Zitat von Katali: 3 Monate nach Null kam dann der große Knall- nichts ging mehr.
Escitalopram wurde dann wieder eindosiert.
Soweit, so gut.
Die ganz krassen Ängste sind schon besser geworden
Allerdings zieht es sich, ich fühle mich nervös und ängstlich.
Es ist so unangenehm !
Ich habe solche Angst, dass es immer so bleibt und ich mir das Gehirn zerschossen habe.
Hat jemand Erfahrung und kann mir Mut zusprechen?
Ich bin Anhänger von kritischen Theorien gegenüber Medikamenten, die in den Stoffwechsel eingreifen.
Auch kritisch gegenüber Erfolgsmeldungen hinsichtlich der Wirksamkeit von Medikamenten.
Die Nebenwirkungen sind in der Regel die Lösung, welche aber nicht das Problem lösen.
Zitat von Katali: der letzte Schritt von 5 auf 0 zu groß war.
Wenn das stimmt, davon gehe ich aus.. - einfach noch einmal und diesmal sanft ausleiten.
Zitat von levana: du hast viel zu schnell abgesetzt. ok wären 10% aller 4 wochen.
.. okay
Zitat von Katali: von dem Absetzsyndrom habe ich mittlerweile gelesen.
dadurch dass du es jetzt selbst verinnerlicht hast und der Quelle glaubst, kannst du neu durchstarten und sanft ausleiten.
Zitat von Sprotte: ich habe auch Escitalopram vor neun Jahren bekommen - ob das damals wirklich nötig war, weiß ich gar nicht genau. Es hat mir aber sehr schnell geholfen.
Sprotte zweifel hier - zurecht wie ich finde - ob es wirklich nötig war..
Die frage ist, was hat denn eigentlich "schnell geholfen"?
Dass man durch das Medikament ruhig gestellt wird, nix mehr merkt und die ganzen Nebenwirkungen hat, die von dem eigentlichen Problem ablenken, indem es überdeckt ist von den Nebenwirkungen?
..
Vielleicht hilft die Schema-Therapie oder sie trägt dazu bei dass die Themenstarterin ihre Problemlagen über veränderte Interaktion und Zustände und/oder aufbrechen von "Schemata" verändern kann.
..
Zugleich empfehle ich, dass Zeug wieder abzusetzen durch sinnvolle Ausleitung.. - Nochmal versuchen, bitte