht immer perfekt sein will.Ich sehe es als eine Art von Luxus im Leben an, teilweise offen davon zu reden, was ich nicht weiß und nicht kann.Kann es sein, dass Du Dich einfach oft überlastest? Bevor Du mehr Verantwortung für Dichübernehmen wirst, solltest Du sicher auch überlegen, wie Du täglich Ruhepausen und Entspannung in Deinen Alltag einbaust.Vertrauen können ist etwas sehr Wichtiges. Wenn Du damit Probleme hast, dann versucheanderen Menschen mehr zu vertrauen.Ganz wichtig ist dabei. Es ist normal und kommt immer wieder mal vor, dass unser Vertrauen missbraucht und wir enttäuscht werden. Das gehört zum Leben dazu und sollte Dich nichtdazu zu bewegen, Dein Vertrauen generell wieder zurückzuziehen.Dir wünsche ich viel Erfolg dabei, einiges in Deinem Leben zu ändern.Viele GrüßeBernhard

Vielen Dank für deine Nachricht

x 1 #3


S
Es wird nicht leicht werden. Gerade habe ich Sport gemacht und bin Duschen gegangen und es überkommt mich die volle Panik. Ich sehr schön wieder Knoten und Dellen in meiner Brust. Mein Verstand sagt mir, dass ich im letzten halben Jahr ungefähr 6 mal zur Kontrolle war und alles in Ordnung ist. Kopfkino fängt an, aber was ist wenn da was nicht stimmt. Brustkrebs...Tod. Was ist dann mit meinen Kindern? Die *beep* Angst fühle ich im Moment. Stop, Stop verdammt noch mal Stop! Du bist gesund und es geht Dir gut. Du hast gerade kein Sodbrennen und deshalb sucht sich Deine Psyche wieder was anderes. Alles ist gut und Du bist in Sicherheit. Du brauchst definitiv nicht wieder zum Arzt gehen.

x 3 #4


Calima
Du trägst eine riesige Verantwortung. Vier Kinder sind eine Challenge und mit Sicherheit bereits ein Vollzeitjob. "Nebenher" stemmst du aber auch noch eine Menge anderes. Krankheit ermöglich dir Schonraum. Wer krank ist, darf sich ausruhen, muss keine Leistung bringen.

Das ist ein Gedanke.

Ein anderer: Du hast dein Leben und das deiner Familie voll im Griff. Ganz einfach, weil du das haben musst, damit der Laden läuft. Was du nicht im Griff hast, ist eine lebensbedrohliche Krankheit wie Krebs. Dich übermäßig vor dieser fürchten, könnte stellvertretend dafür stehen, den Verlust von Kontrolle in deinem restlichen Leben zu befürchten.

An der Krankheit kannst du nicht schrauben, an deinem Alltag aber schon. Und da bin ich ganz bei @Hotin : Suche nach Wegen, die Lasten in deiner Familie gleichmäßig zu verteilen. Kommuniziere mit deiner Familie, dass es dir aktuell nicht gut geht und dass ihr Wege finden müsst, euere Familie gemeinsam zusammenzuhalten. Das wird nicht reibungslos klappen, aber wenn ihr dran bleibt, werden sich Möglichkeiten finden.

Das können scheinbare Kleinigkeiten sein: Niemand stört dich in der Zeit, in der du arbeitend am PC sitzt. Arbeitend, nicht googelnd Wink. Niemand. Es sei denn, der Kopf ist ab. Jeder übernimmt entsprechend seinem Alter tägliche und regelmäßige Verantwortung. Die Älteren machen das Frühstück und Pausenbrot für die Kleineren. Es gibt 1001 Dinge, die Mamas so selbstverständlich tun, die auch die Kinder selbst regeln können.

Auch das bedeutet für dich natürlich, ein paar Fäden aus der Hand zu geben, zu vertrauen, dass es schon irgendwie klappen wird und Kontrolle abzugeben. Es wird nicht auf Anhieb klappen - und vor allem wird es anders laufen, wenn andere bestimmte Jobs übernehmen, als wenn du sie selbst erledigst. Das musst du zulassen können. Jeder darf es auf seine Art tun, nur getan werden muss es.

Das ist am Anfang anstrengender, als alles selbst zu machen. Niemand, der deine Jobs übernimmt, wird sie so zügig und perfekt erledigen wie du. Das muss er aber auch nicht, denn die Welt wird sich trotzdem weiterdrehen. Und du wirst tapfer üben, loszulassen, zu vertrauen, anderen etwas zuzutrauen. Das wird sich auszahlen. Deine Familie wird von mehreren Schultern getragen als nur von deinen.

Und du darfst dann einfach auch mal da sitzen und ausruhen. Ganz ohne krank zu sein.

x 4 #5


Hotin
Hallo Sarahh,

Du hast Recht. Leicht ist es nicht, mit Ängsten besser zurecht zu kommen.
Sonst hätten unsere Ärzte ja nur noch die Hälfte an Arbeit.
Zitat:
Ich sehr schön wieder Knoten und Dellen in meiner Brust. Mein Verstand sagt mir, dass ich im letzten
halben Jahr ungefähr 6 mal zur Kontrolle war und alles in Ordnung ist. Kopfkino fängt an, aber was ist
wenn da was nicht stimmt. Brustkrebs...Tod.


Wenn Du bereits mehrmals zu einer Kontrolle warst, dann darfst Du darauf vertrauen,
dass Du weitgehend gesund bist.
Was mit Deinen Kindern wäre, wenn Du ernstlich krank werden würdest, diese Frage
darfst Du nicht stellen. Solche Fragen, ich nenne sie mal gemeine und unfaire Fragen,
können fast jeden Menschen aus dem Gleichgewicht bringen.
Auf so eine Frage kann es nämlich keine eindeutige Antwort geben. Das bedeutet. Fragen
die Du heute nicht beantworten kannst, binden Deine Denkkraft und erzeugen immer neue Ängste.
Wie eine Quelle einen Fluss speist, so erzeugst Du mit solchen Fragen immer neue Ängste.
Diesen Fluss solltest Du austrocknen lassen. Also möglichst nie Fragen stellen, die Du
heute nicht beantworten kannst.

Niemand kann mir beantworten, was passiert, wenn ich morgen einen Herzinfarkt bekomme.
Also worüber soll ich da nachdenken? Ein paar Sachen, die ich im Krankenhaus benötigen würde,
habe ich im Schrank sauber liegen. Alles andere wird sich zeigen. Wir haben ein erstklassige
gesundheitliche Versorgung in unserem Land. Darauf vertraue ich.

Ich finde es gut, wenn Du immer rechtzeitig Stop sagst. Dir wird schon nichts passieren.
Und wenn, dann holst Du Dir die Hilfe, die Du dann benötigst. Heute kann das niemand wissen,
welche Hilfe Du dann benötigst. Dann werden die richtigen Wege gefunden.

Darauf kannst Du sicher vertrauen.

x 4 #6


S
Zitat von Calima:
Du trägst eine riesige Verantwortung. Vier Kinder sind eine Challenge und mit Sicherheit bereits ein Vollzeitjob. "Nebenher" stemmst du aber auch noch eine Menge anderes. Krankheit ermöglich dir Schonraum. Wer krank ist, darf sich ausruhen, muss keine Leistung bringen.Das ist ein Gedanke. Ein anderer: Du hast dein Leben und das deiner Familie voll im Griff. Ganz einfach, weil du das haben musst, damit der Laden läuft. Was du nicht im Griff hast, ist eine lebensbedrohliche Krankheit wie Krebs. Dich übermäßig vor dieser fürchten, könnte stellvertretend dafür stehen, den Verlust ...

Vielen Dank für deine Nachricht und ja da hast du vollkommen Recht " Verantwortung abgeben" ist so ein Thema bei uns. Mein Mann unterstützt mich allerdings echt überall wo er kann! Meine Kinder könnte ich tatsächlich mehr mit einbeziehen. Auch zum Thema Kontrolle habe ich immer das Gefühl, dass ich sie haben muss ansonsten fühle ich mich unsicher! Ja und natürlich wäre eine Krankheit unkontrollierbar, was mich verrückt machen würde.

x 1 #7


S
Zitat von Hotin:
Hallo Sarahh,Du hast Recht. Leicht ist es nicht, mit Ängsten besser zurecht zu kommen.Sonst hätten unsere Ärzte ja nur noch die Hälfte an Arbeit.Wenn Du bereits mehrmals zu einer Kontrolle warst, dann darfst Du darauf vertrauen,dass Du weitgehend gesund bist.Was mit Deinen Kindern wäre, wenn Du ernstlich krank werden würdest, diese Fragedarfst Du nicht stellen. Solche Fragen, ich nenne sie mal gemeine und unfaire Fragen,können fast jeden Menschen aus dem Gleichgewicht bringen.Auf so eine Frage kann es nämlich keine eindeutige Antwort geben. Das bedeutet. Fragendie Du heute nicht beantworten kannst, binden Deine Denkkraft und erzeugen immer neue Ängste.Wie eine Quelle einen Fluss speist, so erzeugst Du mit solchen Fragen immer neue Ängste.Diesen Fluss solltest Du austrocknen lassen. Also möglichst nie Fragen stellen, die Duheute nicht beantworten kannst.Niemand kann mir beantworten, was passiert, wenn ich morgen einen Herzinfarkt bekomme.Also worüber soll ich da nachdenken? Ein paar Sachen, die ich im Krankenhaus benötigen würde,habe ich im Schrank sauber liegen. Alles andere wird sich zeigen. Wir haben ein erstklassigegesundheitliche Versorgung in unserem Land. Darauf vertraue ich.Ich finde es gut, wenn Du immer rechtzeitig Stop sagst. Dir wird schon nichts passieren.Und wenn, dann holst Du Dir die Hilfe, die Du dann benötigst. Heute kann das niemand wissen,welche Hilfe Du dann benötigst. Dann werden die richtigen Wege gefunden.Darauf kannst Du sicher vertrauen.

Sich heute verrückt machen was morgen passieren könnte macht einen tatsächlich verrückt ...Ich versuche zu vertrauen und vielleicht auch wieder anzufangen im hier und jetzt zu leben und zu fühlen. Alles andere weiß ich nicht undan kann eben nur darauf vertrauen dass es gut wird. Danke für deine Nachricht

x 1 #8


S
Man merkt erst was man für verrückte Gedanken den ganzen Tag hat, wenn man darauf achtet was man denkt. Ich werde anfangen müssen positiv zu denken. Ich verspreche mir hiermit selbst, dass ich keine Krankheiten mehr googeln werde. Ich muss endlich anfangen an mich zu glauben, dass ich liebenswert bin, glücklich sein darf! Ich gehe immer vom schlimmsten aus. Wenn meine Kinder draußen spielen und es fährt der Krankenwagen vorbei ist mein Puls auf 180. Sofort bin ich überzeugt dass ihnen was schlimmes zugestoßen ist. So ist es in allen Bereichen in meinem Leben. Ich bin immer in Alarmbereitschaft. Vertrauen fällt mir so unheimlich schwer, aber ich werde hier und jetzt anfangen zu vertrauen.

x 1 #9


S
Kopfkino wie ich es fürchte und hasse. Meine Freundin schrieb mir heute dass es vielleicht auch MS sein könnte. Es ist mir so in Bauch reingefahren, bei dem Gedanken, dass mein Sohn MS haben könnte. Man braucht einen freien Kopf um klar denken zu können, also Mann geschnappt und raus. Was tun wenn das Kopfkino nicht besser wird? Schneller Joggen? Loslassen, alles wird gut egal was kommt. Eine starke gesunde Mama ist jetzt das wichtigste. Positiv Denken.

#10


S
Herzrasen und bereits Morgens schon Angst auf die Toilette zu gehen und zu Duschen. Angst etwas schlimmes entdecken zu können und danach nur noch doch ärztliche Kontrolle beruhigt werden zu können. Angst vor der Angst. Stopp, es ist nicht normal, dass man aufwacht und Angst hat. Die verdammte Angst muss doch was anderes sein, etwas tieferes. Angst vor dem Leben und glücklich sein. Ich habe es verdient glücklich zu sein! Vor was habe ich nur so eine verrückte Angst?

x 1 #11


A
@Sarahh puh das erinnert mich sehr schwer an meine Anfangsphase......da hatte ich immer zu Angst,deswegen kann ich das sehr gut nachempfinden. Liebe Grüße

x 1 #12


S
Zitat von Annalehna:
@Sarahh puh das erinnert mich sehr schwer an meine Anfangsphase......da hatte ich immer zu Angst,deswegen kann ich das sehr gut nachempfinden. Liebe Grüße

Ich darf und kann so nicht mehr weiter machen! Ich möchte frei sein von dieser krankhaften Angst!

#13


S
Zitat von Sarahh:
Ich darf und kann so nicht mehr weiter machen! Ich möchte frei sein von dieser krankhaften Angst! Nein es ist eine wahnhafte Angst. Vor kurzem habe ich meine Waschmaschine ausgeräumt und ein kleines viereckigen Päckchen zwischen der Wäsche gefunden. In Gedanken ließ ich mich schon von meinem Mann scheiden. Zitternd hab ich das dann aufgemacht und was kam zum Vorschein" Ein Erfrischungstuch" ...ich musste lachen aber es ist traurig, wenn man in nichts auf dieser Welt mehr Vertrauen hat.

x 1 #14


A
@ Sarahh...dann musst du alles dafür tun damit es dir besser geht,alle Hebel in Bewegung setzen!
Wenn es notwendig ist auch ein Klinikaufenthalt?
Bitte nimm es früh genug in Angriff....alles gute knuddeln

x 2 #15


S
Zitat von Annalehna:
@ Sarahh...dann musst du alles dafür tun damit es dir besser geht,alle Hebel in Bewegung setzen!Wenn es notwendig ist auch ein Klinikaufenthalt? Bitte nimm es früh genug in Angriff....alles gute knuddeln

Ja da hast du Recht und ich erkenne so langsam auch, dass ich nicht körperlich sondern seelisch krank bin. Ich versuche jetzt mir meine Ängste und Gedanken von der Seele zu schreiben. Dadurch erkenne ich vielleicht wo ich was ändern muss. Ich habe auch jede Woche ein Gespräch beim Therapeut.

x 1 #16


Calima
Zitat von Sarah:
ich versuche jetzt mir meine Ängste und Gedanken von der Seele zu schreiben.


Was ich wirklich klasse finde ist, dass bei dir etwas in Bewegung geraten ist.

Schmetterlinge müssen sich ordentlich plagen, um aus ihren Puppen zu schlüpfen, die sie lange beschützt, aber auch eingeengt haben. Sobald sie das geschafft und ihre Flügel entfaltet haben, sind sie verletzlich und ihr Leben ist nicht frei von Risiken. Dafür können sie fliegen, wohin sie wollen und sind wunderschön.

Das Fliegen in der wilden Welt, in der es manchmal ordentlich stürmt und regnet, ist nicht immer einfach - aber unglaublich spannend und lebendig.

Du schaffst das!

x 3 #17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

S
Zitat von Sarahh:
Ich darf und kann so nicht mehr weiter machen! Ich möchte frei sein von dieser krankhaften Angst!


In dir steckt viel Potential, es raus zu schaffen aus dem Angst- Leben in ein selbstbestimmtes Leben. Du hast jetzt den Schalter umgelegt. Du kannst es schaffen, ich drücke dir die Daumen.

x 2 #18


S
Zitat von Calima:
Was ich wirklich klasse finde ist, dass bei dir etwas in Bewegung geraten ist. Schmetterlinge müssen sich ordentlich plagen, um aus ihren Puppen zu schlüpfen, die sie lange beschützt, aber auch eingeengt haben. Sobald sie das geschafft und ihre Flügel entfaltet haben, sind sie verletzlich und ihr Leben ist nicht frei von Risiken. Dafür können sie fliegen, wohin sie wollen und sind wunderschön.Das Fliegen in der wilden Welt, in der es manchmal ordentlich stürmt und regnet, ist nicht immer einfach - aber unglaublich spannend und lebendig.Du schaffst das!

Schön was Du mir geschrieben hast. Ich Danke Dir dafür. Ich habe nichts zu verlieren, weil mein Leben in der Angst ist kein Leben mehr. Ich werde es schaffen, für mich und meine Familie. Es wird wohl jetzt erst mal hart werden alle Ängste auszuhalten, aber ich glaube dass ich es nur so schaffe aus dem Kreislauf rauszukommen.

#19


S
Zitat von soleil:
In dir steckt viel Potential, es raus zu schaffen aus dem Angst- Leben in ein selbstbestimmtes Leben. Du hast jetzt den Schalter umgelegt. Du kannst es schaffen, ich drücke dir die Daumen.

Danke das ist lieb von dir.

#20


A


x 4


Pfeil rechts



App im Playstore