Janelana

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Hallo ihr Lieben,

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll - Ich kann einfach nicht mehr.
Ich habe das Gefühl total durchzudrehen und die Kontrolle,zumindest das was an Kontrolle noch übrig geblieben ist,komplett zu verlieren.
Ich weiß nicht was ich gegen diese Gefühle tun kann, denn niemand nimmt mich wirklich ernst, keiner versteht wie schlecht es mir wirklich geht.
Ich bekomme ständig nur Sprüche zu hören wie "Stell dich nicht so an,anderen gehts auch nicht besser!" oder "Jetzt hör aber mal wieder auf zu spinnen!" ,mein Artzt sagt sogar zu mir,meine Probleme kommen nur daher dass ich  nicht jeden Morgen voller Dankbarkeit und Freude aufstehe und mir denke "Juchuu,Schule!" .
Seit 6Jahren (ich weiss nicht wie die Zeit so schnell vergangen ist?!) habe ich ständig Angst und Panikattacken.

Ich habe schon so viel versucht, von Autogenem Training,positiven Suggestionen, pflanzlichen Beruhigungspillen und homöopathischen Mittelchen bis zu einer ausgiebigen Information wie diese Ängste entstehen und das mir eigentlich nichts passieren kann.

Anfangs hatte ich nur die ständige angst in Ohnmacht zu fallen, seit etwa einem Jahr habe ich zusätzlich  wahnsinnige Angst plötzlich einen epileptischen Anfall zu bekommen (beides eigentlich unbegründet).
Das Ganze geht so weit, dass ich alles vermeide was Ohnmachtsanfälle oder epeptische Anfälle auslöst(was im Grunde alles ist),was die Angst aber auch nur kurzfristig minimal im Zaum hält, denn ein "Restrisiko" ist ja immer da.

Ich kann auch nicht mehr feiern gehen (ich krieg schon wahnsinnige Angst wenn ich nur an Strobo-Licht denke!) und sogar vor Blitzlicht bei Fotos habe ich Angst usw usw..

In Situationen aus denen ich bei einem solchen Gefühl nicht einfach abhauen kann,z.B. in der Schule,in der U-Bahn/Bus/Tram etc. ist es besonders schlimm.

Zu der ganzen Angst und Paniksache kommt auchnoch hinzu, dass ich wie gesagt teilweise das Gefühl habe durchzudrehen.
Ich habe Gedanken, die ich selbst nicht kontrollieren kann.
Zum Beispiel beim Anblick eines Messers  bekomme ich wahnsinnige Angst, es einfach mir oder anderen in den Bauch zu rammen .
Ausserdem fühle ich mich in letzter Zeit ständig verfolgt, vor ein paar Tagen ging es mir sogar in meiner eigenen Wohnung so dass ich mich nicht getraut habe aus dem Bad zu gehen weil ich dachte es wäre ein Einbrecher in der Wohnung.

Ich bin fix und fertig.
Hinzu kommt, dass ich eigentlich gar keine Zeit habe für all diese Gedanken, da ich im Mai Abi schreibe und deshalb momentan auch sehr viel Stress in der Schule habe.
Ich schlafe sehr wenig und habe kaum mehr Freizeit, was mir auch sehr zu schaffen macht.
Daweil habe ich sowieso das Gefühl,das alles sinnlos ist weil ich eh noch nicht weiss was ich nach dem Abi machen will .
Ich habe das Gefühl, dass aus mir eh mal nie was wird, dass esfür mich einfach keinen Platz in dieser Welt gibt.
Ich bin auch sehr unzufrieden mit meinem Körper, z.B. war ich vor einigen Jahren magersüchtig bin jetzt aber wieder normalgewichtig und komme mir einfach nur extrem fett und unästhetisch vor.

Ich könnte nur noch heulen - mir macht nichts mehr Spaß,wenn ich in den Spiegel schaue könnt ich mir selbst eine reinhauen..
Auch zu meinen Freunden distanziere ich mich immer mehr, weil ich wie gesagt nicht mehr feiern gehen kann und auch sonst alles eine Qual  ist weil ich pausenlos Panikattacken erleide sobald ich länger als 10min irgendwo bin.
Mit ihnen darüber reden kann ich auch nicht, ich kann das einfach niemanden sagen.
Mit meinem Freund habe ich ansatzweise schon geredet und er meint ich solle mir dringend Hilfe suchen,aber das geht nicht weil man dazu ja eine Ünerweisung braucht und da habe ich weder die Unterstützung von meinem Artzt (war schon bei mehreren die meinten das geht auch so vorbei,einfach zusammenreissen und durchhalten) noch von meiner Familie.

Es ist alles einfach nur noch eine furchtbare Qual, jeder einzelne Tag.
In der Schule sitze ich nur und starre die Uhr an wann der Wahnsinn vorbei ist weil ich von der ersten bis zur letzten Minute unter wahnsinniger Angst leide, die einfach nicht verchwindet egal was ich tue.
Dadurch bekomme ich nichts mit und habe umso mehr daheim zutun,meine Noten werden immer schlechter und meine Fehltage immer mehr.
Das hat dazu geführt, dass mich meine Lehrer alle für eine faule Schulschwänzerin halten und am liebsten weghaben wollen, weswegen ich mich mit denen nun auch noch rumschlagen muss.

Es sind jetzt nur noch 5Monate die ich noch durchhalten muss, dann habe ich das Abi (vorausgesetz ich schaff es übehaupt),aber momentan weiss ich nichteinmal mehr wie ich diese paar Monate schaffen soll.
Ich fühle mich einfach komplett leer und verzweifelt, weil ich keinen Ausweg sehe.
So kann es einfach nicht mehr weiter gehen.

Hui - ganz schön lang geworden,der Thread.
Aber ich musste das alles einfach mal loswerden,sorry dafür.
Ich hoffe das irgendwer hier ist,der mir irgendwie einen Tipp geben kann was ich tun kann....

Liebe Grüße,
Janelana

20.01.2013 22:16 • 09.02.2013 #1


7 Antworten ↓


Finja


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Hallo Janenala,

erst mal tut es mir leid, dass es dir so schlecht geht, aber dein Freund hat recht damit, indem er sagt, du solltest dir dringend Hilfe suchen. Nun verstehe ich deinen Arzt nicht, dass er dir keine Überweisung gibt.
Du hast noch die Möglichkeit, bei der Krankenkasse dich über niedergelassene Psychotherapeuten in deiner Nähe zu informieren. Vereinbare telefonisch ein Erstgespräch. Sollte eine längere Wartezeit bestehen, kannst du dich noch bei einem anderen Therapeuten auf die Warteliste setzen lassen.

Wünsche dir Mut und Kraft

21.01.2013 02:16 • #2


Tina--lina


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Hallo Janelana,

von deinem Text hätte das Meiste von mir sein können. Ich hab auch Angst, dass ich umkippen oder nen epileptischen Anfall bekommen könnte. Ich hatte mal einen nach nem Unfall mit Gehirnerschütterung und war deshalb danach mehrmals bei Neurologen. Einer hat mir mehrfach erzählt ich hätte Epilepsie und könnte jederzeit umfallen, weil ich Spitzen im EEG habe. Das schürt die Ängste natürlich extrem. Seit dem Unfall war aber nix mehr und davor auch nicht. Hast du mal ein EEG machen lassen? Vllt gibt dir das ein bisschen Sicherheit, wenn man da nichts sieht?
Ich krieg auch Panik, wenn irgendwo was im Rythmus blitzt.

In der Schule hab ich auch oft nicht viel mitbekommen, weil ich mit meinen Panikattacken beschäftigt war. Hatte in der 12 und 13 viele Fehlzeiten. Das Abi hab ich trotzdem geschafft. Du wirst es bestimmt auch schaffen! Ich finds klasse, dass du trotz allem immernoch hingehst. Aber gesteh dir ruhig zu auch immer mal wieder zu zuhause zu bleiben, wenns dir richtig mies geht. Du brauchst mehr Erholung als andere. Am besten wärs, wenn deine Lehrer über deine Situation bescheid wüssten, dann hättest du zumindest da weniger Druck, dass du nicht für faul gehalten wirst. Und wer das nicht versteht und denkt du reißt dich nicht genug zusammen, auf den kannst du sch***. Wenn man es selbst nicht kennt, kann man nicht nachvollziehen, wie anstrengend ein Tag mit Angst und Panik sein kann und wie viel man leistet, wenn ihn trotzdem durchhält.

Viele Tipps kann ich dir leider nicht geben. Wollte nur mal sagen, dass du nicht alleine bist (das hat mir immer geholfen).

So lange du Angst hast verrückt zu werden, wirst du nicht verrückt. Leute die durchdrehen merken davon gar nichts. Das sind normale Symptome der Attacken. Das mit dem Messer kenn ich auch, das haben auch einige unserer Leidensgenossen. Da kann dir aber nichts passieren.

Ein paar Tricks die bei mir ab und zu ganz gut geholfen haben:
- Traubenzucker (das baut irgendwie die Angst ab, weil das gebildete Insulin dem Adrenalin entgegenwirkt, oder so^^ und wenn Angst da ist, weil der Kreislauf nicht richtig auf Touren ist, weil du müde bist oder zu wenig gegessen hast ist das auch immer ganz hilfreich)
- Kaugummi kauen (entspannt die Kiefermuskulatur, Verspannte Muskulatur begünstigt Schwindel)
- Wasser trinken (ka warum^^)
- ablenken (bevor die Panikattacke akut wird. Wenn sie da ist wirds schwer)
- dir sagen, dass das nur die Angst ist, dass du das kennst, dass es schon ganz oft so war, dass dir nie etwas passiert ist (und den Gedanken "aber diesesmal ist es anders, dieses Mal fall ich wirklich um" streichen, weil auch den kennst du schon) und dass auch alle Symptome ganz normale Angstsymptome sind, die vorüber gehen
- Ausdauersport (das ist ne gute Vorbeugung gehen ne Attacke, weil es den Stresspegel senkt, der die Attacken begünstigt, und wenn du draußen Angst hast umzufallen: es gibt einiges für Playsi/Wii etc.

Und lass dir bitte von keinem einreden, dass du dich nur mehr anstrengen oder weniger anstellen musst, damit es besser wird. Jemand der das sagt kann deine Situation nicht einschätzen.

Was mir noch auffällt: Es scheint, dass es in deinem Leben viele Menschen gegeben hat, die nicht an dich geglaubt haben oder dich schlecht gemacht haben und dir damit den Glaube an dich selbst genommen haben. Das könnte ne Ursache sein, dass du dir selbst und deinem Körper nicht mehr vertraust. Da wäre vllt eine Psychotherapie nicht schlecht. Soweit ich weiß, brauchst du dafür keine Überweisung.

Alles Gute und viel Erfolg für dein Abi!

Liebe Grüße

Tina

24.01.2013 15:36 • #3


brix


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Hallo Janelana
Aus deiner Schilderungen fühlt man richtig die Qualen die du durchmachen müsst. Wer dieses in diesen Maße und Dauer nie durchgemacht hat kann sich nicht im geringsten vorstellen was du da durchleben musst. Und dann obendrein noch diese dummen Sprüche von den anderen und sogar von den Ärzten die eigentlich Verständnis haben sollten. Nach einer weile kommt man sich Irgendwann als völliger Schwächling vor der überempfindlich geworden ist. Man hat das Gefühl das alles viel stärker sind und das gleiche mit viel mehr Geduld tragen könnten ohne dabei zu jammern oder zu klagen.
Ich kann dir aber versichern das keiner diesen Zustand auf daher aushalten würde.
Ich habe solche wirklichen heftigen Panikattacken seit vielen Jahren. habe in diesen Jahren sehr viele dumme Sätze von anderen menschen, Ärzten und sogar von Psychologen gehört. Viele dieser Sätze haben mich zu dem gemacht was ich heute bin denn diese Sätze sitzen so fest im Kopf. Sie haben verursacht das ich mich immer mehr von allem zurück gezogen habe. teilweise weil ich einfach nicht mehr konnte, teilweise weil ich mich keinen mehr antun wollte, teilweise weil ich einfach Angst davor hatte wieder solche Sätze zu hören bekomme. Ich habe in den vielen Jahren viele meiner freunde verloren. Von diesen bekamen einige in der Zeit auch Panikattacken und sie kamen dann zu mir und sagten, wenn sie das geahnt hätten wie schlimm diese Panikattacken sein können währen sie nicht so oberflächlich mit mir umgegangen. Selbst eine langjährige Psychotherapeutin bekam irgendwann man diese Panikattacken für mehrere Monate. Sie war anschließend so fertig das sie ihren Beruf nicht mehr ausüben konnte. Sie sagte mal zu mir "Wenn ich mir überlege was ich meinen Patienten in diesen Panikattacken immer geraten habe und wie ich diese Attacken abgetan habe, schäme ich mich grundtief dafür. Ich kann nun keinen mehr irgendwelche Ratschläge geben denn ich habe selber erfahren das man in diesen Zustand einfach keinen Rat geben kann der wirklich helfen würde".
Ich fand das sehr beeindruckend das sie so offen und ehrlich zu sich selber war.
Was ich dir damit sagen möchte ist das du dir keinerlei Selbstvorwürfe machen darfst denn an solchen wirklich heftigen Panikattacken ist man machtlos weil es ein völliger Ausnahmezustand in einen selber ist. Du kannst in diesen Attacken kaum etwas dagegen tun weil man wie gelähmt dem allen gegenübersteht. Habe das immer für mich verglichen das ich sagte "ich fühle mich wie diese Maus vor der Schlange die sich einfach nicht mehr bewegen kann obwohl sie genau weiß was auf sie zu kommt".
Du wirst hier sicherlich noch viele Einträge zu dem allen lesen können und sicherlich viele Ratschläge von anderen. Versuch einige davon und wenn sie nicht helfen verliere nicht den Mut denn irgendeiner ist ganz sicherlich dabei der dir in diesen schlimmen Momenten etwas weiterhilft.
hats du wenigstens für solche schlimmen Attacken Medikamente die recht schnell helfen? Wenn nicht würde ich sie mir vom Arzt verschreiben lassen denn die brauchst du im Moment dringend um diese schlimmen Attacken nicht Stundenlang aushalten zu müssen.
Ich wünsche dir von ganzen Herzen das diese Attacken bald wieder zurück gehen und ich kann dir nur ans Herz legen wenn du mal wieder völlig verzweifelt bis, alles für dich selber aufzuschreiben was du fühlst, was dir Angst macht und was in diesen Momenten in dir vor geht. Benenne es ohne davor Angst zu haben denn ausgesprochenes oder aufgeschriebenes verliert oft an schrecken.
glgbrix

24.01.2013 19:45 • #4


Janelana


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Hallo ihr Lieben ,
erstmal vielen herzlichen Dank,dass ihr euch meinen doch sehr langen Text durchgelesen habt!

@Finja
Danke,dass wusste ich nicht!
Ich werde mal schauen ob ich da irgendwie fündig werde,wobei ich momentan noch irgendwie "blockiert" bin mir wirklich richtig "professionelle" Hilfe zu holen - ich bin da einfach irgendwie gehemmt und frage mich dann schon immer,ob ich mir nicht vielleicht zu viel "einbilde" weil bestimmt jeder irgendwo ne Störung hat.
Ich finde es ehrlichgesagt schwer mir vorzustellen,dass andere nicht ständig solche Gedanken & Angst wie ich haben...
Es verunsichert mich eben schon,dass mir quasi alle sagen,dass es nur daran liegt,dass ich mich nicht genug zusammenreißen kann...


@Tina-lina
Ohje das tut mir leid,mit dem Unfall
Nimmst du dann jetzt eigentlich Medikamente gegen Epilepsie?
Hm aber es klingt ja so als wenn es wirklich nur wegen dem Unfall war - ohje ohje

Danke für die Aufmunterung!!
..Ja,ich hoffe dass ich es schaffe..Ich  muss ja ..
Ja,du sagst es ... Es raubt einen enorm viel Kraft und auch gerade das macht mich so traurig,wenn ich darüber nachdenke,was ich alles erreichen könnte bzw was ich alles verpasse weil ich ständog mit meinen bescheuerten Gedanken beschäftigt bin
Aufjedenfall hilft es zu wissen nicht allein zu sein - das jemand genau diese Gedanken hat - wow ich fühl mich schon viel normaler jetzt,danke

Wow,das habe ich schonmal gehört, das ist wahnsinnig beruhigend!

Danke danke danke für die Tipps,die werde ich demnächst alle ausprobieren
...Ja das mit dem "Dieses mal ist es anders,dieses mal ist es was ernstes.." - Gefühl ist bei mir echt jedes Mal da,das ist eigentlich das schlimmste...
Ich bekomme die Panikattacken eigentlich auch oft erst wenn mir zB kurz schwindelig ist oder irgendwas weh tut,dann denke ich mir "OH GOTT!das ist was ganz schlimmes,jetzt kippst du gleich um.!" und deshalb ist es auch so schwer mir  zu sagen,dass das ne "normale Panikattacke" ist weil es ja eigentlich sozusagen die "Folge" auf irgendwelche Schmerzen oder so ist .. Sorry ist etwas unverständlich ^^

Ohja Sport muss ich unbedingt wieder mehr machen,sowieso auch für die Figur und Fitness

Ich versuch's,auch wenn es schwer ist ... Denn "naturgemäß" glaubt man ja seiner Fanmilie oder seinem Artzt ..  

Ja das mit den Menschen,die nicht an mich geglaubt haben,stimmt leider tatsächlich..
Wenn einem oft genug gesagt wird,dass man nix kann und überhaupt schei. ist ,naja dann glaubt mans auch
..Was passiert denn da beim Psychologen? :/
Ich weiss nicht ob ich ihm wirklich alles erzählen könnte wie ich mich fühle usw..

@brix
Danke,du drückst genau aus wie ich mich fühle - einfach wie ein totaler Schwächling
Das tut mir Leid,dass die Panikattacken solche extrem negativen Folgen auf dein Leben hatten

Wow,das ist ja wirklich sehr beeindruckend mit der Psychotherapeutin!
..Aber klar,wenn man das nicht kennt ist es wirklich nicht nachvollziehbar.

Ja ich werde das Forum aufjedenfall durchsuchen,da ist sicher sehr sehr viel hilfreiches dabei!
Medikamente nicht,nur so Bachblüten-Notfallbonbons ..
Mein Artzt verschreibt generell eigentlich nie was,das wird echt schwierig werden..
Was für Medikamente sind denn in diesem Fall "empfohlen" ?

Das mit dem Aufschreiben ist eine gute Idee,ich merke auch so schon dass mir das posten hier im Forum schon hilft meine Gedanken zu sortieren..!


Vielen vielen lieben Dank nochmal,
ihr habt mir schon sehr geholfen!
Ihr seit wirklich (abgesehen von meinem Freund) die Ersten, die mir nichts von "Reiß dich zusammen!!" erzählen..
Ich hab schon Angst gehabt,dass wirklich alles nur daran liegt,dass ich mich nicht genug anstrenge sozusagen... :/

Euch allen auch alles Beste!

26.01.2013 01:33 • #5


emipat


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Hallo Janelana, erstmal, Du bist eine kluge junge Frau und wirst Dein Abi bestehen! Du weißt doch, daß wir Paniker viel mehr aushalten und auch schaffen können,als die Mehrzahl der "Normalen"?! Zu den Tipps, die Du schon erhalten hast, kann ich noch einen hinzufügen.Es gibt bundesweit die KISS-Organisation. Such einfach nach KISS in der deiner Landeshauptstadt. Dort findest Du eine Auflistung von Selbsthilfegruppen jeglicher Art. Also ich gehe seit ein paar Wochen in eine Gruppe für Menschen mit Angst und Panikstörungen (natürlich nicht in meiner Stadt, sondern in der Nachbarstadt). Endlich Menschen, die einen wirklich verstehen. Es gibt da Betroffene in Akutsituationen und natürlich andere, die zur Zeit ohne Angst leben. Auf alle Fälle, verstehen sie Dich, hören zu, trösten und die alten "Hasen" verschaffen den "Neuen" sogar Termine bei ihren Therapeuten. Und ganz wichtig: sie sind alle zum Stillschweigen verpflichtet, nichts verläßt die Gruppe! Ich bin ehrlich, es ist mir sehr schwer gefallen, als ich das erste Mal hin bin, aber sie haben die Angst und jegliche Scheu genommen. Es ist sowas wie eine "geheime Verbindung". Mir tut es unheimlich gut, ich freue mich immer auf den Mittwoch immer wie Hulle, weil ich endlich reden kann und zwar ohne Umschweife, einfach, direkt und offen!

26.01.2013 08:25 • #6


gerad10


Wünsche dir Mut und Kraft

27.01.2013 08:40 • #7


Janelana


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Hallo emipat,
danke für die netten worte,,ich hoffe es sehr...
ja das glaube ich,dass das schwergeen ist..!
ich kann mir das auch echt so gar nicht vorstellen vor so voelen leuten dann "aus dem nähkästchen zu plaudern" -aber ich bin mir sicher,dass es bestimmt total hilft..
ich werde mir aufhedenfall die homepage mal anschauen,vielleicht trau ich mich ja doch

@gerad10
dankeschön - dir auch!

09.02.2013 02:42 • #8



Dr. Reinhard Pichler


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