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Hallo!
Ich habe seit einiger Zeit große Probleme mit meinem Magen. Nach jedem Essen bekomme ich Magenschmerzen. Esse nur noch sehr kleine Mengen.

Angefangen hat alles mit diesen Extrasystolen, die mir echt Angst gemacht haben. Das Langzeit EKG war wohl unauffällig. ES sind ja normal. Hat ja angeblich jeder und die meisten merken es nicht (kann ich ja überhaupt nicht glauben!).

Ich denke vor lauter Angst wg. dem Herz ging es mir auf den Magen und auch auf den Darm.

Darmprobleme habe ich auch schon seit längerer Zeit (Laktoseintoleranz).

Nun habe ich auf jeden Fall immer mal wieder dieses komische Blubbern/Kribbeln in der Luft- oder Speiseröhre. Es fühlt sich irgendwie an als ob man aufstossen müsste. Es kommt aber nicht hoch.

Kennt das jemand?

Ich habe total Angst vor Lungen- oder Speiseröhrenkrebs.

Mein Hausarzt meinte beim letzten mal nur, dass mein Herz gesund sei, meine Seele wäre krank. Na toll. Ich komme mir total blöd vor! Der denkt ja ich bin total bescheuert, wenn ich jetzt mit Lungen- oder Speiseröhrenprobleme ankomme.

Kann das wirklich die Psyche sein? Ich würde eher auf die Magenprobleme tippen aber ich bin mir halt nicht sicher. Oft habe ich auch einfach das Bedürfnis das Gefühl wegzuhusten. Aber leider ohne Erfolg. Es hat lediglich zur Folge, dass mein Rachen schon total gereizt ist vom vielen räuspern.

Hilfe!

Maja

21.05.2011 20:20 • 22.05.2011 #1


5 Antworten ↓


Ach ja, was ich vergessen habe zu erwähnen:

Ich habe MS.

Der Arzt meiner Mutter meinte neulich ich solle mir keine Sorgen machen, dass käme von der MS und wären Mißemfpindungen. Aber das glaube ich nicht!!

Ich habe sonst z.Zt. keinerlei MS-Symptome. Das ist entweder der Magen, die Psyche oder hoffentlich nichts schlimmeres...

Maja

21.05.2011 20:33 • #2



Kribbeln im Hals Luft-/oder Speiseröhre?

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Hallo Maja,

ich habe auch Extrasystolen und bin am Anfang fast gestorben vor Angst. Mittlerweile machen sie mir keine Angst mehr und daher nehme ich sie zwar noch wahr, aber mehr auch nicht.
Dieses eklige Gefühl in der Speiseröhre oder wo auch immer das ist, kenne ich auch. Ich glaube, dass es mit meinem Magen zu tun hat. Bei mir ist es definitiv eines der Symptome, wenn ich angespannt und ängstlich bin. Geht es mir gut, ist das Kribbeln weg.

Ich war damals beim HNO und der hat gar nichts gefunden und mir so Lockerungsübungen für Nacken und Schultern mitgegeben und meinte, dass ein Drang zum Husten und Räuspern ganz oft psychisch bedingt ist.

Hab das damals nicht geglaubt, aber heute weiß ich, dass er recht hatte.

Hoffe, ich konnte dich ein bisschen beruhigen!
Und ich empfehle dir, so wenig wie möglich zu Räuspern, dafür Bad Emser Tabletten lutschen.

LG
Mella

21.05.2011 21:12 • #3


Hallo

Das Gefühl kenne ich auch, ständig wie wenn die Luft "steht" bis zum Hals, nicht runter und nicht hochgeht, da fange ich auch immer an zu räuspern.

Ich nehme dann 2 Lefax und meistens kommt dann ein ordentlicher Rülpser hoch und gut ist dann wieder für ne weile.

Ich denke daß das einfach ein "nervöser" Magen und Darm ist, und dadurch irgendwie mehr Gase produziert werden.

Allerdings habe ich auch seit einigen Wochen noch etwas, ich trinke bestimmt schon seit 24 Jahre bei besonderen Anlässen Sekt, egal welche Sorte war alles kein Problem, im Silvester hatte ich sogar 4 Gläser getrunken, auch keine Probleme gehabt.

Vor einigen Wochen habe ich angefangen Samstags Abends gemütlich ein Piccolo zu trinken, und auf einmal bekam ich ein feuerrotes fleckiges Gesicht, die partie um den Mund blieb weiß, es spannte und es juckte, ging aber während dem weitertrinken weg, viele meinten Histaminintolleranz, ich dachte warum denn das auf einmal? Nach 39 Jahren?

Mein Internist meinte Alk.! Ich habe echt keine Erklärung dafür.



LG Tatjana

22.05.2011 07:36 • #4


Hallo Mella, hallo Tati!

Vielen Dank für eure Antworten! Es ist auf jeden Fall beruhigend, wenn man weiß, daß es noch andere gibt, die dieses Gefühl kennen.

Ich habe auch schon an eine Histaminintoleranz gedacht. Aber mein Arzt glaubt irgendwie nicht dran.

Mit Alk. habe ich zur Zeit auch Probleme, aber mehr mit der Wirkung. Die Angst verstärkt sich leider dadurch bei mir. Ich trinke normalerweise auch gerne mal einen Wein oder ein B.. Aber z.Zt. muß ich echt aufpassen.

Ich habe zwei kleine Kinder (4 und 2 Jahre). Das ist für mich im Moment so anstrengend! Ich denke eine Verhaltenstherapie wäre gut und wichtig. Aber bei wem? Die guten Therapeuten muß man selbst bezahlen oder sie sind total überlaufen. Warteliste und nichts passiert....

Ich würde mir so gerne selbst helfen, aber irgendwie schaffe ich es im Moment nicht, da ich kaum Freiraum für mich selbst finde.

Alles Liebe für euch und viel Kraft!

Maja

22.05.2011 10:25 • #5


Hallo Maja,

ob ein Therapeut eine Krankenkassenzulassung hat oder nicht, sagt nichts über seine Qualifikation aus. Es gibt überall gute und schlechte, bzw. passende und unpassende.
Ich kann dir nur empfehlen möglichst viele Probetermine bei unterschiedlichen Therapeuten zu vereinbaren und dich überall da, wo du dich wohl gefühlt hast, auf die Warteliste setzen zu lassen.
Oft ergibt sich dann doch schneller was und falls du vormittags Zeit hast, erhöht das deine Chancen auch. Die begehrtesten Termine sind die Abendtermine.

In München gibt es eine Zentrale, die einem sagen kann welche Therapeuten freie Plätze haben. Frag doch mal deine Krankenkasse, ob es sowas in deiner Stadt auch gibt.

Viel Erfolg bei der Suche!
Mella

22.05.2011 20:18 • #6





Prof. Dr. Heuser-Collier