Hallo evivanvalence,
Zitat von evivanvalence:Es ist aber nicht so einfach... Es ist so das ich mit "nur" Panikattacken auch viel besser zurecht käme als mit diesen schrecklich blöden Symptomen die den ganzen Tag anhalten und wechseln. Wie lange soll man da "aushalten'? Eine Panikattacke is in max. 30 min vorüber... Früher kam sie und ging sie, und ich war unbeschwert wie vor der Attacke. Aber seit diese somatoformen störungen dazu kamen kann ich langsam nicht mehr abwarten und Tee trinken...
Es is echt anstrengend!
Nein, es ist nicht einfach, deswegen auch die Anführungszeichen in meinem Beitrag. Und ja, es ist anstrengend, aber höre bitte nicht auf es weiter zu versuchen! Ich kenne auch niemand bei dem die PAs nicht mit anderen Symptomen einhergehen. Bei mir war es u.a. der Magen-Darm-Trakt! Und auch bei mir blieben diese Symptome, als ich die PAs bereits im Griff hatte. Es ist doch schon ein toller Anfang, wenn du bereits mit den PAs besser umgehen kannst! Aber du musst weitermachen. Mit Geduld und Übung schaffst du das! Im Prinzip beschreibst du hier den Weg selbst:
Zitat von evivanvalence:Symptome akzeptieren und sich nicht damit beschäftigen, gedanklich zb. Wie es am besten geht bez man es umsetzen kann weis ich leider selber noch nicht. Bei mir ist es in etwa so, ich wache morgens auf, mir ist z.B. wieder übel..flau im Magen und meine Gedanken kreisen nur um das und ich "Steiger" mich umso mehr rein. Mit Schwindel das gleiche.
Es beschäftigt mich dann sehr!von Panikattacken allein, hab ich keine Angst, weil wie schon gesagt verschwindet die relativ schnell... Und diese Symptome ziehen sich bei mir jetzt schon ziemlich lange, natürlich im Wechsel... Vom globusgefühl bis hin zu Magen Darm beschweren is alles dabei.. Zum ko***!
Wir müssen das wirklich akzeptieren und lernen ne andere Denkweise zu bekommen weil anders weiss ich nicht wie das weggehen soll?
Aber du musst dir bewusst werden, dass du nicht deine Gedanken bist, deine Angst! Und du kannst entscheiden, ob du nicht einer deiner anderen Gedanken mehr Bedeutung schenkst als der Angst. Du musst versuchen die Angstgedanken bewertungsfrei zu akzeptieren und dich innerlich von ihnen zu distanzieren.
Hast du dich schon mal mit Achtsamkeitstraining, MBSR, beschäftigt? Da ist genau dieses wertfreie Annehmen das zentrale Element. Es gibt da ein tolles Buch, das die Methode insbesondere im Zusammenhang mit Ängsten und Angststörungen setzt, es heißt "Der Angst den Schrecken nehmen" von Jeffrey Brantley. Vielleicht findest du darin geeignete Ansätze für die Umsetzung deiner Theorie!