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Hallo ihr,
gerade hat mir jemand gesagt,dass man durch die Angst/Panik..also wenn man unter Angst und Panikattacken leidet,krank werden kann..also körperlich..so war es glaube ich,gemeint..stimmt das !?
Nein,oder...
Ich meine,der Körper steht natürlich unter permanenten Streß und das Streß krank macht,steht ja wohl auch ausser Frage,aber kann man wirklich ernsthaft krank davon werden....oh Gott,ich habe jetzt noch mehr Angst..
Oder gar in der Psychiatrie landen...gut,da möchte ich mittlerweile sowieso hin
Was soll ich nur machen..soll ich schnell zu Arzt und mir Medis aufschreiben lassen...ich habe jetzt erst recht Angst

29.05.2010 00:12 • 30.05.2010 #1


12 Antworten ↓


also ich denke ich habe einige sachen bei mir selbst ausgelöst durch meine angst.z.b. meinen bluthochdruck,hatte immer top werte,obwohl ich etwas übergewichtig bin,seit meiner angsterkrankung ist er in die höhe gegangen.bin auch nervlich kaum noch belastbar also wenn es zu laut wird,könnte ich durchdrehen,sehr schreckhaft,hoch sensiebel,früher hat mich kaum etwas belastet

29.05.2010 00:22 • #2



Krank werden durch Angst/Panikattacken

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..also kann man doch davon krank werden ??

29.05.2010 00:39 • #3


was meinst du krebs oder so,nein das glaube ich nicht,aber angst davor habe ich auch,ich meine,das wir uns so etwas einreden und dann auch bekommen.aber mit dem blutdruck ist es wohl wirklich so,weil man ständig angespannt ist und die blutgefäße sich zusammenziehen,heißt das blut hat es schwerer durchzuließen,so hats mir der doc erklärt.

29.05.2010 01:26 • #4




..oh Gott,und dann kippt man um oder sowas..davor habe ich sowieso ständig Angst :/

29.05.2010 01:34 • #5


Hallo Nicky,

Lass dich von solchen Horrorgeschichten nicht unnötig unter Druck setzen; dadurch wächst deine Angst vor der Angst ja noch mehr. Angst und Nervosität und Anspannung können krank machen, ja, im Sinne davon dass es auf die Seele schlägt oder auf den Blutdruck geht oder so. Aber das ist nur wahrscheinlich, wenn sich der Druck und der Stress wirklich jahrelang hinzieht, und auch nur dann -und hier kommt der Punkt wo man selbst aktiv gegensteuern kann- man keinen Ausgleich dazu hat! Wenn du trotz der Ängste auch mal Lachen, dich auch mal freuen, auch mal Sport machen, auch mal die Seele baumeln lassen kannst, dann hast du nichts zu befürchten.
Und das Beste ist: Die Überwindung einr Krise (z.B. einer psychischen Erkrankung) sorgt normalerweise dafür, dass der Mensch gestärkt aus der Krise hervor geht und an seinem Problem wächst. Das heißt, in Zukunft reagiert man dann meistens gelassener auf all die großen und kleinen Brocken, die einem das Leben entgegen wirft.
Also denk optimistisch, geh die Sache an, gönn dir aber auch Pausen und auch mal was Schönes, und mach eine Therapie.

Mir hat die Kranklheit z.B. nur geholfen, die Agoraphobie und Panikattacken haben bei mir nichts Negatives hinterlassen. Ich hab z.B. aus Angst umzukippen begonnen, wieder Sport zu treiben und regelmäßig Ausdauersport zu machen. Dadurch hat sich mein Lungenvolumen verbessert, mein Herz ist jetzt schon kräftiger als vorher, und mein Körper besser durchblutet. (Ich hab z.B. keine kalten Füße mehr und immer warme Hände; auch im Winter.) Außerdem hab ich dadurch gelernt, wieder mehr auf mich zu achten, wieder mehr Spaß im Leben zu haben. Ich bin seit der Angsterkrankung aktiver und zufriedener und standfester als vorher.
Du siehst also: Es kommt drauf an, wie man damit umgeht und was man draus macht.

Aufmunternde Grüße,
Bianca

29.05.2010 07:56 • #6


Na ja, krank? Kommt drauf an. Durch die ständige Anspannung ist meist auch die Muskulatur angespannt und das kann zumindest im Bereich Nacken zu Verspannungen führen und das wiederum zu Kopfschmerzen. Wenn es mal ist, ok, aber bei mir ist es schon chronisch. Die Verspannungen können auch Schwindel auslösen oder den psychischen noch verstärken. Die Angst als Ursache kann da dann schon krank machen im körperlichen Sinne.

Ob der Blutdruck nun so steigt, um dann als krank zu gelten, würde ich erstmal bezweifeln. Da müsste man schon ständig über 145/95 haben, wenn man ohne Angststörung vielleicht 120/70 hätte. Über viele Jahre.

Letztlich muss man aber mal sehen, welches körperlichen Reaktionen bei PA im Körper ablaufen und wenn man das mal mit Leuten in Sportvereinen vergleicht, die 2-3 mal die Woche hart trainieren oder Jogger, die belasten Herz, Blutdruck, Muskulatur und auch Nerven 3 mal stärker, als jede PA. Und die werden auch nicht krank. Die körperliche Belastung bei PA ist nicht so hoch, wie einem das vorkommt, da wäre noch viel Luft nach oben.

Was auf Dauer körperliche Krankheiten verursachen kann, ist m.W. z.B. Depression, aber reine Angststörung wohl eher nicht.

29.05.2010 09:12 • #7


Hallo Nicky,

Du scheinst große Angst vor der Angst selbst zu haben. Aber das ist wohl eher normal. Aber zeigt auch, dass Du Dich damit in einer negativen Schleife befindest. Angst vor der Angst das man deswegen krank werden könnte. Man kann es aber auch positiv sehen, wenn man die Angst bekämpft, dann nehmen auch die körperlichen Symptome ab. Ist das nicht ein Ansporn?

MfG
Raj

29.05.2010 10:21 • #8


Ja schon...gerade eben kann mich irgendwie nichts mehr aus der Ruhe bringen,ich habe heute Nachmittag eine Baldrivit600,nach einer sehr heftigen Angstreaktion, genommen und was soll ich sagen,mir gehts wie damals,als noch alles normal war..ich kann mich in nichts mehr hineinsteigern...ich habe einfach keine Angst gerade..ich denke schon die ganze Zeit,dass ich mir das einbilde,dass das Zeug mir so sehr hilft,weil es eben ja "nur" pflanzlich ist..aber ich glaube net,dass das geht,schon gar net nachdem es mir heute echt schlecht ging und ich eine so heftige Angst hatte,wie ich sie bisher so ähnlich,nur 1x hatte!!
Naja,die Benommenheit,Unwirklichkeitsgefühl..es ist verschwunden !!
Bis jetzt...ich kann mich in nichts mehr reinsteigern...es ist,als wäre alles lahm gelegt...
Aber ich denke,letztendlich ist es nur die Therapie,die einem da echt weiterhelfen kann...und vorallem,die das alles besiegen kann,nämlich dann,wenn man sich den Situationen stellt..


L.G.

29.05.2010 20:14 • #9


Das man dadurch wirklich körperlich erkranken könnte halte ich auch für nichtig!

Sich der angst und den Attacken zu stellen ist das wichtigste! Und wenn einem noch so übel ist, trotzdem mit dem weitermachen was man gerade macht! Hab ich über Monate gemacht und mir ging es irgendwann besser!

Gesund bin ich zwar lange nicht aber es ist ein stückchen erträglicher geworden.

29.05.2010 20:17 • #10


Das meinte meine Mutter heute auch,dass man sich stellen muss und alles aushalten muss..

29.05.2010 21:09 • #11


Zitat von Nicky:
Ja schon...gerade eben kann mich irgendwie nichts mehr aus der Ruhe bringen,ich habe heute Nachmittag eine Baldrivit600,nach einer sehr heftigen Angstreaktion, genommen und was soll ich sagen,mir gehts wie damals,als noch alles normal war..ich kann mich in nichts mehr hineinsteigern...ich habe einfach keine Angst gerade..ich denke schon die ganze Zeit,dass ich mir das einbilde,dass das Zeug mir so sehr hilft,weil es eben ja "nur" pflanzlich ist..aber ich glaube net,dass das geht,schon gar net nachdem es mir heute echt schlecht ging und ich eine so heftige Angst hatte,wie ich sie bisher so ähnlich,nur 1x hatte!!
Naja,die Benommenheit,Unwirklichkeitsgefühl..es ist verschwunden !!


Hallo Nicky, vielleicht ist das ganze nicht nur eine psychische Geschichte, sondern auch eine Sache, die etwas mit dem chemischen Gleichgewicht im Körper und Gehirn zu tun hat. Permanent werden Botenstoffe und Hormone ausgeschüttet und das nach einem bestimmten Rhythmus. Zum Beispiel ist es bei mir so, dass ich tagsüber (vorallem frühs und nachmittags) mehr ängstlich bin als am Abend. Bevor es abend ist, gerate ich leicht mal in Panik, wenn ich irgendetwas an mir beobachte oder denke und genau dasselbe bringt mich komischerweise am Abend überhaupt nicht aus der Ruhe.

Ich finde es auch nicht schlimm, wenn man körperlich mit bestimmten Stoffen nachhilft, dass es einem besser geht, solange man keine schädliche Abhängigkeit davon bekommt.

Gruss
Raj

30.05.2010 10:44 • #12


Das hatte ich zu Beginn auch,dass ich mich abends wesentlich sicherer gefühlt habe..aber nach der Zeit hat die Angst immer mehr Raum eingenommen und mich immer mehr und mehr eingeschränkt...anfangs war es auch nur in der Schule so schlimm ; zur Schule musste ich ja...ich habe auch immer jeden Morgen körperlich reagiert,und wenn ich trotzdem gegangen bin,war es nach der Schule meistens alles verschwunden!!
Aber irgendwann habe ich auch nach der Schule,auf dem Heimweg Angst bekommen und und und..es nahm immer mehr Raum ein...

Ja,ich weiß,bis zur Abhängigkeit sollte man es bei der Einnahme von Medis net kommen lassen...das ist schon richtig,aber gestern war echt ein Ausnahmezustand :/
Normalerweise habe ich auch panische Angst vor Medis,sodass es mir gar net erst möglich ist,welche zu nehmen,selbst gestern habe ich noch gezweifelt,obwohl es mir so schlecht ging und als es dann etwas besser war,habe ich die genommen und es danach gings mir richtig gut!
Die sind ja jetzt auch nur pflanzlich,die kann man einfach so kaufen..klar,können auch solche Präperate abhängig machen..das ist mir klar,aber ich denke,dass es vielleicht doch nicht so ganz schlecht ist,parallel zu einer Therapie am Besten,etwas zur Unterstützung,bei Bedarf,einzunehmen...
Heute habe ich noch keine genommen,war zwar wieder etwas unruhig und so,aber richtig Angst hatte ich bis jetzt noch nicht...

L.G.

30.05.2010 13:25 • #13



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