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Wie immer waren wir vorhin spazieren und ich achtete die ganze Zeit auf mein Herz .

Dann ging es bergauf und schwupps, Panik, Herzrasen, Todesangst, hielt meine Hand an mein Herz und wollte nur noch nach Hause. Dazu ist es sehr heiß, sodass ich da auch noch Panik bekam.

Menno, im Moment mag mir hier keiner auf meine Themen antworten ; ich würde mich freuen, wenn sich jemand melden würde, der diese Angst und Panik bei Belastung auch kennt.

LG

05.06.2011 15:17 • 10.06.2011 x 1 #1


8 Antworten ↓


Puh was soll man da jetzt sagen.

Die Attacke hast du dir quasi selbst gemacht.

Nehme mal ein glorreiches Beispiel von mir.
Ich im Mediamarkt Laden ,komme auf die super ,sagenhafte Idee ,meinen Blutdruck an den hiesigen ausgestellten Geräten zu kontrollieren.
Hundert Meter vorher, merk ich wie ich langsam unruhiger werde,fünfzig Meter vorher wird mein Atem schneller,Zehn Meter vorher ist mein Herzschlag und mein Bd so hoch, dass ich mein Puls im Ohr tickern höre.

Und was mach ich Depp ?
Nehme das Gerät und messe meine Werte.
Das Ergebnis, man kann es kaum Glauben,zu hoher BD und ein Puls von 135.

So ähnlich stelle ich mir das mit deinem Berg vor

05.06.2011 15:47 • #2



Panik(-attacken) bei Belastung

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Hey sei lieb gegrüßt

ich kenne das genau wie du.
War letztens auch mit Freunden einen langen Spaziergang machen, an einem Tag wo es auch sehr heiß war.
Es ging dann auch einen Berg hoch und schon bekam ich Herzrasen, Atemnot und Panik.
Das Ende vom Lied war das ich den ganzen Rest nicht wirklich genießen konnte. Hab nur in mich hinein gehört da ich sowieso seid einigen Monaten jede dollste Anstrengung vermeide, bin ich auch nicht in Kondition. Bekomme auch bei kleinsten Sachen schon Herzrasen und denke jedes mal das ich doch krank wäre...war nun auch schon zwei mal beim Kardiologen ( EKG, Echo, Belastungs - EKG ) war immer alles bestens bis auf das ich das letzte Belastungsekg abbrechen musste weil ich nicht mehr konnte und ich ne halbe PA hatte da die Blutdruckmessung was eigen. elektr. ist nicht ging und es plötzlich angefangen hat zu piepen und die Schwester manuell den Blutdruck maß...dadurch gerat ich ziemlich in Panik..sie meinte alles okay.....aber das half dann auch nicht mehr.

Zudem macht das Wetter vielen Betroffenen zu schaffen...das Herz schlägt schneller, Schwitzen usw. bei mir jedenfalls.

Mach dir kein Kopf, geht anderen genauso wie dir

05.06.2011 19:23 • #3


Ist das gleiche wie bei mir,. Ich meide im Moment auch größere anstrengungen bzw längeren Aufenthlat im freien bzw in der prallen Sonne, da ich sonst auch ne Panikattacke bekomme bzw es mir dann ziemlich dreckig geht, und das über Stunden.

Gerade war ich mim Hund ne etwas längere Strecke durch den Wald, auch mit bergauf bergab juhu und siehe da.. Ich sitz zuhause, mach mir nen Kopf und mess meinen Blutdruck und so ein Mist.
Ist doch immer wieder das gleiche., Also ja,. ich kenn den Mist und habs wieder seit einigen Monaten.

05.06.2011 20:50 • #4


Hallo,

habe auch PA's unter körperlicher Belastung, aber auch in Ruhe gehabt.
Ursache ist, das die Belastung dann im Moment zu hoch war. Man hat sich einfach überschätzt.
Ich laufe dann etwas langsamer einfach und denke, das ich dann so eine PA auch sofort verhindern kann.

Es dauert auch seine Zeit, bis man das Gefühl dafür entwickelt, wann es einem zuviel wird.
Ich denke mir fast auch, das ein plötzlicher Herztod bei Leistungssportlern dann hinter solchen Dingen sich verbergen könnte.
Und da die ja sowieso immer an die Leistungsgrenze gehen...ist das vielleicht sehr gefährlich auch.

Das Herz beobachten, das habe ich mir auch angewöhnt, aber messen kann man das auch nicht laufend. Und dann ist man ja wieder von einem Meßinstrument abhängig... Irgendwie habe ich versucht etwas zu finden, was ich immer bei mir habe.
Mit ein bißchen Nachdenken findet man auch andere Dinge, die Auskunft über den tatsächlichen Herzschlag geben.

Nur mit einem gefühlten Herzschlag bin ich auf die Nase gefallen. Einen erhöhten Herzschlag von ca. 15 Prozent konnte ich nicht vom Gefühl her spüren, zumindestens nicht bei sitzenden Tätigkeiten und da macht er dann auch keine Beschwerden bei mir.
Sowas macht sich aber beim Laufen dann nach einiger Zeit bemerkbar.

Aber Spazierengehen oder sonstige körperliche Bewegungen haben mir immer langfristig geholfen meine psych. Beschwerden zu verdrängen.
Man sollte also langfristig sich auch zu immer mehr Körperbewegung zwingen und mit leichten Belastungen anfangen.

@bellami1983
an deiner Stelle würde ich jetzt mal eine Pause einlegen mit den Spaziergängen. Ich benötigte so 3 Tage bis ich eine PA verkraftet hatte.
Und dann mach wieder weiter so, mit den Spaziergängen und versuche einfach langsamer insbesondere bei Hitze UND bergan zu gehen.
Das wird dir sicher gut bekommen und wäre aus meiner Sicht die richtige Verhaltensänderung daraus.

Wenn du ganz mutig bist, dann machst du das einfach auch mal umgekehrt und läufst schnell...
Und dann wirst du schon merken, was dir bekommt.

Solche Auswertungen sind dann aber auch nicht ganz einfach. Genaugenommen muß man ziemlich dieselbe Ausgangslage dann haben, wenn man dann sowas auch vergleichen will. Da spielt das Wetter eine Rolle, der sonstige Tagesverlauf... das wird also etwas umfassender. Ganz so schnell kann man dann manches auch nicht gleich herausfinden. Es gibt zig Einflüsse, die dafür sorgen das ein Tag nicht wie jeder andere ist, wen man ins Detail geht.

Aber schlechte Zeiten eignen sich eigentlich am Besten, um da mal ein paar praktische Dinge für sich herauszufinden, denn da bewirken bessere verhaltensweisen auch spürbarer etwas und umgekehrt.
Genau genommen kann man das auch in einer PA machen. Aber da ist man meist wegen der Angst zu sehr abgelenkt und übersieht einfach das einfachste.


VG


Um das mal zusammenzufassen:
Eine PA in körperlicher Ruhe kommt bei mir, wenn ich mich zuwenig körperlich bewege und eine PA bei körperlicher Belastung kommt, weil ich mich zuviel bewege.
Und das beschreibt auch generell, wie man das Problem mit PA's löst... und wie gegensätzlich die praktische Lösung aussieht.

Und meine PA's konnte ich nur mit gegesätzlichem Verhalten unter Kontrolle bringen.

07.06.2011 09:04 • #5


Naja ich glaub kaum, dass man unter Belastung eine PA bekommt, weil man sich überschätzt bzw übernimmt... Das mag in Einzelfällen eventuell mal zutreffen, habe ich bis dato aber selbst nie erlebt. Ich bin selber recht gut in Form und arbeite teilweise auf der Arbeit auch körperlich recht stark. Da bekomme ich nie eine PA und da verausgabe ich mich weitaus mehr, als ich es bei einem ausgedehnten Spaziergang mit anschließender 20Grad Steigung täte.
Es kommt ganz und gar darauf an, ob man in genau diesem Moment mit sich selbst beschäftigt ist und seinen Körper kontrolliert, oder ob man abgelenkt ist (arbeit).,

So ist es zum Beispiel bei mir. Es kann ja nicht sein, dass ich bei dem Spaziergang mit nem Puls von vllt 130 eine Panikattacke habe und auf der Arbeit ein ganzes Auto mit Computern volllade, beim Kunden auf nen Rolli lade, durch ne Halle fahre, dann ablade usw und dabei sicher nen höheren Puls hatte bzw die größere Anstrengung erforderlich war, und ich keine Attacke bekomme. Eventuell lag dabei sogar der Puls weitaus niedriger, da ich in den Momenten nicht in mich reinhöre und kucke ob alles ok ist.
Ich schaffs auch auf nen Ruhepuls von über 100 und das über Stunden wenn ich mich extrem kontrolliere... Und dabei lieg ich dann im Bett!^^ So, gute Nacht

08.06.2011 00:11 • #6


Hallo Reaching,

ich denke das es keine Einzelfälle sind, sondern der Normalfall. Es ist eine selbstüberschätzung. Egal ob unter körperlicher Belastung oder in Ruhephasen.
Einige werden durch psychische Belastungen PA's bekommen, andere durch zuwenig körperliche Bewegung, ...
Auch beim Sport kommen PA's vor, habe das hier auch schon gelesen.

Du willst das jetzt nicht wahrhaben, das ein Spaziergang eigentlich keine Belastung ist. Leistungsportler müssen um geringste Rekorderhöhungen kämpfen und trainieren, weil da biologische Grenzen sich auf tuen.
Aber an solchen Grenzen (die gibt es auch nicht nur körperlich, auch nervlich und so) kann jede Kleinigkeit entscheidend sein.

10 kg, was für einen Gewichtheber ansich nicht viel Gewicht ist, ist aber an der Leistungsgrenze ein Problem.
Und auch wer viel Streß hat usw. der ist schon so gut wie manchmal am Ende...

Und bei alternde Menschen läßt immer mehr die biologische Leistungsfähigkeit nach und dann wird denen schon ein Einkauf zuviel...
Also das hat sehr viel Gesichter.

Und du kannst mir doch jetzt nicht weismachen, das du bei 100er Puls im Liegen nicht auch dann an so einem Ende bist... Das kaufe ich dir nicht ab.

Wer psychisch krank ist, ist gewissermaßen an so einem Ende. Dafür gibt es aber auch Auswege...

Also eingestehen muß man sich das schon, das man, wenn man krank ist, auch geringe Belastungen sich als Überlastungen herausstellen können. Aber ist man wieder Gesund, wird das auch wieder anders.

Und wieso kann das nicht so sein, wie du es erlebst:
130er Puls beim wandern (PA)
im Beruf körperlich ausgeglichene Belastung (Anstrengung, körperliche Ruhen) = keine PA
100er Ruhepuls im Liegen

Auch wenn du jetzt noch keine Erklärung dafür hast, mußt du doch davon ausgehen, das es so ist, wie es ist.

Und ich meine, das ich schon darauf hingewiesen hatte das ein Wechsel von körperlicher Belastung und Ruhe der Hintergrund sein könnte, das du während der Arbeit keine PA bekommen hast.
Vielleicht nicht nur weil du beschäftigt und abgelenkt bist ?!
Aber im Liegen geht das Herz dann doch (manchmal) hoch und auch beim Spazierengehen schlägt es manchmal vielleicht doch zu hoch... das sind dann aber keine wechselseitigen verhaltensweisen, sondern gleichmäßige.
Durch das Hinlegen geht der Herzschlag runter, aber nicht der zu hohe. Das Herz schlägt mehr als nötig ist. Das ist dann unter körperlicher Belastung genauso.

Vielleicht liege ich falsch. Ich weiß nicht was du an den Tagen dann auch so noch gemacht hast, wo du Beschwerden bekommen hast. und so im Detail weiß man das meistens auch nicht mehr. PA's werden von unscheinbarsten Verhalten ausgelöst, die man wegen der Geringfügigkeit gar nicht erkennt. Und jedesmal ist es was anderes dann auch mal.
Das ist dann nur der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen bringt. Und den Tropfen mußt du selbst finden. ICH kann den für dich nicht finden.

Generell könnte es sein, da du ein körperlich ausgeglichene Berufstätigkeit hast, das du dann eher in der Freizeit dich körperlich ausruhen mußt und nun nicht mit Spaziergängen oder anderen körperlichen Dingen beschäftigen mußt.
Der Schwerpunkt kann aber auch durchaus anders liegen....Dazu kenne ich zuwenig.

Der Grund einer PA ist nicht ein hoher Puls oder vielleicht auch ein niedriger, sondern ein zu hoher bzw. zu niedriger. Das ist der feine Unterschied, wo ich meine, das eine PA in Ruhesituationen als auch unter Belastung entstehen kann.
Eine PA durch zu niedrigen Puls habe ich aber selbst nie kennegelert. und ob es das überhaupt gibt... weiß ich auch nicht. Ich kenne nur zu hohen Puls/Herzschlag als Ursache für eine PA.
Und da meine ich jetzt nicht den Herzschlag, den man zu Beginn einer PA bemerkt, sondern den zu hohen Herzschlag, der vor einer PA sein dürfte. (Das äußert sich u.a auch in Anspannungen, Nervosität, Unruhe, schweres Atmen bzw. erhöhte Atmung usw)
Und dann kommt es genau darauf an, was und wie man was macht:
Also geht man schon mit "gemischten" Gefühlen beim Spaztiergang los, dann sollte man diese durchaus richtige Verhaltensweise dann auch etwas versuchen zu "gestalten". Da kann man aller paar Minuten anhalten oder sein Tempo etwas verlangsamen. Gezielt auch mal schneller laufen und immer gut in sich hineinhorchen, ob man sich dadurch dann besser fühlt....
Da gibt es dann kein Patentrezept, wie man es am besten macht, aber man sollte schon versuchen, da noch was für sich zu finden. Ich konnte mir so auch immer ganz gut helfen. Meistens gehe ich bewußt sehr langsam los und steigere dann mein Tempo so, wie es mir gut bekommt. Das merke ich dann daran, das das Herz immer ruhiger schlägt, obwohl man ja immer schneller läuft und auch die Gesamtbelastung mit der Zeit steigt.
Und das ist ein gutes Zeichen. Da kommt dann auch keine PA mehr so schnell. Nur wenn die Tendenz umgekehrt ist, ja dann...

Also so eine PA kommt nicht so schnell, wenn man sich besser verhält, eine schlechte Tendenz rechtzeitig erkennt und dann eben sein verhalten versucht zu verbessern. Ggfs halte ich auch ein Vermeiden dann durchaus für sinnvoll, wenn die Situation kein besseres verhalten ermöglicht. Aber bei körperlicher Belastung dürfte immer eine Tempo- bzw Belastungsreduzierung möglich sein.
An der Kasse im Supermarkt kann man da nicht viel ausrichten. Da hätte man zuvor schon einiges besser machen müssen.


VG

08.06.2011 17:13 • #7


Huhu.

Ich glaub du hast das komplett falsch verstanden.
Ich hab doch nicht dauernd nen Ruhepuls von 100^^ Wenn ich extremst angespannt bin und am grübeln bin und im Bett liege, kann es sein, dass ich nen Ruhepuls von 100 oder sogar etwas mehr habe. Dabei habe ich aber keine Panikattacke. Das ist dann wieder was ganz anderes, da ich keine Panik verspüre in diesem Moment. Ich verausgabe mich auch nicht, da ich ja nichts tue als nur da zu liegen.

Klar ist man dann erschöpft usw wenn man das n paar Stunden hatte, das ist dann in diesen Momenten auch der einzige Grund weswegen man dann einschläft. Hab ich oft genug erlebt mittlerweile..

Ich hatte auch schon Panikattacken wegen zu niedrigem Puls. Wenn man auf der Intensivstation liegt weil keiner weiß wa mit einem los ist und man aus dem Schlaf gerissen wird weil der Herzmonitor bei Puls von 40alarm gibt, dann springt man auf, erschreckt sich selbst über seinen niedrigen Puls, und dann sollst mal sehen wie schnell da die Panik kommt und schwupps hast nen Puls von 180.

Und wenn man sowieso schon nervös ist und am grübeln ist, und dann spazieren geht, kann ich zumindest noch so langsam gehen und habe selbst bei einem ruhigen Gang nen Puls von 120., Und jetzt sag nicht, dass ich nichtmal mehr ruhig gehen kann weil ich mich da überanstrenge... Als Angst bzw Panikpatient wird bewusst oder unterbewusst ständig Adrenalin ausgeschüttet, mal mehr mal weniger, und wenn man sich nun in einem Zustand der extremen Anspannung befindet, wird eben dauerhaft Adrenalin ausgeschüttet, immer mal wieder, und dann läuft man eben normal auf ebener Strecke mit nem hohen Puls. Genauso passiert es eben wenn ich mich ablenke und viel arbeite dass ich selbst unter Belastung nen Puls von vllt 90-100 habe..

Ich hab grad meine Wohnung gewischt und hab das ganz locker weggesteckt und hatte danach auch nicht viel mehr als 90, obwohl wischen ja nicht grad die einfachste Arbeit im Haushalt ist.

Ne Panikattacke kommt doch nicht immer nur dadurch zustande dass man sich körperlich überlastet! Es kommt drauf an, ab wann man seinen jetzigen Zustand als kritisch bzw gefährlich empfindet und entsprechend darauf aufmerksam wird und reagiert, ob nun bewusst oder unterbewusst ist auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Bei mir passiert sowas mitunter auch unbewust und schon hat man ne Panikattacke auch wenn man sich nicht überanstrengt hat.

08.06.2011 17:41 • #8


Hallo,

will nochmal mehr zum Thema wieder kommen.

Also für mich steht erstmal fest, das wenn ich eine PA in einer körperlichen Belastung erlebe, das ich da die Ursachen in der körperlichen Belastung suche.
Es spielen auch immer andere Faktoren mit eine Rolle, das kann sehr vielseitig sein, wenn man den Alltag betrachtet, aber die kennt man dann bei sich sicher noch nicht...und ich weiß jetzt nichts davon bei anderen.

Eine PA (egal ob körperlich oder aus psych. Belastung) kommt immer aus einer Art Überlastung. Das ist eine verhaltensgrenze, bei der der Körper dann auch stark und heftig reagiert.
Ich hatte ja schon das angedeuted, das man sich in so einem verhaltens-Grenzbereich befindet. Und dann fehlt nur ein klitzekleines ungünstiges verhalten und was dann kommt, weiß jeder dann selbst.

Und dieses kleine falsche Verhalten versuche ich dann zu finden.

Da gehe ich heute von folgender Überlegung dabei aus:
Wenn mein Herz rast (PA) dann muß ich irgendwas effizientes suchen, womit ich dann auch einen deutlichen Einfluß auf mein Herzschlag habe.
Und ich bin dann nur darauf gekommen, das nur Körperlage, körperliche Belastung auf meinen Herzschlag den Einfluß haben, oder mal auch anders ausgedrückt:
Ich bestimme mit dem, was ich den ganzen Tag (vorwiegend körperlich) mache, wie mein Herz auch schlägt.
Das ist die Macht, die ich über mein Herz habe. Und die ist riesig.
Mit Gedanken und Gefühlen habe ich NICHT diesen Einfluß. Das habe ich für mich so erkannt.

Ein Leistungssportler hat einen deutlich niedrigeren Ruhepuls als ich. Das schafft er durch viel körperliches Training.
Ich will auch mehr Ruhe, also auch ein ruhigeren Puls und da mache ich dasselbe auch. Ich muß mich dazu etwas mehr bewegen.
Es dauert aber auch seine zeit, bis man wieder ruhiger wird. Das geht nicht nach ein paar Wochen dann. Kommt dann auch darauf an, wieviel man in dieser Richtung dann bei sich macht.
Nun führt so eine Änderung langfristig sicher zum Erfolg auch, aber es kann durchaus sein, und ich erlebe das auch, das man sich damit auch übernimmt manchmal und dann vielleicht es einem auch schnell mal zuviel wird.
Vielleicht will man sich auch schnell helfen und denkt: viel hilft viel....(zeit hat man heutzutage ja an vielen Stellen nicht mehr) Das kann Streß machen und schon kommt auch eine PA beim Sport oder so.
Dann werte ich das dann so, das nun eben mal wieder ein paar Tage Pause angesagt ist oder ich die Belastung etwas reduzieren muß. Kein Grund nun meine Strategie zu ändern, aber nun etwas im Alltag geschickter machen und auch zu akzeptieren, das nun mal eine mehrtägige Erholungsphase für mein Herz auch nötig ist.
Und ich habe nicht das Ziel mich mit Sport fit zu machen, hohe Leistungen zu erreichen. Mein Ziel ist es nur, zu einem ruhigeren Puls zu kommen dadurch. Damit schaffe ich keine Höchstleistung aber eine hohe Dauerleistung.
Und da laufe ich dann auch sicher nicht in Gefahr mal einen plötzlichen Herztod, Herzversagen oder Herzinfarkt mal zu bekommen, denke ich mir jedenfalls.

Und von dieser Überlegung gehe ich dann also aus und versuche auch vorwiegend in einem körperlich besseren Verhalten die Lösung zu suchen, ganz besonders, wenn es um eine PA in der körperlichen Belastung geht.
was das ganze mit Psyche zu tun hat begreift man sowieso vielleicht erst viel später.
Ich habe einen Körper und den kann ich durch körperliche verhaltensänderungen auch gut kennenlernen. Mit dem verstand bin ich nicht weit gekommen.
Aber ich weiß, das wenn ich heute Herzrasen bekomme, das ich dann auch mich körperlich sofort dazu angemessen belasten muß. Daher werde ich eine PA im Auto auch nie aushalten, egal welcher Experte mir das versucht zu erklären.
Und ich kann das ja machen auch, wie ich will, das ist mein Recht.
Ob man, wenn man unter extremer körperlicher Belastung eine PA bekommt (z.B. Leistungssport) dann versuchen sollte , kurzzeitig sich noch mehr körperlich zu belasten.. Raten würde ich das jetzt keinem... Und wenn dann höchstens nur ganz geringfügig mehr... sicherer wäre vielleicht die PA nur auszuhalten erstmal und schnellstens für eine Entlastung zu sorgen.

Aber der Duchschnittsmensch könnte in einer PA sicher auch auf den steigenden Puls mit mehr Belastung (kutzzeitig) ganz gut sich verhalten. Also ich habe das imnmer für mich als richtig erkannt.

Und eine PA bei einer körperlichen Belastung versuche ich zu vermeiden, indem ich meine Belastung beim nächsten Mal reduziere. Und dann mit der Zeit auch wieder meine Belastung langsam versuche zu erhöhen.
Und irgendwann gelingt es mir dann auch unter Hitze und bergan und vielleicht sogar mit noch schnellerem Tempo (aber mit mehr Ruhe vielleicht schon) diese körperliche Belastung zu meistern. und das dann nicht nur einmal, sondern vielleicht nun für immer oder längere Zeit.
Und dann ist ja ein Spaziergang irgendwann auch eigentlich keine Belastung ansich und man geht dann schon mal Joggen o.ä. auch. sowas bringt dann auch mehr. und so würde ich das versuchen für mich dann zu machen und für verkehrt halte ich das jetzt nicht.

Ich akzeptiere aber auch andere Meinungen dazu, damit habe ich selbst kein Problem.

@Reaching

hatte das schon richtig verstanden. Aber muß mich auf das Thema hier komnzentrieren und möchte jetzt nicht mehr dir erstmal hier darauf antworten.
Vielleicht später mal oder so. Jeder ist ja ein Indivudual-Fall auch ein bißchen.
Ich kann auch nur von meinen Erfahrungen ausgehen. Das kann bei jedem auch etwas anders durchaus sein.

Schönes Pfingsten

10.06.2011 08:29 • #9




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