engelchen2000

engelchen2000

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Hallo
leider durch akute extremangst habe ich mich jetzt durchgerungen, mich hier anzumelden...
ich stelle mich mal kurz vor..
mein name ist linea, 32 jahre alt und weiblich
meine großmutter hatte schon immer übersteigerte angst vor krankheiten, nahm Zeit ihres leben psychopharmaka und war stammkunde beim nervenarzt. sie hat uns kindern wohl einiges mitgegeben..
ich bin eigentlich ein unbekümemrter und sorgloser mensch gewesen, zwar immer wieder mit ängsten geplagt, aber die lebensfreude war, wenn dann, nur temporär eigeschränkt..
begonnen mit extremen panikattaken nach Dro.konsum 2005, danch folgen ängste besonders um mein herz kreisend
immer wieder besuche beim kardiologen,, immer wieder herzstolperer, wovon aber leider noch nie einer aufgezeichnet wurde, ultraschalll aber ok. diese angst begleitet mich bis heute, war aber sicherlich schon 4 mal beim kardiologen ohne befund.. jeder herzstolperer löst todesangst aus...
mitlerweile hat sich meine krankheitsangst auf andere körperteile ausgeweitet... so war ich zb vor 3 monaten beim frauenarzt.
er stellte eine recht große zyste am eierstock fest und auf einer stelle in meiner brust eine verhärtung, die er zunächst mit einem "oh, das hätte ihnen aber auffallen müssen" kommentierte.. nach einer ultraschalluntersuchung aber meinte er, dass wäre nur extrem dichtes brustgewebe, eine mammografie würde auch grundsätzlich nichts bringen... als vergaß ich meine brust und wendetet mich angstmäßig dem vermeintlich schlimmeren zu, meiner zyste.. sofort googelte ich (was ich natürlich bei jedem wehwechen oder stolpern bis zum exzess tue) und fand von operativen maßnahmen bishin zu eierstockkrebs nur schreckliches.. normalerweise sollte ich nach 6 wochen, nach 2 perioden wiederkommen, ob du zyste sich dann aufgelöst hätte, vor lauter todesangst ging ich aber bereits 2 wochen später - und schwupps, sie war weg... ich habe mir geschworen, aus dankbarkeit, nie wieder so eine exsitentielle und lebenszerstörende angst aufkommen zu lassen wie in den 2 wochen...
aber wie es eben so ist, kam ich vor3 wochen auf die idee (was ich bis dahin nicht getan habe) meine brust abzutasten und sie war extrem knubbelig und überall unregelmäßge verhärungen und knoten.. natürlich bin ich wieder in angst und panik verfallen, hab 1000 mal tgl. abgetastet und einen termin beim FA erneut gemacht...er tastete und meinte, es wäre beim mir eben so knubblig, danach folge wieder ein ultraschall, besonders mit fokus auf die besonders harte stelle... er meinte dann ich solle in 3 monaten wiederkommen aber es wäre nichts und ich solle ihm vertrauen.. wieso soll ich dann bitte in 3 monaten wiederkommen? das wäre schonmal die erste frage...
aber damit nicht genug.. der besuch ist 2 wochen her und ich bin, auch wenn ich rational weiß, dass ich ein psycho bin, seitdem depremiert über meine angst, dass ich nicht rauskomme, ich fühle mich wie ein vogel im käfig, ein käfig den ich selbst gebaut habe und hasse mich dafür..könnte heulen.. heute morgen habe ich dann wieder getastet und promt neue totale verhärtungen gefunden, auf der anderen seite.. kann er die übersehen haben? kann was schlimmes innerhalb von ein paar wochen(/monaten wachsen? war heute den ganzen tag nur damit beschäftigt,, ich will endlich wieder frei und glücklich sein.. mein leben ist gut, ich bin zufrieden aber meine ängste machen mich dermaßen fertig und rauben mir die lebensfreude... dazu kommt, dass ich ungläubig bin und die allgemeine meinung von wissenschaft sagt aus, es gibt keinen sinn, nichts außer matierie... versteht mich nicht falsch.. ich brauche keinen gott oder religion, aber wenn alles illusion und nichts an sinnhaftigkeit exsitiert macht es mein leben ja noch viel fragiler... bin echt gerade verzweifelt.... danke für die antworten

24.05.2015 20:17 • 26.05.2015 #1


4 Antworten ↓


Hopeless2


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ich glaube wenn da wirklich was wäre hätte man das per ultraschall schon gesehen, aber weil du vielleicht keine weche brust hast schaut er sie sicher sich
öfters mal an. ich würde mir da keine sorgen machen

24.05.2015 20:28 • #2


engelchen2000

engelchen2000


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danke... aber diese neuen harten stellen die ich heute getastet hab? die sind für mich neu...oh man

24.05.2015 20:44 • #3


rosebud42

rosebud42


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Also, vor allem höre nun erstmal auf dauernd das empfindliche Brustgewebe abzutasten. Das bringt im Moment gar nichts. Die Brust soll man meines Wissens nach auch nur in einem bestimmten Zeitfenster des Zyklus abtasten, ich glaube direkt nach der Regel, weil man nur dann auch aussagekräftig was fühlen kann.
Wenn Du wirklich Angst hast, dass Dein Arzt mit Deinen Verhärtungen zu lax umgeht würde ich mir bei einem anderen Gynäkologen ein zweite Meinung einholen. Mit Brustkrebs ist nicht zu spaßen und wenn Du ohnehin so keine Ruhe findest, schadet in dem Fall eine zweite Meinung nicht. Wenn dabei auch nichts rauskommt, musst Du allerdings versuchen zu vertrauen...

24.05.2015 23:07 • #4


samsung


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hallo,

mir hat mein arzt geraten, mit der ständigen selbstuntersuchung aufzuhören. ich hab auch knotige brüste und gerate immer wieder in panik deswegen. er meinte wortwörtlich, dass die ständige aufforderung zur selbstuntersuchung massenhaft frauen in sinnlose panik bringt...dass es wichtig wäre, regelmäßig zur kontrolle zu gehen aber mehr nicht, maximal beim duschen ganz leicht(!) über die brüste zu streichen und wenn da etwas wirklich auffällt, nochmal extra zu kommen. vor allem darf man NICHT mit fingerspitzen in die tiefe tasten...nur mit der flachen hand. sonst fühlt man massenhaft knoten und drüsen, die harmlos sind und in jeder brust vorkommen.
in einem brustgesundheitsbuch hab ich gelesen (was mich sehr beruhigt hat, weil es bei mir so ist), dass "schrotkugelartige" kleine verhärtungen absolut unbedenklich sind, das ist ganz normal und bringt so viele frauen in panik.

hilft dir das auch etwas?

alles gute!

26.05.2015 06:28 • #5



Dr. Matthias Nagel


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