App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

32

D

Dina555
Mitglied

Beiträge:
89
Themen:
9
Danke erhalten:
25
Mitglied seit:
Guten (frühen Morgen?), ich könnte einfach heulen vor Verzweiflung, vielleicht kann mir irgend jemand helfen… ich habe seit Monaten starke Magenprobleme und nehme 2x täglich jeweils 40mg Pantoprazol ein. Ich hatte schon eine Magenspiegelung, bei welcher Proben entnommen wurden. Ergebnis: nix außer ,chronische Gastritis, Muster sieht aus wie bei einer Helicobakter-Infektion, allerdings kein Bakterium nachweisbar. Das kann doch alles nicht sein😢. Stuhlprobe wurde auf Helicobakter untersucht - negativ. Jetzt hat der Gastroenterologe nur aufgeschrieben: PCR Test auf Helicobakter empfohlen (ich glaube, dass das ein Atemtest ist). Da ich natürlich auch viel auf Google unterwegs bin, habe ich gelesen, dass Pantoprazol auf Dauer überhaupt nicht gut ist sowie einen plötzlichen Tod herbeiführen kann. Auch, dass jemand der eine Gastritis hat, ein viel höheres Risiko an Magenkrebs zu erkranken hat. Ich bin am verzweifeln und die Ärzte kommen mir langsam wirklich nutzlos vor. Trotz PPL habe ich Magenschmerzen, ich kann wirklich nicht mehr. Ich habe 2 kleine Kinder unter 3 Jahren, es ist so schwer… ich habe absolut niemanden der mir hilft, mit diesen Schmerzen und den Kindern zu jonglieren ist verdammt anstrengend. Bin ständig am heulen vor Verzweiflung, da ist absolut nix, was ich tun kann. Vielleicht kennt jemand meine Situation. Was kann ich denn jetzt noch machen, bin so verzweifelt😞

11.08.2023 x 1 #1


45 Antworten ↓
M

Marc_Sky
Mitglied

Beiträge:
8043
Danke erhalten:
7324
Mitglied seit:
@Dina555 Habe auch seit gut 20 jahren eien chronische Gastritis ausgelöst durch massiven Stress (allerdings bei mir mit Bakterien). Die Ärzte hatten nur kurzzeitin ein Medikament angesetzt wege Bakterien und mir dringend geraten auf die Ernährung zu achten - also ausgewogen und besodners auf Säuren zu achten (Sprich Milch, Kaffee, Obst/Früchtetees, säurehaltige Gemüse etc). Wichtig ist da wirklich den Stress unter Kontrolle zu bekommen. Merke dann selebr dass der wirklich nich gu ttut und die Gastrtis je nach Level und Dauer teilweise heftig wiederkommt. Ist in deienr Situation schwierig, aber denke mal vielleicht auch nicht ganz unmöglich.
Dauern irgendweclhe Tabletten zu fressen (excuse my french) fidne ich bei Gastritis auch bedenklich, da die Chemikalien den maghen auch auf Dauer angreifen (z.B. Schleimhaut) und Säuren auch durcheinander bringen können. Gerade bei Schmerzmitteln ist das auf dauer sowieso schon bedenklich und kann bei gesunden Menschen da schon ziemlich übel zuschlagen. Alternativ gibt es homeopatische Mittel (also pflanzlich basiert), die zumindest sachen wie Übelkeit und Sodbrennen ziemlich gut lindern können und nicht so belastend sind. Ernährungstechnisch könntest du da auch etwas breiter gestaffelt gesund essen und solchen Sachen auch mitunter vorbeugen (müsste da aber selber mal ne Liste machen wenn du a sowas intersssiert bist)

25.06.2023 23:31 • x 1 #35


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Monatelange Gastritis/Magenspiegelung ohne Erfolg

x 3


Nasici

Nasici
Mitglied

Beiträge:
559
Themen:
23
Danke erhalten:
371
Mitglied seit:
Liebe Dina555,

deine Symptome habe ich immer wieder in verschiedenen Intervallen. Manchmal aufgrund von der Ernährung (vertrage keine Mayonnaise, Sahne, Remoulade usw.) und manchmal anscheinend durch Stress und Ängste!
Du wurdest schon gut untersucht! Vielleicht solltest du dich damit abfinden und deine Ängste und Symptome annehmen. Bei mir ging es dadurch immer wieder weg! Bis es in solchen Situationen wieder kam. 2018 hatte ich durch eine Magenspieglung eine chronische Gastritis diagnostiziert bekommen. 2021 war davon nichts mehr zu sehen. Du siehst, sie kann von allein oder mit Medikamenten (PPI) geheilt werden. Krebsrisiko dadurch ist dann wieder bei Null (natürlich gibt es auch noch andere Risikofaktoren! Im übrigen braucht Magenkrebs sehr lange bis er entsteht! Wenn du dich aller 4 Jahre spiegeln lässt (um Beruhigt zu sein), dürfte nichts passieren.
Eine chronische Gastritis, wenn dadurch überhaupt Krebs entsteht (das muss nämlich nicht immer sein, im allgemeinen eher selten), braucht ebenfalls eine lange Zeit bis daraus Magenkrebs werden könnte! Vorher entsteht eher ein Magengeschwür, was Dir dann sicherlich nicht unbemerkt bleibt! Auch ein Magengeschwür muss aus einer chronischen Gastritis nicht entstehen!
Bei dir könnte ich mir gut einen Reizmagen vorstellen (nach allen Untersuchungen). Dieser zählt leider zur Volkskrankheit!

Alles gute!

Vg Nasici

11.08.2023 10:55 • x 1 #46


Zum Beitrag im Thema ↓


Frühlingsblume2
Hallo,

Wenn du nicht allergisch auf Kamille reagierst, könntest du mal Kamillosan probieren.

Ich hatte das mal im Netz gelesen, dass es bei Gastritis auch helfen soll und dann ausprobiert. Hat geholfen.

5 ml Kamillosan auf 100 ml Wasser geben und schluckweise trinken. Wie oft, weiß ich jetzt nicht mehr, ist schon länger her. Aber 2 bis 3 mal über den Tag wird es gewesen sein.

Manchmal helfen die einfachsten Dinge.

LG
FB

P.S. Ich hatte mir gleich die 100 ml Flasche geholt, falls es wiederkommt. Kam um die 10 Euro damals.

x 1 #2


D
Eine Freundin hat ein chronische Gastriris und wenn sie mal einiges zuviel von den doofen Sachen gegessen hat, dann flammt es ordentlich auf und sie hat Übelkeit, Magenschmerzen und fühlt sich schlapp.

Achtest du denn gut auf deine Ernährung? Das ist halt kein Selbstläufer. Du muss dich einigermaßen konsequent dran halten. Die meisten Schmerzmittel sind auch der Feind der Magenschleimhaut.

x 1 #3


P
Zitat von Dina555:
Guten (frühen Morgen?), ich könnte einfach heulen vor Verzweiflung, vielleicht kann mir irgend jemand helfen… ich habe seit Monaten starke ...


Ich würde auf jeden Fall den Atemtest auf Helicobacter machen. Falls der auch negativ ist, die Spiegelung aber optisch dafür sprach, würde ich mit dem Arzt besprechen, ob man trotzdem die Antibiotikatherapie machen kann.
Bitte bei AB aber auf jeden Fall an den bakteriellen Darmwiederaufbau denken.

x 1 #4


E
Zitat von Pauline333:
Ich würde auf jeden Fall den Atemtest auf Helicobacter machen. Falls der auch negativ ist, die Spiegelung aber optisch dafür sprach, würde ich mit dem Arzt besprechen, ob man trotzdem die Antibiotikatherapie machen kann. Bitte bei AB aber auf jeden Fall an den bakteriellen Darmwiederaufbau denken.

Wie geht der "Darmwiederaufbau"?

Wie isst oder trinkst du denn?

x 1 #5


P
Zitat von Ex-Mitglied:
Wie geht der "Darmwiederaufbau"? Wie isst oder trinkst du denn?


Dein Ernst?
Probiotika und Präbiotika.

x 1 #6


D
@Frühlingsblume2 Super Dankeschön ich werde es definitiv probieren.🍀

x 1 #7


D
@Dunkelbunte ja das tue ich, esse ständig Haferschleim, gekochtes Gemüse und Fisch.

#8


D
@Pauline333 das denke ich auch, ich hoffe mal, das meine Ärztin das auch so machen würde. Ich war mir sicher, dass ich Helicobakter Pylori habe und habe vorsorglich schon Präbiotika gekauft und mache meinen Kefir selber.

x 1 #9


E
Zitat von Pauline333:
Dein Ernst? Probiotika und Präbiotika.

Beides Zusammen einnehmen ohne was vorher machen zu müssen?

#10


P
Zitat von Ex-Mitglied:
Beides Zusammen einnehmen ohne was vorher machen zu müssen?


Tanz gerne vorher drum herum Smile

x 1 #11


E
Ich lehne mich mal weit aus den Fenster und behaupte das dies nicht funktionieren würde.
Ich räume dir einen zweiten Versuch ein.

#12


P
Zitat von Ex-Mitglied:
Ich lehne mich mal weit aus den Fenster und behaupte das dies nicht funktionieren würde. Ich räume dir einen zweiten Versuch ein.


Danke, aber nein Danke zwinkern

x 1 #13


aldia249
Wurde bei der Spiegelung eine Lactosetestung gemacht? Bzw. Würden allgemein Allergien und Unverträglichkeiten untersucht?
Es gibt noch differenzierte Stuhluntersuchungen, die das Mirkobiom unter die Lupe nehmen. Da würde ich auch ansetzen, um schnellstmöglich vom PPL wegzukommen.
Mit Sicherheit spielt der Stress eine wesentliche Rolle, wenn nicht sogar die Hauptrolle. Hier würde ich dir ans Herz legen, evtl. Eine kostenfreie Beratung beim Jugendamt oder einem freien Träger in Anspruch zu nehmen. Gibt zB die Möglichkeit eine stundenweise Familienhilfe zu bekommen, die dich im Haushalt unterstützt, um den Stress zu reduzieren.
Gute Besserung.

#14


Catharina
Ich hab aktuell auch eine Gastritis. Ich hab eine Woche 2x täglich PPL genommen und den Rest der Packung nehm ich einmal täglich. Ich hab nicht immer die typischen Magenschmerzen, eher Sodbrennen, Druck im Hals oder eben einen Blähbauch.
Ich halte Diät und das hilft ganz gut, aber bei mir ist Stress auch ein ganz großer Auslöser. Ich glaub dass das ganze einfach sehr lange dauert, bis es besser wird.

#15


D
@Frühlingsblume2 hey, ich habe noch eine Frage… wie lange hattest du die Gastritis? Und hattest du eine Magenspiegelung? Ich habe eine Zeit starke angst vor Lymphdrüsenkrebs, war ständig beim Arzt oder in der Notaufnahme. Das war meine schlimmste Zeit… starker Hypochonder. Jetzt geht es, aber die Gastritis ist ganz schlimm… kann natürlich sein das es wirklich stressbedingt aus der Zeit damals ist, allerdings kann ich mit 2 kleinen Kindern und einen Ehemann der mir überhaupt nicht hilft meinen Stress echt nicht bremsen oder minimieren.

#16


Frühlingsblume2
Hey Dina.

Naja, hatte schon arg damit zu kämpfen und es kam auch wieder.

Hab dann immer die Kamillenkur gemacht und es war dann irgendwann ganz weg.

War nicht beim Arzt, ich versuch erstmal immer, selbst was zu finden, was mir hilft.
Weil Anitibiotika ja auch wieder schädlich ist, es zerstört alle Bakterien, auch de guten.

Bin eh gegen die Chemiekeulen, Tabletten nur im Notfall.

LG
FB

x 1 #17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

S
@Dina555 bin eben auf deinen Post gestoßen.
Im April bekam ich auch eine heftige Gastritis. Ich bin Magenschmerzen seit Jahren gewohnt, aber diesmal war es die übelste Sorte. Bis zum Termin der Gastroskopie habe ich mich nur gequält. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass es "nur" eine Entzündung ist. Was kam raus? Leichte Rötung der Schleimhaut. Ich bin aus allen Wolken gefallen. Bei mir wurde und wird das ganze immer durch Stress ausgelöst. Behandelt wurde ich mit 80mg pantoprazol über drei Wochen. Hatte dadurch keine Verbesserung erfahren. Habe über fünf Wochen eine Fodmap Diät gemacht. Länger sollte man diese nicht fortführen. Am Ende hatte ich auch keine Lust mehr. Nun esse ich wieder fast normal. Es ist nicht mehr ganz so schlimm, aber immer noch ätzend.

x 1 #18


D
Zitat von Sulala:
@Dina555 bin eben auf deinen Post gestoßen. Im April bekam ich auch eine heftige Gastritis. Ich bin Magenschmerzen seit Jahren gewohnt, aber diesmal ...

Oh man… Stress kann ich mit 2 kleinen Kindern leider überhaupt nicht vermeiden. Dann noch Streit mit meinem Mann (haben aufgrund der Kinder eben kaum Zeit, Oma will garnicht aufpassen). War es bei dir auch so das du in akuten Stresssituationen direkt Magenschmerzen hattest? Ich bin wirklich bitter am verzweifeln.

#19


S
@Dina555 oh jaaaa. Ich habe in sämtlichen Stress Situationen Magenschmerzen. Oft kann ich dann auch nichts essen. Aber die Leere im Magen macht es nicht besser.
Ich versuche viel pflanzliches. Manchmal hilft Iberogast Advanced. Kennst du das?
Der Stress mit deinem Mann tut mir leid. Meine Tochter ist zum Glück erwachsen. Ich war jahrelang alleinerziehend. Das war nicht immer leicht.

x 1 #20


A


x 4


Pfeil rechts



Youtube Video

Dr. Matthias Nagel
App im Playstore