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K
Hallo zusammen,

ich habe ja seit Monaten Magenschmerzen - Stiche, Brennen, Druck, oberhalb des Nabels, manchmal auch im Nabel. Ich hatte einen ausführlichen Ultraschall inkl. Blutuntersuchung - alles ohne Befund. Danach Magenspiegelung, bis auf eine geringe Schleimhautreizung ebenfalls nichts Auffälliges. Dagegen habe ich Pantoprazol bekommen, das habe ich jetzt drei Wochen genommen. Darüber hinaus nehme ich noch 3x täglich Iberogast und 2x Caricol Gastro.

Auch wenn es zeitweilig besser war, kommen die Beschwerden doch immer wieder. Seit ein paar Tagen habe ich wieder diese Oberbauchschmerzen, es tut auch weh, wenn ich hineindrücke.

Aber wenn ich (angeblich) nichts am Magen habe, was kann es dann sein? Verspannungen?

Kennt jemand Ähnliches und hat dafür eine Erklärung?

Vielen Dank!

LG Kaneel

06.05.2024 12:18 • 10.05.2024 #1


13 Antworten ↓


Luru
Moin,

Aus meiner Sicht verwunderlich dass du keine Überweisung zum MRt / CT Oberbauch bekommen hast, damit man sich die Leber, Gallenblase Bauchspeicheldrüse anschauen kann.

Das wäre aber auf jedenfall noch eine Möglichkeit.

Ansonsten wie sieht es aus mit Stress? Stress ist leider auch ein erheblicher Faktor, der das gesamte Verdauungssystem beeinflusst.

Verschlimmern sich deine Probleme, wenn du etwas isst? Hast du noch andere Symptome?

06.05.2024 12:37 • x 1 #2


A


Magenschmerzen - und doch nichts am Magen

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K
Ich hatte vor einem Jahr ein Abdomen-CT und vor der Magenspiegelung einen Ultraschall inkl. Blutuntersuchung beim Gastroenterologen. Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse waren dabei komplett unauffällig. Daran kann es also auch nicht liegen. (Sonst hätte ich natürlich auf weiteren Untersuchungen bestanden). Demnächst bekomme ich noch eine Darmspiegelung (aber eher im Rahmen der üblichen Vorsorge). Da die Beschwerden im Oberbauch liegen, sehe ich auch keinen Zusammenhang zum Darm.

Stress habe ich keinen (mehr). Meine Stress--Faktoren haben sich vor einem Jahr erledigt. Ich kann auch alles essen und vertragen. Die Beschwerden stehen m.E. in keinem Zusammenhang mit Essensaufnahme.

Das macht es ja so rätselhaft. Auf den ersten Blick deutet alles auf Verdauungsorgane hin, aber die sind alle ohne Befund.

Habe einmal etwas von chronischem Bauchwandschmerz gelesen, da passt einiges, aber wie und wo könnte man das diagnostizieren...

LG Kaneel

06.05.2024 13:08 • #3


L
Schmerzen in dem Bereich (besonders in der Magengrube unter dem Brustbein) kommen häufig vor. Oft durch Anspannung und Verspannungen vom Rücken verursacht. Ein muskuläres Problem ist denkbar und sollte orthopädisch abgeklärt werden. Wenn eine Spiegelung und Ultraschall und Blutuntersuchung gemacht wurden, ist eine organische Ursache unwahrscheinlich

06.05.2024 15:44 • x 1 #4


K
Ich hoffe das mal.

Leider hält die Beruhigung nach einer Untersuchung bei mir immer nur für eine gewisse Zeit. Die Schmerzen im Oberbauch verunsichern mich jetzt wieder. Auf der Suche nach einer Ursache lande ich dann z.B. bei Darmverschluss und male mir schon wieder die schlimmsten Sachen aus...

07.05.2024 17:13 • #5


M
@Kaneel dir geht es so wie mir, du hast dir aber auch gerade selbst die Antwort gegeben. Dieses beruhigen durch eine Untersuchung zeigt ja schon, das es fast nichts organisches ist bzw. sein kann. Wenn der Orthopäde jetzt auch nichts mehr findet, kann es nur von der Psyche kommen. Ist schon krass was die so anstellen kann...

08.05.2024 14:13 • x 1 #6


K
@m1cha Ich versuche auch, mir das mit der Psyche zu erklären, aber warum hole ich mir quasi einen Schmerz zurück, der eigentlich schon verschwunden war? Ich habe jetzt eine Stelle oberhalb des Nabels, wenn ich da hineindrücke, verursacht das einen seltsamen brennenden Schmerz. Das fing vor Tagen wieder an, als ich mich etwas vorgebeugt habe. Das kann doch nicht die Psyche sein, oder? Oder verstärkt sie eine Mißempfindung, die man sonst direkt abhaken würde?

Wie dem auch sei, mir ging es jetzt ein paar Wochen ziemlich gut, aber nun bin ich wieder da, wo ich am Anfang war.

LG Kaneel

08.05.2024 14:50 • #7


Krylla
Haben die Magenschmerzen noch während des (nun nicht mehr vorhandenen) Stresses angefangen oder erst danach?

08.05.2024 17:14 • #8


K
Zitat von Krylla:
Haben die Magenschmerzen noch während des (nun nicht mehr vorhandenen) Stresses angefangen oder erst danach?

Nein, erst viel später, zu einer Zeit, in der ich gar keinen Stress mehr hatte. Habe ich vielleicht zu viel Zeit, um ständig in mich hineinzuhorchen...?

Vorhin war ich beim Sport, da habe ich relativ wenig gespürt. Direkt danach tauchte das ziehende Brennen wieder auf...

LG Kaneel

08.05.2024 18:22 • #9


Krylla
Ich kenne es nur von meinem Reizmagen, dass der sich auch gerne dann manchmal meldet, wenn ich bewusst nicht meine Stress zu haben.
Und bekommen habe ich ihn auch nicht in einer akuten Stressphase. War bei mir ein Zufallsbefund.

08.05.2024 18:48 • #10


K
Ich habe mich jetzt entschieden, noch einmal einen anderen Arzt aufzusuchen. Meine alte Hausärztin (eine exzellente Diagnostikerin) ist Ende letzten Jahres leider in Rente gegangen, und mit ihrem Nachfolger bin ich nicht so ganz warm geworden. Eine Praxis, in der ich schon einmal vertretungsweise war und die mir sehr gut gefallen hat, nimmt wieder neue Patienten auf, so dass ich mich kurzentschlossen dort angemeldet habe. Ich hoffe da auf neue Impulse.

Eigentlich wollte ich kein Ärzte-Hopping betreiben, aber so, wie es jetzt ist, werde ich auch nicht glücklich.

LG Kaneel

08.05.2024 19:12 • x 1 #11


M
@Kaneel das kenne ich zu gut. Eine andere Meinung ist aber nicht schlecht, kannst uns gerne informieren

09.05.2024 18:15 • x 1 #12


K
Zitat von m1cha:
@Kaneel das kenne ich zu gut. Eine andere Meinung ist aber nicht schlecht, kannst uns gerne informieren

Ja, mache ich gerne.

Was übrigens heute seltsam war: ich war heute mittag richtig gut essen, und danach waren die Schmerzen viel weniger bzw. zeitweise ganz weg. Das könnte ja ggf. ja ein Beleg dafür sein, dass die Schmerzen nicht ursächlich mit dem Magen zusammenhängen. Ich habe schon öfter von dem chronischen Bauchwandschmerz gelesen, allerdings frage ich mich, ob es Ärzte gibt, die das kennen und diagnostizieren können.

09.05.2024 19:54 • #13


K
Meine Entscheidung für die neue Ärztin war goldrichtig. Sie hat nochmals Ultraschall gemacht und Blut abgenommen. Der US war in Ordnung. Um ganz sicher zu gehen, hat sie mir jetzt eine Überweisung zum MRT, vor allem Pankreas und Gallenwege, gegeben. Ich hatte riesiges Glück und habe schon in einer Woche einen Termin, da jemand abgesprungen ist. Ansonsten hätte ich frühestens einem im August bekommen, eine Praxis hatte sogar Termine erst Ende des Jahres. Da kann man im schlimmsten Falle ja schon hinüber sein...

Parallel soll ich das Thema auch vom Bewegungsapparat her angehen, möglicherweise kommen die Beschwerden von der Wirbelsäule.

Kein Vergleich zu dem vorherigen Hausarzt, der mich nicht einmal untersucht, sondern gleich überwiesen hat, und, ohne mich genau zu kennen, direkt mit der Psyche gekommen ist.

Ich hoffe jetzt nur, dass mir das MRT auch die letzten Befürchtungen nehmen kann...

LG Kaneel

10.05.2024 12:53 • x 1 #14


A


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