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Hallo,

mal wieder etwas Neues an mir festgestellt, das mir Angst macht.

Ich habe seit ein paar Tagen Schwierigkeiten beim Sprechen, jedenfalls fühlt es sich so an. Hören können Außensthende wohl nichts. Mir fällt es vor allem schwer, S-, bzw. Z-Laute zu formen, weil sich Zunge und Kiefer etwas steif anfühlen. Vor allem, wenn ich shcnell spreche. In etwa so, als hätte man Eis gegessen und durch die Kälte ist das alles etwas steif... Ich hatte das vor Jahren schonmal, als ich aushilfsweise als Kassiererin gejobbt habe. Nach einer 6-Stunden-Schicht konnte ich nur noch schwer sprechen.
Liegt das an Verspannung? Bei mir ist ja alles komplett hart, die Sehnen am Hals, der Nacken, die Schultern...
Wer kennt das?

17.07.2017 21:16 • 12.02.2019 #1


13 Antworten ↓


Ooohhh,das kenne ich!Es macht mich wahnsinnig und ich habe das Problem vor allem auch bei den S Lauten. Ich kann nicht unbewusst/entspannt sprechen,weil ich Angst habe ne Sprachstörung zu haben. Dadurch fühlt sich alles komisch an und ich habe teilweise das Gefühl zu lispeln. Ich verspanne glaube ich beim Sprechen alles. Manchmal tut dann auch der Hals weh. Außenstehende nehmen aber nix wahr-auf mein Fragen wurde immer gesagt,dass ich völlig normal spreche.
Bin mal gespannt,ob andere auch das Problem kennen!

17.07.2017 22:07 • x 1 #2



Komisches Gefühl beim Sprechen/Sprachstörungen

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Ja, genau so würde ich es auch beschreiben. Danke. Geht es dir mit Übungen gegen die Verspannungen besser? Aber ja, auch ich MUSS mich darauf konzentrieren und dann wird es noch schlimmer. Ich führe die ganze Zeit schon Selbstgespräche... :/

17.07.2017 23:06 • x 1 #3


Hmmm...leider weiß ich keine Entspannungsübungen
Selbstgespräche-so was kenne ich auch
Ich bin ja irgendwann auf die "tolle"Idee gekommen,Sprachaufnahmen mit meinem Handy zu machen und die dann zu analysieren. Das"darf"ich aber (sagt meine Therapeutin)nicht mehr. Ich lasse es nun auch so gut es geht.
Ich wüsste nur gerne,wie man es wieder schafft zu sprechen ohne drüber nachzudenken.

18.07.2017 06:58 • #4


koenig
Kenne ich auch. Dann merke ich aber auch dass ich sehr angespannt und verkrampft bin.

18.07.2017 07:26 • #5


Hallo,
der Beitrag ist zwar schon etwas älter. Aber ich habe diese Problem auch. Bei mir fing alles damit an, dass ich über Symptome einer Krankheit im Internet gelesen habe und siehe da ich stellte sie nach kurzer Zeit an mir selbst fest. Ich habe diese Probleme mit der Zunge (Gefühl wie gelähmt oder verkrampft) und scheinbar Probleme beim Sprechen (Gefühl zu lispeln etc.) aber Außenstehende hören das nicht. Jedenfalls werde ich diese Gedanken nun schon seit ein paar Monaten nicht mehr los. Außerdem hatte ich davor schon andere Symptome und Krankheitsängste. Deswegen habe ich mich entschieden im nächsten Jahr eine Gesprächstherapie zu beginnen. @schneekoenigin80: Du machst ja eine Therapie, wie du schreibst. Mich würde interessieren, ob dir die Therapie mittlerweile auch bei diesem Problem geholfen hat?

28.12.2017 01:40 • x 1 #6


Hallo DaCW,
hast du dieses Problem nun auch schon länger?
Ich habe es nach wie vor.Wobei mir auffällt,dass es nicht vorhanden ist,wenn ich ganz doll weinen musste (was ich so gut wie nie mache)oder ich lange gejoggt bin (so um die 20km).Dann fühlt sich alles normal an für eine kurze Zeit.
Mit der Thetapie habe ich herausgegunden, dass ich unter extremer Anspannung stehe,krasse Versagensängste und 0 Selbstwert habe. All dies und noch ein paar andere Dinge versuche ich durch meine Krankheitsangst zu kompensieren. Diese Erkenntnis habe ich gewonnen und ich mache auch nicht mehr so krasse Selbskontrolle(Krafttests,Sprachaufnahmen...). Direkt geholfen hat es noch nicht.Nach wie vor spukt ALS in meinem Hirn und eine damit einhergehende Sprachstörung. Für mich hat die Beschäftigung mit der Krankheit einfach noch zu viel"Gewinn"-so blöd das klingt,als das ich es ablegen könnte. Tja und ganz hinten im Kopf ist immer noch diese Stimme die sagt:"Vielleicht bist du diesmal doch wirklich krank."Ätzend.
Liebe Grüße

29.12.2017 17:06 • #7


Gegen Verspannungen hilft Meditation, Selbstmassage via Blackroll und heiße Bäder.

29.12.2017 17:09 • #8


Ich habe das nun seit ca. 3 Monaten. Aber bei mir fing es tatsächlich an, kurz nach dem ich eben auch diese Symptome über ALS gelesen hatte. Allein deswegen sollte ich eigentlich wissen, dass es nur Einbildung bzw. Verkrampfung wg. der Anspannung ist. Ich wurde bereits wegen anderer Symptome gut beim HA durchgecheckt und war auch schon beim Neurologen. Nachdem ich dem Neurologen von den Sprachstörungen erzählt hatte und er mich beruhigt hatte, stellte ich leichte Schluckbeschwerden beim Essen fest und die Angst war sofort wieder da. Mein Körper macht mich verrückt. Die Stimme "Vielleicht bist du diesmal doch wirklich krank." kenn ich auch nur zu gut. Naja deswegen will ich auf jeden Fall eine Therapie beginnen.
Auch wenn die Beschwerden bei dir noch da sind, scheinst du ja auf einem guten Weg zu sein. Das hört sich alles sehr plausibel an und ist beeindruckend, was du durch die Therapie über dich selbst herausgefunden hast. Aber ich denke es braucht Zeit bis man richtige Erfolge macht... Immerhin spricht ja auch der Umstand, dass es mal besser und mal schlechter ist, gegen eine schlimme Krankheit. Das hat mir so auch meine Hausärztin erklärt.

29.12.2017 23:06 • #9


Ja,das meinte mein Neurologe auch, dass es gegen eine neurologische Erkrankung spricht,wenn es kommt und geht. Silvester habe ich an einem Lauf teilgenommen (10km). Und das sind immer so tolle Erlebnisse.Wenn ich bei den Läufen bin, Startnummer hole usw.bin ich jemand anders. Gesund. Geradezu euphorisch. Während des Laufs hat mir dann noch ne Teilnehmerin ein Gespräch aufgedrückt.Musste mich dann ne Weile mit ihr,während des Laufs,unterhalten. Welch Ironie,da habe ichAngst vor ner Sprachstörung und ALS und unterhalte mich dann während des Laufens. Meine Therapeutin meinte,dass es schon ne Leistung wäre,dass ich das überhaupt könnte:sorechen und laufen.Sie würde das nicht schaffen. Hat mich voll aufgebaut. Neben der Therapie ist der Sport so eine krasse Kraftquelle für mich. Das kann ich dir nur empfehlen!

04.01.2018 15:27 • #10


whitefire
Hallo,

kenne ich, in abgeschwächter Form, auch. Ist wirklich ekelhaft.

Kommt durch Verspannungen im Kiefergelenk. Seit ich mich bei einer Osteopathin habe "geradeziehen" lassen, habe ich es
nicht mehr.

Ich dachte auch fast 3 Jahre lang an das Schlimmste. Jetzt habe ich meinen Weg gefunden, die Angst ist deutlich zurückgegangen,
weil ich jetzt die Ursachen verstehe und mich darauf auch einlassen kann.

Klar sind Symptome noch da, aber so massive Verhärtungen und Verklebungen des Bindegewebes wird man nicht in einer Woche
wieder los. Ich rechne mit einem guten Jahr, bei täglichen Übungen, die ca. 3-4 Stunden (morgens, mittags und abends) in
Anspruch nehmen, dazu noch die manuelle Therapie in Hamburg alle 14 Tage.
Aber das ist es mir wert. Und Angst machen mir die Symptome auch nicht mehr so massiv wie noch vor 2 Monaten...


VLG
Nancy

04.01.2018 15:49 • #11


Hallo ich bin neu hier.
Ich habe das auch mit dem Sprechen...mit dem lispeln.
Bei mir hat es so am 26.12.2017 angefangen.
Hast du eine Lösung?
Hast du es noch?
LG

09.02.2018 13:01 • #12


Wie bei den meisten hier, gehe ich davon aus, dass Verspannungen die Ursache waren bzw. sind. Sport, PC-Pausen mit Gymnastik und Finalgon helfen mir regelmäßig bei solchen Anflügen. Aber ich habe das immer mal wieder, ja.

09.02.2018 14:27 • #13


Hatte es auch seit letzter Woche.
Ich bin es losgeworden als ich plötzlich bemerkt habe, dass ich mit meiner Zunge die hinterste linke Stelle unten im Mund nicht mehr erreichen konnte. Rechts ging ohne Probleme links jedoch nicht.
Darauf hin habe ich es mindestens 20mal versucht die Stelle doch zu erreichen obwohl die Zunge sich nach links hinten kaum biegen liss und dann ging es plötzlich und das Problem mit dem Ausssprechen von s und z war weg.

12.02.2019 23:13 • #14



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