Zitat von TallyWeijl90: Dem Zucken fühle ich mich einfach hilflos ausgeliefert. Das war schon immer so, auch als es vor 11 Jahren begonnen hat. Es ist für mich das schlimmste Angstsymptom was ich haben kann
Stell dir vor, du könntest es als das sehen, was es ist: Eine vielleicht manchmal lästige Körperäußerung ohne Krankheitswert (höchstens Magnesiummangel).
Was würde das verändern?
Alles, nicht wahr?
Und das, was deine Therapeutin mit "man geht nie ohne Symptome durchs leben" meine ich mit "der Körper äußert sich die ganze Zeit durch irgendwelche spürbaren Zeichen".
Das Ziel ist, diese "spürbaren Zeichen" möglichst zuverlässig in "nornal" und "nicht nornal" einzuteilen.
Für dich ist aber das meiste "nicht normal".
Du musst einen Weg finden, dich mit deinem Körper zu verbinden, ihm zu vertrauen, ihn richtig zu verstehen.
Ich hatte z.B. mal eine Gallenkolik, die ich in dem Moment als solche nicht erkannt habe. Ich kannte die Schmerzen nicht und sie waren auch nicht da, wo du Galke sitzt. Mein Mann brach in Panik aus und wollte den Notarzt rufen.
Ich wusste aber irhendwie, dass das nichts lebensbedrohliches ist und habe es mit Ibu 600, rumlaufen umd veratmen beobachtet. Zuvor hatte ich Blutdruck und Puls gemessen, um Herz und Herzkreislaufproblem auszuschließen. Meine ibsgesanten Vitalzeichen, also Kreislauf, Atmung, Temperatur etc waren völlig stabil und mir war klar, das ist nur irgendein komischer starker Schmerz. Kein lebensbedrohlicher Notfall. Die Schnerzen ließen nach wenigen Stunden nach.
Am nächsten Tag habe ich gelbe Augen und dunkelbraunen Urin entdeckt und konnte damit auf Galle schließen. Damit bin ich zum Arzt,, der die Gallenkollik durch Blutuntersuchung und Ultraschall bestätigte.
Sowas geht, wenn man gut mit seinem Körper verbunden ist. Das ist aber ein längerer Weg, den man gehen muss