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Hallo,

Ich habe jeden Morgen eine unerträgliche Angst und Unruhe ohne erkennbaren Grund woran könnte das liegen? Und bekommt man sowas überhaupt noch weg oder muss ich jetzt so mein ganzes Leben leben?

Noch anzumerken ist, dass Abends die Angst komplett weg ist.

Ich habe gehört, dass Angst auch hormonell bedingt sein kann. Würde es Sinn machen sich an das Max Planck Institut in München zu wenden? Dort werden spezielle Hormone untersucht, die Angst auslösen können.

http://www.psych.mpg.de/angst


Tipps Ratschläge iwas? Danke!

Lg

27.08.2016 11:41 • 28.08.2016 #1


13 Antworten ↓


Und noch was bei mir wurde 2x ein Testosteronmangel festgestellt. Mein Testosteron ist sehr niedrig. Könnte es damit was zutun haben?

27.08.2016 11:52 • #2



Jeden Morgen Angst

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Bei mir ist es genau umgekehrt. Morgens gehts mir bestens und zum Abend hin wird die stimmung wieder etwas ängstlicher.

Ich glaub zwar das Hormone dazu beitragen aber diese Angst nicht direkt auslösen..

Wir angstpadienten suchen uns immer eine erklärung für die Angst doch die liegt meistens in der Psyche und nicht an den Hormonen und Vitaminen.

Ich hoffe du verstehst was ich meine
Liebe grüße =)

27.08.2016 12:08 • x 1 #3


Zitat von Jacquelineeee:
Bei mir ist es genau umgekehrt. Morgens gehts mir bestens und zum Abend hin wird die stimmung wieder etwas ängstlicher.

Ich glaub zwar das Hormone dazu beitragen aber diese Angst nicht direkt auslösen..

Wir angstpadienten suchen uns immer eine erklärung für die Angst doch die liegt meistens in der Psyche und nicht an den Hormonen und Vitaminen.

Ich hoffe du verstehst was ich meine
Liebe grüße =)


Danke für deinen Beitrag.

Ich sehe das etwas anderst als du.
Die Hormone sollte man nicht unterschätzen.
Gerade Testosteron ist bei so vielen Prozesse im Körper beteiligt. Und mein Wert ist wirklich unterirdisch, bin 27 und habe einen Testosteron Wert von einem 60-70 Jährigen.

Und Testosteronmangel kann Angst auslösen, so steht es zumindest im Internet. Ja ich weiß im Internet steht viel. Aber ich werde nach jedem Strohhalm klammern, den es gibt.

Lg

27.08.2016 12:29 • #4


Hallo, mir geht es auch so, nicht jeden morgen aber fast....gestern z.b.nicht aber Freitag ganz schlimm heute geht... Ich habe dann beklemmumg , Übelkeit , benommen usw...bei dir auch. Und abends geht's mir dann ganz gut. Ich glaube immer es hat was mit den Anforderungen zu tun.zb. anstehende Arbeit etc ...
Aber Hormone sicher auch.
Ich hab ja selbst mit der Schilddrüse zu tun. Intrrfunktion

28.08.2016 07:31 • #5


Robinson
Hallo @mrone

Seltsam, ich wollte grade selbst diese Frage stellen. Mir geht es Morgens so mies, ich wache noch ganz normal auf und dann geht es los. Grosse Unruhe, Angst, Anspannung, innere Abwehrhaltung. Ich fühl mich Morgens noch garnicht Kampfbereit weil ich noch nicht alles Kontrollieren kann, ich mich da aber am hilflosesten fühle. Die ganze Bedrohliche Welt steht vor mir und ich bin noch zerschlagen vom Vortag.
Vielleicht ist der Corisolspiegel erschöpft, der einen ja Bissfest macht und dafür sorgt das man Kraft hat? Im Bettchen ist alles noch so friedlich beim aufwachen, und dann knallt die Wirklichkeit Erbarmungslos ins Bewusstein. Diesen Übergang finde ich am härtesten.
Sagt dir Nebenniereschwäche etwas?

Gruss Robinson

28.08.2016 08:13 • x 1 #6


Hallo ihr lieben . Ich kenne das sehr gut mit dem morgendlichen Symptomen. Von Anspannung bis unruhe , zittern, kribbeln, unterschwellige Angst. Aber und jetzt kommt es : habt ihr jemals euch mal gefragt , was ihr morgens beim aufwachen denkt. Es ist die Erwartungsangst! ..Unter anderem Angst vor der Angst. Es hat immer was mit Gedanken zu tun . Klar hormone können auch zu was führen!..Aber..Wir ängstler suchen immer wieder nach dem Grund obwohl er doch eindeutig ist! Man muss akzeptieren sich diese Krankheit und Gedanken Inhalte selbst angelernt zu haben! .Deshalb bedarf es viel Bewusstsein, Übung und selbstverständlich den WILLEN! genießt euer Leben , eure Momente und achtet darauf was ihr denkt. Werdet zum Beobachter der Gedanken ohne sie zu bewerten . Ich kann nur von mir sagen, seitdem ich das durchführe ist meine Angst sehr stark abgeschwächt. Lg

28.08.2016 08:44 • x 1 #7


Zitat von frozen12:
Hallo ihr lieben . Ich kenne das sehr gut mit dem morgendlichen Symptomen. Von Anspannung bis unruhe , zittern, kribbeln, unterschwellige Angst. Aber und jetzt kommt es : habt ihr jemals euch mal gefragt , was ihr morgens beim aufwachen denkt. Es ist die Erwartungsangst! ..Unter anderem Angst vor der Angst. Es hat immer was mit Gedanken zu tun . Klar hormone können auch zu was führen!..Aber..Wir ängstler suchen immer wieder nach dem Grund obwohl er doch eindeutig ist! Man muss akzeptieren sich diese Krankheit und Gedanken Inhalte selbst angelernt zu haben! .Deshalb bedarf es viel Bewusstsein, Übung und selbstverständlich den WILLEN! genießt euer Leben , eure Momente und achtet darauf was ihr denkt. Werdet zum Beobachter der Gedanken ohne sie zu bewerten . Ich kann nur von mir sagen, seitdem ich das durchführe ist meine Angst sehr stark abgeschwächt. Lg


Hallo

Danke für deinen Beitrag (:

Bei mir fängt es im Bett mit Unruhe an und erst später kommt so eine Angst. Ich denke da eig. garnicht so viel oder es ist mir einfach nicht bewusst. Läuft wahrscheinlich im Unterbewusstsein ab.

Wie genau soll das gehen seine Gedanken zu beobachten und nicht zu bewerten? Das ist doch fast unmöglich :/ Wahrscheinlich bin ich einfach zu dumm.

Lg

28.08.2016 10:19 • #8


Zitat von MrOne:
Zitat von frozen12:
Hallo ihr lieben . Ich kenne das sehr gut mit dem morgendlichen Symptomen. Von Anspannung bis unruhe , zittern, kribbeln, unterschwellige Angst. Aber und jetzt kommt es : habt ihr jemals euch mal gefragt , was ihr morgens beim aufwachen denkt. Es ist die Erwartungsangst! ..Unter anderem Angst vor der Angst. Es hat immer was mit Gedanken zu tun . Klar hormone können auch zu was führen!..Aber..Wir ängstler suchen immer wieder nach dem Grund obwohl er doch eindeutig ist! Man muss akzeptieren sich diese Krankheit und Gedanken Inhalte selbst angelernt zu haben! .Deshalb bedarf es viel Bewusstsein, Übung und selbstverständlich den WILLEN! genießt euer Leben , eure Momente und achtet darauf was ihr denkt. Werdet zum Beobachter der Gedanken ohne sie zu bewerten . Ich kann nur von mir sagen, seitdem ich das durchführe ist meine Angst sehr stark abgeschwächt. Lg


Hallo

Danke für deinen Beitrag (:

Bei mir fängt es im Bett mit Unruhe an und erst später kommt so eine Angst. Ich denke da eig. garnicht so viel oder es ist mir einfach nicht bewusst. Läuft wahrscheinlich im Unterbewusstsein ab.

Wie genau soll das gehen seine Gedanken zu beobachten und nicht zu bewerten? Das ist doch fast unmöglich :/ Wahrscheinlich bin ich einfach zu dumm.

Lg


Dumm bist du definitiv nicht. Meine therapeutin sagt immer man kann nur intelligente Menschen therapieren . Du musst das viel üben...beobachte dich mal. Welche Gedanken UNTERBEWUSST ablaufen. Das kann vieles sein . Setze dich hin und nach die Augen zu . Und beobachte nur deinen Gedankenkreislauf anfangs ist es schwierig aber es wird immer besser . Du wirst merken wie stark negativ du denkst und jedes symptom bewertest.

28.08.2016 10:23 • #9


Spooky87
Guten morgen. Ich liege noch gerade im bett und bin schon wieder sehr angespannt. Es kribbelt in den händen und ich weiss das ich gleich aufstehe und es mir wieder dreckig geht. Ich habs immer noch nicht in den Griff bekommen.

Euch trotzdem einen schönen Tag und lasst es euch gut gehen.

28.08.2016 10:28 • #10


Zitat von Spooky87:
Guten morgen. Ich liege noch gerade im bett und bin schon wieder sehr angespannt. Es kribbelt in den händen und ich weiss das ich gleich aufstehe und es mir wieder dreckig geht. Ich habs immer noch nicht in den Griff bekommen.

Euch trotzdem einen schönen Tag und lasst es euch gut gehen.


Hey du denkst ja jetzt schon negativ...Wie soll es anders werden?! Das kribbeln kommt durch die innere Anspannung oder auch Verspannungen. Denke zuversichtlich bitte . Lg

28.08.2016 10:29 • #11


Ich würde auch gern wissen wie das gehen soll? Wenn ich noch im halb schlaf bin, geht es mir meist noch gut ...dann fängt das an und klar denkt man dann doch darüber nach...oh nein bitte nicht schlecht gehen, mir soll es gut gehen.
Komischerweise ist es Samstags ganz gut, von daher denk ich es hat schon was mit der Arbeit, also Alltag zu tun. Aber den will ich ja auch irgendwann mal in den Griff bekommen. Da funktioniere ich einfach, halte es einfach aus aber schön ist sicher was anderes

28.08.2016 12:34 • #12


petrus57
Ich versuche meist an gar nichts zu denken. Manchmal klappt es, meist aber nicht. Es ist doch die Grübelei die uns um den Verstand bringt.

28.08.2016 12:42 • x 1 #13


Robinson
@frozen12
Du hast sio recht mit den Gedanken am Morgen.

Bei mir sind es permanente Schuldgefühle nicht den Erwartungen zu entsprechen. Das hatte ich schon in der Schule, und das ist Laaaange her. Unbewusst habe ich alle auf meinem Buckel: Nachbarn, Bekannte, Fremde,Vater, ... alle schauen mich Vorwurfsvoll an, in meinem Unterbewusstsein. Durch Leistung kann ich das Kompensieren. Der Gedanke dass mich jemand mag um meiner selbst willen bereitet mir schon Unbehagen. Jedes freundliche Wort hinterfrage ich sofort. Ich versuche keinem eine Angriffsfläche zu bieten, was sehr Anstrengend ist. Dahinter steckt die Permanente Angst abgelehnt zu werden, weil ich als Kind auf andere angewiesen war, weil sonst Hilflos, Ohnmächtig. Das Prägt.
Es ist das fehlende Urvertrauen, das ich auch mit Fehlern ein wertvoller Mensch bin. Kritik vernichtet mich sofort, da wird in meinem Kopf nicht der Kritikwürdige (Subjektive) Aspekt beleuchtet sondern meine ganze Person. Und so Überlaste ich mich permanent mit den Gedanken.
Bin dann Erschöpft (Kann nichts leisten) und das macht neuen Stress. So schliesst sich der Kreis.

LG Robinson

28.08.2016 13:27 • x 2 #14



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