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Grübelkatze
Hallo ihr da!

Ich muss euch mal um Rat fragen, weil ich selbst nicht weiter komme.

Seit ca. 1 Jahr, vielleicht 14 Monaten, leide ich an starker Atemnot bei geringster Belastung. Ich kann einatmen, bekomme die Luft aber gefühlt nimmer ganz raus. Schrecklich, nicht mal 50 m problemlos zu kommen.
Da ich vor 3 Jahren aufgehört hab zu Rauchen (20-25 Zig./Tag über 17 Jahre ca.), hatte ich Angst, das sei ne Folge.
Ich war dann beim Lungenarzt und die Lungenfunktion ist trotz langer Raucherkarriere bei fast 100%.
Wegen erhöhten D Dimere Werten hat der mich dennoch mit Verdacht auf ne Lungenembolie zum CT geschickt hat. Gab zum Glück Entwarnung. Die nächste Station war der Kardiologe, um das Herz abchecken zu lassen. Top!
Die Luftnot ist aber immer noch da.
Mass., Physiotherapie, Üben mit kurzen Spaziergängen,. brachte alles nix. Zwecklos!

Ich muss dazu sagen, ich bin ziemlich übergewichtig, aber das ist nicht neu. Ich kämpfe schon seit meiner Jugend mit meinem Gewicht. Dass das Gewicht schuld dran ist, glaub ich irgendwie nicht. Andere übergewichtige Menschen, teilweise mit noch viel mehr drauf, laufen auch wie die Wiesel.

Jetzt frag ich mich langsam, ob die Psyche schuld sein kann.
Aber nur bei Belastung?

Hat von euch jemand Erfahrungen in dem Bereich und kann mir vielleicht ne Richtung bez. Ursachen- bzw. Lösungsfindung weisen?

Ich sag schon mal vielen Dank!

Lg Grübelkatze

29.04.2022 13:14 • 01.05.2022 x 1 #1


7 Antworten ↓


Peekay
Hallo, das kenne ich, ein päar Schritte und schon wird die Luft knapp. Ich muss dann immer einen Moment stehenbleiben.
Und ja, es kommt vom Übergewicht. Da ich mit meinem Gewicht sehr schwanke, also mal fünf runter dann wieder drauf, kann ich das so sagen. Mit jedem Kilo was runter geht wird es besser mit der Luft.
LG

29.04.2022 17:20 • x 1 #2



Atemnot bei Belastung

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Grübelkatze
Danke für die Antwort.
Vielleicht will oder wollte ich es (noch) einfach nicht wahrhaben, dass doch das Gewicht dran schuld ist.
Vielleicht ist es auch ne Mischung aus Gewicht und Psyche. Das spielt ja gern mal zusammen.
Ich hoffe, ich krieg das bald hin. Es nervt richtig und ist phasenweise schon beängstigend, als relativ junge Person nach wenigen Metern an der Grenze der Belastbarkeit zu sein.

01.05.2022 16:03 • #3


moo
Hallo @Grübelkatze,

da Du das meiste abchecken hast lassen, könnte ich mir vorstellen, dass evtl. ein Brustwirbel verdreht ist. Das kann ein guter (!) Chiropraktiker idR recht zuverlässig feststellen und ggfs. wieder einrenken.

01.05.2022 16:04 • x 1 #4


Grübelkatze
Danke für den Hinweis mit dem Brustwirbel.
An etwas generell Physikalisches hatte ich auch schon gedacht und sehe mich nach einem ordentlichen Chiropraktiker um.
Vielleicht hab ich Glück und es liegt wirklich nur daran.

01.05.2022 16:10 • x 1 #5


moo
Eine gute Orientierung bietet der Bund Deutscher Chiropraktiker. Frage nach ihrer Ausbildung und den Umfang ihres Leistungsspektrums. Nimm keinen Orthopäden oder Osteopathen, der mal eben eine Zusatzausbildung in Chiropraktik hat. Du brauchst einen, der die gesamte Wirbelsäule professionell prüfen UND einrichten kann. Sofern die richtige Behandlungsliege und eben genügend Erfahrung vorhanden ist, brauchst Du Dir keine Gedanken wegen Behandlungsschmerz machen.

Viel Glück bei der Suche und alles Gute!

01.05.2022 16:26 • x 1 #6


Belastungsasthma ?

01.05.2022 16:31 • x 1 #7


Grübelkatze
@faolan Asthma ist angeblich keines da. Die Lunge ist okay, sagte man mir.

@moo danke für den Tipp. Sowas wird's in Österreich auch geben, denke ich mal. Ich schau mich mal um.

01.05.2022 17:05 • x 2 #8




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