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P
In Entspannung kommst du, wenn du endlich daran arbeitest, normale Körpergefühle nicht mehr als bedrohlich anzusehen.

So lange du denkst, du kannst nur dann dich beruhigen aka entspannen, wenn andere dir mehrmals versichern, dass du nicht in Gefahr bist, wirst du immer weiter dein Katastrophendenken füttern.

Du musst an die Wurzel ran.
Und das ist dein "falsches" Denken
Verstehst du?

x 1 #141


T
Ja, das verstehe ich. Ich verstehe auch, dass die Angst der einfacherer Ausweg ist .. mir fällt es nur schwer, das anzuwenden.

#142


A


Lymphknote in der Leiste geschwollen - Panik

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P
Es ist immer schwer, gewohnte Pfade zu verlassen. Aber wenn man immer weiter macht, kommst du da raus.

Streich als erstes Mal alle Sätze des Kalibers "mir fällt es schwer"/"ich kann nicht" etc. Und ersetze sie durch "ich werde es schaffen, dass..."/"ich gebe nicht auf, bis..." etc

x 1 #143


T
@Pauline333 das werde ich versuchen! Eigentlich bin ich eine sehr rational denkende Person. Die Angst passt daher eigentlich nicht so sehr zu mir bzw. Ich müsste sie mit rationalen Argumenten in den Griff bekommen ..

x 1 #144


P
Du wirst das sogar schaffen!
Es ist nur du gegen dich selbst.

#145


T
Hmm, ich möchte es auch gerne schaffen. Ich habe ein sehr gutes Leben. Und manchmal bemerke ich, dass einfach alles perfekt ist und dann beginnt irgendein lästiges Symptom. So nach dem Motto: es darf nicht perfekt sein und es darf mir nicht zu gut gehen

#146


Schlaflose
Zitat von TallyWeijl90:
@Schlaflose aber dann hast Du ja eine schlüssige Erklärung erhalten! Diese fehlt bei mir ja traurig

Stress und die Psyche sind eine weitaus häufigere Ursache für Muskelzucken als ein Infekt.

x 1 #147


T
@Schlaflose danke Dir! Die Zuckungen waren und sind leider noch immer mein schlimmstes Angstsymptom. Gerade auf der Couch geht es richtig ab .. da fällt es schwer, positiv zu bleiben

#148


P
Der Groschen fällt aber auch so gar nicht, oder?

x 1 #149


T
@Pauline333 doch, aber wenn es so einfach wäre .. ist doch klar, dass es Rückschläge gibt

#150


P
Jemand, der kognitiv verstanden hat (vielleicht noch nicht emotional), dass nichts Schlimmes vorliegt, muss nicht versuchen "positiv zu bleiben".
Der weiß dann, dass die Gedanken, die er denkt, Quatsch sind.
Sie sind noch (lange) da, klar, sie verursachen auch negative Gefühle, aber der Mensch muss nicht "positiv bleiben", sondern gegen seine Gedanken an.

Du redest mit dir bzw gehst weiterhin mit deinem Problem um, wie bisher. Versuchst, zu ignorieren, positiv zu bleiben, dir einzureden, dass alles gut ist. Aber du weißt nicht, dass alles gut ist und du "nur" deine Gedanken in den Griff kriegen musst.
Es hat nicht Klick gemacht. Du bist der Angst hilflos ausgeliefert und du versuchst, irgendwie da durch zu kommen.

x 2 #151


T
@Pauline333 vielen Dank! Da steckt viel Wahres drin!

x 1 #152


T
Wie kriege ich es denn hin, zu wissen, dass alles gut ist? Das was Du geschrieben hast, passt nämlich 1:1 auf mich

#153


P
Du musst den ganzen genannten Fakten hier zur Unbedenklichkeit deines Muskelzuckens und des geschwollenen LKs ehrlich Glauben schenken und dir das nicht immer wieder ausreden und den Angstgedanken glauben.

Wie du das am besten machst, kann ich dir nicht sagen, aber das Ziel ist der berühmte Klickmoment, wo man plötzlich die Wahrheit erkennt.

Deine Therapeutin müsste dir da weiter helfen können. Aber es hat auch sicher viel damit zu tun, dass du deine wahre Krankheit mit ihren subtilen Mechanismen dahinter verstehst. Vielleicht hilft es auch, sich damit stärker zu beschäftigen.
Sicher gibt es aber auch viel im Netz dazu an Tipps, wie man aus dem hypochondrischen Gedankenkreisen rauskommt.

x 1 #154


T
Zitat von Pauline333:
Du musst den ganzen genannten Fakten hier zur Unbedenklichkeit deines Muskelzuckens und des geschwollenen LKs ehrlich Glauben schenken und dir das ...

Vielen lieben Dank!

Momentan fällt mir das einfach so schwer. Meine letzte Nacht war der Horror. Aufgrund des Gezuckes in der Kniekehle habe ich kein Auge zu gemacht. Das mit dem LK scheine ich ganz gut im Griff zu haben, aber vermutlich auch nur, weil das Gezucke so prominent ist und ich keine Kapazitäten für beides habe ..

Mein Problem ist auch, dass meine Ängste etwa 10 Tage vor der Periode ziemlich krass werden. Und ich stehe nun etwa 2-3 Tage vor meiner Periode. Das macht das ganze noch anstrengender

#155


P
Es ist aber nur anstrengend, weil du es dazu machst. Das muss dir ganz klar werden.
Jeder andere hätte keine Probleme mit zuckenden Muskeln und einer erklärbaren unproblematischen Schwellung eines LK.

Wenn es bei dir zur Periode hin schlimmer wird, solltest du mit deinem/deiner Gym sprechen.
Krasse Fälle von mentalen Schwankungen fallen unter PMDS und werden zyklisch mit SSRI behandelt.

x 1 #156


T
@Pauline333 lieben Dank! Ich finde aber nicht den Punkt, wo ich ansetzen soll, dass es mich nicht mehr stresst. Es zuckt einfach durchgehend an dieser Stelle. Hast Du das schon einmal über Tage gehabt? Konntest Du es ganz ausblenden?

Ich habe nach meinem Urlaub eh einen Termin bei meiner Gyn. Dann spreche ich das an. Habe das schon einmal angesprochen und dann die Pille bekommen. Aber diese habe ich irgendwie nicht gut vertragen. Den Hinweis mit einem SSRI nehme ich mal mit. Bisher nehme ich Opipramol.

#157

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P
Und nimm mal ordentlich Magnesium und lass dir ggf was zum Schlafen verschreiben. Z.B. Promethazin Schlafmangel wird die Problematik sonst nur weiter befeuern.

x 1 #158


P
Zitat von TallyWeijl90:
Hast Du das schon einmal über Tage gehabt?

Sei mir nicht böse, aber ich klinke mich an der Stelle jetzt aus.
Du möchtest aktuell in deinem Muster bleiben. Deine Strategie bleibt dabei, dir regelmäßig Beruhigung von außen zu holen, statt das Grundproblem anzugehen.

Ich wünsche dir baldige Krankheitseinsicht und alles Gute.

x 1 #159


T
@Pauline333 aber glaubst Du nicht, dass es zuerst Beruhigung bedarf, damit man es dann akzeptieren kann? Ich versuche das wirklich umzusetzen, aber es fällt mir schwer..

Was mache ich beispielsweise, wenn ich nachts nicht schlafen kann, weil es so zuckt. Wie kriege ich mich da abgelenkt bzw. lerne es in der Situation konkret zu akzeptieren.

#160


A


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