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So, Leute, ich könnte gerade ein bisschen Beruhigung vertragen.

Mein Körper meint es heute nicht gut mit mir. Seit heute morgen schon ist mir etwas schwummrig und als ich gegen Mittag mit meiner besten Freundin im warmen Auto saß, ging's komplett mit mir bergab. Schwindel, kribbeln in den Armen, schwerer Atem. Als würde mir das Blut in die Füße sacken.
Sobald ich daheim war, hab ich mich hingelegt, Füße hoch und der Spuk war vorbei.
War dann beim Arzt- auf dem weg dorthin im Auto wurde mir wieder etwas schwummrig, heimwärts auch.
EKG unauffällig, Blutdruck etwas niedrig, Puls dementsprechend etwas erhöht, Blutzucker ebenfalls zu niedrig, andere Blutwerte werden bis Mittwoch gecheckt.
Laut Ärztin: Man kann nicht davon ausgehen, dass es was schlimmes ist, vielleicht ist es doch einfach nur die Hitze. Ich soll was essen, viel trinken und am Mittwoch für die Blutwerte nochmal kommen.
Klingt soweit also ganz gut, finde ich. Mein Kopf nur leider nicht so, der liegt mir nämlich mit einem "was wenn sie Unrecht hat?" in den Ohren.
Kennt ihr das, wenn ihr eure Angst selbst nach nem zufriedenstellenden Arztbesuch nicht richtig ablegen könnt? Und vor allem: Kennt ihr das, wenn euer Kreislauf sich sogar im Sitzen verabschiedet?
Brauche gerade ein bisschen "ich kenne das" und "du wirst nicht von sterben", wenn ihr wisst, was ich meine

02.07.2018 16:35 • 05.07.2018 x 1 #1


12 Antworten ↓


Bauer-Jani
Hey Kathi!

Fühl dich lieb gedrückt von mir, dir passiert nichts keine Angst!
Kenne es von mir auch und ich lebe noch
Mir geht es gerade selber ziemlich mies, also brauch ich nen Drücker zurück

Liebe Grüße

02.07.2018 16:39 • x 1 #2



Kreislaufprobleme, Kribbeln in Armen

x 3


Zitat von Bauer-Jani:
Hey Kathi!

Fühl dich lieb gedrückt von mir, dir passiert nichts keine Angst!
Kenne es von mir auch und ich lebe noch
Mir geht es gerade selber ziemlich mies, also brauch ich nen Drücker zurück

Liebe Grüße



Na dann darf ich ja quasi nicht Nein sagen fühl dich gedrückt.
Und Danke!

02.07.2018 16:48 • x 1 #3


Bauer-Jani
Zitat von Beautiful_Wreck:


Na dann darf ich ja quasi nicht Nein sagen fühl dich gedrückt.
Und Danke!

Hi, hi

02.07.2018 16:50 • x 1 #4


Mal 'ne kurze Info am Rande, meine Blutwerte sind scheinbar vorbildlich - und trotzdem hat mich heute Morgen wieder die Panik gepackt, als ich plötzlich ein unerträgliches Flimmern vor den Augen hatte, dass bald von Schwindel ergänzt und später durch Kopfschmerz ersetzt wurde.
Ich muss an dieser Stelle aber wirklich mal ein Shoutout an meine Ärztin rausgeben - war Montag das erste Mal bei ihr und sie ist super lieb. Und hat mich nach gutem Bluttest nicht mit einem "Naja, dann ist's wohl nichts" weggeschickt, sondern weiter nachgehakt und selbst gesagt, dass wir dann wohl eine andere Ursache suchen müssen.
Momentaner Hauptverdächtiger: Meine Halswirbelsäule. Bin ich überrascht? Nein. Ich hab seit Wochen unfassbare Rückenschmerzen, Nacken und Schultern knacken fröhlich vor sich hin und ich fühl mich manchmal eher wie 200 als wie 20
Von daher, klingt logisch und wir dann wohl hoffentlich auch der Übeltäter sein. So beunruhigend dieses Gefühl vom Flimmern und Schwindel auch ist, so beruhigend ist es aber auch, dass das Ganze wenigstens ernstgenommen wird.
Außerdem hab ich auch endlich meinen vergrößerten Lymphknoten vorgezeigt, der mich regelmäßig in Angst versetzt - wir kennen es alle, der Lymphkrebsklassiker - und scheinbar ist auch der nicht bedenklich. Ich soll ihn beobachten und solange er nicht wächst oder anfängt weh zu tun, brauche ich mir keine Gedanken zu machen. Ich sehe mich zwar jetzt schon, wie ich ihn wöchentlich akribisch abtaste und ihn bei meinem HNO-Termin in ein paar Wochen trotzdem nochmal anspreche, aber alles in allem weiß ich jetzt zumindest, dass ich mir zu sehr einen Kopf mache.
Von daher, wenn meine Kopfschmerzen dann endlich mal verschwinden, könnte man das einen guten Tag nennen

04.07.2018 20:14 • #5


july1986
Flimmern, Schwindel und anschließend Kopfschmerzen das klingt für mich nach Migräne mit Aura

04.07.2018 20:28 • #6


Ich hatte eigentlich nie Probleme mit Migräne bisher, von daher...
Ich schau erstmal, ob die Physiotherapie was bringt - Ärztin meinte eben, dass die Beschwerden von der Halswirbelsäule kommen könnten. Wenn das nichts hilft, behalt ich diese Theorie mal im Hinterkopf und geh dem weiter nach danke

04.07.2018 20:30 • #7


Das kann auch ganz plötzlich losgehen. Ich hatte es das erste mal mit 28.

04.07.2018 23:08 • x 1 #8


oh je, na hoffentlich nicht...
naja, wie gesagt, ich schau erstmal ob die physio was bringt und wenn nicht soll ich mich dem Arzt eh nochmal vorstellen. Kann dann gerne nochmal updaten, ob es was gebracht hat.^^

04.07.2018 23:11 • #9


Hallo,
ja das Wetter derzeit ist unerträglich.
Wenn dann noch Stress dazu kommt, gerät man leicht mal etwas aus dem Takt.
Ich saß letztens auch hier und hab meine Pulsschläge pro Minute gezählt. Interessant dass ein hoher Puls nicht automatisch Bluthochdruck heißt. Neige ja auch eher zu niedrig. Dachte aber ich kriege einen Herzinfarkt oder so

Das ist so albern.

Was tust du in solchen Momenten um wieder runterzukommen?

04.07.2018 23:32 • #10


Ja, das geht mir absolut genauso! Aber ich beruhige mich mittlerweile etwas mit dem Wissen, dass mein Blutdruck tendenziell mal zu niedrig ist und sich dadurch der Pulsschlag erhöht, um das auszugleichen. Dann weiß ich in manchen Momenten: Okay, mir sackt das Blut grad in die Füße, natürlich muss mein Herz pumpen wie verrückt!

Es kommt drauf an, bei dem Augenflimmern heute Morgen konnte ich mich nicht wirklich beruhigen sondern es nur aussitzen, weil ich es so in der Form noch nicht hatte. Jetzt weiß ich aber, dass es vorbeigehen wird und vermutlich nur mit meinem kaputten Rücken zusammenhängt - das beruhigt mich dann auch wieder etwas. Wenn ich merk, dass ich grad akut anfange, Panik zu schieben, versuch ich mich immer irgendwie abzulenken. In der Vorlesung z.B. fang ich dann an, auf einem Papier herumzukritzeln. Das ist super banal, aber irgendwie beruhigt es mich. Ansonsten hab ich eine App auf dem Handy, wo man Mandalas ausmalen kann und eine, wo man einzelne Buchstaben zu Wörtern zusammenfügen muss. Sich darauf zu konzentrieren, hilft auch ungemein.
Und ich hab vor kurzem angefangen, in Gedanken Dinge durchzugehen, um mich abzulenken. z.B. versuche ich möglichst viele der 50 Staaten von Amerika aufzulisten oder möglichst viele europäische oder asiatische Länder, einfach irgendwas, das den Kopf beschäftigt hält. Und grad wenn es wirklich der Kreislauf ist, der abkackt (gerade bei warmem Wetter): Kräftig was trinken, hinsetzen oder noch besser hinlegen, Füße hoch. Falls man noch nichts oder nicht viel gegessen hat, erstmal wenigstens 'ne Kleinigkeit essen, sobald der erste Schwindel überstanden ist. Dann geht's einem normalerweise gleich viel besser, finde ich.
Es klappt mal mehr, mal weniger gut. Aber ich hab auch noch nicht allzu lange mit solchen Symptomen zu kämpfen und hoffe einfach, dass ich das mit etwas Entspannung und dem Wissen, dass es keine organischen Befunde gibt und einer ordentlichen Behandlung für meinen Rücken langsam wieder unter Kontrolle kriege

Und welche Tipps zur Entspannung kannst du so empfehlen?

04.07.2018 23:46 • x 1 #11


Erstmal danke für die tollen Tipps. Bei mir halfen bislang immer Atemübungen oder auch Sport, aber eher vorbeugend. Nicht in der Situation selbst.

Deswegen hab ich gefragt. So eine richtige Superlösung hab ich noch nicht. Außer Stress reduzieren, raus an die frische Luft regelmäßig.

Aber wenn ich den Stress nicht vermeiden kann, sagt mein Körper scheinbar stellvertretend für mich Stop? Keine Ahnung. Neues Thema für mich leider.

05.07.2018 21:19 • x 1 #12


Gerne doch!
Ja, ich glaube manchmal zieht der Körper und Kopf echt einfach die Notbremse. Ist eigentlich auch gut so - nur leider echt nicht angenehm

05.07.2018 21:51 • x 1 #13



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