lela2018
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Nachdem er im April bei seiner Freundin rausgeflogen ist, wurden seine Attacken so schlimm, dass er eingesehen hat, etwas tun zu müssen. Ich habe ihm geholfen Hartz 4 zu beantragen und eine stationäre Therapie anzufangen. Die Therapie hat er allerdings schon nach einem Tag abgebrochen, weil es ihm gerade wieder gut ging und er der Meinung war, dort am falschen Platz zu sein. Eigentlich sollte/wollte er danach in eine Tagesklinik gehen, aber das fand er nicht notwendig. Als die Tabletten, die er in der Therapie bekommen hatte, keine Wirkung mehr gezeigt haben, verschrieb ihm sein Hausarzt Paroxetin (kann sein, dass er vorher noch andere Medis hatte). Die hatte er allerdings überhaupt nicht vertragen und musste sie wieder absetzen. Seitdem nimmt er keine Tabletten, außer Tavor im Notfall. Ich versuche ihn seit langem zu überzeugen eine Therapie zu machen oder wieder Stationär zu gehen (was er keinesfalls will), aber er kümmert sich nicht wirklich. Er hat immer irgendeine Ausrede, warum er es nicht schafft irgendwo anzurufen, auch wenn ich ihm die Telefonnummern schon auf dem Silbertablett serviere. Stattdessen will er sich wieder einen Job suchen, weil er mit einem Bekannten zusammenziehen will und sich verständlicherweise an den Kosten beteiligen will. Ich finde das unklug, weil er sich erstmal mit seinen Problemen auseinandersetzen sollte, bevor er wieder anfängt zu arbeiten. Bei seinen letzten Jobversuchen bekam er vorher jedes Mal eine Panikattacke und gab den Job nach ein paar Tagen wieder auf. Ein weiteres Scheitern wird seiner Psyche eher schaden und seine Situation verschlimmern, meiner Meinung nach. Ich möchte ihm so gerne helfen, aber es ist, als wenn ich gegen eine Wand rede Was kann ich tun oder kann ich überhaupt irgendwas tun?
Sorry, dass der Text so lang geworden ist
• • 29.08.2018 #1