Mayo
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• • 11.02.2021 #1
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Mayo
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• • 11.02.2021 #1
Zitat von psychowrack:Icefalki: rennst du auch nach zig Jahren viel zu oft zu Ärzten, obwohl du in mehreren therapien warst u alle Methoden kennst? Was hilft dir am besten?
17.11.2019 11:49 • x 3 #33
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Mutexia
Gast
Zitat von Icefalki:Grins, ich habe mir die Hypochondrie gespart, arbeite mein gesamtes Leben in der Medizin habe 20 Jahre mit Psychologen zusammengearbeitet. Daher kenne ich mich etwas aus. Hat mich aber auch nicht vor Panikattacken und anschliessender Depri geschützt. Mir hilft am besten, dass ich 1. die Zusammenhänge begriffen habe, warum ich überhaupt ein Angst -und Deprikandidat wurde. 2. Dass ich ein Mensch bin, der überhaupt nicht mit Ungerechtigkeit umgehen kann, kommt aus der Kindheit, und meine Gefühle unterdrückt habe. Und Vertrauen fehlt mir auch. 3. Also ich habe rational begriffen, warum ich so bin und warum es so kam. 4. Da ich Angst verstehe, sie signalisiert doch, dass ich eine Bedrohung für mein Leben sehe, musste ich kapieren, dass ich sehr wohl Mechanismen habe, die die Bedrohung kleiner machen kann. Bei mir ist das mein Wissen um das Warum und Wieso und dann kann ich handeln, bewusst handeln. 5. Egal, wie ich mein Leben lebe, am Ende ist eh rum. Sterben habe ich schon mal geübt. Wird auch nicht schlimmer sein, und heutzutage gibt es hervorragende Schmerzmittel. Künstliches Koma ziehe ich dann vor. ----- schalte jetzt schnell meinen Sarkasmus wieder aus. 6. Und dann meine Erkenntnis aus allem, soviel Wissen man auch hat, soviel Arbeit man auch investiert, man wird sein Leben lang mit dieser Imbalance zu tun haben. 7. Was bleibt also übrig, als genau das zu akzeptieren. Hypochondrie sehe ich auch als ein Thema, das mangelndes Vertrauen als Überschrift hat. Und Angst sich beim Hypochonder als körperliche Wahrnehmung äussert, man spürt wirklich jedes "Körperfürzchen" und Dr. Google gibt einem dann den Rest. Der reine Paniker trägt als Überschrift, jetzt verliere ich meinen Verstand und sterbe jetzt. Und das endet dann in extremer Vermeidung potentieller "Gefahrenzonen". Allem zugrunde liegt eine extreme psychische Überlastung, die sich unterschiedlich, je nach Typ, äussert, aber mit Lebensangst zu tun hat. Alle denken, es droht die Vernichtung, und ich bin hilflos. Und genau dieses Gefühl hat man irgendwann erlernt. Wenn man also meinen Gedanken folgen kann, führt der Weg nur durch Umdenken und Vertrauen zu sich selbst zur Besserung.Und die Oberschwierigkeit, dass man akzeptieren sollte, nunmal einen Knacks zu haben. Die einen müssen mit ihrem Diabetes, usw. leben, andere reisst ein Unfall in die Versehrtheit, wir kämpfen eben um unser psychisches Gleichgewicht. Jeder Mensch, der ein Leiden hat, würde das gerne eliminieren und hofft dass entweder Ärzte, Medis, Therapie und und und, ihn erretten. Manchmal funktioniert es, manchmal hilft nur Akzeptanz seiner Problematik und der Umgang mit derselben. Und über das Wie, entscheidet man selbst.
17.11.2019 17:05 • x 1 #34
Lottaluft
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• x 2 #2
Mayo
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• #3
Lottaluft
Mitglied
Zitat von Mayo:Ja, natürlich war ich seinerzeit auch in Therapie. Es hat auch geholfen. Wie gesagt, gab es damals einen konkreten und tragischen Auslöser. Das Problem besteht nicht mehr. Ich habe mit meinem Hausarzt über das Absetzen gesprochen (ich nehme es ja nun seit 7 Jahren- 5 davon irgendwie vorbeugend ich weiß nicht, wie ich es anders beschreiben soll) und er trug sich nicht mit Bedenken, aufgrund der niedrigen Dosierung. Ich habe einfach Angst, was nun passiert wenn die Angst zurückkommen sollte. Gibt es einen Weg zurück?
• x 1 #4
Mayo
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• x 1 #5
nektarine
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• x 1 #6
Mayo
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• #7
Sonja77
Mitglied
• x 1 #8
Mayo
Mitglied
• x 1 #9
Sonja77
Mitglied
Zitat von Mayo:...aber Nie aufgeben...Sorry, der musste
• x 1 #10
Sonja77
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• #11
Mayo
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• x 1 #12
psychowrack
Mitglied
• #13
Mayo
Mitglied
Zitat von psychowrack:Nach Absetzen begann es bei mir auch wieder mit den Aengste _ ich nehme sie aber bewusst nicht mehr. Tabletten verhindern das Denken.
• #14
Mutexia
Gast
• x 1 #15
Mutexia
Gast
Zitat von psychowrack:Tabletten verhindern das Denken.
• x 2 #16
Icefalki
Mitglied
Zitat von psychowrack:Nach Absetzen begann es bei mir auch wieder mit den Aengste _ ich nehme sie aber bewusst nicht mehr. Tabletten verhindern das Denken.
• x 3 #17
Mayo
Mitglied
Zitat von Mutexia:Ich nehme die Medis jetzt auch fast so lange wie Du und setze grade ab, ABER in Milligrammschritten über Monate. Bin von Pillen auf Tropfen umgestiegen damit ich das ohne Diamantenwaage dosieren kann.Ich empfehle Dir die Pillen wieder zu nehmen und es auch so auszuschleichen. Der Stoffwechsel im Hirn ist von der Dauermedikation beeinträchtigt. Was wird passieren, wenn der Wiederaufnahmehemmer von heute auf morgen ausbleibt? Richtig, einen Serotoninmangel. Muss nicht so kommen, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch.
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psychowrack
Mitglied
• x 1 #19
Icefalki
Mitglied
Zitat von psychowrack:Tabletten verhindern das Denken sagte ein Psychotherapeut. Nicht ausgedacht. Ohne Schaffen es viele aber nicht bis zur Therapie. Meine Aengste haben sie kaum beseitigt!
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